DE415119C - Verfahren zum Foerdern von staubfoermigem Schuettgut, beispielsweise Staubkohle, in Rohrleitungen unter Verwendung eines gasfoermigen Druckmittels - Google Patents

Verfahren zum Foerdern von staubfoermigem Schuettgut, beispielsweise Staubkohle, in Rohrleitungen unter Verwendung eines gasfoermigen Druckmittels

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DE415119C
DE415119C DEST36954D DEST036954D DE415119C DE 415119 C DE415119 C DE 415119C DE ST36954 D DEST36954 D DE ST36954D DE ST036954 D DEST036954 D DE ST036954D DE 415119 C DE415119 C DE 415119C
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G53/00Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65G2812/00Indexing codes relating to the kind or type of conveyors
    • B65G2812/16Pneumatic conveyors
    • B65G2812/1608Pneumatic conveyors for bulk material
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    • B65G2812/1625Feeding or discharging means

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Verfahren zum Fördern von staubförmigem Schüttgut, beispielsweise Staubkohle, in Rohrleitungen unter Verwendung eines gasförmigen Druckmittels. Bei dem Verfahren zum Fördern von staubförmigem Schüttgut, beispielsweise Staubkohle, in Rohrleitungen unter V erwendung eines gasförmigen Druckmittels gemäß dem Patent 414520 ist die Frage des ununterbrochenen Betriebes nur gestreift worden. Man ist also gezwungen, entweder während des Wiederfüllens des Staubgutbehälters die Fördervorrichtung stillzusetzen oder aber das Einschleusen des Staubgutes während des Betriebes, also gegen den im Vorratsbehälter befindlichen Druck, vorzunehmen, was mit Druck- oder Kraftverlusten nur geschehen kann. Soll sich aber das Förderverfahren im Betrieb bewähren, dann müssen derartige Verluste vermieden werden.
  • Der Zweck der Erfindung ist es daher, in dieser Richtung Abhilfe zu schaffen, und zwar geschieht dies in erster Linie dadurch, daß das Staubgut der Mammutpumpe mit Hilfe einer Mehrzahl von Behältern, vorzugsweise zwei, zugeführt wird, von denen stets der eine in Betrieb ist, während der andere gefüllt werden kann. Auf diese Weise entfällt das Einschleusen des Staubgutes in den im Betrieb befindlichen Behälter. Man kann auch noch weitere Verluste vermeiden, indem man vor dem öffnen des einen, neu zu füllenden Behälters diesen mit dem anderen frisch gefüllten in Verbindung bringt, so daß zwischen beiden Behältern Druckausgleich erfolgt. Es braucht dann nur noch ein geringes Nachpumpen vorgenommen zu werden, um den frisch gefüllten Behälter auf den Betriebsdruck zu bringen, da ja das Volumen des frisch gefüllten Behälters wesentlich geringer ist als dasjenige des entleerten, also bei Schaffung des Druckausgleiches zwischen beiden nur ein verhältnismäßig geringer Druckabfall eintritt. Gegebenenfalls kann, um das Aufpumpen zu beschleunigen, der Kompressor aus dem entleerten Behälter ansaugen, womit eine weitere Kraftersparnis verbunden ist.
  • Da bei Verwendung von zwei Behältern durch das Aufpumpen des neu gefüllten, etwas, wenn auch nur wenig Zeit verstreicht, also eine kleine Pause in der Förderung des Staubgutes unter Umständen eintreten könnte, so wäre es natürlich das richtigste, mit drei Behältern umschichtig zu arbeiten, von denen immer einer betriebsfertig wäre. Die mit der Beschaffung von drei Behältern verknüpften hohen Kosten lassen diese Lösung als nicht in jeder Beziehung einwandfrei erkennen. Infolgedessen soll der gleiche Zweck dadurch erreicht werden, daß zwischen die beiden Behälter und die Mammutpumpe ein dritter geschaltet ist, in den die Auslaßleitungen der beiden Hauptbehälter tauchen und in welchem ein Druckgaspolster aufrechterhalten wird, das die notwendigen kurzen Betriebspausen überbrückt und während dieser das Nachschieben des Staubgutes besorgt.
  • Auf der Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens dargestellt.
  • Die beiden Behälter i und z für das Staubgut werden von einem Kompressor 3 mit dem notwendigen Preßgas versorgt. Eine mit gestrichelter Linie angedeutete Verbindungsleitung q mit Absperrorgan 5 bietet die Möglichkeit, beide Behälter i und a miteinander zu verbinden und auf diese Weise Druckausgleich zu schaffen. Abgesehen hiervon kann noch zwischen den Behältern i und z und dem dazugehörigen Kompressor 3 ein Steuerorgan 6 vorgesehen sein, das den einen Behälter an der Saugseite, den anderen an die Druckseite des Kompressors schaltet oder umgekehrt, infolgedessen also ein Überpumpen aus dem einen in den anderen Behälter möglich ist.
  • Die beiden Behälter i und 2 gehen in Leitungen 7 und 8 mit Abschlußorganen 9 über, die in einen Zwischenbehälter io tauchen, der durch die Leitungen i i mit dem jeweils unter Druck stehenden Behälter i und z oder mit einem besonderen Druckgasvorratsbehälter oder schließlich mit dem Kompressor unmittelbar verbunden ist. Abschlußorgane 12 schalten die eine oder andere der erwähnten Verbindungen aus. Jedenfalls muß die Möglichkeit vorhanden sein, daß im Behälter io stets der notwendige Überdruck herrscht.
  • Regelrechterweise kommt der Behälter io nur insofern zur Wirkung, als er je nach der Stellung der Abschlußorgane 9 den einen oder anderen der Behälter i und z mit der nach der Mammutpumpe führenden Leitung 13 verbIndet. Tritt aber in der Förderung zwischen den Behältern 1, z und i o irgendeine Störung auf oder aber entsteht beim Wechsel eine kurze Betriebspause, dann tritt der Behälter i o in Tätigkeit, indem das vorhandene Druckgaspolster das Staubgut durch die Leitung 13 der Mammutpumpe zuführt. Auch bei dieser Einrichtung können natürlich in den Auslässen der Behälter i und z, gegebenenfalls auch im Auslaß des Behälters io, Rührvorrichtungen vorgesehen sein, um jeder Möglichkeit einer Verstopfung zu begegnen. Auch ist es selbstverständlich, daß, falls der Kompressor 3 aus dem einen der Behälter 1, z ansaugt, zwischen beiden Gasreinigungsvorrichtungen vorgcsehen sein müssen, da die mit Staubgut geschwängerte Luft anderenfalls den Kompressor bald zerstören würde.

Claims (1)

  1. Pn-rENi-ANsPRÜCHC: i. Verfahren zum Fördern von staubförmigem Schüttgut, beispielsweise Staubkohle, in Rohrleitungen unter Verwendung eines gasförmigen Druckn-iittels nach Patent 41q.5?o, dadurch gekennzeichnet, daß das Staubgut der Mammutpumpe mit Hilfe einer Mehrzahl von Behältern, vorzugsweise zwei, zugeführt wird, von denen stets der eine in Betrieb ist, während der andere gefüllt werden kann. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß vor der öffnung des einen, neu zu füllenden Behälters dieser mit dem anderen frisch gefüllten in Verbindung gebracht wird, so daß zwischen beiden Behältern Druckausgleich erfolgt. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das im entleerten Behälter befindliche Druckgas mit Hilfe eines Kompressors in den anderen Behälter übergepumpt wird.
DEST36954D 1923-06-23 1923-06-23 Verfahren zum Foerdern von staubfoermigem Schuettgut, beispielsweise Staubkohle, in Rohrleitungen unter Verwendung eines gasfoermigen Druckmittels Expired DE415119C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0027909A1 (de) * 1979-10-26 1981-05-06 Krupp Polysius Ag Anlage zur Förderung von feinkörnigem Gut
DE3708221A1 (de) * 1987-03-13 1988-09-22 Krupp Polysius Ag Verfahren und vorrichtung zur pneumatischen foerderung von schuettgut

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0027909A1 (de) * 1979-10-26 1981-05-06 Krupp Polysius Ag Anlage zur Förderung von feinkörnigem Gut
DE2943396A1 (de) * 1979-10-26 1981-05-14 Krupp Polysius Ag, 4720 Beckum Anlage zur foerderung von feinkoernigem gut
DE3708221A1 (de) * 1987-03-13 1988-09-22 Krupp Polysius Ag Verfahren und vorrichtung zur pneumatischen foerderung von schuettgut

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