DE413426C - Kastenschloss - Google Patents

Kastenschloss

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Publication number
DE413426C
DE413426C DEE29634D DEE0029634D DE413426C DE 413426 C DE413426 C DE 413426C DE E29634 D DEE29634 D DE E29634D DE E0029634 D DEE0029634 D DE E0029634D DE 413426 C DE413426 C DE 413426C
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DE
Germany
Prior art keywords
latch
key
bolt
handle
box lock
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Expired
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DEE29634D
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EISENWARENFABRIKEN CENKOW MORI
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EISENWARENFABRIKEN CENKOW MORI
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B55/00Locks in which a sliding latch is used also as a locking bolt

Landscapes

  • Closures For Containers (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 14. MAI 1925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- Jlft 413426 -KLASSE 68 a GRUPPE
(E 29634 III\68a)
Kastenschloß. Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Juli 1923 ab.
Es gibt Schlösser, in welchen durch Verschieben eines Riegels ein Ansatz des letzteren sich vor den Weg des Schlüsselbartes legt und dadurch den Hauptriegel gegen öffnen von der Außenseite sperrt. Die Erfindung bezieht sich auf ein Kastenschloß, dessen Falle gegen öffnen von der Außenseite mittels Schlüssels gesperrt werden kann, und besteht im wesentlichen darin, daß die
ίο Angriffslappen für den Schlüssel an einem Blindriegel angeordnet sind, der mittels des die Falle von der Innenseite bewegenden Griffes verschoben werden kann. Damit bringt man aber die Angriffsstellen an den Lappen außerhalb des Wirkungsbereichs des Schlüsselbartes, so daß durch bloße Verschiebung des Blindriegels von der Innenseite das Schloß gegen öffnen mittels des Schlüssels von der Außenseite gesichert ist.
zo In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Kastenschlosses dargestellt, und zwar zeigt Abb. ι eine Ansicht des Schloßmechanismus, Abb. 2 einen Querschnitt desselben bei nicht gesperrter Falle. Abb. 3 und Abb. 4 zeigen in Ansicht und im Grundriß den Mechanismus bei gesperrter Falle.
Dem Erfindungsgedanken entsprechend ist ein Blindriegel 1 verschiebbar auf dem Fallenschaft 2 aufgesetzt und mit dem Griff-3 verschraubt, dessen Zapfen 4 in den Schlitzen 5, 6 des Fallenschaftes bzw. der Wand des Schloßkastens geführt ist. Der Schloßstift 7 durchsetzt den Schlitz 8 des Fallenschaftes bzw. den Schlitz 11 des Blindriegels und wird die Falle 9 durch die Feder 10 immer aus dem Kastenstulp vorstehend gehalten.
Der Blindriegel besitzt die Angriffslappen 12 für den Schlüssel, und kann so das Kastenschloß für nach rechts und links sich öffnende Türen verwendet werden.
Bei der in den Abb. 1 und 2 gezeichneten Lage der Teile des Mechanismus kann die Falle zwecks öffnens der Tür sowohl mit dem Schlüssel als auch mit dem Griff 3 bewegt werden. Im ersteren Falle greift der Schlüssel an den Lapen 12 an. Bei der Drehung des Schlüssels werden Blindriegel 1 und Fallenschaf12 gemeinsam in das Innere des Schloßkastens gezogen, nachdem der Zapfen 4 des mit dem Riegel verschraubten Griffes 3 an der Wand des Schlitzes 5 des Fallenschaftes anliegt. Die Tür kann also geöffnet werden. Ist man in den Raum eingetreten und hat die Falle in gewöhnlicher Weise die Tür geschlossen, so braucht man nur den Blindriegel 1 mittels des Griffes 3 auf dem Fallenschaft nach vorne zu schieben, um die Einwirkung des Schlüssels auf den Blindriegel unmöglich zu machen, nachdem
in dieser Stellung die Angriffsstellen an dem Lappen 12 außerhalb des Wirkungsbereichs des Schlüsselbartes liegen. Die Palle ist dadurch gegen öffnen von außen mittels Schlüssels gesperrt. Von innen aus kann die Falle mittels des Griffes 3 bewegt werden, da der Riegel durch Verschieben des Griffes 3 zunächst in seine Ausgangslage gebracht wird und bei weiterer Verschiebung des Griffes der Zapfen 4 desselben den Fallenschaft mitnimmt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Kastenschloß mit Sperrung der Falle gegen öffnen von der Außenseite mittels Schlüssels, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Angriffslappen für den. Schlüssel tragender Blindriegel mittels des die Falle von der Innenseite be- ao wegenden Griffes verschoben und dabei die Angriffsstelle an den Lappen der Wirkung des Schlüssfeibartes entrückt wird,
    "2. Kastenschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Blindriegel (1) auf dem Fallenschaft (2) verschiebbar gelagert und mit dem die Falle. von der Innenseite bewegenden Griff (3) verschraubt ist, dessen Zapfen (4) einen Schlitz (5) des .Fallenschaftes durchsetzt, so daß Riegel und Fallenschaft gemeinschaftlich in- der einen Richtung und Riegel allein in der entgegengesetzten Richtung bewegt werden können.
    Abb.
    Abb. j.
DEE29634D 1923-07-08 1923-07-08 Kastenschloss Expired DE413426C (de)

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DEE29634D DE413426C (de) 1923-07-08 1923-07-08 Kastenschloss

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DE413426C true DE413426C (de) 1925-05-14

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DEE29634D Expired DE413426C (de) 1923-07-08 1923-07-08 Kastenschloss

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