DE414871C - Winde - Google Patents
WindeInfo
- Publication number
- DE414871C DE414871C DES60945D DES0060945D DE414871C DE 414871 C DE414871 C DE 414871C DE S60945 D DES60945 D DE S60945D DE S0060945 D DES0060945 D DE S0060945D DE 414871 C DE414871 C DE 414871C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- drums
- winch
- gears
- housing
- drive motor
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D1/00—Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
- B66D1/02—Driving gear
- B66D1/08—Driving gear incorporating fluid motors
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D2700/00—Capstans, winches or hoists
- B66D2700/01—Winches, capstans or pivots
- B66D2700/0125—Motor operated winches
- B66D2700/0133—Fluid actuated
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Gear Transmission (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM lO.JUNI 1925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE.35c GRUPPE 1
(S 60945 XI\35c)
Sullivan Machinery Company in Chicago, V. St. A.
Winde.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. September 1922 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund
der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 8. Oktober 1921 beansprucht.
= Die Erfindung betrifft eine Winde mit einem einzigen Antriebsmotor, der mehrere
gleichachsig zueinander gelagerte Trommeln durch voneinander unabhängige Kraftübertragungsorgane
und nicht ausschaltbare Getriebe bewegt, und soll den Aufbau der ganzen Winde gedrängter gestalten und vereinfachen.
Zu diesem Zwe"ck übergreifen die benachbarten Enden der Trommeln das fest
angeordnete Motorgehäuse und sind auf diesem gelagert.
In der Zeichnung ist eine Ausführung dargestellt:
Abb. ι zeigt den Erfindungsgegenstand in
einem senkrechten Schnitt, teilweise in Ansicht und
Abb. 2 in einem Schnitt nach Linie 2-2 der Abb. i, teilweise in Ansicht.
Das Gestell 1 hat aufrechte Träger 2 und 3 an seinen beiden Enden, die Lager 4 und 5
für Wellen 6 tragen, von denen nur eine sichtbar ist. Die Wellen tragen Trommeln 7
und 8, die mit ihren einander zugekehrten Enden auf Lagerbüchsen 9 und 10 laufen,
die auf dem Außenumfang des festen, in dem Gestell 1 ruhenden Motorgehäuse 11 sitzen.
Dieses ist derart geformt, daß es zwei miteinander in Verbindung stehende Zylinder 12
und 13 bildet. In diesen Zylindern laufen Rotore 14 und 15 mit ineinandergreif enden
zahnartigen Schaufeln 16, die bei ihrer Umdrehung Expansionstaschen bilden, in die
das Kraftmittel durch eine Zuleitung 17 und ao einen Kanal 18 einströmt, um gleichzeitig
die Rotore zu drehen und Kraft zu erzeugen. Die Rotore 14 und 15 sind in den Köpfen
19 und 20 des Motorgehäuses 11 passend gelagert
und sind kürzer als das Gehäuse. Infolgedessen strömt das benutzte Kraftmittel aus den Rotoren zu den Räumen an den
Enden der Rotore und von hier durch öffnungen in den Enden des Motorgehäuses,
der Trommeln und der Teile 19' und 20', die später beschrieben werden, ins Freie. Dieser
Auspuff für das Kraftmittel ist nicht besonders gezeichnet, da die Wirkungsweise ohne
weiteres klar ist.
Der Rotor 14 hat eine Welle 21, die durch
die Enden des Gehäuses hindurchragt und Zahnräder 22, 22' trägt. Diese stehen im
Eingriff mit Zahnrädern 23, 23', die auf kurzen Achsen 24, 24' sitzen. Letztere liegen in einer Linie mit den Drehachsen der
Trommeln vind ruhen in Lagern 25, 25' an dem feststehenden Gehäuse 11 und in den
Trommelschilden 26, die mit den Wellen 6 verbunden sind. Auf der sich drehenden Welle
24, 24' sind kleinere Zahnräder 27, 27' angeordnet, und diese treiben größere Zahnräder
28, 28', die auf kurzen Achsen 29 sitzen, die durch die Trommelschilde 26 hindurchragen
und an deren äußeren Enden Zahnräder 30 befestigt sind. Diese stehen mit größeren
Zahnrädern 31 in Eingriff, die auf in den Trommelschilden 26 befestigten Achsen 32
sitzen. In den Lagern 5 und 6 sind kurze Zylinder 19' und 20' gelagert. Im Innern sind
diese Zylinder mit einer Verzahnung 35 vorgesehen, in die die Zahnräder 31 eingreifen.
Der äußere Umfang der Zylinder 19' und 20' ist mit Bremsflächen 36 versehen, mit denen
die'Bremsbänder 37 zusammenwirken, deren
Enden durch einen Hebel 38 verbunden sind. Die Zylinder 19' und 20' können daher durch
die Bremsen nach Belieben festgestellt werden.
Die Wirkungsweise ist folgende: Wird Druckluft 0. dgl. durch die Rohrleitung
17 zugeleitet, so drehen sich die Rotore 14 und 15 und treiben die Welle 21 und entsprechend
die Zahnräder 22, 22'. Es sei angenommen, daß die Bremsvorrichtung an der
rechten Seite der Winde angezogen wird, so daß der Teil 19' festgestellt ist, während die
linke Bremsvorrichtung gelöst ist, so daß der Teil 20' lose ist. Es wird dann das Zahnrad
22 das Rad 23, die Welle 24, die Zahnräder 27, 28, die Welle 29 und die Zahnräder
30 und 31 drehen. Da der Teil 19' festgehalten wird, so wird das Zahnrad 31 an
der Innenverzahnung 35 abrollen und mit ihm die Trommel 7. Da der Teil 20' jedoch
lose ist, so wird er frei durch das in seinen Innenzahnkranz 35 eingreifende Zahnrad 31
gedreht werden, ohne daß jedoch die Trommel 8 sich mitdreht. Es kann also eine Trommel angetrieben werden, während die
andere stillsteht. Will man jedoch gleichzeitig das Seil auch von der Trommel 8 abkufen
lassen, so braucht nur auch der Zylinder 20' mit seiner Innenverzahnung durch die auf ihn einwirkende Bremse festgehalten
zu werden. Es ist klar, daß die Seile 39 und 40 in gleicher Weise auf die Trommeln 8
und 7 aufgewunden werden.
Claims (2)
1. Winde mit einem einzigen Antriebsmotor, der mehrere gleichachsig zueinander
gelagerte Trommeln durch voneinander unabhängige Kraftübertragungsorgane und nicht ausschaltbare Getriebe
bewegt, dadurch gekennzeichnet, daß die einander benachbarten Enden der Trommeln
das fest angeordnete Motorgehäuse übergreifen und auf diesem gelagert sind.
2. Winde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse des Antriebsmotors
von dem Mittelteil eines Rahmens getragen wird, der an seinen Enden die Lager für die voneinander abgekehrten
Enden der Trommeln trägt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin. GEBRUCKf IN b£ft heichsdruckerei.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US414871XA | 1921-10-08 | 1921-10-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE414871C true DE414871C (de) | 1925-06-10 |
Family
ID=21916770
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES60945D Expired DE414871C (de) | 1921-10-08 | 1922-09-28 | Winde |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE414871C (de) |
-
1922
- 1922-09-28 DE DES60945D patent/DE414871C/de not_active Expired
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