DE415086C - Druckluftfangvorrichtung fuer Aufzuege - Google Patents

Druckluftfangvorrichtung fuer Aufzuege

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DE415086C
DE415086C DEJ18183D DEJ0018183D DE415086C DE 415086 C DE415086 C DE 415086C DE J18183 D DEJ18183 D DE J18183D DE J0018183 D DEJ0018183 D DE J0018183D DE 415086 C DE415086 C DE 415086C
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Germany
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compressed air
brake
elevators
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air safety
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DEJ18183D
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FRANZ JORDAN DR ING
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B5/00Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
    • B66B5/02Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
    • B66B5/16Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well
    • B66B5/18Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well and applying frictional retarding forces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Druckluftfangvorrichtung für Aufzüge. Wenn Fangvorrichtungen für Aufzüge mit Druckluft betrieben werden, so liegt die Gefahr vor, daß nach einem etwaigen Intätigkeittreten der Fangvorrichtung, wenn der Fehler nicht alsbald beseitigt werden kann, der Druck im Luftbehälter nachläßt und die Bremse gelockert wird, so daß der Korb nachträglich wieder ins Gleiten kommen würde.
  • Dieser Nachteil ist, freilich für eine mit flüssiger Kohlensäure als Druckmittel betriebene Fangbremse, schon nach einem älteren Vorschlag dadurch beseitigt worden, daß das Zurückgehen der angezogenen Bremse durch ein Gesperre verhindert wurde. Die Vorrichtung hatte aber Anwendung gefunden bei einem Aufzug mit hölzernen Spurlatten, in die quer zur Fahrtrichtung, die von der sich ausdehnenden Kohlensäure angetriebenen Kolben scharfe Fänge eindrückten. Ein Zurückgehen bei Nachlassen des Druckes mußte dadurch wirksam verhindert werden. Aber die Vorrichtung war nur anwendbar bei hölzernen Spurlatten, und -die Verwendung solcher ist bei den modernen Aufzugseinrichtungen, namentlich im Bergwerksbetrieb, ausgeschlossen. In diesen werden ausschließlich metallene Führungsbahnen verwendet, an die Bremsbacken angepreßt werden, und würde man die erwähnte Einrichtung bei einer solchen Fangbremse verwenden, so würde der gewünschte Erfolg nicht eintreten können. In jedem Gesperre ist nämlich toter Gang vorhanden. Handelt es sich z. B. um ein Gespeire, das aus Zahnstange mit Sperrkegel i besteht, so muß man damit rechnen, daß bei angezogener Bremse der Sperrkegel gerade zwischen zwei Zähnen sich befindet, so daß die mit dem Druckluftkolben verbundene Bremse beim Nachlassen des Drucks immer so weit zurückgeht, bis der Sperrkegel hinter einen Zahn greift. Hierbei lockert sie sich und es tritt Gefahr ein. Ebenso liegen die Dinge, wenn etwa ein Klemmkegelgesperre verwendet wird. Auch dieses zieht sich erst fest, wenn das mit dem Druckluftzylinder verbundene Organ, an dem es angreift, eine, wenn auch kleine Strecke, zurückgegangen ist, und auch hiermit ist wieder ein Zurückgehen der Bremse aus ihrer Anzugsstellung verbunden.
  • Diesen Übelstand beseitigt die Erfindung dadurch, daß sie die mit selbsttätig sich einrückendem Gesperre versehene Druckluftbremsvorrichtung durch Vermittlung eines Gestänges mit den Bremsbacken verbindet, das eine gewisse Elastizität besitzt. Tritt die Bremse in Tätigkeit, so wird das Gestänge, während die Backe fest angepreßt wird, so weit durchgebogen, wie es die Elastizität zuläßt. Dadurch wird der tote Gang in der Sperrung insoweit unschädlich gemacht, daß eine Druckverminderung im Druckluftzylinder auf den Bremsdruck ohne Einfiuß bleibt. Anwendbar sind hierbei gewöhnliche Bremsgestänge, die ja in der Regel Elastizität genug besitzen, um die beabsichtigte Durchbiegung zu gestatten, Gestänge, wie sie auch bereits bei Druckluftfangbremsen Verwendung gefunden haben, aber ohne daß ein Gesperre zur Verhinderung des Rückganges bei Nachlassen des Druckes angeordnet worden wäre.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar in Anwendung bei einer Fangvorrichtung, bei der im Fall eines Absturzes ein federbelastetes Gewicht eine Relativbewegung gegen den Fahrkorb vollzieht und dadurch auf ein Druckluftventil so einwirkt, daß die Bremsen an die Führungsbäume gedrückt und so der Fahrkorb zum Stillstand gebracht wird. Die Erfindung ist aber auch anwendbar für Druckluftfangvorrichtungen, deren Auslösung auf andere Weise erfolgt.
  • In der Zeichnung zeigen Abb. i und 2 Längs-und Querschnitt durch den Fahrkorb; Abb. 3 stellt in vergrößertem Maßstab den Bremszylinder mit dem Gesperre dar, dessen Kolben das Andrücken der Fangbremse bewirkt.
  • Oben auf dem Fahrkorb z ist ein Behälter 2 angebracht, in dem Druckluft von der erforderlichen Spannung mitgeführt wird. Der Behälter ist durch eine Leitung 3 mit der obenerwähnten Vorrichtung 4. verbunden, in der mittels eines Beschleunigungsgewichtes ein Ventil geöffnet wird, sobald der Fahrkorb eine unzulässige Geschwindigkeit annimmt, also im Fall eines Absturzes. Von der Vorrichtung 4 führen die Druckleitungen 5 zu den Bremszylindern 6. Wird das Ventil in der Vorrichtung 4 geöffnet, so werden die Leitungen 5 in Verbindung mit der Leitung 3 gesetzt, die Druckluft tritt in die Bremszylinder 6 ein und treibt die Kolben 7 derselben (Abb. 3) in die Höhe. An die Kolben sind die Bremsgestänge 8, g, io und ir angeschlossen, diese greifen an die Bremsklötze i :z an, die nun an die Führungsbäume 13 angedrückt werden. Diese werden dann zwischen den Bremsklötzen und den Schildern 14 festgeklemmt und der Fahrkorb kommt zum Stillstand. In der Ruhelage gewähren die Bremsklötze 12 und die Schilde 14 genügend Spielraum, um ein unbeabsichtigtes Festklemmen des Fahrkorbes im Betrieb durch etwaiges Schiefstellen auszuschließen.
  • Der Kolben 7 jedes Bremszylinders 6 ist mit zwei Sperrzahnleisten i5 besetzt, in die zwei gegenüberliegende Sperrklinken i6 einfallen können, wenn der Kolben zum Anpressen der Fangbremsen in die Höhe gedrückt wird. Die Sperrklinken werden durch eine Feder 17 zusammengezogen. Das Bremsgestänge ist so ausgeführt, daß es eine gewisse Elastizität besitzt. Es wird also beim Eintreten der Druckluft unter den Kolben so weit angehoben, wie seine Elastizität es gestattet, da die Druckluft mit höchster Spannung wirkt. Dadurch wird jeder tote Gang im Gesperre unschädlich gemacht, die Sperrzähne 16 fallen dann in denjenigen Sperrzahn der Leisten 15 ein, der dieser höchsten Stellung der Bremskolben entspricht, und verhindern das Zurückgehen des Bremskolbens, wenn die Spannung der Druckluft nachläßt. Durch die im Gestänge vorhandene Elastizität werden aber alsdann immer noch die Sperrklinken in Eingriff mit den betreffenden Zähnen gehalten, so daß die Verriegelung eine absolut sichere ist.
  • Ist die Ausbesserung beendet, so wird die Druckluft wieder unter den Kolben gelassen und dieser dadurch so weit wie möglich in die Höhe gedrückt. Die Reibung zwischen den Sperrzähnen hört dann auf und die Klinken können, gegen die - Wirkung der Feder 17, ohne weiteres ausgerückt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Druckluftfangvorrichtung für Aufzüge, bei der die Bremsvorrichtung mit einem die Bremse nach Erreichung der Anzugsstellung verriegelt haltenden Gesperre versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dieses Gesperre (i5, 16) und die Bremsbacken (r2) ein Gestänge (8, io) großer Elastizität eingeschaltet ist, das beim Anlegen der Bremsbacken (i2) durch Druckluft durchgebogen wird. .
DEJ18183D 1917-04-26 1917-04-26 Druckluftfangvorrichtung fuer Aufzuege Expired DE415086C (de)

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DE415086C true DE415086C (de) 1925-06-13

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