DE412708C - Elektrische Bogenlampe mit uebereinander angeordneten Elektroden - Google Patents

Elektrische Bogenlampe mit uebereinander angeordneten Elektroden

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DE412708C
DE412708C DEC32371D DEC0032371D DE412708C DE 412708 C DE412708 C DE 412708C DE C32371 D DEC32371 D DE C32371D DE C0032371 D DEC0032371 D DE C0032371D DE 412708 C DE412708 C DE 412708C
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0003Electric arc lamps the arc being outside, in the open
    • H05B31/0006Electric arc lamps the arc being outside, in the open with superimposed electrodes

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  • Radiation-Therapy Devices (AREA)

Description

Bei elektrischen Bogenlampen ist man bestrebt, sowohl die Lichtausbeute als auch die Brenndauer der Elektroden dauernd zu erhöhen, und muß zu diesem Zwecke die Bogenlampenglocke wenigstens in der eigentlichen Lichtbogenzone möglichst frei von den Niederschlagen halten, die durch den Abbrand der sehr stark mit Leuchtsalzen getränkten Kohlenelektroden erzeugt werden. Diese
to Niederschlage sammeln sich in einem oberhalb des Lichtbogens angeordneten, besonders ausgebildeten Kondensationsraume und fallen zum Teil auch in den unteren Teil der Bogenlampenglocke nieder, wodurch die direkt nach unten gerichtete Lichtausstrahlung stark behindert wird.
Ferner hat man bereits versucht, in dem Lichtbogen ein Stäbchen, Plättchen oder Rohr aus Leitern zweiter Klasse mitglühen zu
ao lassen, ohne jedoch hiermit wirklich praktische Erfolge erzielt zu haben.
Den Gegenstand der Erfindung bildet nun eine elektrische Bogenlampe mit übereinander angeordneten Elektroden, bei welcher der oberen Kohlenelektrode als untere Elektrode eine solche aus einem Leiter zweiter Klasse gegenübersteht. Während als obere Elektrode vorteilhaft eine stark mit Leuchtsalzen versetzte Bogenlichtkohle gewählt wird, deren Nachschub abhängig von ihrem Abbrande durch einen bekannten Regelungsmechanismus erfolgt, ist die untere, aus einem Leiter zweiter Klasse bestehende Elektrode feststehend angeordnet und bedarf keinerlei Regelungsvorrichtung.
Die untere, aus einem Leiter zweiter Klasse bestehende Elektrode wird als ein oben geschlossener Hohlköper, z. B. als Halbkugel oder als ein nach oben geschlossenes, geringen Platz fortnehmendes Rohr oder aber als ein aus einem spiralförmig aufgewickelten Körper dargestellter Hohlraum, ausgebildet. Der letztere kann leicht aus einem spiralig gewundenen Träger hergestellt werden, auf den dann der Leiter zweiter Klasse als breiige Masse aufgetragen wird. Innerhalb des Hohlkörpers der unteren Elektrode wird eine Heizvorrichtung angeordnet, welche nach erfolgter Erwärmung den Leiter zweiter Klasee leitend macht und auf diese Weise den Lichtbogen zwischen der unteren und oberen Elektrode entstehen läßt. Die Heizvorrichtung kann entweder innerhalb oder außerhalb oder auch gleichzeitig innerhalb undaußerhalb der hohlen unteren Elektrode angeordnet sein, je nachdem die schnelle Erwärmung der unteren Elektrode es bedingt. Vorteilhaft wird man hierbei eine elektrische Heizvorrichtung verwenden, wie sie bei den Nernstlampen bekannt geworden ist. Die Heizvorrichtung, „welche zur ausreichenden Erwärmung der unteren Elektrode nur wenige Sekunden ge-
braucht, kann hierauf von Hand oder durch eine bekannte selbsttätige Vorrichtung abgeschaltet werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt worden.
Die obere Kohlenelektrode α ist über einen nicht dargestellten Regelungsmagneten mit der Stromzuführung d verbunden. Als
ίο untere Elektrode ist ein oben geschlossenes Rohr b vorgesehen, welches aus einem Leiter zweiter Klasse besteht. Innerhalb dieses Rohres ist eine elektrische Heizvorrichtung c angeordnet, welche durch die Leitungen e und f mit der Stromleitung verbunden ist. Ebenso steht die rohrförmige untere Elektrode b durch die Leitung g mit der Stromzuführung in Verbindung. .
Die Wirkungsweise dieser elektrischen Bogenlampe ist folgende: Zunächst wird die elektrische Heizvorrichtung c für die untere Elektrode b eingeschaltet und macht sie stromleitend. Der Lampenstrom wird hierauf durch die Leitung g zu dem Leiter zwei-
s5 ter Klasse b fließen und von hier auf die obere Elektrode α übergehen. Letztere wird infolge ihres nunmehr erregten Regelungsmagneten von der Elektrode b entfernt, so daß ein Lichtbogen zwischen den Elektroden α und b in bekannter Weise gebildet wird.
Der wesentliche Vorteil des Erfindungsgegenstandes liegt darin, daß für die untere Elektrode b kein Regelungsmechanismus erforderlich ist, und demzufolge auch kein Verbindunsgestänge mit dem oberen Lampengehäuse benötigt wird. Irgendwelche Gase werden von der unteren Elektrode aus nicht entwickelt, es treten daher auch keine Niederschläge im unteren Glockenteile auf, vielmehr bleibt dieser vollkommen klar, so daß die Lichtausstrahlung ohne Schattenbildung frei nach unten erfolgen kann.

Claims (4)

P ATENT-Ansprüche:
1. Elektrische Bogenlampe mit übereinander angeordneten Elektroden, von denen die obere eine Kohlenelektrode ist, während die untere aus einem Leiter zweiter Klasse mit elektrischer Widerstandsanwärmevorrichtung besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Elektrode als ein oben geschlossener Hohlkörper, in welchem sich die elektrische Anheizvorrichtung befindet, ausgebildet ist.
2. Elektrische Bogenlampe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Elektrode aus einem oben geschlossenen Rohr besteht.
3. Elektrische Bogenlampe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die untere, aus einem Leiter zweiter Klasse bestehende Elektrode als ein aus einem spiralförmig· aufgewickelten Körper gebildeter Hohlraum dargestellt ist.
4. Elektrische Bogenlampe nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die innerhalb der Elektrode angeordnete Heizvorrichtung noch durch eine außerhalb der Elektrode angeordnete weitere Heizvorrichtung verstärkt wird.
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