DE413368C - Indiziereinrichtung, insbesondere fuer schnellaufende Maschinen - Google Patents

Indiziereinrichtung, insbesondere fuer schnellaufende Maschinen

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DE413368C
DE413368C DEJ23444D DEJ0023444D DE413368C DE 413368 C DE413368 C DE 413368C DE J23444 D DEJ23444 D DE J23444D DE J0023444 D DEJ0023444 D DE J0023444D DE 413368 C DE413368 C DE 413368C
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phase adjustment
eccentric
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slides
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DEJ23444D
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KALMAN JUHASZ DIPL ING
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KALMAN JUHASZ DIPL ING
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L23/00Devices or apparatus for measuring or indicating or recording rapid changes, such as oscillations, in the pressure of steam, gas, or liquid; Indicators for determining work or energy of steam, internal-combustion, or other fluid-pressure engines from the condition of the working fluid
    • G01L23/02Devices or apparatus for measuring or indicating or recording rapid changes, such as oscillations, in the pressure of steam, gas, or liquid; Indicators for determining work or energy of steam, internal-combustion, or other fluid-pressure engines from the condition of the working fluid mechanically indicating or recording and involving loaded or return springs

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Indiziereinrichtung, insbesondere für schnellaufende Maschinen. In.diziereinrichtungen für die Untersuchung des Druckvorganges in schnellaufenden Maschinen, mittels welchen das ganze Diagramm nicht während eines einzigen Kreisprozesses, sondern während zahlreicher aufeinanderfolgender Kreisprozesse aufgenommen wind, um dadurch den Einfluß der Massenwirkungen der bewegten Teile des Indikators zu beseitigen, sind bekannt, und zwar auch in der Weise, daß ,als Steuerorgan zwei sich in achsialer Richtung bewegende gegenläufige Schieher .dienen.
  • Von diesen bekannten Einrichtungen unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand im wesentlichen dadurch, daß die beiden Schieber als zylindrisch ineinander mit gleicher geometrischer Mittellängsachse laufende Kolben- oder Rohrschieber ausgebildet sind, zu deren Phasenverstellung eine automatisch oder auch von Hand einstellbare, von .der Maschine selbst anzutreibende und auch die Bewegung der Indikatortrommel beeinflussende P'hasenverstell,einrichtung dient.
  • Die beiden Steuerschieber können dabei in verschiedener Weise ausgeführt sein; z. B. können sie auf einer Seite mit breiten und auf .der entgeg°ngesetzten Seite mit schmalen Durchströmungskanälen versehen sein, oder, wenn beide als Rohrschieber ausge';i!det sind, kann die Druckzu- und -ableitung ,durch das Innere .des Schiebers erfolgen.
  • Dabei kann man sich zum Verstellen .der untersuchten Phase eines Planetengetriebes bedienen, das in einem Gehäuse gelagert ist, welches von Hand oder automatisch verdreht werden kann und bei dem die Bewegung des Gehäuses z. B. .durch ein Exzznter auf die Indikatortrommel übertragen wird.
  • Auf .der Zeichnung veranschaulicht Abb. i eine Ausführungsform .des Steuerorgans mit gegenläufigem Doppelschieber, welcher zylindrisch ausgebildet ist, im Aufri.ß, Abb. 2 einen Schnitt .durch dis Steuerkanäle der Ausführungsform gemäß Abb. i im Grundriß, Abb.3 und ¢ eine Abänderung der Ausführungsform gemäß Abb. i und 2, im Aufriß und Gru@ndriß, Abb. 5 und 6 eine dritte Ausführungsform des Steuerorgans, Abb.7 und 8 eine Ausführungsform der Phai#enverstelleinrichtung in Längsschnitt und Ansicht, Abb. 9 eine Gesamtanordnung der Einrichtung.
  • Bei der in Abb. i und 2 veranschaulichten. Ausführungsform werden .die zwei Steuerschieber 4 und 5 durch die Welle i mittels Schubstange 2 und 3 angetrieben. Eines der Ableitungsrohre 6 und 7 wird mit dem untersuchten Raum der Maschine, das andere mit dem Indikatorraum verbunden. Die beiden Räume stehen miteinander in Verbindung wenn die Kanäle 8, 9, 1o der beiden Schieber und des Gehäuses i i sich überdecken.
  • Das Schließen und Öffnen vollzieht sich in dem Augenblick, in dem die Schieber ihre größte Geschwindigkeit besitzen.
  • Das Neue bei der Erfindung besteht darin, daß die beiden Schieber zylindrisch ausgebildet sind. Da bei dieser Indiziereinrichtung das Dichthalten des Steuerorgans sehr wichtig ist, besitzt die zylindrische Ausführung einen bedeutenden Vorteil infolge der Genauigkeit, mit welcher die Schi--ber bearbeitet werden können.
  • Für einen ;schnellen Druckausgleich vor und 'hinter dem Steuerorgan ist es vorteilhaft, daß der Widerstand des Steuerorgans gegen die Durchätrömung möglichst gering wird. Das kann entweder durch Verkürzung des Durchströmweges oder durch Vergrößerung des Durchströmquerschnittes erreicht werden.
  • Bei der Ausführungsform der Kanäle gemäß Abb. 3 und 4 wird die Länge des Schieberkanals dadurch verringert, da.ß eine Seite der Schieber mit breitem, die andere mit I schmalem Schlitz versehen. wird. Für die Öffnungsdauer, welche möglichst klein gehalten werden muß, kommt der schmale Schlitz in Betracht.
  • Bei der Ausführungsform der Kanäle gemäß Abb.5 und 6 wird die Vergrößerung des Durchströmquerschnittes ohne Vergrößerung des Apparates dadurch erreicht, daß ein möglichst großer Teil des Schieberumfanges mit Kanälen versehen ist. Bei dieser Ausführungsform wird eines der Ableitungsrohre zentrisch in das Innere der beiden Schieber verlegt.
  • Das oben beschriebene Steuerorgan wird durch die zu untersuchende Maschine zwangläufig angetrieben, und zwar derart, daß in jedem aufeinanderfolgenden Kreisprozeß nur eine Verbindung zwischen Maschinenzylinder und Indikatorraum zustande kommt.
  • Der Antrieb erfolgt jedoch nicht unmittelb.ar von .der Maschinenwelle aus, sondern unter Zwischenschaltung einer Phas,enverstelleinrichtung, welch ie den Phasenpunkt der Verbindung von Hand oder automatisch zu verändern ermöglicht.
  • Die Abb. 7 und 8 zeigen eine solche Phasenverstelleinrichtung, und zwar beziehen sich die Abbildungen und die folgende Beschreibung auf eine Phastnverstelleinrichtung für Viertaktmotore.
  • Die Welle 21 wird durch die Maschinen-! welle (Übersetzung i : i), die Welle i des Steuerorgans wird durch Welle 22 angetrieben. Welle 21 und 22 sind miteinander durch Zahnräder 23, 24, 25, 26 in Verbindung, und zwar derart, daß die Welle 22 mit der Hälfte der Umdrehungszahl der Welle 21 herum-; läuft.
  • Die Zahnräder 24 und 25 werden auf die Welle 27 aufgekeilt, welch letztere im Gehäuse 28 drehbar gelagert ist. Das Gehäuse 28 kann im feststehenden Rahmen 29 mittels Schnecke 3o verstellt werden. Die Schnecke 30 kann mit der Hand oder automatisch verdreht werden. Die Art und Weise der Schneckenverdrehung ist in der Zeichnung nicht veranschaulicht. Durch Drehung der Schnecke 30 kann der Welle 22 eine zusätzliche Verdrehung gegenüber der Welle 21 gegeben werden.
  • Solange das Gehäuse 28 nicht verdreht wird, werden die Durchströmungen in derselben Phase der einander folgenden Kreisprozesse stattfinden. Wird das Gehäuse 28 mit einem Winkel x verdreht, dann wird die Durchströmung in einer veränderten Phase, entsprechend einer um den Winkel x früheren oder späteren Kurbelstellung stattfinden.
  • Die Indikatortrommel wird von dem mit dem Gehäuse 28 in Verbindung stehenden Exzenter 31 und dem dazugehörenden Kurbelmechanismus angetrieben. Die Exzenterstange 32 trägt einen Kreuzkopf 36, von dem die Indikatortrommel mittels seiner Schnur ihre Bewegung erhält. Der Kreuzkopf 36 kann; an der Exzenterstange 32 verstellt und dadurch das Verhältnis Kurbelradius/Schubstangenlänge des Exzentermechanismus auf denselben Wert eingestellt werden, der in der untersuchten Masch.in-- herrscht.
  • Der Kreuzkopfzapfen 36 wind im Schlitz 33 gerade geführt, welche Geradeführung selbst am exzentrischen Teil 35 am Rahmen 29 verdreht und mittels Schxaub° 34 festgeklemmt werden kann. Diese Einrichtung ermöglicht die Einstellung des Exzentermechanisnius entsprechend der Schränkung des Kurbelgetriebes ,der untersuchten Maschinen. Infolge dieser Einstellungsmöglichkeiten wird die Bewegung des Zapfens 36 genau proportional mit der Kolbenbewegung der untersuchten Maschine.
  • Beider Untersuchung von Zweitaktmaschinen muß .das Steuerorgan von der Welle 22 mittels einer 2: i-übersetzung angetrieben werden.
  • Abb.9 zeigt ,die Anordnung der Indizi:ereinrichtung. 41 ist die Kurbelwelle der untersuchten Maschine, welche ,die Welle 21 der Phasenverstell.einrichtung mittels ,der Zwischenwehe 42 antreibt. Welle 22 treibt die Welle 5 des Steuerorgans 44.
  • Das Steuerorgan steht mit dem Maschinenzylinder mittels Rohr 49 mixt dem Indikatorzylinder 45, mittels Rohr 48 in Verbindung. Die Phasenverstelleinrichtung treibt die Indikatortrommel mittels Schnur 47 an.
  • Das Rohr 49 muß mögiichst kurz gehalten: werden. Die Länge der Rohrleitung 48 hat keinen schädlichen Einfluß, infolgedessen kann der Indikator entfernt von der unter-. suchten Maschine aufgestellt werden. Dieser Umstand ermögzicht die Indizierung von Fahrzeugmotoren, insbesondere von Flugmotoren. Wegen Undichtigkeitsverlust ist es vorteil-, haft, die Rohrleitung 48 mit Flüssigkeit (Öl) zu füllen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Indiziereinrichtung, insbesondere für schnellaufende Maschinen, bei der als Steuerorgan zwei sich in achsialer Richtun- bewegend-- gegenläufige Schieber dienen, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schieber als zylindrisch ineinander mit gleicher geometrischer Mittellängsachse laufende Kolben- oder auch Rohrschieber ausgebildet sind, zu deren Phasenverstellung eine automaiisch oder auch von Hand einstellbare, von der Maschine selbst anzutreibende und auch die Bewegung der Indikatortrommel beeinflussende Phasenverstellungs.einrichtung diznt.
  2. 2. Indiziereinrichtung nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschieber an einer Seite mit breiten, an ,der anderen Seite mit schmalen Durchströmungskanälen versehen sind.
  3. 3. Indiziereinrichtung nach Anspruch- i, .dadurch gekennzeichnet, daß beide Schieber als Rohrschieber ausgebildet sind, durch deren inneren Hohlraum die Druckzu- und -ableitung geführt ist.
  4. 4. Indiziereinrichtung nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch eine Phasenverstelleinrichtung mit einem Planetengetriebe, das meinem Gehäuse derart angeordnet ist, daß durch automatische oder von Hand bewerkstelligte Verdrehung des Gehäuses sich die Einstellung auf die jeweilige Untersuchungsphase bewirken läßt.
  5. 5. Phasenverstelleinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse, in welchem die Planetenräder gelagert sind, ein Exzenter trägt, von we:chem mittels : iner Exzenterstange die Trommel des Indikators ihre Bewegung erhält.
  6. 6. Phasenverstelleinrichtung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, .daß das Verhältnis des Exzenterradius zur Exzenterstangenlänge mittels Verstellung des Exzenterstangenkreuzkopfes zu .dem Verhältnis des Kurbelradius zur Schubstangenlänge der zu untersuchenden Maschine gleichwertig regelbar und einstellbar ist.
  7. 7. Phasenverst:elleinrichtung nach Anspruch 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kreuzkopfführung der Exzenterstange .derart verstellbar ist, daß die Schränkung des Exzentergetriebes mit der Schränkung des Kurbelgetriebes der untersuchten Maschine gleichwertig einstellbar ist.
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