DE41138C - Treiber für Nähmaschinen-Schiffchen - Google Patents

Treiber für Nähmaschinen-Schiffchen

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DE41138C
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Germany
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT41138D
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English (en)
Original Assignee
J. WERTHEIM in Frankfurt a. M
Publication of DE41138C publication Critical patent/DE41138C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
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Classifications

    • D—TEXTILES; PAPER
    • D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05B—SEWING
    • D05B57/00—Loop takers, e.g. loopers
    • D05B57/08—Loop takers, e.g. loopers for lock-stitch sewing machines
    • D05B57/10—Shuttles
    • D05B57/14—Shuttles with rotary hooks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 52: Nähmaschinen.
JOSEPH WERTHEIM in FRANKFURT a. M. Treiber für Nähmaschinen-Schiffchen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. April 1887 ab.
Nach vorliegender Erfindung wird dem Schiffchen im Augenblicke des Abgleitens der Fadenschlinge von demselben eine Voreilung vor dem Schiffchentreiber gegeben, derart, dafs der' Schiffchentreiber in jenem Augenblicke nicht an dem Schiffchen anliegt, sondern für die Schlinge ein freier Weg geöffnet ist, durch welchen sie ohne Zerrung abgleiten kann.
Auf beiliegender Zeichnung zeigen die Fig. 1 bis 3 die Neuerung in ihrer Anordnung an Nähmaschinen mit hin- und hergehendem Schiffchen, während die Fig. 4 bis 8 diese Anordnung an Nähmaschinen mit rotirendem Schiffchen veranschaulichen. ·
Der Schiffchentreiber a, Fig. 1 bis 3, trägt einen kleinen, durch Feder c beeinfiufsten Winkelhebel b, dessen einer Schenkel mit einem Ansatz versehen ist, welcher in einer Rinne d der Schiffchentreiberbahn gleitet, dessen anderer Schenkel dagegen mit einem Ansatz im geeigneten Augenblicke gegen das Schiffchen e stöfst und letzteres vorschiebt. Diese Bethätigung des Hebels b wird dadurch erzielt, dafs die Rinne d nicht die ganze Länge der Schiffchentreiberbahn einnimmt, sondern kürzer als diese ist. Infolge dessen tritt der Ansatz des Winkelhebels kurz vor Umkehrung der Schiffchenbewegung, also kurz vor dem Moment des Abgleitens der Fadenschleife vom Schiffchen, aus der Rinne d heraus, der Winkelhebel b drückt gegen das Sckiffchen e und schiebt letzteres, während der Schiffchentreiber in seiner Bewegung fortfährt, so weit vor, dafs die Schleife ungehindert zwischen Schiffchen e und Schiffchentreiber α hindurchgleiten kann. Im Augenblicke, wo der Ansatz des Winkelhebels b bei der rückläufigen Bewegung des Schiffchens e in die Rinne d der Schiffchentreiberbahn unter Wirkung der Feder c wieder eintritt, wird auch der Winkelhebel b von dem Schiffchen e abgehoben, Fig. 2, und letzteres folgt nun allein dem directen Einflufs des Schiffchentreibers.
Bei Nähmaschinen mit rotirendem Schiffchen ist die Vorrichtung zum Voreilen des Schiffchens der soeben geschilderten sehr ähnlich, nur ist hier der Hebel b entsprechend der veränderten Nähmaschinenconstruction auch abgeändert. Auf der tellerförmig verbreiterten Stirnfläche der den Schiffchentreiber al tragenden Welle ist die unter dem Druck der Feder c\ Fig. 4 und 5, stehende gelenkige Platte ρ befestigt, welche den Arm P trägt, so dafs Platte ρ mit Arm b1 gleichfalls einen Winkelhebel bildet. Der Arm bl wird nun durch den Druck der Feder c1 auf Platte ρ fast während des ganzen Umlaufes des Schiffchens e1 von letzterem abgehalten, Fig. 5 und 6, so dafs dieses lediglich der Einwirkung des Schiffchentreibers a1 folgt; kurz vor dem Moment aber, wo die Fadenschleife von dem Schiffchen abgleiten mufs, berührt der am unteren Theil der Platte ρ angeordnete Ansatz ρ x einen festen Punkt am Maschinengestell oder auch einen anderen nicht kreisenden Punkt, wie z. B. die Verschraubung g des Excenterringes für die Erzielung der Bewegung des Stoffschiebers. Hierbei dreht sich die Platte ρ in ihrem Gelenk und Arm bx wird vorgeschoben. Der Arm bx drückt (bei h, Fig. 7) gegen das Schiffchen e1 und letzteres wird
vorgeschoben, während die Rotationsbewegung des Schiffchentreibers gleichmäfsig vor sich geht, so dafs die Fadenschleife zwischen Schiffchen el und Schiffchentreiber al ungehindert hindurchgleiten kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Treiber für Nähmaschinenschiffchen, welcher derart direct (Fig. ι bis 3) oder indirect (Fig. 4 bis 7) mit einem Hebel (b bezw. blj verbunden ist, dafs dem Schiffchen vor dem Abgleiten der Fadenschleife durch letzteren eine Voreilung vor dem Schiffchentreiber (a bezw. alj ertheilt wird, so dafs die -Fadenschleife ungehindert zwischen Schiffchentreiber und Schiffchen hindurchgleiten kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT41138D Treiber für Nähmaschinen-Schiffchen Expired - Lifetime DE41138C (de)

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