DE41269C - Nadelstabstrecke - Google Patents
NadelstabstreckeInfo
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- DE41269C DE41269C DENDAT41269D DE41269DA DE41269C DE 41269 C DE41269 C DE 41269C DE NDAT41269 D DENDAT41269 D DE NDAT41269D DE 41269D A DE41269D A DE 41269DA DE 41269 C DE41269 C DE 41269C
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- DE
- Germany
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- needle bar
- screws
- needle
- bars
- bar section
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H5/00—Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
- D01H5/02—Gill boxes or other drafting machines employing fallers or like pinned bars
- D01H5/04—Gill boxes or other drafting machines employing fallers or like pinned bars with pinned bars actuated by screw members
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Labeling Devices (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 76: Spinnerei.
GUSTAV RICHE in ROUBäIX (Frankreich). Nadelstabstrecke.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. November 1886 ab.
Bei der vorliegenden Nadelstabstrecke bewegen sich die Nadelstäbe, welche früher den
Weg vom oberen Schraubenpaar zum unteren und umgekehrt ohne Unterbrechung zurücklegten,
beim Aufsteigen und Niedergang derart, dafs dieselben zunächst nur die Hälfte des zu
machenden Weges zurücklegen und nach einer Pause die zweite Hälfte. Der ganze von den
Nadelstäben beim Aufsteigen und Niedergang zu machende Weg wird also in zwei Strecken
mit einer Zwischenstation zurückgelegt.
Der zuerst in die Zwischenlage gebrachte Nadelstab bleibt in dieser Lage so lange, bis
der darauf folgende in derselben Weise bewegte Nadelstab die Stelle des ersteren einnimmt,
indem er diesen vertical nach unten oder nach oben in den für ihn bestimmten Schraubengang stöfst, je nachdem dieser Vorgang
vom vorderen oder hinteren Schraubenende stattfindet.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist eine Nadelstabstrecke in Vorderansicht und Verticalschnitt
dargestellt. Die Anordnung der zwei Schraubenpaare V V und F1 F, ist aus Fig. 1
ersichtlich. Wie es bisher schon üblich war, hat das untere Schraubenpaar F1 F1 eine
gröfsere Steigung und macht die doppelte Anzahl Umdrehungen als das obere Schraubenpaar
V V. Die Nadelstäbe sind beim oberen Schraubenpaar auf den Schienen C C, beim
unteren auf den Schienen C1 C1 geführt. Die
Enden der Nadelstäbe sind, wie aus Fig. 1 ersichtlich, oben und unten abgeschrägt, und
zwar in der Richtung des Radius der Schraubenwellen. Das Ende des Gewindes der beiden
oberen Schrauben VV, Fig. 1 und 2, ist mit
einem Anschlag α versehen, wodurch der Gewindegang abgeschlossen ist. Bei der Bewegung
eines Nadelstabes durch das obere Schraubenpaar gelangt derselbe schliefslich in
den letzten Gang der Schrauben und trifft hierbei der erwähnte Anschlag α α gegen die
oberen abgeschrägten Enden des Nadelstabes und bewegt diesen bei Weiterdrehung der
Schrauben F V nach unten, wie aus Fig. 1 ersichtlich. Der Nadelstab B gelangt hierbei
in die mit B1, Fig. 1, bezeichnete Lage und
wird in dieser Lage durch die Feder X festgehalten, indem dieselbe den Stab gegen die
Führungsschienen C C prefst.
Ein zweiter Nadelstab wird jetzt vom oberen Schraubenpaar in derselben Weise bewegt
und drückt bei seiner Abwärtsbewegung auf den in der Mittelstellung befindlichen Nadelstab
B1, welcher in die Stellung B μ gelangt.
In der Stellung Bη angekommen, wird der Nadelstab sofort von dem unteren Schraubenpaar
F1 F1 erfafst und auf den Schienen C1 C1
weitergeschoben. Nachdem Bn seine Endstellung verlassen hat, rückt der inzwischen
in der Mittelstellung gehaltene Nadelstab an seine Stelle, und zwar durch den seine obere
Stellung B verlassenden Nadelstab. Es ist hieraus ersichtlich, wie die Nadelstäbe aus dem
oberen Schraubenpaar continuirlich in das untere gelangen, von welchem sie alsdann zum
anderen Ende desselben geführt werden. Hier wiederholt sich bei Zuführung der Nadelstabe
vom unteren Schraubenpaar zum oberen der gleiche Vorgang wie der vorhin beschriebene,
mit dem Unterschiede, dafs hier die Nadelstäbe durch die Anschläge U1 (J1 von unten
nach oben bewegt werden. In der Mittelstellung werden hierbei die Stäbe jedoch nicht
durch eine Feder festgehalten, sondern gleiten mit ihren abgeschrägten Ecken auf dem äufseren
Umfang der unteren Schraubenwellen V1 F1,
bis die Stäbe, durch die nachfolgenden gehoben, in die Gänge des oberen Schraubenpaares
eingeführt und fortbewegt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Nadelstabstrecke, bei welcher die zur Ueberführung der Nadelstäbe von den unteren zu den oberen Transportschrauben — oder umgekehrt ·— dienenden Daumen dadurch erheblich abgekürzt, bezw. ganz beseitigt sind, dafs diese Ueberführung nur je bis zur Mittelstellung, woselbst die Stäbe durch Federdruck vorübergehend festgehalten werden, direct erfolgt und dafs die Weiterschiebung alsdann indirect mittelst der nachfolgenden Nadelstäbe geschieht.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE41269C true DE41269C (de) |
Family
ID=316762
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT41269D Expired - Lifetime DE41269C (de) | Nadelstabstrecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE41269C (de) |
-
0
- DE DENDAT41269D patent/DE41269C/de not_active Expired - Lifetime
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