DE415705C - Verfahren zum selbsttaetigen Laden von Bleisammlerbatterien - Google Patents
Verfahren zum selbsttaetigen Laden von BleisammlerbatterienInfo
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- DE415705C DE415705C DEP43698D DEP0043698D DE415705C DE 415705 C DE415705 C DE 415705C DE P43698 D DEP43698 D DE P43698D DE P0043698 D DEP0043698 D DE P0043698D DE 415705 C DE415705 C DE 415705C
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Classifications
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- H02J7/92—
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J7/00—Circuit arrangements for charging or depolarising batteries or for supplying loads from batteries
- H02J7/02—Circuit arrangements for charging or depolarising batteries or for supplying loads from batteries for charging batteries from AC mains by converters
- H02J7/04—Regulation of charging current or voltage
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Charge And Discharge Circuits For Batteries Or The Like (AREA)
Description
- Verfahren - zum selbsttätigen Laden von Bleisammlerbatterien. In vielen Fällen, z. B. beim Laden der Batterien von Elektromobilen während der Nacht durch Anschluß an ein städtisches Leitungsnetz, ist es erwünscht, daß die Abschaltung des Ladestromes nach vollendeter Ladung selbsttätig erfolgt. Man hat vorgeschlagen, dies durch Amperestundenzähler bewirken zu lassen, welche dauernd mit der Batterie in Verbindung stehen und den Ladestrom unterbrechen, sobald die vorher entnommene Strommenge zuzüglich eines bestimmten überschusses eingeladen ist. Dies Verfahren ist nicht vorteilhaft, da die Genauigkeit und die Lebensdauer der meisten Zähler durch die Erschütterungen der Fahrt verringert werden und da ferner für jede Batterie ein kostspieliger Zähler erforderlich ist. Es ist ferner versucht worden, die Abschaltung des Ladestromes durch Relais vorzunehmen, welche in Tätigkeit treten, sobald die Batteriespannung auf den dem Ende der Ladung entsprechenden Wert, etwa 2,7 Volt pro Element, ge-@.tiegen ist. Auch diese Methode ist nicht zuverlässig, denn die Spannungskurve am Ende der Ladung ist sehr flach, und geringe Abweichungen in der Empfindlichkeit des Relais oder in der Lage der Kurve an dieser Stelle verursachen daher einen verhältnismäßig großen Fehler bezüglich der Ladedauer. Solche Abweichungen der Kurve können durch Veränderungen der Temperatur oder durch geringste Verunreinigungen der Elemente, durch Kurzschluß eines Elementes der Batterie o. dgl. eintreten. Aus denselben Gründen ist endlich auch die bekannte Anordnung nicht zuverlässig, -welche -darauf -beruht, daß bei r-rreichüng -einer -gerade der Vollladung entsprechenden #-Sgannung -durch -ein Relais ein Laufwerk öder ein Zählerin -Bewegung gesetzt- werden, welche' - nach' - einer vorausbestimmten Zeit oder einem ebensolchen Stromdurchgang die Batterie abschalten, so daß letztere eine genau bemessene Überladung erhalten soll.
- Das Verfahren nach der Erfindung, welches die genannten Nachteile vermeidet, beruht auf folgender neuen Beobachtung: Wird einer Batterie einmal ihre Kapazität und ein andermal nur ein Teil derselben entnommen, so ändert sich bei den darauffolgenden Ladungen zwar diejenige Strommenge, welche die Batterie bis zur beginnenden Gasentwicklung aufnimmt, nicht aber diejenige, welche der Batterie nach Beginn der Gasentwicklung zugeführt werden muß, um sie voll zu laden. Die Gasentwicklung setzt bekanntlich bei einer Spannung von etwa 2,4 Volt des Elementes ein, und an dieser Stelle findet ein sehr steiler Anstieg der Spannungskurve statt. Das Verfahren besteht demnach darin, daß die Ladung selbsttätig unterbrochen wird, nachdem der Batterie, vom Beginn der Gasentwicklung bzw. der Erreichung einer Spannung von 2,4 Volt pro Element gerechnet, eine durch Erfahrung bestimmte Strommenge zugeführt worden ist, wobei es gleichgültig ist, welche Strommenge- bei der vorhergehenden Ent-'_adung der Batterie entnommen worden war. Die Abschaltung des Ladestromes kann in an sich bekannter Weise mittels eines Ampere- Stundenzählers erfolgen, welcher aber im Gegensatz zu der eingangs erwähnten Anordnung erst eingeschaltet wird, sobald die Spannung von 2,4 Volt erreicht ist. Wenn die Ladungen stets von einer Stromquelle derselben Spannung und unter Vorschaltung derselben Widerstände vorgenommen werden, kann an Stelle des Amperestundenzählers aber auch ein einfaches Uhr- oder Laufwerk benutzt werden, welches zu derselben Zeit in Gang gesetzt wird und den Ladestrom nach einer vorher bestimmten Zeit unterbricht, da selbstverständlich unter diesen Bedingungen die in gleichen Zeiten eingeladenen Strommengen die gleichen sind. Das Einschalten des Zählers oder das Ingangsetzendes Uhr-oder Laufwerkes erfolgt in an sich bekannter Weise durch ein Relais, das bei der Spannung von 2,4 Volt pro Element anspricht. Da, wie oben erwähnt, die Spannungskurve an dieser Stelle sehr steil verläuft, ist ein kleiner Fehler in der Empfindlichkeit des Relais oder eine geringe Verschiebung in der Batteriespannung durch die obenerwähnten Umstände nur von sehr geringem Einfluß auf den Zeitpunkt, zu welchem das Relais den Zähler oder das Laufwerk in Gang setzt, und damit auch auf das Ende der Ladung. Ferner entfällt hier die Notwendigkeit, für jede Batterie eine besondere Vorrichtung zum Abschalten des Ladestromes nach der Erfindung zu beschaffen, da die Vorrichtung während der Entladung nicht in Verbindung mit der Batterie sein muß und daher zweckmäßig@.an der Ladestelle verbleibt. Aus demselben Grunde wird eine Schädigung der Vorrichtungen durch die Erschütterungen des Fahrzeuges usw. vermieden.
- Will man die Verringerung des Ladestromes, welche gleichzeitig mit dem Beginn der Gasentwicklung zu erfolgen hat, nicht durch die Wirkung derjenigen Widerstände allein erzielen, welche dauernd im Ladestrom liegen, sondern mittels Schaltvorgänge, die entweder den Widerstand im Ladestromkreis erhöhen oder die Spannung der Stromquelle herabsetzen, so werden diese Schaltvorgänge vorteilhaft ebenfalls durch das obenerwähnte Relais selbsttätig bewirkt, und zwar unmittelbar durch _ das von ihm in Gang gesetzte Laufwerk.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH: Verfahren zum selbsttätigen Laden von Bleisammlerbatterien, bei welchen der Ladestrom mittels eines Amperestundenzählers oder eines Uhr- und Laufwerkes unterbrochen wird, das von einem Relais bei Erreichung einer bestimmten Batteriespannung in Gang gesetzt wurde, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais noch vor Beendigung der Volladung, und zwar bei der bei Beginn der Gasentwicklung herrschenden Spannung, den Zähler oder das Uhr- oder Laufwerk" in Tätigkeit treten läßt, und dann in die Batterie noch eine genau begrenzte, durch Erfahrung bestimmte Strommenge hineingeladen wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP43698D DE415705C (de) | 1922-02-05 | 1922-02-05 | Verfahren zum selbsttaetigen Laden von Bleisammlerbatterien |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP43698D DE415705C (de) | 1922-02-05 | 1922-02-05 | Verfahren zum selbsttaetigen Laden von Bleisammlerbatterien |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE415705C true DE415705C (de) | 1925-07-04 |
Family
ID=7379692
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP43698D Expired DE415705C (de) | 1922-02-05 | 1922-02-05 | Verfahren zum selbsttaetigen Laden von Bleisammlerbatterien |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE415705C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1191025B (de) * | 1958-09-12 | 1965-04-15 | Accumulateurs Fixes | Puffer-Ladegeraet |
-
1922
- 1922-02-05 DE DEP43698D patent/DE415705C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1191025B (de) * | 1958-09-12 | 1965-04-15 | Accumulateurs Fixes | Puffer-Ladegeraet |
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