DE414997C - Sicherheitsandrehkurbel fuer Verbrennungsmotoren - Google Patents

Sicherheitsandrehkurbel fuer Verbrennungsmotoren

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DE414997C
DE414997C DEN22822D DEN0022822D DE414997C DE 414997 C DE414997 C DE 414997C DE N22822 D DEN22822 D DE N22822D DE N0022822 D DEN0022822 D DE N0022822D DE 414997 C DE414997 C DE 414997C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N1/00Starting apparatus having hand cranks
    • F02N1/005Safety means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

  • Sicherheitsandrehkurbel für Verbrennungsmotoren. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung der Anwerfvorrichtung für Verbrennungsmotore und hat den wesentlichen Zweck, für den die Vorrichtung Handhabenden eine Sicherheit gegen Unfälle bei Rückschlag des Motors zu bieten.
  • Zu diesem Zwecke ist gemäß der Erfindung eine schraubengewindeförnüge Feder angeordnet, die an einem mit Bezug auf die Kurbel festen Glied befestigt ist und so um die Welle der Kurbel aufgewickelt ist, daß sie eine Reibung auf dieser ausführt. Die Aufrollrichtung dieser Feder ist derart gewählt, daß sie ein Gleiten zwischen der Kurbelwelle und der Feder während der Drehung der Kurbel in dem zum Anlassen des Motors gewünschten Sinne zuläßt.
  • Eine derartige Ausführungsform einer Anwerfvorrichtung für Verbrennungsmotore ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i eine Ansicht von oben auf die Anwerfkurbel und die damit verbundenen Teile, wobei einige der letzteren strichpunktiert angedeutet sind, Abb.2 eine perspektivische Teilansicht der in Abb. i gezeigten Teile, jedoch im vergrößerten Maßstabe, Abb.3 eine Teilansicht.
  • Bezüglich der Abb. i zeigt io in strichpunktierten Linien die Querstrebe eines Kraftfahrzeuguntergestelles, während i i das Vorderteil des Motorgehäuses andeutet. 12 zeigt das vordere Ende einer Verlängerung der Motorkurbelwelle; dieser Teil kann mit einer Kupplungsklaue 13 in Eingriff gebracht werden, welche am Ende der Welle einer Anwerfkurbel 14 vorgesehen ist, zum Zwecke des Anwerfens des Motors. Die Teile 12 und 13 sind normalerweise gegenseitig außer Eingriff gehalten mittels einer Feder 15, welche sich mit einem Ende gegen die Vorderfläche des Motorgehäuseendes i i stützt.
  • Auf der Welle 16 der Anwerfkurbel sind zwei Federn 17 und 18 aufgerollt, welche mit ihren Windungen so ineinandergerollt sind, daß zwischen diesen genügend Zwischenraum bleibt, um zu ermöglichen, daß sich die Windungen der einen Feder in die der anderen weiter einrücken lassen. Die beiden Federn 17 und 18 bilden eine Art Muffe, welche die Welle 16 umgibt und in ein Lager am Ende des Gehäuses i i eingeschoben ist. Der Federdrahtquerschnitt wird am vorteilhaftesten rechteckig gewählt, so daß die beiden Federn ein homogenes Ganzes bilden können (s. Abb. 2) und eine glatte Oberfläche darstellen, und zwar ohne Wellung sowohl im Innern als auch im Äußern. Die dem Bedienenden zu gelegenen Enden der Federn 17 und 18 sind gebogen und seitlich geradlinig herausgezogen zu einem Verankerungspunkt, welcher durch eine Befestigungsschraube 2o an der Querstrebe io der Fahrzeugstellen gebildet ist. Zur größeren Bequemlichkeit sind die Federenden an der Befestigungsstelle gebogen bzw. schlaufenförmig ausgebildet, wie es in 21 (Abb. 3 ) gezeigt ist, um eine längliche Öse 22 zu bilden, zum Durchstecken der Schraube 2o. An der Welle der Kurbel ist ein Anschlagbund 23 in der üblichen Weise vorgesehen. Die Bindungsrichtung der Federn 17 und 18 erscheint ohne weiteres klar, wenn man der zu erreichenden Wirkung Rechnung trägt. Im Falle einer Kurbel, wie der durch 14 angedeuteten. welche bestimmt ist, im Uhrzeigersinne vom Standpunkt des Bedienenden aus zu wirken, müssen die Federn im Sinne eines Linksschraubengewindes um die Welle der Kurbel gewunden sein. Auf diese Art üben die Federn, welche nicht starr an der Kurbel angeordnet sind, auf letztere eine gewisse Reibung aus, welche durch ihre Elastizität gegeben ist und welche der Kurbel gestattet, sich im Uhrzeigersinne zu drehen, jedoch dieselbe unbeweglich macht, sobald sich die Kurbel in entgegengesetzter Richtung zu drehen sucht.
  • Um das Kupplungsstück 13 mit dem Glied 12 zum Eingriff zu zwingen, ist es erforderlich, daß der Bedienende die Kurbel unter Überwindung des Druckes der Feder i 5 vorstößt, wobei der Bund 23 sich gegen die nach außen abgebogenen Enden der Federn 17 und 18 stützt, und die letzteren sich ihrerseits gegen das Ende der Feder 15 stützen. Hierbei verstellen sich die Enden 21 der Federn 17 und 18 etwas gegenüber den Schraubenbolzen 2o, und zu dem Zwecke sind auch die länglichen Öffnungen 22 an den Federenden vorgesehen.
  • Es ist wertvoll, daß es bei Anbringung des Erfindungsgegenstandes an einen bestehenden Motor im allgemeinen nicht erforderlich ist, die Bauart der bereits vorhandenen Anwerfkurbel zu ändern, höchstens muß unter Umständen die Muffe, welche als Lager für die Welle der Kurbel dient, abgenommen werden, um den Federn 17 und 18 Platz zu machen.

Claims (1)

  1. PATrN T-ANSPRUCH: Sicherheitsandrehkurbel für Verbrennungsmotoren, bei der die allgemein üblichen Andrehkurbeln mit Schneckenklaue verwendet werden können und eine plötzliche Rückdrehung der Kurbel unmöglich ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwei zylindrische Schraubenfedern (17, 18) gleichen Durchmessers und gleicher Steigungen, wie Schraube und Mutter ineinandergedreht, mit leichtem Schiebesitz auf die Welle (16) der Handkurbel geschoben sind, und daß ihre vorderen Enden (i9), geradlinig herausgezogen, am äußersten Ende mit Aufhängeösen versehen und mit - diesen etwas spielend an Aufhängebolzen (2o), die an der vorderen Motoraufhängerahmenstrebe befestigt sind, angebracht werden.
DEN22822D 1923-02-26 1924-02-05 Sicherheitsandrehkurbel fuer Verbrennungsmotoren Expired DE414997C (de)

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