DE41341C - Vorwärmer mit Kesselsteinausscheidung - Google Patents
Vorwärmer mit KesselsteinausscheidungInfo
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Classifications
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- F22—STEAM GENERATION
- F22D—PREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
- F22D1/00—Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters
- F22D1/28—Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters for direct heat transfer, e.g. by mixing water and steam
- F22D1/30—Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters for direct heat transfer, e.g. by mixing water and steam with stages, steps, baffles, dishes, circular troughs, or other means to cause interrupted or cascading fall of water
-
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- F28D—HEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 13: Dampfkessel.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. Mai 1887 ab.
Der Vorwärmer besteht aus zwei Theilen, dem Heizraum und dem darunter liegenden
Ausscheideraum. Der Heizraum hat wiederum zwei Abtheilungen, von denen die obere gleichzeitig
Wasserbehälter ist. Das Wasser wird in diesem Behälter direct oder indirect vorgewärmt
und gelangt dann in den unteren Heizraum, in welchem es bis zur Siedetemperatur erhitzt
wird. Der Vorgang ist folgender:
Das zu erwärmende und zu reinigende Wasser wird in den Wasserbehälter A gepumpt
und gelangt durch das Ventil ν und das Rohr b in den Heizraum C, fällt über die
Einsatzbleche dd auf den Boden f und durch das Rohr g in den unteren Theil des Ausscheideraumes
h. Der Dampf tritt durch das Rohr i in den unteren Heizraum C, streicht,
das herablaufende Wasser zerstäubend und erwärmend, nach oben, wirft in den Behälter k
einen Theil des mitgerissenen Wassers ab, das durch das Rohr / und g nach h gelangt, geht
durch ein oder mehrere Rohre m m, das diese Rohre umgebende Behälterwasser erwärmend,
und stöfst dann gegen das Blech n, welches ihn zwingt, das mitgerissene Wasser abzuwerfen
und auch noch durch directe Berührung das Wasser des Behälters zu erwärmen.
Wendet man statt des Abdampfes directen Dampf zum Wärmen des Wassers an, so werden
die Rohre m m oberhalb des höchsten Behälterwasserstandes umgebogen und fast bis
zum Boden des Behälters α zurückgeführt und der Dampfeintritt so regulirt, dafs das Behälterwasser
nicht ganz zum Kochen kommt. Auf obige Weise bringt man das Wasser im unteren Heizraum auf eine Temperatur von ioo° C.
Bei dieser Temperatur scheidet aus dem im Wasser gelösten doppeltkohlensauren Kalk ein
Aequivalent Kohlensäure, wodurch einfach kohlensaurer, im Wasser unlöslicher Kalk entsteht.
Es bleibt nun noch der schwefelsaure Kalk zu entfernen, zu welchem Zweck man
dem Wasser im Behälter das entsprechende Quantum Soda zusetzt, wodurch schwefelsaures
Natron, das im Wasser löslich, bleibt und einfach kohlensaurer, im Wasser unlöslicher
Kalk gebildet wird. Durch den Sodazusatz in dem Wasserbehälter geht hier schon eine
Umsetzung der Salze vor sich. Das Gemisch fällt darauf durch das Ventil ν oder Rohr b in
den unteren Heizraum und wird hier beim Herabrieseln von den Einsatzblechen von dein
entgegenströmenden Dampf heftig gemischt und zerstäubt. Auf diese Weise erzielt man ein
körniges, krystallartiges Product der Kalksalze, das sich leicht absetzt, während man dieses
nicht erreicht, wenn man die Soda im Abscheideraum zusetzt. Das heifse Wasser gelangt
nun mit den darin suspendirten Theilen in den unteren Theil des Abscheiders h, steigt
durch ein eingesetztes Filter nach oben, läfst die suspendirten Verunreinigungen zurück und
gelangt rein zu dem Behälter r und durch das Rohrjj zur Speisepumpe. Durch den Schwimmers
und das Ventil ν wird der Wasserzutritt genau nach der Entnahme durch die Pumpe regulirt,
so dafs das Wasser im Absatzbehälter stets
/2. Auflage, ausgegeben am 21. Mär\ iSgg.J
ruhig auf derselben Höhe bleibt. Durch die Oeffnung χ kann man etwaiges OeI und Fett
abziehen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Vorwärmer zur Kesselsteinabsonderung, dessen Heizraum aus zwei Theilen besteht, einem oberen Wasserbehälter und einer unteren Abtheilung, welche beide durch eine Oeffhung mit Abschlufsorgan — welches durch einen vom Wasserspiegel des Schlammsammlers abhängigen Schwimmerstand beeinflufst wird — mit einander in Verbindung stehen, während ein oder mehrere über den höchsten Wasserspiegel des Wasserbehälters hinausragende Rohre in den Bassinboden so eingesetzt sind, dafs sie mit dem unteren Heizraum Verbindung haben und oben unter einem darüber angeordneten Bleche münden, beziehentlich oberhalb des höchsten Wasserstandes nach unten umgebogen sind, zum Zwecke, den in den unteren Heizraum eintretenden Dampf möglichst auszunutzen und zu zwingen, das mitgerissene Wasser in den oberen Behälter zu werfen und die Oberfläche des Wassers nochmals zu bestreichen, beziehentlich in demselben zu condensiren.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE41341C true DE41341C (de) |
Family
ID=316833
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT41341D Expired - Lifetime DE41341C (de) | Vorwärmer mit Kesselsteinausscheidung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE41341C (de) |
-
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- DE DENDAT41341D patent/DE41341C/de not_active Expired - Lifetime
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