DE106705C - - Google Patents

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DE106705C
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heating
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heating plates
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B5/00Drying solid materials or objects by processes not involving the application of heat
    • F26B5/04Drying solid materials or objects by processes not involving the application of heat by evaporation or sublimation of moisture under reduced pressure, e.g. in a vacuum
    • F26B5/044Drying solid materials or objects by processes not involving the application of heat by evaporation or sublimation of moisture under reduced pressure, e.g. in a vacuum for drying materials in a batch operation in an enclosure having a plurality of shelves which may be heated

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vacuum - Trockenvorrichtung.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vacuum-Trockenvorrichtung, bei welcher eine unbedingt gleichmä'fsige Temperatur der Heizplatten in allen Theilen der Vorrichtung durch Einrichtung einer Gegenstromkreisung des Heizmittels entweder in abwechselnden Heizplatten oder in jeder Heizplatte erzielt und aufrecht erhalten wird. Diese Einrichtung ist um so wesentlicher, als bekanntlich die Vacuum-Trockenvorrichtungen weit weniger durch die strahlende Wärme der Heizplatten als durch die unmittelbare Berührung des Trockengutes mit den geheizten Platten trocknend wirken. Durch die unbedingt gleichmäfsige Erwärmung aller Heizplatten werden natürlich auch die das Trockengut aufnehmenden Räume zwischen den Platten gleichmäfsig warm, so dafs eine gleichmäfsige Trocknung des Gutes in allen Theilen gewährleistet ist.
An die Heizplatten sind Doppelrohrkörper angeschlossen, welche die Zuführungen und Ableitungen für das Heizmittel enthalten bezw. bilden, so dafs die das Heizmittel (Wasser, Dampf) führenden Rohre nur je eines Anschlusses für die Zu- und Ableitung an die Doppelrohrkörper bedürfen. Diese Doppelrohrkörper liegen innerhalb des eigentlichen Trockenapparates und sind mit den Heizplatten unmittelbar, z. B. durch Flantschen, verbunden. Es entfällt auf diese Weise die bei derartigen Vorrichtungen bisher übliche Anordnung von Sammelrohren aufserhalb des Apparates, die mit jeder Heizplatte durch getrennte Rohre zu verbinden sind, und die Nothwendigkeit der Anordnung einer dreifachen Dichtung, nämlich des Anschlusses des Sammelrohres, dann der Heizplatten und schliefslich der Dichtung gegen den Eintritt von Aufsenluft in den Apparat.
Eine undicht gewordene einzelne Heizplatte kann ohne weitere Betriebsstörung des Apparates leicht ausgeschaltet werden, wobei alsdann die durch die Entfernung der Platte frei gewordenen Oeffnungen in den Rohrkörpern mit den Zu- und Abführungskanälen durch Blindflantschen geschlossen werden. Ein Undichtwerden der Rohrkörper ist ausgeschlossen, da sie als Gufsstücke hergestellt sind.
Die Zeichnungen veranschaulichen in Ausführungsbeispielen die gekennzeichnete Vacuum-Trocken vorrichtung.
Fig. ι ist ein senkrechter Längsschnitt, Fig. 2 ein Querschnitt durch den Apparat, nach der Linie A - B von Fig. 1 in Pfeilrichtung gesehen. Fig. 3 und 4 sind waagerechte Schnitte nach den Linien CD bezw. E-F von Fig. 1 zweier auf einander folgenden Heizplatten. Fig. 5 und 6 sind entsprechende waagerechte Schnitte zweier Heizplatten, die je durch eine durchgehende Querwand getheilt sind, so dafs in den einzelnen Platten Gegenstromkreisung stattfindet.
Der Apparat besteht aus dem Mantel a, welcher durch innere Rippen oder Verstrebungen b gegen den ä'ufseren Luftdruck beim Leerpumpen versteift wird. Die Stirnseiten des Apparates erhalten Flantschen aus Winkeleisen . c, die zur Abdichtung der mit Gummiringen d oder anderen geeigneten Dichtungen versehenen Thüren oder Deckel e des Apparates dienen. Die Thüren werden an T-förmigen Trägern, welche auf dem Apparat befestigt sind, aufgehängt. Auf diese Weise ist
eine bequeme Oeffhung der Thüren behufs Beschickung und Entleerung des Apparates möglich. Die Thüren e erhalten zweckmäfsig verglaste Schaulöcher e1, um den Vorgang der Trocknung beobachten zu können.
In dem Apparat sind über einander die kammerförmigen Heizplattten i, 2, 3, 4, 5 und 6 angeordnet, deren Anzahl natürlich eine beliebige sein kann. Zwischen den auf einander folgenden Platten werden sonach BeschickungSr räume für das Trockengut gebildet. Die einzelnen Heizplatten bestehen aus viereckigen Rahmen s mit geraden und gebogenen Rippen t bezw. i1 (Fig. 3 und 4), welche auf beiden Seiten von vernieteten Blechplatten eingeschlossen werden. Die Rahmen s sind bei u1 etwas stärker gehalten, um für das Heizmittel (Dampf, und Wasser) eine ausreichend grofse Durchlafsöffnung schaffen zu können.
An die einzelnen kammerförmigen Heizplatten schliefsen sich gufseiserne Rohrkörper h bezw. /21 an, von denen jeder zwei getrennte lothrechte Kanäle ik bezw. il k1 enthalten, deren waagerechte Bohrungen mit den Heizplatten ι bis 6 durch Kreuzflantschen / dicht verbunden sind. Jeder Rohrkörper läuft oben in waagerechte Stutzen mm1 und unten in eben solche Stutzen η nl aus, welche zur Zubezw. Abführung des Heizmittels dienen. Diese Stutzen treten seitlich durch die Wandung des Apparates hindurch und sind mit Flantschrohren 0 verbunden, welche durch Stopfbüchsen ρ derart abgedichtet werden können, dafs ein unbedingt luftdichter Abschlufs bei diesen Ein- und Auslafsöffnungen des Apparates mit den einfachsten Mitteln erzielt wird. An der anderen Seite des Apparates sind mit einander verbundene Rohre ρ r angeordnet, welche nach einer Luftpumpe führen und zum Leerpumpen des Apparates dienen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 und 6 sind die einzelnen Heizplatten durch eine durchgehende Scheidewand χ getheilt, und die so gebildeten zwei Kammerabtheilungen werden in derselben Weise wie bei der Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 durch gerade und winkelförmige Stege t und t1 so getheilt, dafs das Heizmittel von der Zuleitung bis zur Abführung im Gegenstrom sich bewegen mufs. Derartig getheilte Heizplatten, bei welchen eine Gegenstromkfeisung in der Platte selbst bereits veranlafst wird, erfordern die Anbringung von vier Rohrkörpern, je zwei auf jeder Seite der Platte, wie aus Fig. 5 und 6 ersichtlich ist.
Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende:
Nach Beschickung der Heizplatten mit dem Trockengut und Aufsetzen der Thüren e zum dichten Abschlufs des Apparates wird die Luftpumpe angelassen, so dafs die Thüren durch ihre Dichtung d gegen die Flantschringe c dicht abschließen. Alsdann wird das Heizmittel eingeschaltet, als welches Dampf oder Wasser Verwendung findet. Dieses Heizmittel tritt durch die gufseisernen Rohrkörper h h1 bei m bezw. ml (in der nächstfolgenden Heizplatte) ein und gelangt durch die horizontalen Bohrungen der Kanäle ik bezw. i1 kl, sowie die Kreuzflantschen / in die Heizkammern 1 bis 6. Auf diese Weise wird in den Heizkammern 1, 3 und 5 der in Fig. 3 durch Pfeile angedeutete Wä'rmestrom erzeugt, während in den Heizkammern 2, 4 und 6 der aus Fig. 4 durch Pfeile ersichtliche Gegenstrom veranlafst wird. Das Heizmittel tritt nach Passiren der Platte bei η bezw. nx der Rohre h bezw. Λ1 am unteren Ende derselben wieder aus und gelangt in die Ableitung des Apparates.
Bei der Ausführungsform der Heizkammern nach Fig. 5 und 6 ist nur insofern der vorbeschriebenen Wirkungsweise gegenüber ein Unterschied vorhanden, als die Gegenstromkreisung nicht nur in den auf einander folgenden Platten, sondern auch in den einzelnen Heizplatten selbst stattfindet. Zu diesem Zweck ist, wie bereits erwähnt, die Anordnung von weiteren zwei verbundenen Rohrkörperpaaren, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, nothwendig.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Vacuum-Trockenvorrichtung, bei welcher zur Erzielung gleichmäfsiger Erwärmung der Heizplatten und der von ihnen gebildeten Räume das Heizmittel durch die auf einander folgenden Heizplatten in entgegengesetzter Richtung hindurchströmt, wobei in den einzelnen Heizplatten selbst ebenfalls der Gegenstrom durchgeführt sein kann.
  2. 2. Ausführungsform des unter 1. genannten Apparates, bei welcher die mit Leitstegen (ff 1J versehenen Heizplatten innerhalb des Apparates wechselweise mit Zu- und Abführungskanäle (i z'1 bezw. k kl) für das Heizmittel enthaltenden bezw. bildenden Rohrkörpern (h h1) verbunden sind, an deren Stutzen (m m1 η nl) aufserhalb des Apparates die Zu- und Ableitungen (0) für das Heizmittel anschliefsen.
  3. 3. Ausführungsform des unter 1. genannten Apparates, bei welcher durch Theilung der Heizplatten durch Stege (x) und Anordnung von Rohrkörpern (h hl) auf beiden Seiten dieser Heizplatten eine Gegenstromcirculation auch in den Platten selbst veranlafst wird (Fig. 5 und 6).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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