DE413982C - Vierradkraftwagen - Google Patents

Vierradkraftwagen

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DE413982C
DE413982C DEB113831D DEB0113831D DE413982C DE 413982 C DE413982 C DE 413982C DE B113831 D DEB113831 D DE B113831D DE B0113831 D DEB0113831 D DE B0113831D DE 413982 C DE413982 C DE 413982C
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DE
Germany
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wheel
support arm
resilient support
side wheels
motor vehicle
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DEB113831D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D61/00Motor vehicles or trailers, characterised by the arrangement or number of wheels, not otherwise provided for, e.g. four wheels in diamond pattern
    • B62D61/02Motor vehicles or trailers, characterised by the arrangement or number of wheels, not otherwise provided for, e.g. four wheels in diamond pattern with two road wheels in tandem on the longitudinal centre line of the vehicle
    • B62D61/04Motor vehicles or trailers, characterised by the arrangement or number of wheels, not otherwise provided for, e.g. four wheels in diamond pattern with two road wheels in tandem on the longitudinal centre line of the vehicle with two other wheels which are coaxial

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement Or Mounting Of Propulsion Units For Vehicles (AREA)
  • Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)

Description

  • Vierradkraftwagen. Die Erfindung bezieht sich auf einen Vierradkraftwagen mit zwei gleichachsigen Seitenrädern, einem in der Längsmittelebene des Wagens liegenden vorderen Lenkrad und einem in derselben Ebene liegenden hinteren Treibrad. Es ist vorgeschlagen worden, bei einem derartigen Kraftwagen das Hinterrad und die Seitenräder auf einem Rahmenteil und das Vorderrad auf einem zweiten, mit dem ersteren gelenkig verbundenen Rahmenteil anzuordnen und hierbei den zum Antrieb des hinteren Treibrades dienenden Motor auf dem hinteren Rahmenteil zu lagern, so daß er die Schwingungen des Treibrades mitmacht und demgemäß der Antrieb nicht gestört wird. Um hierbei eine Abfederung des Fahrzeuges zu erzielen, hat man die beiden Rahmenteile durch Blattfedern miteinander verbunden, die die beiden Rahmenteile in senkrechter Ebene und zugleich um die Längsachse des Wagens nachgiebig miteinander verbinden. Auf das vordere Lenkrad bezogen, bedeutet aber .eine solche Verwindung um die Längsachse eine Neigung des Lenkrades gegenüber den übrigen Rädern und somit ein Heraustreten des Lenkrades aus der Spur des hinteren Treibrades. Dadurch wird das Fahren erschwert und bei höherer Fahrgeschwindigkeit die Sicherheit herabgesetzt. Gemäß der Erfindung wird diese Unvollkommenheit dadurch beseitigt, daß das vordere Lenkrad und die beiden Seitenräder in bekannter Weise an einem in sich starren Rahmenteil angeordnet sind und das Hinterrad mit dem zu seinem Antrieb dienenden Motor an einem in sich federnden Tragarm gelagert ist, der zweckmäßig fest mit dem Rahmen der übrigen Räder verbunden ist. Dadurch wird eine Verbindung des vorderen Lenkrades zu den übrigen Rädern vermieden, also die Spur bei allen Neigungen des Wagens aufrechterhalten, zugleich aber auch das hintere Treibrad in die Lage versetzt, in senkrechter Ebene zu schwingen und unter Anpassung an die Unebenheiten der Fahrbahn das Fahrzeug unter günstigen Bedingungen anzutreiben.
  • Um das Anpressen des Treibrades gegen den Boden zu verstärken, wird auf dem freie Ende des federnden Tragarmes ein Belastungskörper gelagert, der nicht nur infolge Hebelwirkung das Treibrad stärker auf den Boden preßt, sondern auch, indem der Tragarm in der Achse des Treibrades einen Drehpunkt findet, die Achse der Seitenräder unterstützt und dadurch diese Räder entlastet. Zweckmäßig wird als ein solcher Belastungskörper des Treibrades der Motor selbst gewählt. Dieser ist dann durch den Tragarm für sich abgefedert und in seinen Bewegungen von den senkrechten Schwingungen des Treibrades unabhängig. Zur Vermeidung übermäßiger Schwingungen des Tragarmes und der daran gelagerten Teile ist der Tragarm durch elastische Glieder abgestützt, die an schrägen Armen der Seit,enräderachse befestigt sind. Diese Anordnung bietet den weiteren Vorteil, daß bei einem Kippen des Wagens die Aufhängeglieder den hinteren Tragarm mit dem Treibrad und dem Motor anheben, wodurch ein das weitere Kippen verhinderndes Gegengewicht geschaffen wird.
  • Auf der Zeichnung ist ,ein Ausführungsbeispiel der Erfindung durch Abb. i in der Längsansicht und durch Abb. 2 in der Draufsicht schematisch dargestellt.
  • Der Rahmen des Fahrgestells besteht aus einer in der mittleren Längsachse des 'Wagens liegenden Längsstrebea undeiner Querachse b, die mit der Längsstreben starr verbunden ist. Die Längsstrebe trägt das vordere Lenkrad c, die Querachse b die beiden Seitenräder d. Nach hinten sind an der Querachse b zwei Blattfederne befestigt, die einen federnden Tragarm für die Achse f des in gleicher Längsebene mit dem Lenkrad c liegenden hinteren Treibrades g bilden. Auf dem freien Ende der Blattfedern ist der das Hinterrad g mittels .einer Kette o. dgl. antreibende Motor i gelagert, so daß sich die Treibradachse j zwischen der Seitenräderachse b und dem Motor i befindet. Auf der Querachse b sind nach oben gerichtete Arme k befestigt, an denen die Blattfedern durch elastische Stahlbänder oder Federn na abgestützt sind, so daß sie nur eine beschränkte Bewegung nach unten ausführen, also das Treibrad und der Motor nicht zu weit nach unten ausschlagen können.
  • Die starre Verbindung des vorderen Lenkrades und der beiden Seitenräder sichert auch bei seitlichen Neigungen des Wagens die gegenseitige Lage dieser Räder und somit deren Spur. Die Lagerung des Treibrades g auf den Blattfederne gestattet diesem Rad, in senkrechter Ebene zu schwingen und sich dadurch den Unebenheiten der Fahrbahn anzupassen. Die Anordnung des Motors auf dem hinteren Ende der Blattfedern bildet eine durch Hebelwirkung verstärkte Belastung und stärkere Anpressung des Treibrades auf den Boden. Zugleich können aber auch der Motor und das Treibrad infalge der Durchbiegungsfähigkeit der Blattfedern unabhängig voneinander schwingen, so daß der Motor nicht gezwungen ist, die Bewegungen des Treibrades mitzumachen; er bleibt daher von den starken Stößen des Treibrades verschont. Da das Treibrad g auf dem Boden abgestützt ist, so bildet seine von den Blattfedern getragene Achse/ auch eine Drehachse für diese Federn, und infolgedessen werden durch die Belastung des freien Endes des durch die Federn e gebildeten Tragarmes die an der Querachse b sitzenden Seitenräder d entsprechend entlastet. Ein zu starkes Anheben der Querachse b wird durch das Entspannen der elastischen Stahlbänder in verhütet. Gerät das Fahrzeug ins Kippen, so spannen sich die elastischen Bänder m und heben den Tragarm e mit darauf gelagertem Treibrad und Motor an, widurch ein Gegengewicht entsteht, das einem weiteren Kippen entgegenwirkt.

Claims (5)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Vierradkraftwagen mit zwei gleichachsigen Seitenrädern, einem in der Längsmittelebene des Wagens liegenden vorderen Lenkrad und einem in derselben Ebene liegenden hinteren Treibrad, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere Lenkrad (c) und die beiden Seitenräder (d) in bekannter Weise an einem in. sich starren Rahmenteil (a, b ) angeordnet sind, während das Hinterrad (g) mit dem zu seinem Antrieb dienenden Motor (i) an einem in sich federnden Tragarm (e) g elagert ist, der mit der Querachse (b) der beiden Seitenräder (d) verbunden ist.
  2. 2. Vierradkraftwagen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der federnde Tragarm (e) an seinem hinter der Treibradachse (f) liegenden Teil durch einen die Seitenräder entlastenden Schwerkörper belastet ist.
  3. 3. Vierradkraftwagen nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß der den federnden Tragarm (e) belastende Schwerkörper durch den Motor (i) gebildet wird.
  4. Vierradkraftwagen nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der federnde Tragarm (e) aus Blattfedern gebildet ist, die fest mit der Querachse (b) des Rahmens verbunden sind.
  5. 5. Vierradkraftwagen nach Anspruch i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß der federnde Tragarm (e) mittels elastischer Stahlbänder, Federn o. dgl. (in) abgestützt ist.
DEB113831D 1924-04-29 1924-04-29 Vierradkraftwagen Expired DE413982C (de)

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DE413982C true DE413982C (de) 1925-05-20

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