DE41560C - Pneumatischer Keimapparat mit mechanischem Betriebe - Google Patents

Pneumatischer Keimapparat mit mechanischem Betriebe

Info

Publication number
DE41560C
DE41560C DENDAT41560D DE41560DA DE41560C DE 41560 C DE41560 C DE 41560C DE NDAT41560 D DENDAT41560 D DE NDAT41560D DE 41560D A DE41560D A DE 41560DA DE 41560 C DE41560 C DE 41560C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
trays
rails
germinator
chamber
chambers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT41560D
Other languages
English (en)
Original Assignee
P. WEINIG in Hanau
Publication of DE41560C publication Critical patent/DE41560C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C1/00Preparation of malt
    • C12C1/15Grain or malt turning, charging or discharging apparatus
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C1/00Preparation of malt
    • C12C1/027Germinating
    • C12C1/0275Germinating on single or multi-stage floors

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Genetics & Genomics (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Apparatus Associated With Microorganisms And Enzymes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 6: Bier, Branntwein, Wein, Essig und Hefe.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 28. November 1886 ab.
Der den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Keimapparat besteht in der Hauptsache aus einer in eine Anzahl von Abtheilungen oder Horden getheilten, beweglichen, perforirten Fläche, welche zur Aufnähme des Keimgutes dient, und einer Reihe oben offener Kammern, welche mit einem Exhaustor in Verbindung stehen und einzeln von den Horden gedeckt werden. Die Horden sind mit Rädern versehen, unter denen sich zwei Schienen befinden, welche sich durch eine mechanische Vorrichtung sammt den Horden heben lassen, um eine Fortbewegung der letzteren von einer Kammer zur anderen zu ermöglichen.
Fig. ι stellt den vorliegenden Apparat in Ansicht von oben, Fig. 2 im Längsschnitt, Fig. 3 im Querschnitt und Fig. 4 in Ansicht von vorn dar.
Die oben erwähnten Horden C bezw. D bestehen aus einem Rahmen b, Fig. 2 und 3, dem in diesen eingefügten Gitterwerk c, und den auf beiden ruhenden und befestigten gelochten Böden d. An ihren Enden besitzen die Horden die Wände g, welche bei Nebeneinanderstellung der ersteren die Seitenwände der Keimfläche bilden. A1 ä2 Az u. s. w., Fig. 2, sind die Kammern, auf deren Wandungen die Horden ruhen; dieselben sind von solcher Gröfse und Form, dafs jede von einer Horde C bedeckt wird, wenn sich dieselben in ihrer normalen Stellung befinden. Jede Kammer steht durch Oeffnungen a, Fig. 3, mjt einem Kanal B und durch diesen mit einem Exhaustor in Verbindung; die Oeffnungen können durch Ventile geschlossen werden, um den vom Saugapparat durch die gelochten Böden d hervorgerufenen Zug zu reguliren. Die Anzahl der Horden ist zweckmäfsig zu zehn anzunehmen.
Um die Horden von einer Kammer zur anderen bewegen zu können, sind an jeder zwei Räder h, Fig. 1 und 3, angeordnet, welche auf Schienen k laufen und mit diesen auf- und niederbewegt werden können. Zu diesem Zweck liegt unter den Schienen je eine Welle /, Fig. 3, mit einer Anzahl Excenter m versehen, welche die Schienen mittelst der Schleifstücke η tragen. Die Schienen haben ihre Führung auf Verlängerungen der Wellenlager 0. Die Wellen / können von der Weller aus durch die Sehn ecken vorgelege ρ q, Fig. 2 und 4, gedreht werden. Die Excenter m sind zu den übrigen Theilen so angeordnet, dafs, wenn deren Excentricität nach unten gerichtet ist, die Rahmen b auf den Wänden der Kammern A1A2 u. s. w. ruhen, dafs dagegen bei der Drehung der Excenter um eine halbe Umdrehung die Schienen k und mit diesen auch die Horden gehoben werden, und dafs letztere dann auf den Schienen k vorwärts bewegt werden können. Eine zweite halbe Umdrehung bringt die Horden wieder auf den Kammerwänden zur Auflage.
Zur Vorwärtsbewegung der Horden C sind an dem einen Ende des Apparates zwei bei u und M1 gelagerte Schrauben t, Fig. 1 und 2, angebracht, welche sich gleichzeitig'durch die Welle r1 und die beiden Schneckenvorgelege ρλ q\ Fig. 2 und 4, drehen lassen, und deren Muttern mit dem ebenfalls durch zwei Laufräder auf der Schiene k ruhenden und an der
ersten Horde D befestigten Querbalken w, Fig. i, in Verbindung stehen. Damit der Balken sich auf den Muttern heben und senken kann, ist derselbe mit zwei Bügeln versehen, in welche die Muttern eingreifen.
Um den Luftzutritt zwischen den Rahmen b und den Kammerwänden hindurch zu den Kammern zu verhindern, werden Streifen e, Fig. 2 und 3, eines geeigneten Dichtnngsmaterials, z. B. Gummi, zwischen die Rahmen und die Wände gebracht, und zwar am zweckmäfsigsten so, dafs die Dichtungsstreifen in Aussparungen von Platten f, die auf den Wänden befestigt sind, versenkt werden. Macht man die Aussparungen genügend grofs, so kann auch Wasser oder Sand als Dichtungsmaterial verwendet werden.
Die Benutzungsweise des Apparates ist nun folgende:
Beim Beginn der Arbeit wird die Horde C, welche sich über der Kammer A1 befindet, mit gequelltem Keimgut beschickt und die betreffende Kammer mit dem Exhaustor in Verbindung gesetzt, indem man das entsprechende Ventil öffnet, während die anderen Ventile geschlossen gehalten werden. Während der Zeit, in der das Keimgut dem durch dasselbe hindurchstreichenden Luftstrom ausgesetzt ist, wird es nach Bedarf aufgelockert, was z. B. durch den in der Patentschrift No. 6825 beschriebenen und in beiliegender Zeichnung mitaufgenommenen Malzwender geschehen kann.
Nach einer gewissen Zeit, z. B. 24 Stunden, wird die beschickte Horde C gehoben und mit der Horde D vorwärts bewegt, bis sich erstere über der Kammer A2 befindet. Die Horde D wird alsdann wieder in ihre ursprüngliche Stellung gebracht. In die auf solche Weise zwischen C und D entstandene Lücke wird eine neue Horde eingesetzt und mit Keimgut beschickt, und die Beschickung beider Horden dem Luftzug und der auflockernden Bewegung des Wenders ausgesetzt. Nach 24 Stunden findet das Einsetzen der dritten Horde statt und so fort, bis alle Kammern bedeckt sind.
An dem elften Tage wird die erste Horde C, welche sich jetzt, über der Kammer A 10 befindet, geleert und wieder über der Kammer A1 eingesetzt. Hiernach ist der' fernere Betrieb des Apparates ein fortlaufender, indem jeden Tag eine Horde entleert, umgestellt, von neuem beschickt und dem Luftstrom ausgesetzt wird.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche: ::
    ι. Ein Keimapparat, bestehend aus der I in eine Anzahl einzelner Abtheilungen oder Horden C getheilten perforirten Keimfläche und aus den mit einem Exhaustor in Verbindung stehenden Kammern A1A2A* u. s. w., deren oberer Abschlufs durch die Horden C gebildet wird, welche sich durch eine mechanische Vorrichtung heben lassen, um alsdann von einer Kammer zur anderen fortbewegt zu werden.
  2. 2. Bei dem unter 1. gekennzeichneten Apparat der Mechanismus zum Abheben der Keimfläche von ihren Auflagerungsstellen und zur Fortbewegung in der Längsrichtung des Apparates, bestehend in den Schienen k, auf welchen die Horden C mit Rädern h laufen, und aus den Wellen / mit Excentern m, durch deren Drehung die Schienen gehoben und gesenkt werden.
  3. 3. Bei dem unter 1. gekennzeichneten Apparat die Anordnung zur Abdichtung der Horden C gegen die Wände der Kammern A1A2 u. s.w., bestehend in Dichtungsstreifen e, auf welche sich die Horden mit ihren Rahmen aufsetzen, oder in Rinnen, die zur Aufnahme von Sand oder Wasser geeignet sind und in welche die Rahmen eingreifen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT41560D Pneumatischer Keimapparat mit mechanischem Betriebe Expired - Lifetime DE41560C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE41560C true DE41560C (de)

Family

ID=317031

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT41560D Expired - Lifetime DE41560C (de) Pneumatischer Keimapparat mit mechanischem Betriebe

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE41560C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4413807C1 (de) Vorrichtung zum Wechseln der Zylinder an einer Druckmaschine
DE1805742A1 (de) Vorrichtung zum Foerdern,Stapeln und zur Abgabe von flachen Boegen
DE1279633B (de) Vorrichtung zum Wenden von Baustahlmatten
DE41560C (de) Pneumatischer Keimapparat mit mechanischem Betriebe
DE19923911A1 (de) Reinigungssystem für Formen
DE2031530C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Schneiden plastischen Materials
DE2246190B2 (de) Flurförderzeug zum Auswechseln von Modellplattenpaare einer Gießerei-Formanlage
DE4436075A1 (de) Vorrichtung zum Palettieren von Stückgütern zu einem Stückgutstapel
DE665317C (de) Vorrichtung zur Querableitung von Blechen oder von Blechpaketen von einem Rollgang auf einen diesem zugeordneten Querfoerderer
DE363989C (de) Absperrschieber nach Patent 306856 mit mehreren uebereinander angeordneten Rollenpaaren
DE346005C (de) Kaminkuehler mit senkrecht angeordneten Rieselkoerpern
DE236644C (de)
DE2805572A1 (de) Querfoerderanlage zwischen zwei rollgaengen einer walzanlage
DE381372C (de) Modellplatte fuer Wendeplattenformmaschinen
DE457949C (de) Vorrichtung zum Bespritzen langgestreckter oder in Reihen angeordneter Gegenstaende mittels Farbspritzvorrichtungen
DE587836C (de) Zeilenausstossvorrichtung fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen mit einzeln kuppelbaren Stossplatten
DE474491C (de) Abreinigungsvorrichtung fuer Klassierroste
DE453509C (de) Typeneinstellvorrichtung fuer Zeilenschreib-, Zeilensetzmaschinen o. dgl.
DE875884C (de) Durch Lochkarten gesteuerte Tabelliermaschine
DE499404C (de) Vorrichtung zum Entfernen der beim Pressen von Dachziegeln auf Revolverdachziegelpressen entstehenden Grate
DE437064C (de) Maschine zum Reinigen von Druckwalzen
DE617937C (de) Druckmaschine, insbesondere Adressendruckmaschine, bei der die Druckplatten schrittweise gefoerdert werden
DE710995C (de) Modellzubringvorrichtung fuer Kernblas- und Formmaschinen
DE565892C (de) Vorrichtung zum Bedrucken von Saecken
AT41621B (de) Farbwerk für Tiegeldruckpressen und dergl.