DE413796C - Drehbank - Google Patents

Drehbank

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DE413796C
DE413796C DEH98386D DEH0098386D DE413796C DE 413796 C DE413796 C DE 413796C DE H98386 D DEH98386 D DE H98386D DE H0098386 D DEH0098386 D DE H0098386D DE 413796 C DE413796 C DE 413796C
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DE
Germany
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inserts
bed
lathe
sections
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Expired
Application number
DEH98386D
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EMIL HARBECK
Original Assignee
EMIL HARBECK
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q1/00Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
    • B23Q1/01Frames, beds, pillars or like members; Arrangement of ways
    • B23Q1/015Frames, beds, pillars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

Die gewöhnlichen Drehbänke besitzen eine bestimmte unveränderliche Spitzenhöhe. Um mit solchen Drehbänken auch größere Gegenstände bearbeiten zu können, ist das Bett mit einer Kröpfung versehen, die bei der Vornahme gewöhnlicher Arbeiten durch eine herausnehmbare Einsatzbrücke überdeckt ist, damit der Reitstock bis dicht an den Spindelkasten herangeführt werden kann. ,Diese An-Ordnung hat für Gegenstände, die nur an dem einen Ende einen größeren Durchmesser haben, den Übelstand, daß bei herausgenommener Brücke, namentlich bei flachen Arbeitsstücken, der Reitstock oder der Support so weit nach dem Spindelstock vorgeschoben werden muß, daß er nur mit einem geringen Teil seiner Grundfläche noch auf den Wangen aufruht. Hierdurch entstehen leicht Schwingungen, so daß ein genaues und feines Arbeiten nicht mehr möglich ist.
Dieser Übelstand wird gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß das Einsatzstück in mehrere einzeln herausnehmbare Abschnitte unterteilt ist, oder daß mehrere, in verschiedener Weise ausgeschnittene und gegeneinander auswechselbare Einsatzstücke vorgesehen sind. Hierdurch ist es möglich, je nach der Gestalt des Arbeitsstückes die Spitzenhöhe auf das jeweils erforderliche Maß zu vergrößern, und dem Support oder dem Reitstock eine sichere Unterstützung und Führung bis dicht an das Arbeitsstück zu geben, auch wenn es sich um ganz flache Arbeitsstücke handelt. Die Kröpfung und die sie ausfüllenden Einsatzstücke können die ganze Höhe der gewöhnlichen Brücken besitzen. Vorteilhaft können aber auch die Wangen und das Bett mit Ausschnitten von segmentförmigem oder eckigem Querschnitt und geringerer Tiefe versehen sein, in die entsprechend gestaltete einzeln herausnehmbare Einsatzstücke befestigt werden können, die zusammen die Vertiefungen ausfüllen.
Dies hat den Vorteil, daß größere Teile des Bettes auch an der gekröpften Stelle bestehen bleiben, so daß die durch die gewöhnliche tiefe Kröpfung verursachte Schwächung des Bettes vermieden wird. Ferner erhalten die Einsatzstücke dadurch, daß sie in. Aussparungen des Bettes oder der Wangen eingebettet sind, eine bessere Führung und sichere Lagerung, so daß es möglich ist, die lösbaren Befestigungsmittel einfacher und schwächer zu gestalten, als es bei den gewöhnlichen Brücken erforderlich ist, bei denen der Ein- und Ausbau verhältnismäßig viel Zeit in Anspruch nimmt und von geübten Arbeitern sehr genau ausgeführt werden muß, um ein genaues Einsetzen der Einsatzstücke zu erzielen, um eine Klemmung des Reitstockes oder Supportes zu vermeiden. Bei der Ausführung gemäß der Erfindung genügt unter Umständen eine einzige Mittelschraube zur Befestigung jedes Einsatzteiles, es können sogar alle Einsatzstücke einer Wange durch ein gemeinsames verstellbares Befestigungsmittel, z. B. durch eine durch alle Einsätze gehende Schraubenspindel, befestigt werden. Die Anordnung nach der Erfindung ist auch bei alten Drehbänken mit gekröpftem Bett und Einsatzbrücke nachträglich anbringbar; es genügt unter Umständen hierfür, die vorhandene herausnehmbare Einsatzbiücke mit einer mittleren durchgehenden Bohrung zur Aufnahme der Befestigungsschraube zu versehen, durch parallele Schnitte in beliebig viele gleich oder verschieden lange Abschnitte zu unterteilen und an der Stirnfläche des gekröpften Bettes in jeder Wange ein entsprechend tiefes Schraubenloch anzuordnen, um die Einrichtung ohne weiteres anbringen zu können.
In der Zeichnung sind mehrere verschiedene Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen Abb. ι die Seitenansicht einer einfachen
Leitspindeldrehbank, die mit der auswechselbaren Brücke nach der Erfindung verseilen ist,
Abb. 2 eine teilweise Aufsicht auf die j gekröpfte Stelle der Wangen dieser Drehbank,
Abb. 3 eine ähnliche Ansicht einer andern Ausführungsform mit unterteilten Einsatzstücken,
ίο Abb. 4 einen Querschnitt hierzu und
Abb. 5 einen Längsschnitt durch eine Wange mit einer andern Befestigungsart der Einsatzstücke.
Das Bett ι der Drehbank besitzt in dem verstärkten Teil 2 \-or dem Spindelstock eine Aussparung 3, in die bei der Ausführungsform nach Abb. 1 und 2 die mit einem mittleren Ausschnitt 5 versehene auswechselbare Brücke 4 hineinpaßt. Diese ist durch vier j versenkte Schrauben 6 an dem Bett befestigt. Von solchen Einsatzstücken 4 sind mehrere vorhanden, die mit Ausschnitten von verschiedener Lage und Größe versehen sind, derart, daß sie gegeneinander ausgewechselt
werden können. Die Ausschnitte 5 können j bei den verschiedenen Einsatzstücken nicht nur verschiedene Breite besitzen, sondern auch außerhalb der Mittellinie des Einsatzstückes liegen, und es kann die Befestigung ' statt durch versenkte, an den Rändern ange- : ordnete Schrauben 6 auch in anderer Weise ' je nach der Lage und Größe der Ausschnitte, j ζ. B. von der Innenseite des Ausschnittes , aus, erfolgen. !
Bei der Ausführungsform nach Abb. 3 bis 5 ist die Brücke selbst oder es sind her- , ausnehmbare Teile der Brücke oder der Wangen des Bettes in mehrere einzeln her- \ ausnehmbare Abschnitte unterteilt. Bei der Ausführungsform nach Abb. 3 und 4 sind die Wangen 1 mit segmentförmigen Vertiefungen oder Aussparungen 7 versehen, die »lurch einzeln herausnehmbare, entsprechend stgmentförmige Einsatzstücke 8, 10, 11 usw.
ausgefüllt werden. Die Einsatzstücke sind durch versenkte Schrauben 9 befestigt, und . zwar genügt bei kleinen Abschnitten in der Regel eine Mittelschraube. Statt der segmentförmigen \"ertiefungen und Einsatzkörper können auch eckige Querschnitte Anwendung finden. Diese Ausführungsform hat : den Vorteil, daß man an jeder beliebigen | Stelle die Einsätze herausnehmen und da- ' durch den für die Aufnahme des Arbeits- .
Stückes verfügbaren Raum vergrößern kann, i Es ist somit möglich, auch unregelmäßig ge- ■ staltete Körper, wie Kurbelwellen, Scheiben mit angesetzten Achsen o. dgl., bei denen die sperrigen Teile in die gewöhnliche Spitzenhöhe nicht hineingehen^ mit dieser Drehbank zu bearbeiten, ohne daß es erforderlich ist, die Brücke in ganzer Länge herauszunehmen. Bei der Anordnung nach Abb. 5 werden alle einzeln herausnehmbaren Einsatzstücke 12, 13, 14, 15 einer Wange durch ein gemein- 6g sames Befestigungsmittel gehalten. Dieses besteht bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel aus einer von der Stirnseite der Einsatzstücke innerhalb der Kröpfung 3 der Wangen durch sämtliche Einsätze in der Mitte quer hindurchgehenden Schraube 16 mit kantigem Kopf 17, die in eine entsprechend lange mit Innengewinde versehene Bohrung 18 der Stirnfläche der festen Wange 1 eingeschraubt wird. Bei den Ausführungsformen nach Abb. 3 und 5 können die Einsatzstücke auch größer sein als aus dem Querschnitt 8 ersichtlich und unter Umständen die ganze Ouerschnittsgröße der gewöhnlichen Brücken haben. In diesem Falle stellen sich die unterteilten Einsatzstücke gemäß der Erfindung als Brücken dar, die in gleich oder verschieden große Abschnitte durch parallele senkrechte Schnitte geteilt sind.

Claims (4)

Patent-An sprüche:
1. Drehbank, bei der das Bett ein herausnehmbares Einsatzstück zur Bearbeitung größerer Gegenstände besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzstück in mehrere einzeln herausnehmbare Abschnitte unterteilt oder gegen andere mit Ausschnitten versehene Einsatzstücke auswechselbar ist.
2. Drehbank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Abschnitte verschiedener Größe oder verschieden ausgesparte Einsatzstücke vorhanden sind, die in beliebiger Auswechslung in der Kröpfung des Bettes angebracht werden können.
3. Drehbank nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wangen des Bet-
. tes mit Vertiefungen von segmentförmigem oder eckigem Querschnitt versehen sind, in die entsprechend gestaltete einzeln herausnehmbare Einsatzstücke befestigt werden können, die zusammen die Vertiefungen ausfüllen.
4. Drehbank nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß alle Einsatzstücke einer Wange durch ein gemeinsames verstellbares Befestigungsmittel befestigt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEH98386D Drehbank Expired DE413796C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE855033C (de) * 1941-08-13 1952-11-10 Froriep G M B H Maschf Gross-Drehbank
WO2001010596A1 (en) * 1999-08-09 2001-02-15 600 Uk Limited Lathe

Cited By (3)

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DE855033C (de) * 1941-08-13 1952-11-10 Froriep G M B H Maschf Gross-Drehbank
WO2001010596A1 (en) * 1999-08-09 2001-02-15 600 Uk Limited Lathe
US6481319B1 (en) 1999-08-09 2002-11-19 600 Uk Limited Lathe

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