DE41209C - Neuerungen an Gliederkesseln - Google Patents

Neuerungen an Gliederkesseln

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DE41209C
DE41209C DENDAT41209D DE41209DA DE41209C DE 41209 C DE41209 C DE 41209C DE NDAT41209 D DENDAT41209 D DE NDAT41209D DE 41209D A DE41209D A DE 41209DA DE 41209 C DE41209 C DE 41209C
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Germany
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tubes
horizontal
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flap
vertical
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT41209D
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English (en)
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C. KIND in Berlin W., Steglitzerstr. 3, und P. KÖHLER in Lieg.nitz
Publication of DE41209C publication Critical patent/DE41209C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B15/00Water-tube boilers of horizontal type, i.e. the water-tube sets being arranged horizontally

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der vorliegende Gliederkessel soll sich besonders zum Betreiben von Kleinmotoren eignen.
Auf beiliegender Zeichnung wird dieser Gliederkessel durch Fig. 1 und 2 im Querschnitt bezw. Längsschnitt veranschaulicht, während die Fig. 3 und 4 Schnitte nach χ - χ und y -y darstellen. Die Fig. 5 bis 7 zeigen Einzelheiten.
Wie aus den Fig. 1 bis 4 zu ersehen, wird der Heizraum A des Dampferzeugers durch vier gufseiserne verticale Wände gebildet, welche mit einander verschraubt sind und aus verticalen Wasser- bezw. Dampfröhren B bestehen, deren Communication unter einander horizontale, rund um den Heizraum A laufende Röhren B1 und B2, Fig. 1 und 4, herbeiführen, während die Verbindung des in den Röhren B sich bildenden Dampfraumes durch horizontale, gleichfalls ringsum laufende Röhren B3 herbeigeführt wird, Fig. 1 und 2. Von den verticalen Wänden sind zwei gegenüberliegende durch schräge schmiedeiserne Röhren C mit Verschlufsdeckel C1 mit einander verbunden, Fig. i, 2 und 3. Eine derartige Anordnung bewirkt eine vortreffliche Circulation der gesammten Wassermasse des Kessels und sichert so die Dauerhaftigkeit der Gufsbehälter und Wasserröhren. Die Verschlufsdeckel C1 der Röhren C sind reihenweise durch Nieten oder Schrauben C2 an schmiedeisernen Querstäben C3 befestigt, welche mit Hülfe von Druckschrauben C4 die Deckel auf deren Dichtungsflächen festpressen, Fig. 5. Auf, diese Weise ist man in den Stand gesetzt, jede Wasserröhrenöffnung mittelst einer Druckschraube C* dicht zu schliefsen; auch brauchen diese Schrauben an den Muttern nicht besonders gedichtet zu werden und hat man beim Reifsen einer Schraube ein Abschleudern des Verschlufsdeckels nicht zu befürchten.
Die zur Verbindung der verticalen Röhren B dienenden horizontalen Röhren S2 haben an den von ihnen gebildeten vier Ecken Reinigungslöcher D erhalten, welche durch Schrauben verschlossen werden, Fig. 1 und 3, während diejenigen verticalen Röhrenwände B, von welchen keine schmiedeisernen Röhren ausgehen, für jedes verticale Rohr schräg angesetzte Reinigungskanäle E besitzen, Fig. 1. Diese Einrichtung der Röhren ermöglicht es, den sowohl in den horizontalen Röhren B2, als auch in den verticalen Röhren B gebildeten Kesselstein und Schmutz durch Stofseisen leicht zu entfernen. Die schmiedeisernen Verbindungsröhren C werden nach Abnahme der Verschlufsdeckel von den so frei gewordenen Oeffnungen aus von Kesselstein etc. befreit.
Um den Heizraum A und die Heizflächen leicht reinigen zu können, sind an den vier Ecken des durch die vorerwähnten verticalen Röhren B gebildeten Heizkastens Oeffnungen F angebracht, welche durch Flügelthüren G geschlossen werden; dieselben haben ferner den Zweck, die Herausnahme und Auswechselung der Wand H, Fig. 2 und 3, von welcher der Heizraum A fast bis zur niedrigsten Wasserstandslinie durchsetzt ist, und die in bekannter Weise zur Führung der Feuergase in der Pfeilrichtung dient, auf bequeme Weise zu gestatten. Die Wand H besteht zu diesem
Zwecke aus jalousieartig an einander grenzenden Platten H\ welche mittelst Achsen H2 in offenen, seitlich von den durch die Verbindungsröhren C gebildeten Zwischenräumen befindlichen Lagern Hz angebracht und infolge der erhaltenen Ausnehmungen genau zwischen den schmiedeisernen Verbindungsröhren C eingepafst sind, Fig. 6 und 7. Eine derartige Anordnung der Wand H ist getroffen, um diejenigen ihrer Theile, welche schadhaft geworden sind, aus den an den vier Ecken des Kessels vorgesehenen Reinigungsöffnungen F leicht entfernen und durch neue ersetzen zu können, ohne die ganze Wand abbrechen zu müssen.
Ferner ist oberhalb der Feuerthür des Dampferzeugers in einer nach dem Heizraum führenden Oeffnung I eine drehbare Klappe K angebracht, welche durch eine Zugstange L mit einer vor dem Aschenloch befindlichen Drehklappe M verbunden ist, Fig. 2.
Die Zugstange L wird durch den Regulator der Maschine derartig beeinflufst, dafs dieser bei schnellerer Rotation die Klappe K öffnet und die Klappe M schliefst, so dafs die oberhalb des Feuerrostes zugeführte Luftmenge vergröfsert, die unterhalb zugeführte verringert wird. Auf diese Weise tritt eine verminderte Dampfentwickelung ein, bis der auf normale Geschwindigkeit zurückgeführte Regulator die Klappe K wieder schliefst und die Klappe M öffnet.

Claims (5)

  1. Pa tent-An Sprüche:
    Bei Gliederkesseln, welche aus verticalen,
    neben einander stehenden, und horizontalen oder geneigten, jene paarweis verbindenden Röhren bestehen, die folgenden Einrichtungen:
    ι. Die Anordnung von Reinigungsöffnungen(F) an den vier Ecken des Kessels, welche durch Thüren (G) verschlossen werden.
  2. 2. Die Anordnung von Remigungsöffnungen (D) an den vier Ecken der die Communication zwischen den verticalen Röhren bewirkenden horizontalen Röhren (B2).
  3. 3. Die Anordnung von schräg angesetzten Reinigungskanälen (E) an den nicht durch die horizontalen bezw. geneigten Röhren verbundenen verticalen Röhrenwänden.
  4. 4. Die Herstellung der Rohrverschlüsse in der Weise, dafs die Verschlufsdeckel (C1) reihenweise an Flacheisenstäben (C3) befestigt und diese durch Schraubenbolzen und Muttern angezogen werden. .
  5. 5. Die Beeinflussung der Luftzuführung durch den Regulator der Maschine in der Weise, dafs dieser Regulator mit einer oberhalb der Feuerung und einer an dem Aschenfall angebrachten Klappe (K bezw. M) in Verbindung gebracht wird und bei schnellerer Rotation die erstere öffnet, die letztere aber schliefst, bei normalem Gange der Maschine dagegen die erstere geschlossen und die letztere geöffnet hält.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT41209D Neuerungen an Gliederkesseln Expired - Lifetime DE41209C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE906373C (de) * 1937-04-23 1954-10-11 Richard Schoenbeck Niederdruck-Wasserrohrkessel fuer Warmwasser- oder Dampfheizungsanlagen

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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