DE413486C - Kugelfadenbremse - Google Patents

Kugelfadenbremse

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DE413486C
DE413486C DEE30842D DEE0030842D DE413486C DE 413486 C DE413486 C DE 413486C DE E30842 D DEE30842 D DE E30842D DE E0030842 D DEE0030842 D DE E0030842D DE 413486 C DE413486 C DE 413486C
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DE
Germany
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thread brake
brake
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DEE30842D
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EISENWERKE SANDAU A G FA
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EISENWERKE SANDAU A G FA
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H59/00Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators
    • B65H59/10Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators by devices acting on running material and not associated with supply or take-up devices
    • B65H59/20Co-operating surfaces mounted for relative movement
    • B65H59/22Co-operating surfaces mounted for relative movement and arranged to apply pressure to material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Kugelfadenbremse. Die bei Textilmaschinen, wie z. B. Spulmagchinen oder Zettelmaschinen angewendeten Fadenbremsen haben den Zweck, einmal dem Faden eine bestimmte möglichst gleichbleibende Spannung zu sichern und ihn andererseits zu reinigen. Die Spannung des Fadens soll leicht veränderlich sein, und andererseits soll das Reinigen des Fadens stattfinden, ohne den Faden an seiner Oberflache anzugreifen oder zu schädigen. Bei den vorhandenen Vorrichtungen wird überwiegend die Reibung des Fadens an Flächen aus Metall, Porzellan oder Glas verwendet, indem man zur Regelung die Reibungsfläche vergrößert oder verkleinert. Ein weiteres Mittel zur Bremsung ist die sogenannte Kugelfadenbreinse, bei welcher der Faden durch eine Stahlkugel belastet wird, die in einem Käfig aus Porzellan ruht. Bei dieser Bremse muß zur Regelung. der Fadenspannung die Kugel gegen eine größere oder kleinere ausgewechselt werden oder aber die fingförmige Auflagerfläche ist verstellbar. Wieder ein anderes System belastet den Faden mit ringförmigen Gewichten, durch deren Anzahl die Bremswirkung geregelt wird. Die vorgenannten Systeme haben in der Praxis erhebliche Übelstände gezeigt, indem z. B. beim Bremsen durch Belastung mit Scheiben oder Ringen der Faden infolge Hindurchziehens zwischen größeren Reibflächen stark angegriffen wird und viel Flug entsteht, während bei den Kugelfadenbremsen die Auswechslung der Kugeln zeitraubend ist und die Fadenspannung nicht ganz genau den Anforderungen angepaßt werden kann, weil die Kugeln praktisch genommen nicht in unbeschränkter Zahl gewechselt werden können.
  • Da die Kugelfadenbremsen andererseits den großen Vorteil haben, den Faden an der Oberfläche `wenig oder gar nicht anzugreifen, andererseits die übrigen Bremsarten eine leichtere Regelbarkeit aufweisen, wurde bei vorliegender Erfindung eine Kugelfadenbremse so ausgestaltet, daß sie zu gleicher Zeit Reibungsflächen für den Faden enthält, deren Größe je nach Bedarf und Fadenspannung schnell und ganz beliebig geändert werden kann.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungs-@orm der Kugelfadenbremse in den Abb. i und 2 in verschiedenen Stellungen zur Aus- Übung verschiedener $remswirkungen dargestellt. Die Fadenbremse besteht gemäß der Erfindung aus einer gelochten Grundplatte i mit Fadenführern 2 und einem Kugelkäfig 3 mit der Stahlkugel q.. Der Kugelkäfig 3 ist in der Grundplatte i vermittels eines Zapfens drehbar, der mit einer Feder 5 umwunden ist, die zwischen einem Ringe 6 und der Grundplatte i gehalten wird. An den Berührungsflächen des Käfigs 3 und der Grundplatte ist eine feine Verzahnung 7 angebracht. Hebt man den Kugelkäfig 3 mit der Hand an, gegen die Wirkung der Feder 5, so ist der Zahneingriff aufgehoben und kann man den Käfig drehen. Läßt man den Käfig 3 der Wirkung der Feder folgen, so wird er in der neuen Stellung durch den Zahneingriff 7 .gehalten. Der Faden läuft von dem einen Fadenführer 2 durch den Käfig 3 unter der Kugel q. und nach dem anderen -Fadenführer 2, wenn der Käfig die in Abb. i gezeichnete Stellung einnimmt. Ist der Käfig in der Stellung gemäß Abb. 2, so legt sich der Faden -in der Rille 8 gegen den Umfang des Käfigs und wird bei dieser Berührung in einem Maße gebremst, welches von der Länge der eingestellten Berührungsfläche abhängt. Ein weiterer Vorteil dieser zusätzlichen Bremsung in der Nut 8 liegt auch darin, daß die Fadenbewegung ruhig erfolgt und die Kugel nicht aus dem Käfig herausgeworfen werden kann.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSpRUcH: Kugelfadenbremse, dadurch gekennzeichnet; daß der Kugelkäfig mit seinen Fadenein- und -austrittsöfFnungen gegen die Fadenrichtung so verstellbar ist, daß die Außenfläche des Käfigs zusätzlich nach Art der bekannten Reibungsbremse wirkt.
DEE30842D 1924-05-31 1924-05-31 Kugelfadenbremse Expired DE413486C (de)

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DEE30842D DE413486C (de) 1924-05-31 1924-05-31 Kugelfadenbremse

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DE413486C true DE413486C (de) 1925-05-12

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