DE413361C - Gewebe fuer Laufmaentel - Google Patents
Gewebe fuer LaufmaentelInfo
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- DE413361C DE413361C DEW64982D DEW0064982D DE413361C DE 413361 C DE413361 C DE 413361C DE W64982 D DEW64982 D DE W64982D DE W0064982 D DEW0064982 D DE W0064982D DE 413361 C DE413361 C DE 413361C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
- B60C9/00—Reinforcements or ply arrangement of pneumatic tyres
- B60C9/0042—Reinforcements made of synthetic materials
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Woven Fabrics (AREA)
Description
- Gewehe - für. -Laufmäntel. Das Gewebe mit schräg verlaufenden Fäden, welches den Gegenstand der Erfindung bildet, gemäß der ein Band mit weicher Decke und fast unausdehnbaren Kanten für Luftradreifen erhalten werden soll, kennzeichnet sich dadurch, daß die Fäden eines jeden Streifens mit schräg verlaufenden Fäden an den Kanten des Bandes mit der Längsrichtung desselben einen Winkel bilden, der größer ist als der Winkel, den dieselben Fäden im mittleren Teile bilden.
- Die Zeichnung stellt ein Gewebe gemäß der Erfindung und eine zur Herstellung dieses Gewebes dienende Vorrichtung beispielsweise dar.
- Abb. i zeigt im Grundriß einen Teil des Streifens mit schräg verlaufenden Fäden. Abb. z ist ein Querschnitt durch den. Apparat, der zur Herstellung des Streifens gemäß Abb. i dient. Abb. 3 zeigt den Apparat im Grundriß. Abb. q. veranschaulicht die Art der Herstellung eines Bandes mit schräg verlaufenden Fäden mittels zweier Streifen mit schräg verlaufenden Fäden gemäß Abb. i. Abb.5 zeigt einen Querschnitt durch das Band vor dem Zusammenkleben der beiden Ränder der Streifen.
- * Der schräg verlaufende Faden gemäß Abb. i kennzeichnet sich dadurch, daß, sein mittlerer Teil a-al mit der Längsrichtung des Streifens einen Winkel a bildet, der kleiner ist als der Winkel (3, den die Fadenteile a-a°, al-a3 an -den Kanten .des Streifens mit derselben Richtung bilden. Aus dieser Anordnung ergibt sich, daß@ ein Band mit schräg verlaufenden Fäden, welches durch Aufeinanderlegen zweier Streifen gemäß Abb. i hergestellt ist, Kanten besitzt, deren Ausdehnbarkeitsgrenze erreicht ist, lange bevor diejenige des mittleren Teils erreicht werden kann. Um einen Streifen mit schräg verlaufenden Fäden gemäß Abb. i herzustellen, geht man von einem Streifen aus, dessen Fäden mit der Längsrichtung des Streifens den Winkel (3 bilden, den die Enden a-a°, al-a3 der Fäden bilden müssen, wenn der Streifen fertiggestellt ist. Indem man dann die Kantenfäden mit Bezug aufeinander unbeweglich festhält, verschiebt man die Kanten in umgekehrtem Sinne zueinander, so daß. der Winkel der Teile a-al der Fäden verringert wird, bis er den Wert a erreicht.
- Die Vorrichtung, die zur Erreichung dieses Resultats benutzt wird, besteht aus zwei Identischen Pressen b, in U-Form, in welchen man zwischen einer der Kanten, der Presse und einer Leiste c mittels Schrauben a° die Kanten a-a2, a,-a3 des Streifens mit schräg verlaufenden Fäden; anzieht. Wie aus Abb. a ersichtlich, ordnet man die beiden Pressen in ein und derselben Ebene an und verschiebt sie (Abb.3) in der Längsrichtung mit Bezug. aufeinander (Pfeile x und x1), bis die Teile a-al der Fäden den Winkel a mit der Richtung der Pressen b bilden.
- Um den Streifen in der Querrichtung spannen zu können und dadurch die gewünschte Deformation zu erzielen, sind die einander zugekehrten Kanten der Pressen b zahnstangenartig (b1) ausgebildet, so daß einer Längsverschiebung der Zahnstangen einer Querverschiebung entspricht.
- Um ein Band mit schräg verlaufenden Fäden herzustellen, stellt man mittels zweier gleichartiger Vorrichtungen gemäß Abb. z zwei Streifen mit schräg verlaufenden Fäden her und legt diese Streifen aufeinander (Abb.4). Man hält auf diese Weise die mittleren Teile der Streifen mit Bezug aufeinander unbeweglich fest, wodurch jede spätere Deformation dieser Teile im umgekehrten Sinne zu der Deformation, die ihnen zuerteilt worden ist, verhindert wird. Nachdem man dann die Kanten der beiden Streifen aus den Pressen gelöst hat, braucht man nur noch diese Kanten durch Umklappen miteinander zu verkleben, wie aus Abb. 5 ersichtlich ist.
- Zieht man das so erhaltene Band über eine Rändelziehbank, so werden die Kanten sozusagen :endlose, fast unausdehnbare Streifen, während der mittlere Teil, dessen Ausziehbarkeit man durch Verhinderung weiterer Schrägstellung verzögert hat, biegsam bleibt.
- Aus dem so erhaltenen Bande kann man dann nach den üblichen Verfahren den Luftradreifen, Luftschlauch o. dgl., herstellen.
- Man hat versucht, das Wandern der Reifen dadurch zu verhindern, daß man in ihren Flanken außerhalb oder zu beiden Seiten der Kanten der Radfelge längsverlaufende Textilfäden anbrachte, die sich unter dem Druck spannten und das Wandern verhinderten. Unglücklicherweise verlängerten sich aber diese Fäden unter der Einwirkung der ununterbrochenen Biegung der Flanken des Reifens allmählich und konnten somit nach Verlauf einer verhältnismäßig kurzen Zeitdauer ihre Aufgabe nicht mehr erfüllen.
- Aus den vorliegenden Geweben stellt man Reifen her, deren Flanken und deren ganzer in die Felge eingesetzter Teil fast unausdehnbar sind und deren Unausdehn,barkeit sich insbesondere nicht ändern oder abschwächen kann. Man kann infolgedessen bei diesen Rei fen wie bei den oben erwähnten Reifen, ohne aber eine Änderung infolge Abnutzung fürchten zu müssen, Unterbrechungen in der Vernähung vorzunehmen, um .das Herausnehmen und Wiedereinsetzen der Luftkamtnern zu ermöglichen.
- Die neuen Reifen weisen: außer den bereits erwähnten Eigenschaften der Biegsamkeit noch den Vorteil auf, daß sie vollkommen aufgeblasen auf die Felge gelegt werden können und auf der Felge verbleiben, ohne daß sie aufgeleimt oder sonstwie befestigt zu werden brauchen. Bisher wurde das Anziehen der aus Geweben mit schräg verlaufenden Fäden hergestellten Reifen gegen die Felge tatsächlich mehr durch die Zusammeüziehung#,eigenschaften der Decke unter dem auf dieselbe einwirkenden Druck als durch diejenigen des in die Felge eingesetzten Teiles erhalten. Um einen solchen Reifen vollkommen aufgeblasen auf die Felge zu bringen, müß.te man die Decke hinreichend stark spannen; diese Arbeitsleistung isst aber zu groß, um von Hand ausgeführt werden zu können.
- Bei Anwendung von. Geweben gemäß, der Erfindung ist diese Arbeitsleistung auf die Ausdehnung des die Felge und einen Teil der Flanken berührenden Teiles begrenzt, da die Decke nicht mehr zusammenziehbar ist, sondern im Gegenteil zu einer Verlängerung neigt, wenn das Zurückhalten der mittleren Schräge weit genug getrieben worden. ist.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜcHE: i. Gewebe mit schräg verlaufenden Fäden zur Herstellung von Bändern mit schräg verlaufenden Fäden für Luftradreifen für Fahrzeuge u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Fäden eines jeden der beiden Streifen mit schräg verlaufenden Fäden, aus denen sich das Band zusammensetzt, an den Kanten des Bandes mit der Längsrichtung derselben einen spitzen Winkel bilden, der kleiner ist als der Winkel, den dieselben Fäden im mittleeren Teil des Bandes bilden.. a. Verfahren zur Herstellung des Gewebes eines jeden Streifens mit schräg verlaufenden - Fäden gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man von einem Streifen mit schräg verlaufenden Fäden ausgeht, dessen Fäden mit der Längsrichtung des Streifens den Winkel bilden, den die Enden der Fäden mit derselben Richtung bilden. müssen, -wenn das Gewebe fertiggestellt ist, und daß man die Kanten des Streifens, die zwecks Verhinderung ihrer Deformation unbeweglich festgehalten worden sind, im umge: kehrten Sinne gegeneinander verschiebt, bis der mittlere Teil der Fäden mit der Längsrichtung des Streifens den gewünschten Winkel bildet. 3. Verfahren zur Herstellung von Luftradreifen u. dgl. aus Bändern gemäß Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß das Band so gezogen wird, daß seine Kanten auf die Elastizitätsgrenze gebracht werden und somit eine Art praktisch uriausdehnbaren Bandes bilden, während der mittlere Teil diese Elastizitätsgrenze nicht erreicht und somit seine Biegsamkeit bewahrt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW64982D DE413361C (de) | Gewebe fuer Laufmaentel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW64982D DE413361C (de) | Gewebe fuer Laufmaentel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE413361C true DE413361C (de) | 1925-05-09 |
Family
ID=7607253
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW64982D Expired DE413361C (de) | Gewebe fuer Laufmaentel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE413361C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE927971C (de) * | 1946-06-04 | 1955-05-20 | Cie Generale Des Etablissement | Luftreifendecke |
-
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- DE DEW64982D patent/DE413361C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE927971C (de) * | 1946-06-04 | 1955-05-20 | Cie Generale Des Etablissement | Luftreifendecke |
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