DE4104331C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung richtet sich auf einen einachsigen Kleberoller nach
dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Ein derartiges Handgerät ist aus der DE-OS-39 00 156 bekannt. Bei
diesem Handgerät besteht die Rutschkupplung aus zwei Scheiben.
Dies können zwei Reibscheiben sein, die jeweils mit einer Spule
drehfest verbunden sind, wobei diese bevorzugt auf den aneinanderliegenden
Seiten jeweils mit einer Magnet- oder Stahlfolie belegt
sind. Alternativ kann die Rutschkupplung auch als Ratschen-
oder Rastfederkupplung ausgebildet sein. Bei derartigen Rutschkupplungen
müssen entweder speziell geformte Bauteile verwendet
werden, die in ihren Maßen mit relativ engen Toleranzen exakt
aufeinander abgestimmt sind, oder es werden mit speziellen Folien
belegte Bauteile verwendet, die das An- und Aufbringen der Folien
an den entsprechenden Spulenbereichen notwendig machen. Es sind
also Maßnahmen notwendig, die bei der Konstruktion und/oder Herstellung
dieser Kupplung einen besonderen technisch ins Gewicht
fallenden Aufwand benötigen, der sich bei der Herstellung des Gerätes
kostenmäßig niederschlägt.
Weiterhin ist aus der DE-PS 38 37 621 ein Handgerät bekannt, bei
welchem die Vorrats- und die Aufwickelspule jeweils auf an den
Gehäuseteilen ausgebildeten Drehzapfen gelagert und in einem Winkel
von ca. 12° zueinander angestellt sind. Hierdurch tauchen die
beiden Spulen bereichsweise ineinander ein. In diesen ineinandereintauchenden
Bereichen von Aufwickel- und Vorratsspule ist die
Rutschkupplung ausgebildet. Um ein einwandfreies Funktionieren des
Handgerätes zu gewährleisten, müssen die einzelnen Bauteile mit
einer hohen Genauigkeit gefertigt und äußerst exakt zu dem Handgerät
zusammengesetzt werden.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein gattungsgemäßes
Handgerät technisch einfacher und in seiner Herstellung kostengünstiger
auszubilden.
Bei einem einachsigen Kleberoller der eingangs bezeichneten Art
wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung durch die kennzeichnenden
Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.
Durch die Erfindung wird ein Handgerät mit einer technisch einfachen
und kostengünstig zu realisierenden Rutschkupplung
geschaffen. Das Reibelement der Rutschkupplung bildet ein Schaumstoffring,
der platzsparend im Spulenkern der Aufwickelspule angeordnet
ist. Die Spulen sind technisch einfach auszubilden und
herzustellen, insbesondere ist deren spritzgußtechnische Herstellung
vereinfacht, da keine aufwendigen Konturen und Versprünge an
den Spulen vorzusehen sind. An den Spulenflächen sind keine besonderen
Maßnahmen vorzusehen, um diese als Reibflächen der
Rutschkupplung auszubilden. Der Zusammenbau des Handgerätes ist
einfach. Die Spulen mit dazwischenliegendem Schaumstoffring werden
auf eine Achse aufgesteckt, so daß sie axial nebeneinander in dem
Handgerät gelagert sind. Die nebeneinanderliegenden Spulen tauchen
auch nicht mehr bereichsweise ineinander ein, wie dies bei einem
aus dem Stand der Technik bekannten Handgerät der Fall ist, so daß
auch die Seitenteile des Handgerätes wenig kompliziert ausgebildet
sind. Insgesamt wird somit durch die Erfindung ein gegenüber dem
vorbekannten Stand der Technik vereinfachtes und kostengünstigeres
Handgerät geschaffen. Insbesondere ist es damit möglich das Handgerät
als preiswertes, nicht wiederverwendbares Einmalgerät zu
realisieren. Es ist aber auch möglich, die Spulen zu einem
kassettenähnlichen Gebilde zusammenzufassen, wobei eine derartige
Kassette dann in das Gehäuse eines Handgerätes eingelegt werden
kann.
Um eine sichere Führung des Trägerbandes von dem Auftragselement
zurück zu der Aufwickelspule zu gewährleisten, sieht die Erfindung
in Ausgestaltung vor, daß mit Abstand in der Nähe des Auftragselementes
zwischen den Seitenteilen ein kegelstumpf- oder
keilförmiges Bandleitelement angeordnet ist. Durch ein derartiges
Bandleitelement wird das Trägerband der Ablenkung unterworfen, die
notwendig ist, um beispielsweise bei gerade von der Vorratsspule
um das Auftragselement herum bis zu dem Bandleitelement geführtem
Trägerband hier die Ablenkung zu bewirken, die notwendig ist, um
das Trägerband auf die Aufwickelspule zu führen.
Zur Erzeugung eines gleichmäßigen Anpreßdruckes über die Breite
des Trägerbandes beim Aufbringen auf ein Substrat, ist es gemäß
weiterer Ausgestaltung der Erfindung von Vorteil, wenn das Auf
tragselement Walzenform besitzt.
Schließlich kann das Handgerät in Weiterbildung der Erfindung in
seiner Längsstreckung derart ausgebildet sein, daß die beiden
Seitenteile vom jeweiligen Ansatzbereich für die Achse bis zum
jeweiligen Ansatzbereich für das Auftragselement einen gleichbleibenden
Abstand zueinander aufweisen, der annähernd der Breite
der aneinanderliegenden Spulen entspricht. Das heißt, daß die
Breite des Handgerätes über die gesamte Länge des Handgerätes im
wesentlichen gleich bleibt.
Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise
näher erläutert. Diese zeigt in:
Fig. 1 in Explosionsdarstellung ein erstes Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
Fig. 2 in Explosionsdarstellung ein zweites Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
Fig. 3 das Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 in zusammenge
setztem Zustand;
Fig. 4 ein Schnitt durch auf einer Achse angeordnete Vorrats-
und Aufwickelspule eines erfindungsgemäßen Handgerätes;
Fig. 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Handgerätes;
Fig. 6 in schematischer, vergrößerter Darstellung einen Teil
eines erfindungsgemäßen Handgerätes im Bereich des Auf
tragselementes;
Fig. 7 eine Aufsicht auf ein Handgerät nach Fig. 5 und in
Fig. 8 eine Aufsicht auf ein weiteres Ausführungsbeispiel.
Die Fig. 1 zeigt eine Rolle Trägerband 1, die auf den Kern einer
Vorratsspule 2 aufgesteckt ist. Von der Vorratsspule 2 führt das
Trägerband 1 auf eine Aufwickelspule 3, auf deren Kern es aufge
wickelt wird. Die Kerne der Vorratsspule 2 und der Aufwickelspule
3 weisen je eine axiale Bohrung auf, durch welche eine Achse 4
hindurchsteckbar ist. Die Achse 4 ist an einem Längsende eines
Seitenteiles 5 fest angeordnet, an dessen anderem Längsende ein
Auftragselement 6 drehbar gelagert ist. Die Achse 4 wird durch die
jeweilige Bohrung in den Kernen von Vorratsspule 2 und Aufwickel
spule 3 gesteckt und von der Gegenseite her mit einem weiteren
Seitenteil 7 zu dem in Fig. 3 dargestellten kassettenähnlichen
Gebilde 13 ergänzt. Hierzu weist das Seitenteil 7 einen ringförmigen
Drehzapfen 8 auf, welcher in die hohl ausgebildete Achse 4
einzustecken ist. Mit einem Teil ihrer Innenwandung liegt die
Achse 4 dann auf dem ringförmigen Drehzapfen 8 auf. Die Achse ist
in ihrer Längserstreckung derart dimensioniert, daß nach Zusammenstecken
der Seitenteile 7 und 5 die Spulen 2 und 3 mit nur geringem
axialem Spiel zwischen den Seitenteilen 7 und 5 auf der
Achse 4 gelagert eingefaßt sind. Die Durchmesser der Achse 4 und
der Bohrungen in den Kernen der Spulen 2 und 3 sind derart aufeinander
abgestimmt, daß die Spulen 2 und 3 auf der Achse 4 rotieren
können. Zwischen den Kernen der Spulen 2 und 3 ist als
Rutschkupplung ein Ring 10 aus Schaumstoff auf der Achse 4 angeordnet.
Im zusammengebauten Zustand der beiden Seitenteile 5 und 7
liegt der Schaumstoffring 10 in einer napfförmigen Einbuchtung 9
der Aufwickelspule 3 eingebettet. Zur Fixierung eines Lagerzapfens
11 des walzenförmig ausgebildeten Auftragselementes 6 weist das
Seitenteil 7 an seinem unteren Längsende eine Bohrung 12 auf. Das
Auftragselement 6 kann in den beiden Seitenteilen 5 und 7 in ent
sprechenden Bohrungen drehbar gelagert sein.
Der Fig. 3 ist das aus den Einzelteilen nach Fig. 1 zusammenge
setzte kassettenähnliche Gebilde 13 im zusammengebauten Zustand zu
entnehmen. Bei der Benutzung des kassettenähnlichen Gebildes 13
wird das Auftragselement 6 mit dem darum herumgeführten Trägerband
1 auf das mit Klebstoff zu versehende Substrat gedrückt. Das Trä
gerband 1 ist dabei in der Weise auf die Vorratsspule 2 aufge
bracht, daß die einseitig mit Klebstoff versehene Bandseite dem
Substrat zugewendet ist. Durch Ziehen des kassettenähnlichen Ge
bildes 13 bei auf das Substrat aufgedrücktem Auftragselement 6
löst sich der in Fig. 3 mit 14 bezeichnete Klebstoffilm von dem
Trägerband 1 und verbleibt auf dem Substrat. Bei der ziehenden
Bewegung wird das Trägerband 1 unter Bewirkung einer drehenden
Bewegung der Spulen 2 und 3 in Richtung der Pfeile 15 und 16 über
das Auftragselement 6 bewegt. Eine Kraftübertragung zur Ausübung
eines Antriebsmomentes zwischen den Spulen 2 und 3 wird durch die
Rutschkupplung 10 bewirkt. Hierbei ist der Schaumstoffring 10 der
art ausgelegt, daß zum Ausgleich der Geschwindigkeitsdifferenz der
beiden ungleich großen Spulen diese ab einer bestimmten Geschwin
digkeitsdifferenz ohne Kraftübertragung aneinander vorbeirutschen
bzw. über die Oberfläche des Schaumstoffringes 10 rutschen.
Während das aus den Fig. 1 und 3 ersichtliche und mittels der
Seitenteile 5 und 7 gebildete kassettenähnliche Gebilde 13 auch
dazu benutzt werden kann, als Auswechselkassette in das Gehäuse
eines Handgerätes eingelegt zu werden, ist die aus der Fig. 2
ersichtliche Konstruktion als Einmalgerät ausgelegt. Hierzu sind
gegenüber der vorherigen Ausführungsform lediglich andere Seiten
teile 5a und 7a vorgesehen. Die Seitenteile 5a und 7a sind als
halbschalenförmige Gehäusehälften ausgebildet, die mit den darin
angeordneten, zu der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 3
identischen Elementen Vorratsspule 2, Aufwickelspule 3, Schaum
stoffringrutschkupplung 10 und Trägerband 1 zu einem im wesent
lichen geschlossenen Handgerät für den Einmalgebrauch zusammen
fügbar sind. An dem Seitenteil 5a ist die Achse 4 für die Lagerung
der Abwickelspule 3, der Schaumstoffringrutschkupplung 10 und der
Vorratsspule 2 angeordnet. Die Achse 4 ist derart mittig innerhalb
des halbschalenförmigen Seitenteiles 5a angeordnet, daß die Sei
tenwände 18 und 19 einen ausreichenden radialen Abstand zu den
Spulen 2 und 3, insbesondere zu dem scheibenförmigen Rand 17 der
Aufwickelspule 3, aufweisen, um ein ungehindertes Drehen der Spu
len zu ermöglichen.
An einem Ende des Seitenteiles 5a ist an der Seitenwand 18 ein
Auftragselement 6a angeordnet. Vorzugsweise wird das Seitenteil 5a
mit der Achse 4a und dem Auftragselement 6a als ein Spritzgußteil
hergestellt. Sowohl die Achse 4 als auch das Auftragselement 6a
ragen axial mit einem Abstand über die Seitenwand 18 des Seiten
teiles 5a hervor, der mindestens der Breite des Trägerbandes 1
entspricht. Das ergänzende Seitenteil 7a ist bezüglich seiner äu
ßeren Konturen analog zu dem Seitenteil 5a geformt. Es weist auf
seiner Innenfläche einen ringförmigen Drehzapfen 8a auf, auf wel
chem die hohl ausgebildete Achse 4 bei zusammengesteckten Seiten
teilen 5a und 7a gelagert ist. An seinem unteren Längsende weist
das Seitenteil 7a eine Bohrung 12a zur Aufnahme eines Steckbolzens
11a des Auftragselementes 6a auf. Die Seitenwand 19 endet beid
seitig mit einem gewissen Abstand von dem als Spitze ausgebildeten
und mit der Bohrung 12a versehenen Längsende des Seitenteiles 7a.
Hierdurch verbleibt bei zusammengesetzten Gehäusehälften bzw.
Seitenteilen 5a und 7a eine Öffnung, durch welche hindurch das
Trägerband 1 aus dem Handgerät heraus um das Auftragselement 6a
herum und wieder in das Handgerät zurückzuführen ist.
In der Fig. 4 ist in Schnittdarstellung die Ausbildung von Vor
ratsspule 2 und Aufwickelspule 3 sowie ihre Lage zueinander auf
einer Achse 4 ersichtlich. Die Vorratsspule 2 besteht aus einem
hohlzylindrigen Spulenkern 20. An den Spulenkern 20 ist eine
Ringscheibe 21 auf der der Aufwickelspule 3 zugewandten Seite
rechtwinklig angeformt. Die axiale Längserstreckung des Spulenkerns
20 und die radiale Längserstreckung der Scheibe 21 sind jeweils
so dimensioniert, daß auf bzw. an ihnen die Vorratsrolle mit
Trägerband 1 ohne Überstand anzubringen ist. Die Aufwickelspule 3
besteht aus einem hohlzylindrigen Spulenkern 22, an dessen der
Vorratsspule 2 zugewandtem Ende eine Ringscheibe 23 rechtwinklig
angeformt ist. An dem anderen Ende der Ringscheibe 23 ist parallel
zu dem Spulenkern 22 der ebenfalls hohlzylindrige Aufwickelkern
24 befestigt. Der Aufwickelkern 24 weist eine axiale Längserstreckung
auf, die geringfügig breiter ist als die Breite des
Trägerbandes 1. Die Ringscheibe 23 greift etwa in der Mitte der
Längserstreckung des Aufwickelkernes 24 an dessen Innenseite an,
so daß sich bei einem Schnitt durch die Aufwickelspule 3 die jeweils
aneinandergrenzenden Materialbereiche von Ringscheibe 23 und
Aufwickelkern 24 als T-förmiges Gebilde darstellen.
Die radiale Längserstreckung der Ringscheibe 23 ist so bemessen,
daß der Aufwickelkern 24 der Aufwickelspule 3 im Durchmesser grö
ßer ist, als der Durchmesser einer vollen mit Trägerband 1 verse
henen und auf der Vorratsspule 2 aufgebrachten Rolle mit Träger
band 1.
Der durch die Ringscheibe 23 bewirkte radiale Abstand von Spulen
kern 22 und Aufwickelkern 24 ist weiterhin auch etwas größer als
die radiale Erstreckung der Ringscheibe 21 der Vorratsspule 2.
Schließlich ist an dem der Vorratsspule 2 zugewandten Ende des
Aufwickelkernes 24 noch die Ringscheibe 17 mit radial nach aus
wärts gerichteter Erstreckung angeformt. Die Ringscheibe 17 dient
beim Aufwickeln des Trägerbandes 1 auf die Aufwickelspule 3 als
Anschlags- und Begrenzungskante. Zwischen der Ringscheibe 21 der
Vorratsspule 2 und der Ringscheibe 23 der Aufwickelspule 3 ist
als weitere Ringscheibe die Schaumstoffringrutschkupplung 10 an
geordnet. Sie befindet sich innerhalb der durch die Ringscheibe 23
und den Aufwickelkern 24 ausgebildeten napfförmigen Einbuchtung 9.
An den Außenseiten des Schaumstoffringes 10 liegen jeweils die
einander zugewandten Flächen der Ringscheiben 21 und 23 an. Der
Außendurchmesser der Achse 4 und die Innendurchmesser der Spulen
kerne 20 und 22 sowie der Schaumstoffringscheibe 10 sind derart
dimensioniert, daß diese auf der Achse 4 rotieren können. In dem
in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Achse 4 als
Hohlzylinder mit einseitigem Ringflansch 4a ausgebildet. Von der
dem Ringflansch 4a gegenüberliegenden Seite ist ein Sicherungsring
25 auf die Achse 4 aufgeschoben, so daß die Spulen 2 und 3 mit der
dazwischen angeordneten Rutschkupplung 10 durch die Elemente 4a
und 25 mit geringem Spiel auf der Achse 4 fixiert sind. Die Achse
4 kann nun in nicht dargestellter Weise auf Drehbolzen gelagert
sein, die in die hohl ausgebildete Achse 4 zur Anlage an deren
Innenwandfläche eingreifen. Derartige Drehzapfen oder Drehbolzen
sind an den nicht dargestellten Seitenteilen eines erfindungsge
mäßen Handgerätes ausgebildet. Beispielsweise können derartige
Drehbolzen oder Drehzapfen wie der aus Fig. 1 ersichtliche Dreh
zapfen 8 des dortigen Seitenteils 7 ausgebildet sein.
In Fig. 5 ist eine leicht abgewandelte Version des kassettenför
migen Gebildes 13 dargestellt und insgesamt mit 13a bezeichnet.
Die zu dem kassettenähnlichen Gebilde 13 identischen Bauteile sind
mit denselben Bezugszeichen wie in der Fig. 3 versehen. Lediglich
das Seitenteil 7b ist insofern leicht verändert, als dort mit Ab
stand in der Nähe des Auftragselementes 6 zwischen den Seitentei
len 5 und 7b ein kegelstumpf- oder keilförmiges Bandleitelement 26
angeordnet ist. Wie aus den Fig. 6 und 7 ersichtlich, dient
dieses Bandleitelement 26 dazu, daß von der Vorratsspule 2 gerade
auf das Auftragselement 6 zu - und um dieses herumgeführte Träger
band 1 in der Weise abzulenken, die notwendig ist, um es auf die
Aufwickelspule 3 zuzuführen. Hierbei kann das Bandleitelement 26
nicht nur kegelstumpf- oder keilförmig ausgebildet, sondern auch
um einen Winkel α, der der gewünschten Ablenkung entspricht, ange
stellt an dem Seitenteil 7b angeordnet sein, d. h. die Längsachse
27 ist dann nicht rechtwinklig zum Seitenteil 7b ausgerichtet.
Dargestellt ist ein Ausführungsbeispiel, bei dem ein Bandleit
element 26 nicht um den Winkel α angestellt, sondern parallel zur
Längsachse des Auftragselementes 6 an dem Seitenteil 7b angeordnet
ist. Ein solchermaßen ausgerichtetes Bandleitelement kann beis
pielsweise mit Drehzapfen versehen rotierbar an einem oder beiden
Seitenteilen analog dem Auftragselement 6 gelagert sein. Wie aus
der Fig. 7 ersichtlich, weist das Seitenteil 7b in seinem mittle
ren Verlauf eine Abknickung auf, so daß die beiden Seitenteile 5
und 7b im Ansatzbereich für die Achse 4 einen Abstand zueinander
aufweisen, der annähernd der Breite der aneinanderliegenden Spulen
2 und 3 entspricht und im Ansatzbereich für das Auftragselement 6
einen Abstand aufweisen, der geringfügig größer als die Breite des
Trägerbandes 1 ist. Hierdurch wird das Trägerband sehr eng auf dem
Auftragselement 6 zwischen den Seitenteilen 5 und 7b geführt. Es
ist aber auch möglich, die Seitenteile 5 und 7c so auszuformen,
daß die beiden Seitenteile vom jeweiligen Ansatzbereich für die
Achse 4 bis zum jeweiligen Ansatzbereich für das Auftragselement 6
einen gleichbleibenden Abstand zueinander aufweisen, der annähernd
der Breite der aneinanderliegenden Spulen 2 und 3 entspricht, wie
dies schematisch in der Fig. 8 dargestellt ist.
Claims (4)
1. Einachsiger Kleberoller zum Übertragen eines Klebstoffilms
(14) von einem Trägerband (1) auf ein Substrat, bei dem zwischen
zwei Seitenteilen (5, 7; 5a, 7a; 5, 7b; 5, 7c) eingefaßt
das Trägerband (1) von einer drehbar gelagerten kleineren
Vorratsspule (2) aus zu einem vorstehenden Auftragselement (6)
und von diesem zurück auf eine drehbar gelagerte größere Aufwickelspule
(3) geführt wird, wobei die Vorrats- und die Aufwickelspule
(2, 3) axial nebeneinander mit einer zwischen
diesen angeordneten und in Drehrichtung (15, 16) wirksamen
Rutschkupplung (21, 10, 23) auf einer Achse (4) gelagert und
miteinander verkoppelt sind, wobei die Aufwickelspule (3)
durch eine radiale Verbindung des Aufwickelkerns (24) und des
Spulenkerns (22) eine durch eine Ringscheibe (23) begrenzte
napfförmige Ausbuchtung (9) aufweist, in die als ein Bestandteil
der Rutschkupplung (21, 10, 23) ein Reibelement eingebettet
ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich die napfförmige Ausbuchtung (9) innerhalb des Aufwickelkerns
(24) der Aufwickelspule (3) befindet, und daß in
die napfförmige Ausbuchtung (9) als Reibelement ein Schaumstoffring
(10) eingelegt ist, der sich mit seiner einen äußeren
Ringfläche an die Ringscheibe (23) der Aufwickelspule (3)
und mit seiner anderen äußeren Ringfläche an eine rechtwinklig
an den Spulenkern (22) der Vorratsspule (2) angeformte Ringscheibe
(21) anpreßt.
2. Einachsiger Kleberoller nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß mit Abstand in der Nähe des Auftragselementes (6) zwischen
den Seitenteilen (5, 7b) ein kegelstumpf- oder keilförmiges
Bandleitelement (26) angeordnet ist.
3. Einachsiger Kleberoller nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Auftragselement (6, 6a) Walzenform besitzt.
4. Einachsiger Kleberoller nach einem der vorangehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Seitenteile (5, 7c) vom jeweiligen Ansatzbereich
für die Achse (4) bis zum jeweiligen Ansatzbereich für
das Auftragselement (6) einen gleichbleibenden Abstand zueinander
aufweisen, der annähernd der Breite der aneinanderliegenden
Spulen (2, 3) entspricht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914104331 DE4104331A1 (de) | 1991-02-13 | 1991-02-13 | Einachsiger kleberoller |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914104331 DE4104331A1 (de) | 1991-02-13 | 1991-02-13 | Einachsiger kleberoller |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4104331A1 DE4104331A1 (de) | 1992-08-27 |
| DE4104331C2 true DE4104331C2 (de) | 1993-01-21 |
Family
ID=6424945
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19914104331 Granted DE4104331A1 (de) | 1991-02-13 | 1991-02-13 | Einachsiger kleberoller |
Country Status (1)
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-
1991
- 1991-02-13 DE DE19914104331 patent/DE4104331A1/de active Granted
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1990300A1 (de) | 2000-02-25 | 2008-11-12 | Société BIC | Handgerät zur Übertragung eines Films von einem Unterlageband zu einem Substrat mit nah beieinander angeordneten Unterlagebandschienen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4104331A1 (de) | 1992-08-27 |
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