DE414520C - Verfahren und Vorrichtung zum Foerdern von staubfoermigem Schuettgut, beispielsweise Staubkohle, in Rohrleitungen unter Verwendung eines gasfoermigen Druckmittels - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Foerdern von staubfoermigem Schuettgut, beispielsweise Staubkohle, in Rohrleitungen unter Verwendung eines gasfoermigen Druckmittels

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DE414520C
DE414520C DEST36951D DEST036951D DE414520C DE 414520 C DE414520 C DE 414520C DE ST36951 D DEST36951 D DE ST36951D DE ST036951 D DEST036951 D DE ST036951D DE 414520 C DE414520 C DE 414520C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G53/00Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
    • B65G53/34Details
    • B65G53/58Devices for accelerating or decelerating flow of the materials; Use of pressure generators

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Air Transport Of Granular Materials (AREA)
  • Auxiliary Methods And Devices For Loading And Unloading (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Fördern von staubförmigem Schüttgut, beispielsweise Staubkohle, in Rohrleitungen unter Verwendung eines gasförmigen Druckmittels. Für die Förderung von staubförmigem Schüttgut, beispielsweise Staubkohle, in Rohrleitungen kommen, soweit ein Gas, z. B. atmosphärisc'he Luft, hierbei verwendet werden soll, bisher zwei Arten in Frage. Nach dem einen Verfahren wird das zur Förderung dienende Gas mit so großer Geschwindigkeit durch die Rohrleitungen geleitet, daß die einzelnen Staubteilchen, gewissermaßen vom Luftstrom getragen, mit fortgerissen werden. Die hierbei für die Förderung erforderliche Gasmenge ist infolgedessen im Verhältnis zur Staubmenge sehr groß. Nach dem anderen Verfahren wird das staubförmige Schüttgut in Druckgefäße geschüttet und dann mit Hilfe des auf die Oberfläche des Schüttguts drückenden Gases durch die Rohrleitung geschoben. Auf diese Weise kommt nur sehr wenig von dem Gas, durch das die Bewegung des staubförmigen Schüttguts bewirkt wird, mit diesem in Berührung. Der Druck des Gases, welcher für die Förderung deß: Staubgutes dient, richtet sich dabei nach der Höhe, auf welche der Staub gefördert werden muß, und nach der Größe der Widerstände, die beim Durchströmen des Staubes durch die Rohrleitung auftreten. Es ist auch bekannt, daß bei dem zuletzt erwähnten Verfahren Druckgas in die Förderleitung eingeführt wird, zu dem Zweck, Verstopfungen zu vermeiden oder bereits eingetretene zu. beseitigen.
  • Die Erfindung macht sich nun die Erkenntnis zunutze, daß vollständig trockenes, staubförmiges, Schüttgut nur eine sehr geringe Reibung und daher Eigenschaften besitzt, die denen von tropfbar flüssigen Körpern eigen sind. Demzufolge besteht die Erfindung in der Verwendung des als Mammutpumpe bekannten Mischgasflüssigkeitshehers zur Förderung von staubförmigem Schüttgut. Hierbei wird man das Druckmittel, in erster Linie wohl Druckluft, ähnlich wie bei einer Mammutpumpe in den aufsteigenden Ast eines U-förmig gebogenen Rohres einführen, in dessen anderem Ast das staubförmige Schüttgut durch sein Eigengewicht den notwendigen Gegendruckerzeugend , ansteht und selbsttätig nachrutscht. Angestellte Versuche haben gezeigt, daß staubförmiges Schüttgut in. derselben Weise wie eine Flüssigkeit in dem aufsteigenden Ast der U-förmig gebogenen Leitung hochsteigt, sobald die Staubsäule im anderen die genügende Höhe aufweist. Gelangt das Staubgut auf diese Weise in dass Fußstück der Nlammutpumpe, so wird es unter dem Einfluß der Expansion des eingeführten Gases in die Höhe gehoben und kann in senkrechten oder wagerechten Leitungen entsprechend hoch oder entsprechend weit entfernt gefördert werden. Es hat sich gezeigt, daß man in der Lage ist, mit einem Luftdruck von beispielsweise i Atm. Überdruck staubförmiges Schüttgut auf eine Höbe von wenigstens 3o bis .1o m zu heben, oder es in wagerechter Richtung auf eine Strecke zu fördern, die den Widerständen einer Förderhöhe von 3o bis 40 m gleichkommt. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens schematisch dargestellt.
  • Ein als Fülltrichter mit steilen Wandungen ausgebildeter Behälter i für das staubförmige S'dhüttgut geht m eine U-förmige Leitung 2 über, in der im aufsteigenden Ast 3 das Fußstück ,l einer Mammutpumpe -eingebaut ist, die durch die Leitung 5 das notwendige gasförmige Druckmittel erhält. Zwischen den Fülltrichter i und die U-förmige Leitung 2 ist ein Zellenrad 6 oder eine andere, ähnlich wirkende Vorrichtung eingebaut, die den Zweck hat, bei Verstopfungen der Leitung 3 zu verhindern, daß das durch die Leitung 5 eingeführte Druckmittel das Staubgut durch den Trichter i hinausbläst.
  • Das Staubgut wird ununterbrochen oder in gewissen Abständen in den Trichter i gefüllt, und gelangt unter dem Druck der anstehenden Staubsäule durch die U-förmige Leitung 2 in das Fußstück ¢ der Mammutpumpe, um unter der Einwirkung des expandierenden Druckmittels durch die Leitung 3 bis zur Auslaßst,elle 7 gefördert zu werden. Die rein sc'hematisc'he Darstellung der Leitung 3 in der Weise, daß Teile davon senkrecht und Teile davon wagerecht verlaufen, soll andeuten, daß die Förderung in beiden Richtungen erfolgen kann; selbstverständlich ist es auch möglich, in schräger Richtung zu fördern. Gegebenenfalls wird es namentlich bei längeren, mehrfach gebrochenen Leitungen angebracht sein, an den betreffenden Kniestücken zur Vermeidung von Verstopfungen Druckluft einzuleiten. Auch kann für höhere oder lange Förderwege die Hintereinandersc'haltung mehrerer Mammutpumpen geboten sein.

Claims (2)

  1. PATEXT-ANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Fördern von staubförmigem Schüttgut, beispielsweise Staubkohle, in Rohrleitungen unter Verwendung eines gasförmigen Druckmittels, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderung des staubförmigen Schüttguts nach Art eines Mischgasflüssigkeitshebers geschieht.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, bei dem das Druckmittel in den aufsteigenden Ast eines U-förmig gebogenen Rohres eingeführt wird, in dessen anderem, mit einem Eiflauftric'hter versehenen Ast das anstehende staubförmige Gut durch sein Eigengewicht den notwendigen Gegendruck erzeugt, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Einläuftrichter (i) und der Mammutpumpe (.l, 5) ein Zellenrad (6) eingeschaltet ist.
DEST36951D 1923-06-23 1923-06-23 Verfahren und Vorrichtung zum Foerdern von staubfoermigem Schuettgut, beispielsweise Staubkohle, in Rohrleitungen unter Verwendung eines gasfoermigen Druckmittels Expired DE414520C (de)

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