DE4104331C2 - - Google Patents

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    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H37/00Article or web delivery apparatus incorporating devices for performing specified auxiliary operations
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    • B65H37/007Applicators for applying coatings, e.g. correction, colour or adhesive coatings

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  • Adhesive Tape Dispensing Devices (AREA)
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Description

Die Erfindung richtet sich auf einen einachsigen Kleberoller nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Ein derartiges Handgerät ist aus der DE-OS-39 00 156 bekannt. Bei diesem Handgerät besteht die Rutschkupplung aus zwei Scheiben. Dies können zwei Reibscheiben sein, die jeweils mit einer Spule drehfest verbunden sind, wobei diese bevorzugt auf den aneinanderliegenden Seiten jeweils mit einer Magnet- oder Stahlfolie belegt sind. Alternativ kann die Rutschkupplung auch als Ratschen- oder Rastfederkupplung ausgebildet sein. Bei derartigen Rutschkupplungen müssen entweder speziell geformte Bauteile verwendet werden, die in ihren Maßen mit relativ engen Toleranzen exakt aufeinander abgestimmt sind, oder es werden mit speziellen Folien belegte Bauteile verwendet, die das An- und Aufbringen der Folien an den entsprechenden Spulenbereichen notwendig machen. Es sind also Maßnahmen notwendig, die bei der Konstruktion und/oder Herstellung dieser Kupplung einen besonderen technisch ins Gewicht fallenden Aufwand benötigen, der sich bei der Herstellung des Gerätes kostenmäßig niederschlägt.
Weiterhin ist aus der DE-PS 38 37 621 ein Handgerät bekannt, bei welchem die Vorrats- und die Aufwickelspule jeweils auf an den Gehäuseteilen ausgebildeten Drehzapfen gelagert und in einem Winkel von ca. 12° zueinander angestellt sind. Hierdurch tauchen die beiden Spulen bereichsweise ineinander ein. In diesen ineinandereintauchenden Bereichen von Aufwickel- und Vorratsspule ist die Rutschkupplung ausgebildet. Um ein einwandfreies Funktionieren des Handgerätes zu gewährleisten, müssen die einzelnen Bauteile mit einer hohen Genauigkeit gefertigt und äußerst exakt zu dem Handgerät zusammengesetzt werden.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein gattungsgemäßes Handgerät technisch einfacher und in seiner Herstellung kostengünstiger auszubilden.
Bei einem einachsigen Kleberoller der eingangs bezeichneten Art wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.
Durch die Erfindung wird ein Handgerät mit einer technisch einfachen und kostengünstig zu realisierenden Rutschkupplung geschaffen. Das Reibelement der Rutschkupplung bildet ein Schaumstoffring, der platzsparend im Spulenkern der Aufwickelspule angeordnet ist. Die Spulen sind technisch einfach auszubilden und herzustellen, insbesondere ist deren spritzgußtechnische Herstellung vereinfacht, da keine aufwendigen Konturen und Versprünge an den Spulen vorzusehen sind. An den Spulenflächen sind keine besonderen Maßnahmen vorzusehen, um diese als Reibflächen der Rutschkupplung auszubilden. Der Zusammenbau des Handgerätes ist einfach. Die Spulen mit dazwischenliegendem Schaumstoffring werden auf eine Achse aufgesteckt, so daß sie axial nebeneinander in dem Handgerät gelagert sind. Die nebeneinanderliegenden Spulen tauchen auch nicht mehr bereichsweise ineinander ein, wie dies bei einem aus dem Stand der Technik bekannten Handgerät der Fall ist, so daß auch die Seitenteile des Handgerätes wenig kompliziert ausgebildet sind. Insgesamt wird somit durch die Erfindung ein gegenüber dem vorbekannten Stand der Technik vereinfachtes und kostengünstigeres Handgerät geschaffen. Insbesondere ist es damit möglich das Handgerät als preiswertes, nicht wiederverwendbares Einmalgerät zu realisieren. Es ist aber auch möglich, die Spulen zu einem kassettenähnlichen Gebilde zusammenzufassen, wobei eine derartige Kassette dann in das Gehäuse eines Handgerätes eingelegt werden kann.
Um eine sichere Führung des Trägerbandes von dem Auftragselement zurück zu der Aufwickelspule zu gewährleisten, sieht die Erfindung in Ausgestaltung vor, daß mit Abstand in der Nähe des Auftragselementes zwischen den Seitenteilen ein kegelstumpf- oder keilförmiges Bandleitelement angeordnet ist. Durch ein derartiges Bandleitelement wird das Trägerband der Ablenkung unterworfen, die notwendig ist, um beispielsweise bei gerade von der Vorratsspule um das Auftragselement herum bis zu dem Bandleitelement geführtem Trägerband hier die Ablenkung zu bewirken, die notwendig ist, um das Trägerband auf die Aufwickelspule zu führen.
Zur Erzeugung eines gleichmäßigen Anpreßdruckes über die Breite des Trägerbandes beim Aufbringen auf ein Substrat, ist es gemäß weiterer Ausgestaltung der Erfindung von Vorteil, wenn das Auf­ tragselement Walzenform besitzt.
Schließlich kann das Handgerät in Weiterbildung der Erfindung in seiner Längsstreckung derart ausgebildet sein, daß die beiden Seitenteile vom jeweiligen Ansatzbereich für die Achse bis zum jeweiligen Ansatzbereich für das Auftragselement einen gleichbleibenden Abstand zueinander aufweisen, der annähernd der Breite der aneinanderliegenden Spulen entspricht. Das heißt, daß die Breite des Handgerätes über die gesamte Länge des Handgerätes im wesentlichen gleich bleibt.
Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert. Diese zeigt in:
Fig. 1 in Explosionsdarstellung ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 2 in Explosionsdarstellung ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 3 das Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 in zusammenge­ setztem Zustand;
Fig. 4 ein Schnitt durch auf einer Achse angeordnete Vorrats- und Aufwickelspule eines erfindungsgemäßen Handgerätes;
Fig. 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Handgerätes;
Fig. 6 in schematischer, vergrößerter Darstellung einen Teil eines erfindungsgemäßen Handgerätes im Bereich des Auf­ tragselementes;
Fig. 7 eine Aufsicht auf ein Handgerät nach Fig. 5 und in
Fig. 8 eine Aufsicht auf ein weiteres Ausführungsbeispiel.
Die Fig. 1 zeigt eine Rolle Trägerband 1, die auf den Kern einer Vorratsspule 2 aufgesteckt ist. Von der Vorratsspule 2 führt das Trägerband 1 auf eine Aufwickelspule 3, auf deren Kern es aufge­ wickelt wird. Die Kerne der Vorratsspule 2 und der Aufwickelspule 3 weisen je eine axiale Bohrung auf, durch welche eine Achse 4 hindurchsteckbar ist. Die Achse 4 ist an einem Längsende eines Seitenteiles 5 fest angeordnet, an dessen anderem Längsende ein Auftragselement 6 drehbar gelagert ist. Die Achse 4 wird durch die jeweilige Bohrung in den Kernen von Vorratsspule 2 und Aufwickel­ spule 3 gesteckt und von der Gegenseite her mit einem weiteren Seitenteil 7 zu dem in Fig. 3 dargestellten kassettenähnlichen Gebilde 13 ergänzt. Hierzu weist das Seitenteil 7 einen ringförmigen Drehzapfen 8 auf, welcher in die hohl ausgebildete Achse 4 einzustecken ist. Mit einem Teil ihrer Innenwandung liegt die Achse 4 dann auf dem ringförmigen Drehzapfen 8 auf. Die Achse ist in ihrer Längserstreckung derart dimensioniert, daß nach Zusammenstecken der Seitenteile 7 und 5 die Spulen 2 und 3 mit nur geringem axialem Spiel zwischen den Seitenteilen 7 und 5 auf der Achse 4 gelagert eingefaßt sind. Die Durchmesser der Achse 4 und der Bohrungen in den Kernen der Spulen 2 und 3 sind derart aufeinander abgestimmt, daß die Spulen 2 und 3 auf der Achse 4 rotieren können. Zwischen den Kernen der Spulen 2 und 3 ist als Rutschkupplung ein Ring 10 aus Schaumstoff auf der Achse 4 angeordnet. Im zusammengebauten Zustand der beiden Seitenteile 5 und 7 liegt der Schaumstoffring 10 in einer napfförmigen Einbuchtung 9 der Aufwickelspule 3 eingebettet. Zur Fixierung eines Lagerzapfens 11 des walzenförmig ausgebildeten Auftragselementes 6 weist das Seitenteil 7 an seinem unteren Längsende eine Bohrung 12 auf. Das Auftragselement 6 kann in den beiden Seitenteilen 5 und 7 in ent­ sprechenden Bohrungen drehbar gelagert sein.
Der Fig. 3 ist das aus den Einzelteilen nach Fig. 1 zusammenge­ setzte kassettenähnliche Gebilde 13 im zusammengebauten Zustand zu entnehmen. Bei der Benutzung des kassettenähnlichen Gebildes 13 wird das Auftragselement 6 mit dem darum herumgeführten Trägerband 1 auf das mit Klebstoff zu versehende Substrat gedrückt. Das Trä­ gerband 1 ist dabei in der Weise auf die Vorratsspule 2 aufge­ bracht, daß die einseitig mit Klebstoff versehene Bandseite dem Substrat zugewendet ist. Durch Ziehen des kassettenähnlichen Ge­ bildes 13 bei auf das Substrat aufgedrücktem Auftragselement 6 löst sich der in Fig. 3 mit 14 bezeichnete Klebstoffilm von dem Trägerband 1 und verbleibt auf dem Substrat. Bei der ziehenden Bewegung wird das Trägerband 1 unter Bewirkung einer drehenden Bewegung der Spulen 2 und 3 in Richtung der Pfeile 15 und 16 über das Auftragselement 6 bewegt. Eine Kraftübertragung zur Ausübung eines Antriebsmomentes zwischen den Spulen 2 und 3 wird durch die Rutschkupplung 10 bewirkt. Hierbei ist der Schaumstoffring 10 der­ art ausgelegt, daß zum Ausgleich der Geschwindigkeitsdifferenz der beiden ungleich großen Spulen diese ab einer bestimmten Geschwin­ digkeitsdifferenz ohne Kraftübertragung aneinander vorbeirutschen bzw. über die Oberfläche des Schaumstoffringes 10 rutschen.
Während das aus den Fig. 1 und 3 ersichtliche und mittels der Seitenteile 5 und 7 gebildete kassettenähnliche Gebilde 13 auch dazu benutzt werden kann, als Auswechselkassette in das Gehäuse eines Handgerätes eingelegt zu werden, ist die aus der Fig. 2 ersichtliche Konstruktion als Einmalgerät ausgelegt. Hierzu sind gegenüber der vorherigen Ausführungsform lediglich andere Seiten­ teile 5a und 7a vorgesehen. Die Seitenteile 5a und 7a sind als halbschalenförmige Gehäusehälften ausgebildet, die mit den darin angeordneten, zu der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 3 identischen Elementen Vorratsspule 2, Aufwickelspule 3, Schaum­ stoffringrutschkupplung 10 und Trägerband 1 zu einem im wesent­ lichen geschlossenen Handgerät für den Einmalgebrauch zusammen­ fügbar sind. An dem Seitenteil 5a ist die Achse 4 für die Lagerung der Abwickelspule 3, der Schaumstoffringrutschkupplung 10 und der Vorratsspule 2 angeordnet. Die Achse 4 ist derart mittig innerhalb des halbschalenförmigen Seitenteiles 5a angeordnet, daß die Sei­ tenwände 18 und 19 einen ausreichenden radialen Abstand zu den Spulen 2 und 3, insbesondere zu dem scheibenförmigen Rand 17 der Aufwickelspule 3, aufweisen, um ein ungehindertes Drehen der Spu­ len zu ermöglichen.
An einem Ende des Seitenteiles 5a ist an der Seitenwand 18 ein Auftragselement 6a angeordnet. Vorzugsweise wird das Seitenteil 5a mit der Achse 4a und dem Auftragselement 6a als ein Spritzgußteil hergestellt. Sowohl die Achse 4 als auch das Auftragselement 6a ragen axial mit einem Abstand über die Seitenwand 18 des Seiten­ teiles 5a hervor, der mindestens der Breite des Trägerbandes 1 entspricht. Das ergänzende Seitenteil 7a ist bezüglich seiner äu­ ßeren Konturen analog zu dem Seitenteil 5a geformt. Es weist auf seiner Innenfläche einen ringförmigen Drehzapfen 8a auf, auf wel­ chem die hohl ausgebildete Achse 4 bei zusammengesteckten Seiten­ teilen 5a und 7a gelagert ist. An seinem unteren Längsende weist das Seitenteil 7a eine Bohrung 12a zur Aufnahme eines Steckbolzens 11a des Auftragselementes 6a auf. Die Seitenwand 19 endet beid­ seitig mit einem gewissen Abstand von dem als Spitze ausgebildeten und mit der Bohrung 12a versehenen Längsende des Seitenteiles 7a. Hierdurch verbleibt bei zusammengesetzten Gehäusehälften bzw. Seitenteilen 5a und 7a eine Öffnung, durch welche hindurch das Trägerband 1 aus dem Handgerät heraus um das Auftragselement 6a herum und wieder in das Handgerät zurückzuführen ist.
In der Fig. 4 ist in Schnittdarstellung die Ausbildung von Vor­ ratsspule 2 und Aufwickelspule 3 sowie ihre Lage zueinander auf einer Achse 4 ersichtlich. Die Vorratsspule 2 besteht aus einem hohlzylindrigen Spulenkern 20. An den Spulenkern 20 ist eine Ringscheibe 21 auf der der Aufwickelspule 3 zugewandten Seite rechtwinklig angeformt. Die axiale Längserstreckung des Spulenkerns 20 und die radiale Längserstreckung der Scheibe 21 sind jeweils so dimensioniert, daß auf bzw. an ihnen die Vorratsrolle mit Trägerband 1 ohne Überstand anzubringen ist. Die Aufwickelspule 3 besteht aus einem hohlzylindrigen Spulenkern 22, an dessen der Vorratsspule 2 zugewandtem Ende eine Ringscheibe 23 rechtwinklig angeformt ist. An dem anderen Ende der Ringscheibe 23 ist parallel zu dem Spulenkern 22 der ebenfalls hohlzylindrige Aufwickelkern 24 befestigt. Der Aufwickelkern 24 weist eine axiale Längserstreckung auf, die geringfügig breiter ist als die Breite des Trägerbandes 1. Die Ringscheibe 23 greift etwa in der Mitte der Längserstreckung des Aufwickelkernes 24 an dessen Innenseite an, so daß sich bei einem Schnitt durch die Aufwickelspule 3 die jeweils aneinandergrenzenden Materialbereiche von Ringscheibe 23 und Aufwickelkern 24 als T-förmiges Gebilde darstellen.
Die radiale Längserstreckung der Ringscheibe 23 ist so bemessen, daß der Aufwickelkern 24 der Aufwickelspule 3 im Durchmesser grö­ ßer ist, als der Durchmesser einer vollen mit Trägerband 1 verse­ henen und auf der Vorratsspule 2 aufgebrachten Rolle mit Träger­ band 1.
Der durch die Ringscheibe 23 bewirkte radiale Abstand von Spulen­ kern 22 und Aufwickelkern 24 ist weiterhin auch etwas größer als die radiale Erstreckung der Ringscheibe 21 der Vorratsspule 2. Schließlich ist an dem der Vorratsspule 2 zugewandten Ende des Aufwickelkernes 24 noch die Ringscheibe 17 mit radial nach aus­ wärts gerichteter Erstreckung angeformt. Die Ringscheibe 17 dient beim Aufwickeln des Trägerbandes 1 auf die Aufwickelspule 3 als Anschlags- und Begrenzungskante. Zwischen der Ringscheibe 21 der Vorratsspule 2 und der Ringscheibe 23 der Aufwickelspule 3 ist als weitere Ringscheibe die Schaumstoffringrutschkupplung 10 an­ geordnet. Sie befindet sich innerhalb der durch die Ringscheibe 23 und den Aufwickelkern 24 ausgebildeten napfförmigen Einbuchtung 9. An den Außenseiten des Schaumstoffringes 10 liegen jeweils die einander zugewandten Flächen der Ringscheiben 21 und 23 an. Der Außendurchmesser der Achse 4 und die Innendurchmesser der Spulen­ kerne 20 und 22 sowie der Schaumstoffringscheibe 10 sind derart dimensioniert, daß diese auf der Achse 4 rotieren können. In dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Achse 4 als Hohlzylinder mit einseitigem Ringflansch 4a ausgebildet. Von der dem Ringflansch 4a gegenüberliegenden Seite ist ein Sicherungsring 25 auf die Achse 4 aufgeschoben, so daß die Spulen 2 und 3 mit der dazwischen angeordneten Rutschkupplung 10 durch die Elemente 4a und 25 mit geringem Spiel auf der Achse 4 fixiert sind. Die Achse 4 kann nun in nicht dargestellter Weise auf Drehbolzen gelagert sein, die in die hohl ausgebildete Achse 4 zur Anlage an deren Innenwandfläche eingreifen. Derartige Drehzapfen oder Drehbolzen sind an den nicht dargestellten Seitenteilen eines erfindungsge­ mäßen Handgerätes ausgebildet. Beispielsweise können derartige Drehbolzen oder Drehzapfen wie der aus Fig. 1 ersichtliche Dreh­ zapfen 8 des dortigen Seitenteils 7 ausgebildet sein.
In Fig. 5 ist eine leicht abgewandelte Version des kassettenför­ migen Gebildes 13 dargestellt und insgesamt mit 13a bezeichnet. Die zu dem kassettenähnlichen Gebilde 13 identischen Bauteile sind mit denselben Bezugszeichen wie in der Fig. 3 versehen. Lediglich das Seitenteil 7b ist insofern leicht verändert, als dort mit Ab­ stand in der Nähe des Auftragselementes 6 zwischen den Seitentei­ len 5 und 7b ein kegelstumpf- oder keilförmiges Bandleitelement 26 angeordnet ist. Wie aus den Fig. 6 und 7 ersichtlich, dient dieses Bandleitelement 26 dazu, daß von der Vorratsspule 2 gerade auf das Auftragselement 6 zu - und um dieses herumgeführte Träger­ band 1 in der Weise abzulenken, die notwendig ist, um es auf die Aufwickelspule 3 zuzuführen. Hierbei kann das Bandleitelement 26 nicht nur kegelstumpf- oder keilförmig ausgebildet, sondern auch um einen Winkel α, der der gewünschten Ablenkung entspricht, ange­ stellt an dem Seitenteil 7b angeordnet sein, d. h. die Längsachse 27 ist dann nicht rechtwinklig zum Seitenteil 7b ausgerichtet. Dargestellt ist ein Ausführungsbeispiel, bei dem ein Bandleit­ element 26 nicht um den Winkel α angestellt, sondern parallel zur Längsachse des Auftragselementes 6 an dem Seitenteil 7b angeordnet ist. Ein solchermaßen ausgerichtetes Bandleitelement kann beis­ pielsweise mit Drehzapfen versehen rotierbar an einem oder beiden Seitenteilen analog dem Auftragselement 6 gelagert sein. Wie aus der Fig. 7 ersichtlich, weist das Seitenteil 7b in seinem mittle­ ren Verlauf eine Abknickung auf, so daß die beiden Seitenteile 5 und 7b im Ansatzbereich für die Achse 4 einen Abstand zueinander aufweisen, der annähernd der Breite der aneinanderliegenden Spulen 2 und 3 entspricht und im Ansatzbereich für das Auftragselement 6 einen Abstand aufweisen, der geringfügig größer als die Breite des Trägerbandes 1 ist. Hierdurch wird das Trägerband sehr eng auf dem Auftragselement 6 zwischen den Seitenteilen 5 und 7b geführt. Es ist aber auch möglich, die Seitenteile 5 und 7c so auszuformen, daß die beiden Seitenteile vom jeweiligen Ansatzbereich für die Achse 4 bis zum jeweiligen Ansatzbereich für das Auftragselement 6 einen gleichbleibenden Abstand zueinander aufweisen, der annähernd der Breite der aneinanderliegenden Spulen 2 und 3 entspricht, wie dies schematisch in der Fig. 8 dargestellt ist.

Claims (4)

1. Einachsiger Kleberoller zum Übertragen eines Klebstoffilms (14) von einem Trägerband (1) auf ein Substrat, bei dem zwischen zwei Seitenteilen (5, 7; 5a, 7a; 5, 7b; 5, 7c) eingefaßt das Trägerband (1) von einer drehbar gelagerten kleineren Vorratsspule (2) aus zu einem vorstehenden Auftragselement (6) und von diesem zurück auf eine drehbar gelagerte größere Aufwickelspule (3) geführt wird, wobei die Vorrats- und die Aufwickelspule (2, 3) axial nebeneinander mit einer zwischen diesen angeordneten und in Drehrichtung (15, 16) wirksamen Rutschkupplung (21, 10, 23) auf einer Achse (4) gelagert und miteinander verkoppelt sind, wobei die Aufwickelspule (3) durch eine radiale Verbindung des Aufwickelkerns (24) und des Spulenkerns (22) eine durch eine Ringscheibe (23) begrenzte napfförmige Ausbuchtung (9) aufweist, in die als ein Bestandteil der Rutschkupplung (21, 10, 23) ein Reibelement eingebettet ist, dadurch gekennzeichnet, daß sich die napfförmige Ausbuchtung (9) innerhalb des Aufwickelkerns (24) der Aufwickelspule (3) befindet, und daß in die napfförmige Ausbuchtung (9) als Reibelement ein Schaumstoffring (10) eingelegt ist, der sich mit seiner einen äußeren Ringfläche an die Ringscheibe (23) der Aufwickelspule (3) und mit seiner anderen äußeren Ringfläche an eine rechtwinklig an den Spulenkern (22) der Vorratsspule (2) angeformte Ringscheibe (21) anpreßt.
2. Einachsiger Kleberoller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit Abstand in der Nähe des Auftragselementes (6) zwischen den Seitenteilen (5, 7b) ein kegelstumpf- oder keilförmiges Bandleitelement (26) angeordnet ist.
3. Einachsiger Kleberoller nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Auftragselement (6, 6a) Walzenform besitzt.
4. Einachsiger Kleberoller nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Seitenteile (5, 7c) vom jeweiligen Ansatzbereich für die Achse (4) bis zum jeweiligen Ansatzbereich für das Auftragselement (6) einen gleichbleibenden Abstand zueinander aufweisen, der annähernd der Breite der aneinanderliegenden Spulen (2, 3) entspricht.
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