DE415173C - Vorrichtung zur Verhinderung von Knotenbildungen bei Telephon-Verbindungsschnueren - Google Patents

Vorrichtung zur Verhinderung von Knotenbildungen bei Telephon-Verbindungsschnueren

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DE415173C
DE415173C DESCH68439D DESC068439D DE415173C DE 415173 C DE415173 C DE 415173C DE SCH68439 D DESCH68439 D DE SCH68439D DE SC068439 D DESC068439 D DE SC068439D DE 415173 C DE415173 C DE 415173C
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contacts
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MATHIAS SCHIFFER
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MATHIAS SCHIFFER
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R39/00Rotary current collectors, distributors or interrupters

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  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

(Sch 68439
Bei Fernsprechstellen mit Tisch- oder
Wandkasten einerseits und mit diesem mittels beweglicher Schnur verbundenem Hörer oder Mikrotelephon anderseits, ist die Einrichtung bekannt, die Verbindung der _ stromleitenden Schnüre mit dem ortsfesten Teil der Anlage nicht starr auszuführen, sondern als um die Schnurachse drehbare Gleitkontakte. Diese Einrichtung soll den
ίο Zweck haben, die bei wiederholtem unrichtigen Einhängen des Hörers in der beweglichen Schnur auftretende Torsionsspannung und die damit verbundene Verdrillung und Verknotung der Schnur aufzuheben bzw. zu verhindern, dadurch, daß der Gleitkontakt sich selbsttätig in die entsprechende Lage weiterdreht.
Diese Einrichtung weist aber bei den bisherigen Ausführungsformen noch folgenden,
ao die Gebrauchsfähigkeit in Frage stellenden Übelstand auf. Wird der Gleitkontakt mit sehr geringer Gleitreibung ausgeführt, indem z. B. an Stelle von Schleiffedern kugellagerähnlich angeordnete Kugeln den Kontakt
as vermitteln, so folgt zwar der Drehkörper leicht einer Drehung des am anderen Ende der Schnur befindlichen Hörers, jedoch ist der Kontakt naturgemäß unvollkommen, der Übergangswiderstand zu groß und ungleichmäßig, und es entstehen so die bekannten, das Gespräch störenden knarrenden Geräusche. Würde man jedoch die Kontakte als straff aufliegende Schleiffedern ausbilden, dann erfüllt die ganze Einrichtung kaum noch ihren Zweck, die flexible Schnur verdrillt und verknotet sich nach wie vor, bevor sie den nur schwer drehbaren Gleitkontakt in Bewegung zu setzen vermag.
Nach der Erfindung nun wird dieser Übelstand dadurch behoben, daß die bewegliche Verbindungsschnur eine den stromleitenden Adern parallel laufende Versteifung erhält, welche einerseits mit dem drehbaren Teil des Gleitkontaktes,· anderseits mit dem Hörer fest verbunden ist. Bei dieser Einrichtung können die Gleitkontakte straff aufliegend und sicheren Kontakt gebend ausgeführt sein, während trotzdem jede Drehung des Hörers auch dem Drehkörper mitgeteilt wird, ohne daß die Leitungsadern irgendwie mechanisch in Anspruch genommen würden.
In der ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung bedeutet h den Hörer, I1 und I2 die Leitungsadern der Verbindungsschnur. Diese Adern können in bekannter Weise miteinander verseilt sein, auch kann das Ganze außerhalb der beiderseitigen Einführungen mit einer gemeinschaftlichen Umklöpplung o. dgl. umgeben sein. In den Hörer sind die Leitungsadern bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel in gewohnter Weise fest verbunden eingeführt, während die anderen Enden der Adern an auf einem Körper i befestigte Kontaktbuchsen A1 und k2 geführt sind. Dieser Körper i mit den Kontakten kx und k2 ist innerhalb des ortsfesten Organs 0 um die Schnurachse in bekannter Weise drehbar. An dem ortsfesten Teil angebrachte Schleiffedern ^1 und f2 vermitteln die leitende Verbindung der Schnurenden mit
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dem die Wecker- und Umschaltevorrichtung enthaltenden Tisch- oder Wandkasten. Diese Gleitkontaktvorrichtung kann, wie gezeichnet, als" besonderer kleiner Apparat an der Wand befestigt sein oder auch direkt an öder in dem Wand- oder Tischkasten angeordnet sein.
Die bis hierher beschriebene Einrichtung wird jedoch als grundsätzlich bekannt vorausgesetzt. Neu dagegen und das Wesen der Erfindung bedeutend ist die Vereinigung dieses bekannten Drehkontaktes mit einer federnden versteifenden Einlage d. Diese Einlage ermöglicht erst, wie oben näher erläutert, die volle Gebrauchsfähigkeit der gleitenden Kontaktvorrichtung. Die Einlage d kann aus federndem, umsponnenem einfachen Stahl- oder Bronzedraht oder sonstigem seinen Zweck erfüllenden Material bestehen.
Die gleitende Kontaktvorrichtung kann puch bei entsprechend geringeren Abmessungen an der Verbindungsstelle des Hörers mit der Schnur angeordnet sein. In diesem Falle ist selbstverständlich die versteifende Einlage, welche die Torsionsspannung aufnimmt, einerseits an dem Drehkörper, anderseits an dem die ortsfesten anderen Enden der Schnur aufnehmenden Tisch- oder Wandkasten drehsicher zu befestigen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Verhinderung von Knotenbildungen bei Telephon-Verbindungsschnüren, bei welcher die elektrische Verbindung der Schnurleitungsadern mit dem ortsfesten Teil der Fernsprechanlage oder auch die Verbindung des Hörers mit den Schnurleitungsadern vermittels um die Schnurachse unbegrenzt drehbarer Gleitkontakte bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die beiderseitigen Enden der beweglichen Leitungsschnur sowie die Schnur selbst gegen Beanspruchung auf Torsion vermöge einer besonderen, mit der Schnur gleichlaufenden, versteifenden Einlage (d) gesichert sind, welche einerseits an dem Träger (i) der drehbaren Schnurkontakte (kv kz, k„), anderseits an dem Hörer (Ii) bzw. dem die ortsfesten Enden der Schnur aufnehmenden Tisch- oder Wandkasten drehsicher (s,r) befestigt ist.
DESCH68439D 1923-08-16 1923-08-16 Vorrichtung zur Verhinderung von Knotenbildungen bei Telephon-Verbindungsschnueren Expired DE415173C (de)

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