DE414948C - Feststellvorrichtung fuer Schiebefenster mittels eines unter Federdruck stehenden Druckrahmens - Google Patents
Feststellvorrichtung fuer Schiebefenster mittels eines unter Federdruck stehenden DruckrahmensInfo
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- DE414948C DE414948C DEN22645D DEN0022645D DE414948C DE 414948 C DE414948 C DE 414948C DE N22645 D DEN22645 D DE N22645D DE N0022645 D DEN0022645 D DE N0022645D DE 414948 C DE414948 C DE 414948C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05F—DEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
- E05F11/00—Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening
Landscapes
- Door And Window Frames Mounted To Openings (AREA)
Description
- Feststellvorrichtung für Schiebefenster mittels eines unter Federdruck stehenden Druckrahmens. Wenn die durch Federn oder Keilverschlüsse gegen die Rahmen von Schiebefenstern gepreßten Druckrahmen wasserdicht und tunlichst luftdicht schließen sollen, müssen sie sehr genau gearbeitet und montiert sein. Gleichwohl können sie wegen der Formänderungen, denen die Holzteile durch Temperatur-und Witterungseinflüsse unterliegen, diese Aufgabe nicht erfüllen.
- Um diesen Mangel zu beseitigen, bedient sich die neue Erfindung als Feststellvorrichtung für Druckrahmen von Schiebefenstern zweier verschiedener und voneinander unabhängiger Einrichtungen, beispielsweise so, daß der Rahmen oben durch Keilverschluß, unten durch Federkraft gegen den Fensterrahmen gepreßt wird. Dann kann der Verschluß am unteren Rahmenteil dauernd durch die Feder bewirkt werden, während unabhängig davon eine durch Formänderung begründete Undichtigkeit am oberen Rahmenteil durch den Keilverschluß beseitigt werden kann.
- Dieser Lösung der Aufgabe würde-indes im allgemeinen noch der Nachteil anhaften, daß die beiden Feststellvorrichtungen auch mindestens zwei Handgriffe zum Anheben des Fensters, zu seinem Abziehen vom Wasserschenkel, zu seinem Öffnen, zu seinem Festhalten in jeder Lage und zu seinem Lösen aus dieser Lage erfordern.
- Die Erfindung verbindet daher die erstgenannte Aufgabe noch mit der zweiten, alle die erwähnten Arbeiten mit Hilfe nur eines einzigen Handgriffes zu bewirken.
- Wie die zur Lösung beider Aufgaben dienenden Mittel im einzelnen gestaltet werden können, soll im folgenden an einer der mannigfachen Ausführungsmöglichkeiten gezeigt werden, wobei als Beispiel das Fenster eines Eisenbahnwagens zugrunde gelegt wird.
- Die Abb. i zeigt die Gesamtanordnung von vorn, Abb. 2 im Längsschnitt; die Abb. 3 bis S lassen die Stellung des Fensters in den vz2rschiedenen Öffnungslagen erkennen.
- Der Druckrahmen i liegt an dem ganzen Umfang des Rahmens 2 für die Fensterscheibe 3 an. Das Fenster kann durch den am oberen Teil des Fensterrahmens angebrachten Griff 4. auf und ab bewegt werden. Der Druckrahmen i trägt an seinem oberen Teil 2 geneigt angeordnete Führungsbleche 5, die mit Lappen 6 als Gleitfläche für eine Blattfeder 7 ausgestattet sind. Diese Führungsbleche 5 bewegen sich in Schlitzen 8 (Abb. 2, ; und .4) einer Winkelschiene g, die oberhalb der Fensteröffnung am oberen Absclilußriegel io des Fensters befestigt sind. Diese Anordnung bewirkt, daß der Druckrahmen bei einer Abwärtsbewegung, die ihm durch sein eigenes Gewicht unter Mitwirkung der Blattfeder ; erteilt wird, sich fest gegen den Fensterrahmen preßt, bei einer ihm von Hand erteilten Aufwärtsbewegung aber sich vom Fensterrahmen entfernt und diesen freig ibt. Dieses Festdrücken gegen den Fensterrahmen erfolgt bei jeder beliebigen Höhenlage des Fensters, also auch bei seinem nur teilweisen öffnen oder Schließen. Ist nun etwa durch Quellen der Holzteile der Abstand zwischen Druck- und Fensterrahmen geringer geworden, so wird sich der Druckrahmen um ein kleineres Stück bis zum Anschluß abwärts bewegen. Hat sich dieser Abstand aber etwa durch Zusammentrocknen der Holzteile vergrößert, so wird diesem Umstand automatisch dadurch Rechnung getragen, daß sich der Druckrahmen entsprechend tiefer senken wird, bis er sich gegen den Fensterrahmen preßt, wodurch seine Abwärtsbewegung begrenzt ist. In allen Fällen aber wird durch die obere zwangläufige Führung des Druckrahmens in der Richtung gegen den Fensterrahmen ein dichter Anschluß erzielt.
- Dieses Sichanpassen der Längsbewegung des Druckrahmens an die jeweilige Lage des Fensterrahmens wird bei diesem Ausführungsbeispiel dadurch ermöglicht, daß der Druckrahmen an seinem unteren Teil federnd gegen den Fensterrahmen gepreßt wird, und zwar auch durch sein Eigengewicht unter Mitwirkung der Blattfeder 7. Die Auslösung dieses unteren Mechanismus erfolgt mittels eines Handgriffes i i am unteren Teil des Druckrahmens. Der Griff i i ist als Kniehebel ausgebildet und um eine Achse 12 drehbar, die in zwei Scharnierkloben 13 gelagert ist, von denen in den Längsschnitten der Abb. 2 und 5 bis 7 nur der hintere zu sehen ist. Der Kniehebel i i umfaßt mit seinem kürzeren, gabelförmig gestalteten Ende 14 gelenkig mittels Stellschrauben 15 einen Kulissenstein 16, der wagerecht durchbohrt ist und sich auf den Stab 17 entgegen einer ihn nach innen drükkenden Feder 18 zwischen den beiden, den Stab 17 tragenden Schenkeln des am Druckrahmen befestigten Bügels i9 bewegen kann. Die Bewegundes Kniehebels i i um den Drehpunkt 12' ermöglicht dem Kulissenstein und damit dem Druckrahmen eine Kreisbewegung, deren senkrechte Komponente einer Längsbewegung des Druckrahmens, und deren wagerechte Komponen-e seiner Querbewegung entspricht. Die Bewegung ist dann begrenzt, wenn sich die beiden Drehpunkte 12 und i 5 in der gleichen Senkrechten befinden (Abb. 5). Es bedarf in diesem Fall eines gewissen Anstoßes für den Kniehebel i i, um der durch den Druckrahmen senkrecht nach unten gerichteten Kraft die Ausübung eines wagerechten Druckes auf den Fensterrahmen zu ermöglichen.
- Dieser Anstoß kann durch das am Handgriff a aufwärts bewegte Fenster selbsttätig erteilt werden. Zu diesem Zwecke befindet sich am unteren Teil des Fensterrahmens 2 eiri hakenförmig gebogener Ansatz 2o, der im letzten Teil der Aufwärtsbewegung kurz vor dem vollständigen Schließen des Fensters und vor dem Aufsetzen der Nase 2 i (Abb. 2 und 5 bis 8) auf den Wasserschenkel 22 den Kniehebel i i mittels des um eine Achse 23 drehbaren Kniehebels 24. aus seiner stabilen Lage bewegt, so daß sich beim weiteren Aufwärtsbewegen des Fensters unter dem Druck der Feder 18 die Nase 21 auf den Wasserschenkel 22 auflegen kann, wie in Abb.6 und ; dargestellt ist.
- Auch das Abziehen der Gbersetznase 21 vom Wasserschenkel vor dem Herablassen des Fensters kann zur Vermeidung eines Riemens und zur weiteren Durchführung des Gedankens, nur eine Hand zur Fensterbewegung in Anspruch zu nehmen, selbsttätig erfolgen. Zu diesem Zweck sind im Ausführungsbeispiel am unteren Teil des Fensterrahmens zwei ,gekröpfte Bleche 25 (Abb. i und 8) mit je einem Schlitz 26 angeordnet, durch die am Druckrahmen i befestigte Blechwinkel 27 nach unten ragen. `'Nenn sich nun vor dem Öitnen des Fensters der Druckrahmen i vom Fensterrahmen 2 abhebt, so nehmen die Blechwinkel 27 den Fensterrahmen so weit mit, daß die Nase 21 den Wasserschenkel 22 verläßt. In der Zeichnung besteht der Fensterrahmen aus einem Stück passend gebogenem Blech, und die vorspringende Lbersetznase ist aus dem Blech herausgebogen.
- Dieses Öffnen des Fensters erfolgt durch Niederdrücken des Griffes i i. Aus der in Abb.2 und 7 gezeichneten Stellung wird der Druckrahmen sowohl angehoben als auch vom Fensterrahmen entfernt, wie Abb. 5 und 6 zeigt, und zwar in seinem ganzen Umfang. Dadurch wird das Fenster frei und kann in seinen Führungsnuten herab,-leiten, weil., wie Abb. 8 zeigt, bei der in Abb. 6 und 5 dargestellten wagerechten Bewegung des Druckrahm(:ns der Fensterrahmen in dieser Richtunu mitgenommen wird. Der Druckrahmen und die Druckrahmenschiene sind in den Abbildungen aus Ho'_z dargestellt, sie können U ei auch aus anderem Material hergestellt werden.
Claims (6)
- PATE IN T-ANSPRÜciiE. i. Feststellve:richtung für Schiebefenster in_ttels eines unter Federdruck stehenden Druckrahmens, der durch einen drehbaren Hand,r:ff von der Wetterleiste abgezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der @Dr uckrahmen i i) an seinem oberen und unteren Teil durch verschiedenartige, unabhängig voneinander wirkende Einrichtungen, etwa oben zwangläufig und unten nach-:ebig, yeg en den Fensterrahmen gepreßt wird, und daß ferner das Anheben des Fensters, sein Abziehen vom Wasserschenkel, sein Öffnen, Festhalten in jeder Lage und Lösen aus dieser mittels Bewegung nur eines einzigen Handgriffes (i i) erfolgt.
- 2. Feststellvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausführung der oberen zwangläufigen Anpressung durch schräg zur Fensterebene gestellte Führungsbleche (5) erfolgt, die in Schlitzen (8) einer am Abschlußriegel (io) des Fensters befestigten Schiene (9) gleiten.
- 3. Feststellvorrichtung nach Anspruch i, bei der die untere nachgiebige Anpressung des Druckrahmens an den Fensterrahmen durch Feder und Kniehebel geschieht, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Drehung des Kniehebels (i i) um seinen Drehzapfen (12) ein von seinem kürzeren, gabelförmigen Schenkel (1.f) umfaßter Kulissenstein (16) sowohl wagerecht auf einem Bolzen(17) in Richtung der auf dem Bolzen sazenden Feder(i8) gleiten als auch senkrecht seine Bewegung mittels des den Bolzen (17) zwischen seinen Schenkeln tragenden Bügels (i9) auf den Druckrahmen (i) übertragen kann. .l.
- Feststellvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirkung des Druckrahmens (i) sowohl durch sein Eigengewicht als auch noch durch eine Feder (7) hervorgerufen wird, die auf den oberen, wagerechten Teil des Druckrahmens drückt.
- 5. Feststellvorrichtung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die selbsttätige Wiedereinschaltung der bei der Tieflage des Hebelgriffes (i i) aufgehobenen Wirlzung der Feder (18) auf die Horizontalbewegung des die `federnde Anpreßvorrichtung (17, 18) tragenden Bügels (19) und damit des Druckrahmens durch eine kurz vor dem Schließen des Fensters dem Kniehebel (i i) erteilte kleine Drehung erfolgt, die durch einen zweiten, drehbar angeordneten Winkelhebel (24) unter der Wirkung eines am Fensterrahmen (2) befestigten Ansatzes (2o) ausgeübt wird.
- 6. Feststellvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Abziehen der L"bersetzungsnase (21) vom Wasserschenkel (22) bei der Bewegung des Druckrahmens durch gekröpfte, am unteren Teil des Fensterrahmens (2) angeordnete Bleche (25) mit Schlitzen (26) erfolgt, die durch am Druckrahmen (i) befestigte Blechwinkel (27) nach unten hindurchragen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN22645D DE414948C (de) | 1923-12-02 | 1923-12-02 | Feststellvorrichtung fuer Schiebefenster mittels eines unter Federdruck stehenden Druckrahmens |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEN22645D DE414948C (de) | 1923-12-02 | 1923-12-02 | Feststellvorrichtung fuer Schiebefenster mittels eines unter Federdruck stehenden Druckrahmens |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE414948C true DE414948C (de) | 1925-06-11 |
Family
ID=7342247
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN22645D Expired DE414948C (de) | 1923-12-02 | 1923-12-02 | Feststellvorrichtung fuer Schiebefenster mittels eines unter Federdruck stehenden Druckrahmens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE414948C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5868478A (en) * | 1997-12-01 | 1999-02-09 | Zag Industries Ltd. | Combined handle-securing arrangement |
-
1923
- 1923-12-02 DE DEN22645D patent/DE414948C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5868478A (en) * | 1997-12-01 | 1999-02-09 | Zag Industries Ltd. | Combined handle-securing arrangement |
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