DE414945C - Windschutzeinrichtung fuer die hinteren Sitze von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Windschutzeinrichtung fuer die hinteren Sitze von Kraftfahrzeugen

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DE414945C
DE414945C DES67046D DES0067046D DE414945C DE 414945 C DE414945 C DE 414945C DE S67046 D DES67046 D DE S67046D DE S0067046 D DES0067046 D DE S0067046D DE 414945 C DE414945 C DE 414945C
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DE
Germany
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wind protection
motor vehicles
rear seats
shield
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Expired
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DES67046D
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CAROSSERIE KELSCH SA
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CAROSSERIE KELSCH SA
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J1/00Windows; Windscreens; Accessories therefor
    • B60J1/003Rear seat windscreens

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Window Of Vehicle (AREA)

Description

  • Windschutzeinrichtung für die hinteren Sitze von Kraftfahrzeugen. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Windschutzeinrichtung für die hinteren Sitze von Kraftfahrzeugen mit einem zweiteiligen Abdeckschild über dem vor den Sitzen befindlichen Innenraum des Wagenkastens. Das Neue besteht darin, daß die Schutzschildhälften auf einer in der Längsrichtung des Fahrzeuges liegenden Achse ge:enkig angeordnet sind, deren eines Ende an der Rücklehne des Führersitzes befestigt ist und deren anderes Ende durch eine Versteifungsstrebe unterstützt ist, und daß die Windschutzscheiben versetzt zueinander angeordnet sind und der zwischen ihnen vorhandene Zwischenraum durch eine an der einen Windschutzscheibe angelenkte Flügelscheibe abgedeckt ist.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen mittleren Längsschnitt nach A-B der Abb. 2.
  • Abb.2 ist ein Grundriß.
  • Abb.3 ist ein Querschnitt nach C-D der Abb. 2.
  • Abb. q. ist ein Querschnitt einer abgeänderten Ausführungsform.
  • Auf der Zeichnung ist mit i der hintere Teil eines Wagenkastens bezeichnet.
  • Mit 2 ist die Rücklehne des Fahrersitzes bezeichnet, an der ein aus zwei Teilen bestehender Abdeckschild befestigt ist. Die beiden Hälften 3 des Schildes sind auf einer in der Längsrichtung des Fahrzeugs liegenden Achse q. gelenkig angeordnet, so daß jede Hälfte angehoben werden kann, um in den Wagenkasten einsteigen zu können.
  • Auf der Oberseite jeder Schildhälfte sind zwei Windschutzscheiben 5 und 6 befestigt, die entweder senkrecht oder schräg und gegeneinander versetzt angeordnet sind, um das Aufeinandertreffen der Windschutzschei- I ben bei der öffnung der einen Schildhälfte zu vermeiden. An der Windschutzscheibe 5 ist eine Flügelscheibe 7 angelenkt, die dazu bestimmt ist, den Zwischenraum zwischen den beiden festen Windschutzscheiben abzuschließen. An den beiden äußeren Rändern der Windschutzscheiben 5 und 6 sind bewegliche Flügelscheiben 8, 9 angelenkt, die die Reisenden gegen den Wind schützen, indem sie die Windströmungen seitwärts aus dem Fahrraum des Fahrzeuges herausleiten.
  • Der Schild wird von der Achse ¢ getragen, deren eines Ende am Führersitz befestigt ist. Um eine zu große Beanspruchung dieser Achse zu verhindern, ordnet man an ihrem freien Ende eine Versteifungsstrebe io an, die entweder senkrecht oder schräg ausgebildet sein kann.
  • Um in das Fahrzeug einzusteigen, werden die äußeren Flügelscheiben 8 und 9 auf die mittleren Windschutzscheiben umgeschlagen und gleichfalls die Flügelscheibe 7 auf die Windschutzscheibe 5, worauf die Hälften des Schildes um die Achse .l geschwenkt werden können.
  • Die äußeren Enden des Schildes ruhen auf den Wagenkastenwänden und schließen so den vor den hinteren Sitzen befindlichen Innenraum des Wagenkastens ab.
  • In der Abb. q. ist eine abgeänderte Ausführungsform einer Einrichtung nach der Erfindung dargestellt, bei welcher jede Schildhälfte 3 mittels besonderer Gelenke i i an einer kantigen Längsstrebe 12 befestigt ist, welche einerseits an dem Rücksitz des Fahrers befestigt ist und anderseits durch eine Versteifungsstrebe io unterstützt wird.
  • An der Längsstrebe 12 ist eine senkrechte Achse 13 befestigt, an der die Windschutzscheiben i ¢ und 15 gelenkig befestigt sind. Wird die Scheibe i ¢ auf die Scheibe 15 umgelegt, so kann man die linke Schildhälfte öffnen, um in den Wagenkasten einzusteigen. Man kann auch die Scheiben 14 und 15 in die mittlere senkrechte Ebene zurückschlagen, wenn man gleichzeitig beide Schildhälften hochheben will. Die Anordnung kann auch so getroffen werden, daß an der Längsstrebe 12 an Stelle der beiden Gelenkbänder i i ein einziges Gelenkband für die beiden Schildhälften befestigt wird, an dem dann die Achse 13 befestigt ist.
  • Um zu vermeiden, daß die beweglichen Scheiben beim Fahren bewegt werden, sind Riegel oder irgendwelche anderen Feststelleinrichtungen vorgesehen, mittels derer sie in den gewünschten Stellungen festgestellt werden.

Claims (3)

  1. PATENT- ANsPRÜcHE: i. Windschutzeinrichtung für die hinteren Sitze von Kraftfahrzeugen mit einem zweiteiligen Abdeckschild über dem vor den Sitzen befindlichen Innenraum des Wagenkastens, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzschildhälften (3) auf. einer in der Längsrichtung des Fahrzeugs liegenden Achse (q.) gelenkig angeordnet sind.
  2. 2. Windschutzeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende der Achse (¢) an der Rücklehne des Führersitzes befestigt und das andere Ende durch eine Versteifungsstrebe (i o) unterstützt ist.
  3. 3. Windschutzeinrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Windschutzscheiben (5, 6) versetzt zueinander angeordnet sind und der zwischen ihnen vorhandene Zwischenraum durch eine an der einen Windschutzscheibe angelenkte Flügelscheibe (7) abgedecktist.
DES67046D 1923-09-27 1924-09-11 Windschutzeinrichtung fuer die hinteren Sitze von Kraftfahrzeugen Expired DE414945C (de)

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