DE411972C - Koch- und Destillierkessel fuer OEle, Fette u. dgl. - Google Patents

Koch- und Destillierkessel fuer OEle, Fette u. dgl.

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DE411972C
DE411972C DEC33858D DEC0033858D DE411972C DE 411972 C DE411972 C DE 411972C DE C33858 D DEC33858 D DE C33858D DE C0033858 D DEC0033858 D DE C0033858D DE 411972 C DE411972 C DE 411972C
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DE
Germany
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hood
oils
boiler
fats
discharge nozzle
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Expired
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DEC33858D
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English (en)
Inventor
Friedrich Franz Wettwer
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CONTINENTALE AKT GES fur CHEM
Original Assignee
CONTINENTALE AKT GES fur CHEM
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11BPRODUCING, e.g. BY PRESSING RAW MATERIALS OR BY EXTRACTION FROM WASTE MATERIALS, REFINING OR PRESERVING FATS, FATTY SUBSTANCES, e.g. LANOLIN, FATTY OILS OR WAXES; ESSENTIAL OILS; PERFUMES
    • C11B3/00Refining fats or fatty oils
    • C11B3/12Refining fats or fatty oils by distillation

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Microbiology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Ventilation (AREA)

Description

  • Koch- und Destillierkessel für Öle, Fette u. dgl. Gegenstand der Erfindung ist ein Koch- und Destillierkessel für Üle, Fette u. dgl., durch (len das Spritzen und Schäumen des Öles bei der Erhitzung zum Zwecke des Destillierens und des Kochens grundsätzlich verhindert wird. Das unruhige Verhalten des Öles bei der Behandlung ist darauf zurückzuführen, claß die aus dem Öle infolge der Erhitzung entweichenden Wasser- und Fettdämpfe an der kalten Wandung des oberen Kesselteiles kondensieren und in das erhitzte Cal zurücktropfen. Dieses Zurücktropfen ruft explosionsartige Erscheinungen in dem kochenden i)1 hervor, so daß es nach allen Seiten hingeschleudert und -gespritzt wird.
  • Der erwähnte Übelstand wird gemäß (ler L:rfindung dadurch behoben, claß der Koch-und Destillierkessel für Öle und Fette ti. d- l. einschließlich des am Kessel sitzenden Teiles des Ableitungsstutzens allseitig vom Heizmittel umspült wird. Man hat zwar schon versucht, bei Retorten zum Destillieren von Kohlenteer die von der Feuerung kommenden 1Terbrennungsprodukte so um die Retorten herumzuführen, claß alle Wandungen umspült werden, um so die Retorte in ihrem ganzen Umfange einer gleichmäßigen Temperatur zu unterwerfen. Jedoch ist das erstrebte Ziel mit den vorgeschlagenen Mitteln nur in sehr unvollkommener Weise erreicht worden, weil eine besondere Führung der heißen Gase um die Retorte herum gar nicht vorgesehen war.
  • Bei dein Koch- und Deslillierkessel für Öle tind Fette gemäß der Erfindung wird eine allseitige Umströmung des Kessels und des Ableitungsstutzens von clem Heizmittel nicht nur angestrebt, sondern auch grundsätzlich mit den angegebenen Mitteln in vollkommener Weise erzielt.
  • Die Einrichtung zur allseitigen Umspülung des Kessels ist so getroffen, daß (-las aus der Feuerung kommende Heizmittel zunächst um die eine Hälfte des unteren Kesselteiles voll oben nach unten herumgeführt wird, worauf (:s durch die Öffnung einer Zwischenwand nach der andern Kesselseite übertritt. Das Heizmittel gelangt hierauf durch ein Überführungsrohr in den Raum zwischen Haube und Mauerwerk. Der Raum ist- derart mit Trennwänden versehen, daß die Heizgase uni die Haube von unten nach oben herumgeführt werden und schließlich auch noch den um -mittelbar an der Haube sitzenden Teil des Ableitungsstutzens umspülen und schließlich in den Schornstein abgezogen werden. Der Ableitungsstutzen ist schräg nach unten gerichtet, er ragt mit einem zungenförmigen Ansatz am Unterteil in die Haube hinein. Der unmittelbar an der Haube sitzende Teil des Ableitungsstutzens wird also ebenfalls von den Heizgasen umspült. Eine Kondensation der Wasser- und Fettdämpfe kann daher erst an dem nicht mehr beheizten Teil des Ableitungsstutzens eintreten. Hier aber schadet das Herabtropfen des Kondensates nichts mehr, weil es infolge der zungenförmigen Verlängerung und der Schrägung nach außen abgeleitet wird und nicht mehr in den Kessel zuriickkommen kann.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform im Längsschnitt dargestellt.
  • Der Koch- und Destillierkessel, welcher @.us dem unteren Kessel a und der auf ihm sitzenden und mit ihm verbundenen Haube h mit Ableitungsstutzen c besteht, ist derart voll. Ofenmauerwerk umgeben, daß uin den ganzen Kessel herum einschließlich eines Teiles des Ableitungsstutzens ein Raum für die Umspülung durch die Heizgase verbleibt. Zum Erhitzen des Kessels können Feuergase, Abdämpfe, Frischdämpfe oder überhitztes Wasser verwendet «-erden. In der dargestellten Ausführungform ist eine Schrägrostfeuerung i gewählt, deren Heizgase durch Öffnung d in den Raum il zwischen Kessel und Mauerwerk gelangen. Sie umspülen zumachst die eine Hälfte voll oben nach unten und treten durch die Öffnung der Zwischenwand e nach der anderen Kesselseite über und gelangen durch die Öffnung g und das L'berführungsrohr /z in den Raum h zwischen Haube und Mauerwerk. Der Raum k ist derart mit Trennwänden t-erseheii, daß die Heizgase um die Haube von unten nach oben herumgeführt werden und schließlich auch noch den unmittelbar an der Haube sitzenden Teil des Ableitungsstutzens c umspülen und schließlich in den Schornstein l gelangün. Der Ableitungsstutzen c ist schräg nach unten gerichtet, er ragt mit einem zungenförmigen Ansatz s am Unterteil in die Haube hinein. Der unmittelbar all der Haube sitzende Teil des Abflußstutzens c wirr: zbenfalls voll den Heizgasen umspült. Eine Kondensation der Wasser- und Fettdämpfe kann daher erst an dein nicht mehr beheizten Teile des .Ablei tungsstutiens eintreten. Hier aber schadet (las Herabtropfen des Kondensates nicht mehr, weil es infolge der zungenförmigen Verlängerung und der Sehrägung nach außen geleitet und nicht mehr in den Kessel zurückkommen kann. Infolgedessen verhält sich der Kesselinhalt bei der Erhitzung ruhig, und es finden beim Kochen keine Verluste durch Überreißen von Ölen statt und beim Destillieren kein Vermischen des Destillats finit nicht destillierten Ölen.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: 1. Koch- und Destillierkessel für Öle, Fette u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der ganze Kessel sowie auch der an ihm befindliche Ableitungsstutzen allseitig voll dem Heizmittel umspült wird.
  2. 2. Ausführungsform des Koch- und Destillierkessels für Öle und Fette nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, (laß der Ableitungsstutzen schräg nach außen gerichtet ist und innerhalb der Haube mit einem zungenförmigen Ansatz versehen ist.
  3. 3. Ausführungsform des Koch- und Destillierkessels für öle und Fette nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch die Verwendung eines stehend angeordneten, mit einer konischen Haube versehenen Kessels, der allseitig mit Mauerwerk derart umgeben ist, daß sowohl uni den Unterkessel als auch um die Haube an sich getrennte, aber durch ein überleitungsrohr verbundene Räume für die Heizgase gebildet werden, wobei der untere Raum durch eine Onerwand mit unterer Durchgangsöffnung versehen ist und der Raum um die Haube durch Oberwände so unterteilt ist, daß die Gase um die Haube und den Ableitungsstutzen herumgeführt und in den Schornstein gelangen.
DEC33858D 1923-08-08 1923-08-08 Koch- und Destillierkessel fuer OEle, Fette u. dgl. Expired DE411972C (de)

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