DE415281C - Herdofen - Google Patents

Herdofen

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DE415281C
DE415281C DESCH66744D DESC066744D DE415281C DE 415281 C DE415281 C DE 415281C DE SCH66744 D DESCH66744 D DE SCH66744D DE SC066744 D DESC066744 D DE SC066744D DE 415281 C DE415281 C DE 415281C
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DE
Germany
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melting
burner
air
hearth
furnace
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DESCH66744D
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GUSTAV SCHURY
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GUSTAV SCHURY
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B3/00Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

  • Herdofen. Es ist bereits bekannt, Herdschmelzöfen zum Schmelzen von Eisen, Stahl usw. durch verschiebbare Brenner für flüssige oder staubförmige Brennstoffe, beispielsweise Öl o. dgl., zu beheizen, wobei die Brenner zum Schutze gegen die Hitze in einer besonderen feuerfesten Kammer untergebracht waren. Es werden gewöhnlich zwei Brenner verwendet, von denen je einer an einem Ofenende angeordnet ist, und die nach Gebrauch abwechselnd in das Innere der feuerfesten Kammer zurückgezogen werden. Der Einbau einer Kammer aus feuerfesten Steinen für die Brenner ist aber umständlich und gestattet doch nur die Verschiebung des Brenners in verhältnismäßig geringerem Grade.
  • Gegenstand der Erfindung ist nun die Anordnung des Brenners in dem Kanal für die Zufuhr der Sekundärluft, die von der Ofenstirnwand ausgeht. Man kann den Brenner während seiner Arbeit so weit vorschieben, wie es erforderlich ist und ihn auch wieder genügend zurückziehen. Da außerdem die Temperatur der hocherhitzten Sekundärluft im Zuführungskanal immer dieselbe bleibt, so wird sowohl der Brenner wie der Kanal selbst gegen @Terbrennen geschützt. Gegen Abschmelzen des Gewölbes, besonders in der Nähe des Brenners, kann man darüber einen Luftkanal zum Kühlen einbauen, durch den man in bekannter Weise als Kühlmittel Druckluft hindurchfährt, die man nachher, nachdem sie von den umgebenden Wänden erhitzt wurde, zum Bade niederleiten kann.
  • Die Zeichnung zeigt eine zweckmäßige Ausführung der Erfindung, und zwar: Abb. i einen senkrechten Längenschnitt des Ofens nach D-1) der Abb. 2, Abb. 2 einen Schnitt nach A-A, Abb. 3 einen Schnitt nach B-B und Abb. 4. einen Schnitt nach C-C der Abb. i. Die Bauart des Ofens ist an die besonderen Bedürfnisse der Verwendung von 01 und andern minderwertigen Brennstoffen angepaßt. Die rechte und linke Seite des Ofens sind symmetrisch, da er nach dem Regener ativverfahren arbeitet. Zu dem Schmelzherd 2o führen die beide Kanäle 15 in die die eigentlichen Vergaser und Brenner 14. von ungewöhnlicher Länge einführbar sind. Der Kanal 15 dient dabei zur Einführung der Sekundärluft für das Gasgemisch, durch die er gleichzeitig gekühlt, also . vor dem Verbrennen geschützt wird. Am äußeren Ende . der Brenner i-. sind Zuführungsrohre 13 für den Brennstoff angesetzt, der aus den Brennstoffbehältern 12 zufließt. Seitlich befinden sich die Rohre 8 zur Luftzufuhr, so daß sich Brennstoff und Luft im Innenraume des Brenners innig mischen können. Die Räume 17 sind durch Kanäle 22 mit den Wärmespeichern 25 verbunden und laufen in Kanälen 16 aus, während die Kanäle 27 in bekannter Weise zur Zufuhr von Kühlluft für das Ofengewölbe dienen.
  • Das übliche Abstichloch 30 liegt den Einsatzlöchern 18 gegenüber, zwischen denen der Füllkanal ig auf den Boden des Herdes 2o mündet (Abb. 3). , Der Betrieb des Ofens gestaltet sich folgendermaßen: Die Druckluft, die durch einen Regler oder ein Gebläse dem Brenner 14 und gleichzeitig dem Vorratsbehälter 12 zugeleitet wird, mischt sich im Brenner 14 mit dem Brennstoff.
  • Das entwickelte Gasgemisch strömt dann durch den Kanal 15 in den eigentlichen Schmelzherd 2o@ wo es mit heißer Sekundärluft gesättigt verbrennt. Die verbrannten Gase ziehen durch die entgegengesetzten Kanäle 16 und dann durch Kanäle 17 und 22 zum Wärmespeicher 25. Sind die Wärmespeicher genügend erhitzt, so wird die entgegengesetzte Ofenhälfte unter Feuerung genommen und gleicherweise fortgefahren wie es beim Regenerativofen mit einem Umsteuerventil üblich ist. Die beweglichen Brenner 14 werden abwechselnd in und außer Betrieb gesetzt, indem sie in ihre Kanäle 15 hineingeschoben und wieder herausgezogen werden. Durch das Rohr 8 wird jeweils die gewünschte .Luft zugeführt. Durch Kanal -a7 kann Kühliuft für das Gewölbe und die Ofenköpfe eingeführt werden, dabei drückt diese die Flamme stark auf das Schmelzgut und liefert auch noch Verbrennungsluft für langgestreckte Herde. Zum Frischen von Stahl kommt nur die obere Luftzuführung 27 in Betracht. Die Brücke 5 (Zunge), unter der ein Regenerator 4. geschaffen ist, verteilt die Luft zweckmäßig.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Herdofen zum Schmelzen von Eisen, Stahl usw. mit längsverschiebbaren Brennern, dadurch gekennzeichnet daß die Brenner in einem von der Ofenstirnwand ausgehenden Kanal (15) frei beweglich gelagert sind, der gleichzeitig zur Zuführung hocherhitzter Sekundärluft dient.
  2. 2. Herdschmelzofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in den senkrechten Luftkanal über dem Regenerator eine Brücke eingebaut ist, die die aus dem Regenerator aufsteigende Luft teilt und dem Kanal 15 zuführt, wo sie vom Brenner angesaugt und so gemischt mit dem Brennstoff dem Schmelzherd zugeführt wird.
  3. 3. Herdschmelzofen nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet daß in dem Mauerwerk oberhalb der Brenner Kanäle zur Zuführung von Druckluft angeordnet sind, die das Gewölbe vor dem Abschmelzen schützt und dann zum Bade niedergeleitet wird.
DESCH66744D 1922-12-24 1922-12-24 Herdofen Expired DE415281C (de)

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