DE415603C - Ruehrfinger fuer Kunstduengerstreumaschinen - Google Patents
Ruehrfinger fuer KunstduengerstreumaschinenInfo
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- DE415603C DE415603C DEM86002D DEM0086002D DE415603C DE 415603 C DE415603 C DE 415603C DE M86002 D DEM86002 D DE M86002D DE M0086002 D DEM0086002 D DE M0086002D DE 415603 C DE415603 C DE 415603C
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- agitator
- grid
- fertilizer spreaders
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C15/00—Fertiliser distributors
- A01C15/06—Fertiliser distributors with distributing slots, e.g. adjustable openings for dosing
- A01C15/08—Fertiliser distributors with distributing slots, e.g. adjustable openings for dosing with pushers or stirrers in the slots
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Mixers Of The Rotary Stirring Type (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 25.JuNi 1925
AM 25.JuNi 1925
- REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45 b GRUPPE
(M 86002 IIIl45b)
Rührfinger für Kunstdüngerstreumaschinen.
Durch die gitterartig ausgebildeten Finger
der vorliegenden Erfindung, die auf einer Welle nebeneinander aufgereiht und an ihren
Kanten messerartig geschärft sind, so daß dieselben bei ihren Bewegungen im Vorratsbehälter
das Streugut in eineirr großen Feld fortlaufend durchschneiden und an den Auslauf
des Behälters abgeben können, wo es als leckere Masse auf den Acker fällt, soll
eine einwandfreie Streuung des Kunstdüngers
erzielt werden, indem Störungen in der Abgabe der Streumasse vermieden und der
Acker gleichmäßig bestreut wird.
Dadurch, daß die breit ausgebildeten Rühr- j finger sich mit ihren Seitenkanten abstützen,
entsteht ein geschlossenes Ganzes, und die ; eigentlichen, kurz ansetzenden Enden der Finger
werden mit nur ganz kurzem Hebeldruck belastet.
ίο In der Zeichnung ist eine beispielsweise
Form der Rührfinger dargestellt. Es zeigt Abb. ι eine Ansicht eines Rührfingers,
Abb. 2 eine Seitenansicht von Abb. i, Abb. 3 eine Ansicht mehrerer auf einer
Achse befestigter Rührfinger,
Abb. 4 einen Schnitt nach A-B der Abb. 3, Abb. S eine weitere Ausführungsform eines
Rührfingers,
Abb. 6 eine Seitenansicht von Abb. 5. i Gemäß Abb. 1 und 2 werden die einzelnen j
Finger α aus etwa 4 mm starkem Blech gitter- ! artig ausgestanzt und die Kanten b messerartig
geschärft. Oberhalb der gitterartigen [ Ausstanzung laufen die Finger« in die Lap- j
pen c und el aus, von denen die Lappen c mit j
den Löchern e versehen werden, während die Lappen d wechselweise nach vorn und hinten j
abgebogen sind. '
Wie aus Abb. 3 und 4 ersichtlich, werden die Lappenc derart um die "Welle/ gebogen,
daß die beiden in jedem Lappen c befindlichen Löchere sich decken, worauf die Lappen
c durch Schraubenbolzen g mit Muttern auf der Welle gesichert bzw. befestigt werden.
Je zwei solcher Lappen c können auch durch Bügelschrauben gleichzeitig befestigt werden.
Um ein Durchbiegen der Lappen c auf den Finger zu vermeiden, wird vor dem Einziehen
der Schraubeng· eine Holzleisteh als Distanzstück
eingelegt, durch welche die Bolzen g gleichzeitig greifen.
Die in Abb. 3 und 4 zueinander versetzt abgebogenen Lappen d dienen zum Lockern der
oberen Schicht des Streugutes im Behälter. : Die Kanten b1 und c1, welche stumpf bleiben, :
stoßen ohne Zwischenraum zusammen, so daß sich die Fingerplatten dadurch gegenseitig abstützen
und bei der Bewegung des Ganzen nur die kurzen schräg verlaufenden Fingeran- ;
sätze W der Beanspruchung ausgesetzt sind. Um nun das Streugut möglichst fein zu
zerschneiden, können in den Fingerplatten \ auch durch teilweises Ausstanzen und wechsel- ;
weises Abbiegen nach vorn und hinten die Messer i vorgesehen werden.
Bei Betätigung der Rührfinger α im Vorratsbehälter
durchschneiden dieselben ein gro- I ßes Feld im Streugut, wobei die geschärften ;
Kanten den Vorgang vorteilhaft unterstützen und das Streugut gelockert an den Auslauf
des Behälters abgeben.
Das Streugut kann somit nicht mehr hin und her geschoben werden, sondern es wird
beidseitig getrennt. Ist der Behälter frisch angefüllt worden, so sorgen die Lappen d für
eine gute Lockerung des Streugutes in der oberen Schicht, ehe dasselbe bis zu den Fingern
gelangt.
Claims (5)
1. Rührfinger für Kunstdüngerstreumaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß
dieselben selbst mit Durchbrechungen und Ausbuchtungen versehen sind und, ineinandergesetzt,
ein gitterartiges Gebilde ergeben, von denen jedes einzelne Teil einzeln entfernt und durch ein anderes ersetzt
werden kann.
2. Rührfinger für Kunstdüngerstreumaschinen nach dem Voranspruch, dadurch
gekennzeichnet, daß sich die einzelnen Teile des Gitters mit den stumpf aneinanderstoßenden
Flächen (&1) gegeneinander stützen, während alle anderen Flächen der Ausbuchtung und der Ausschnitte zu
messerartigen Schneiden abgeschärft sind.
3. Rührfinger für Kunstdüngerstreumaschinen nach den Voransprüchen, dadurch
gekennzeichnet, daß die einzelnen Teile des gitterartigen Gebildes oben in mehreren Lappen, beispielsweise drei, auslaufen,
von denen die beiden Lappen (c) umgebogen zum Halten an dem Befestigungsorgan
dienen, während der Lappen (d) nach oben über dieses Befestigungsorgan hinausreicht und dort in die oberen
Schichten des Düngervorrates hineinreichen.
4. Rührfinger für Kunstdüngerstreumaschinen nach den Voransprüchen, dadurch
gekennzeichnet, daß die Lappen (d) in abwechselnd vor- bzw. zurückgebogener
Lage ein Lockern und Zerschneiden eines möglichst breiten Streifens bewirken.
5. Rührfinger für Kunstdüngerstreumaschinen nach den Voransprüchen, dadurch
gekennzeichnet, daß die aus den einzelnen Gitterteilen herausgestanzten Durchbrechungen oben oder unten noch
Halt haben mit den Gitterteilen, und nach vorn oder hinten oder wechselweise abgebogen
sind, so daß außer an den Schnittkanten der Durchbrechungen auch noch an den Schneidkanten der herausgebogenen
Ausstanzungen ein Zerschneiden der Düngermasse geschieht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM86002D DE415603C (de) | 1924-08-14 | 1924-08-14 | Ruehrfinger fuer Kunstduengerstreumaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM86002D DE415603C (de) | 1924-08-14 | 1924-08-14 | Ruehrfinger fuer Kunstduengerstreumaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE415603C true DE415603C (de) | 1925-06-25 |
Family
ID=7320354
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM86002D Expired DE415603C (de) | 1924-08-14 | 1924-08-14 | Ruehrfinger fuer Kunstduengerstreumaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE415603C (de) |
-
1924
- 1924-08-14 DE DEM86002D patent/DE415603C/de not_active Expired
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