DE415435C - Regelungsvorrichtung mit Rueckfuehrung fuer Kraftmaschinen - Google Patents
Regelungsvorrichtung mit Rueckfuehrung fuer KraftmaschinenInfo
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- DE415435C DE415435C DEW60888D DEW0060888D DE415435C DE 415435 C DE415435 C DE 415435C DE W60888 D DEW60888 D DE W60888D DE W0060888 D DEW0060888 D DE W0060888D DE 415435 C DE415435 C DE 415435C
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- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D13/00—Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
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Description
Regelungsvorrichtungen mit Rückführung für Kraftmaschinen sind bekannt, bei welchen
das steuernde Organ einerseits proportional der Winkelgeschwindigkeit der getriebenen
Welle von der Muffenlage eines Fliehkraftreglers und andererseits proportional ihrer
Winkelbeschleunigung von der Muffenge- - schwindigkeit beeinflußt wird.
Von diesen bekannten Regelungsvorrichtungen unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß die von der Winkelbeschleunigung
abhängige Verstellung auf hydraulischem Wege von der Muffengeschwindigkeit abgeleitet wird, wobei die den
Winkelbeschleunigungen proportionalen Verstellwege zu den der Winkelgeschwindigkeit
proportionalen Verstelhvegen des Steuerorgans algebraisch addiert werden. Der Erfindungsgegenstand
besitzt für die hydrautische Übertragung ein als Verdrängerkolben ausgebildetes Treiborgan, das in ein geschlossenes,
mit Flüssigkeit gefülltes, mittels einer Kataraktöffnung mit einein offenen Behälter
verbundenes Gefäß taucht, welches einen nach jeder Richtung hin unter Federwirkung
stehenden Kolben mit kleinem Querschnitt aufweist, der bei der Änderung der
"■ Eintauchtiefe des Verdrängerkolbens eine der Geschwindigkeit dieser Änderung proporlionale
Lage einnimmt.
Ein derartiger Apparat als Geschwindigkeitsanzeiger ist beispielsweise in Abb. 1 und
seine Anordnung bei einem indirekt wirkenden Regulator in Abb. 2 schematisch dargestellt.
"
In einem mit Öl gefüllten Behälter W (Abb. 1) taucht ein großer Verdränger ρ und
ein kleiner Kolben q, welcher durch entsprechende Federn f, f in seiner Mittellage
gehalten wird; der Behälter W steht mit einem offenen ölreservoir w durch eine kleine Kataraktöffnung
k in \~erbindung. Bei einer gewissen Geschwindigkeit des Verdrängers p
wird sich der Kolben q in eine bestimmte Lage einstellen, so zwar, daß die hierbei auftretenden
Federkräfte eine ölpressung hervorrufen, welche genügt, um die vom Verdränger p verdrängte ölmenge durch die
Kataraktöffnung k in dem offenen Ölbehälter w zu befördern oder aus demselben
anzusaugen. Bei richtiger Wahl der Querschnitte der Kolben ρ und q und der Federstärken
gegenüber der Kataraktöffnung k wird die Stellung des Kolbens q ein direkter
Indikator für die Geschwindigkeiten des \'erdrängers ρ sein. Die Masseneinflüsse sind bei
diesem System fast gänzlich ausgeschaltet.
Die Verbindung dieses Geschwindigkeitsindikators mit einem indirekt wirkenden
Regulator führt nun zu der in Abb. 2 seheniatisch dargestellten Anordnung.
Der Fliehkraftregler ni arbeitet über das Gestänge b, c zum Steuerschieber P, sofern
nur der Tunkt 10 als stillstehend anzusehen
COPY
i>t. Dies winl bei .'-erbleichender Änderung
der !drehzahl eier Fall μ·πι. weil dann die :
vfKti Kolben p verdrängte Flüssigkeit zur '
Gänze durch k entweichen kann und demgemaß
den Kolben </ nicht beeinflussen wird.
UicM*r Punkt in ist nun gleichzeitig der Angriffspunkt
der zweiten Regelung, welche sich in folgender Weise abspielt. Der Fliehkraftregler
in verstellt nebst dem Steuerschieber D
ίο gleichzeitig auch den Verdränger p, welcher —
wenn seine lineare Geschwindigkeit ein gewisses Maß übersteigt — eine Bewegung des
Kolbens q und damit eine Verlegung des Punktes io bewirkt.
Bei schleichender Drehzahländerung wird eine merkbare Muffengeschwindigkeit nicht ,
vorhanden sein, der Punk1, io also hx bleiben,
und es wird sich daher der Regeluugsvorgang abspielen wie bei einem gewöhnlichen iudi- ,
ao rekt wirkenden Regler. I'm nun dabei einen '
möglichst schwingungsfreien Regelungsvorgang zu erzielen, bildet mau die Rückführung i
gleichzeitig als nachgiebige Rückführung so I stark aus, daß schon die kleinsten Öffnungen ■
as des Steuerventiles, hervorgerufen durch die :
Drehzahlabweichungen, sofort rektifiziert werden. Dadurch wird der Regler äußerst
stabil.
Im Falle einer plötzlichen Bela>tungsänderung wird sich die Muffe rasch aus ihrer
ursprünglichen Lage entfernen und den Kolben p so rasch verschieben, daß die durch
die Kataraktöffnung k entweichende oder angesaugte Flüssigkeitsmenge kleiner ist als das
35, vom Verdränger verdrängte oder freigegebene Volumen. Hierdurch wird der
Kolben 9 eine rasche Verschiebung erfahren ' und damit direkt eine rapide Verstellung des :
Punktes 10 und indirekt eine Verstellung des Steuerorganes D bewirken, wodurch die notwendige
Bewegung des Hilfsmotors rasch eingeleitet wird. Die gleichzeitig von der Drehzahländerung
herrührende Verstellung des Steuerorganes D wird von der nachgiebigen Rückführung kompensiert, so daß der Reguliervorgang:
schwingungsfrei rasch beendigt wird.
Bei dieser Doppelregeluug wird schon der , Regelungsvorgang bei schleichender Drehzahländerung
durch die Muffenlagen, bei erheblichen Drehzahländerungen durch die Muffengeschwindigkeiten in an sich bekannter
Weise eingeleitet und beherrscht.
In der Praxis wird mau bei Ausführung solcher Regler zwischen Reglerpendel m und
Verdränger p ein Relais schalten, damit der Rückdruck des Verdrängers nicht auf das
Pendel einwirke. Für viele Fälle der Praxis wird es ausreichend sein, wenn der Geschwindigkeitsanzeiger
kein ganz genaues liild der effektiven Muffengeschwindigkeit,
sondern nur ein angenähertes ergibt. Dann läßt sich das Gestänge des Reglers in der
Weise vereinfachen, daß man den Angriffspunkt der Stange 11 des Verdrängers ρ, von
nach „r auf den Hebel b verlegt, so daß der
Hebel ν entfällt. Tn diesem Falle wird der Verdränger nicht genau die Muffengeschwindigkeit
angeben, sondern ein wenig von der Rückführung selbst beeinflußt werden, was aller bei entsprechend richtigem Verhältnis
auf den Regelungsvorgang ohne wesentlichen Kinfluß bleibt.
Claims (3)
- Patent-An Sprüche:r. Regelungsvorrichtung mit Rückführung für Kraftmaschinen, deren steuerndes Organ einerseits proportional der Winkelgeschwindigkeit der getriebenen Welle von der Muffenläge eines Fliehkraftreglers und andererseits proportional ihrer Winkelbeschleunigung von der Muffengeschwindigkeit beeinflußt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die letztgenannte Ver- s5 stellung auf hydraulischem Wege von der Muffengeschwindigkeit abgeleitet wird, wobei die den Winkelbeschleunigungen proportionalen Verstellwege zu den der Winkelgeschwindigkeit proportionalen gO Verstellwegen des Steuerorganes algebraisch addiert werden.
- 2. Regelungsvorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die hydraulische Übertragung ein als Verdrängerkolben (/>) ausgebildetes Treiborgan besitzt, das in ein geschlossenes, mit Flüssigkeit gefülltes, mittels einer Kataraktöffnung (k) mit einem offenen Behälter (w) verbundenes Gefäß (W) taucht, welches einen nach jeder Richtung hin unter Federwirkung stehenden Kolben (17) mit kleinem Querschnitt aufweist, der bei der Änderung der Eintauchtiefe des Verdrangerkolbens (/>) eine der Io5 Geschwindigkeit dieser Änderung proportionale Lage einnimmt.
- 3. Regelungs vorrichtung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Treiborganes der n0 hydraulischen Übertragung für eine nur angenäherte Angabe der Muffengeschwindigkeit von einem Punkte {xj des von der Muffe zum Steuerorgan und zur Rückführung des führenden Gestänges abge- n5 leitet wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW60888D DE415435C (de) | 1922-04-05 | 1922-04-05 | Regelungsvorrichtung mit Rueckfuehrung fuer Kraftmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW60888D DE415435C (de) | 1922-04-05 | 1922-04-05 | Regelungsvorrichtung mit Rueckfuehrung fuer Kraftmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE415435C true DE415435C (de) | 1925-06-20 |
Family
ID=7606141
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW60888D Expired DE415435C (de) | 1922-04-05 | 1922-04-05 | Regelungsvorrichtung mit Rueckfuehrung fuer Kraftmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE415435C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3180076A (en) * | 1963-02-25 | 1965-04-27 | Motch Merryweather Machinery | Tool patii control mechanism |
-
1922
- 1922-04-05 DE DEW60888D patent/DE415435C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3180076A (en) * | 1963-02-25 | 1965-04-27 | Motch Merryweather Machinery | Tool patii control mechanism |
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