DE4101997C2 - Verbindungseinrichtung zum Befestigen eines Schischuhes auf einem Schi - Google Patents

Verbindungseinrichtung zum Befestigen eines Schischuhes auf einem Schi

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Description

Die Erfindung betrifft eine Verbindungseinrichtung, insbesondere zum Befestigen ei­ nes Schischuhes auf einem Schi, mit Kupplungsteilen einer Kupplungsvorrichtung, insbesondere einem Vorderbacken und einem Hinterbacken, welche Kupplungsteile über eine Lagervorrichtung in einem voreinstellbaren Abstand von den Enden des Schis um eine senkrecht zur Längsrichtung des Schis und im wesentlichen parallel zur Oberfläche desselben ausgerichtete Schwenkachse verschwenkbar gelagert sind.
In der DE 36 02 364 A1 ist ein plattenartiges Tragelement zur Abstützung eines Schi­ schuhes auf einem Schi geoffenbart. Das formstabile, einteilige Tragelement ist in den beiden in Schilängsrichtung voneinander distanzierten Enden verschwenkbar mit Ge­ lenkarmen verbunden, welche wiederum an den der Schioberfläche zugewandten En­ den gelenkig mit dem Schi verbunden sind, sodaß das Tragelement ein vertikale und horizontale Bewegung relativ zur Schioberfläche beschreiben kann. An zumindest ei­ ner Stelle zwischen den Gelenkstellen am vorderen und hinteren Ende des Tragelemen­ tes ist das Tragelement federnd gegen den Schi abgestützt. Die federelastische Abstützung am Schi erfolgt durch eine Drehstabfeder, eine Kegelfeder, eine Blattfeder oder einen elastischen Werkstoff. Nachteilig ist dabei, daß im Fahrbetrieb auftretende Schiverformungen behindert werden bzw. bei Schiverformungen unweigerlich eine Re­ lativverstellung bzw. Lageänderung des Tragelementes mit dem Schuh relativ zum Schi auftritt.
In der DE 37 09 802 A1 ist eine Dämpfungsvorrichtung zur Anordnung zwischen je einem Kupplungsteil einer Schibindung und der Oberseite eines Schis oder aber zur Anordnung zwischen einer kompletten Schibindungseinheit und der Schioberseite be­ schrieben. Die Dämpfungsvorrichtung umfaßt dabei zwei ineinander verschiebbare Halbschalen, sogenannte Dosen, die einen allseitig umschlossenen Hohlraum variabler Größe bei einer Relativverschiebung der Halbschalen zueinander bilden. Die beiden Halbschalenteile sind dabei durch Anordnung von Federn im Hohlraum gegeneinander abgestützt. Weiters wird ein Gestängesystem vorgeschlagen, das gleichgültig einer ein­ seitigen Belastung der Dämpfungsvorrichtungen eine parallele Bewegung der jeweili­ gen oberen Halbschale zur unteren Halbschale, sei es bei einer Dämpfungsvorrichtung oder bei beiden Dämpfungsvorrichtungen, gewährleistet. Nachteilig ist dabei, daß der Schi im Bindungsmontagebereich durch die Anordnung der vorgeschlagenen Dämp­ fungskörper in hohem Maß versteift wird und die Flexibilität des Schis lediglich in dessen Endbereichen, nämlich in den Bereichen vor und nach der Schibindung, erhal­ ten bleibt.
Es sind bereits verschiedene Verbindungseinrichtungen zum Festlegen und Verbinden von Schischuhen mit Schiern bekannt geworden. Eine derartige Verbindungsvorrich­ tung - gemäß EP 104 185 B1 - ist als Schibindung ausgebildet und umfaßt als Kup­ plungsvorrichtung einen Vorderbacken und einen Hinterbacken bzw. Fersenniederhal­ ter. Der Vorderbacken und der Fersenniederhalter sind, um eine bessere Dämpfung von Schlägen und Vibrationen, die auf den Schi einwirken, zu erzielen, auf einem bie­ gesteifen Tragelement angeordnet. Dieses Tragelement ist an einem Ende fest mit dem Schi verschraubt, während im Bereich des in Längsrichtung des Schis gegenüberliegen­ den Endes des Tragelementes die Befestigungsschrauben in parallel zur Längsrichtung des Schis verlaufenden Langlöchern geführt sind. Dadurch wird eine Längsbewegung des vorderen Schiteils gegenüber dem biegesteifen Tragelement erzielt. Um nun eine Dämpfung der Schläge und Vibrationen zu erzielen, ist zwischen den Befestigungsmit­ teln und den beidseits desselben liegenden Stirnbereichen der Langlöcher jeweils ein elastisches Dämpfungselement angeordnet. Dadurch werden die Längsbewegungen zwischen dem Schi und dem biegesteifen Tragelement, die durch eine Verbiegung des Schis vertikal zu seiner Lauffläche ausgelöst werden, gedämpft. Die auf den Benützer des Schis einwirkenden Schläge und Vibrationen konnten dadurch etwas verringert werden. Durch die Verwendung eines biegesteifen Tragelementes wird erreicht, daß, unabhängig von einer elastischen Verformung des Schis, die Distanz zwischen Vorder­ backen und Hinterbacken bzw. die Winkelstellung zwischen Aufstandsfläche des Schi­ schuhes und Aufstandsfläche des Vorderbackens und Hinterbackens auf der Schiober­ fläche immer parallel verläuft. Nachteilig ist dabei jedoch, daß dadurch die Elastizität des Schis unerwünscht verringert wurde.
Weiters ist eine Verbindungsvorrichtung bekannt - gemäß der Schibindung der Firma ESS mit dem v. a. r. System - bei welcher die durch die elastische Verformung des Schis bei Beanspruchungen senkrecht zur Lauffläche auftretenden Differenzen zwischen der Bogenlänge des verformten Schis und der durch die Sehnenlänge festgelegten Distanz zwischen Vorderbacken und Hinterbacken dadurch ausgeglichen wird, daß der Hinter­ backen in einer am Schi befestigten Längsvorrichtung in Schilängsrichtung verstellbar gelagert und über ein Spannband mit dem Vorderbacken in Längsrichtung des Schis bewegungsverbunden ist. Durch die Verwendung der Längsverstellvorrichtung ist ein Längsausgleich zwischen dem sich bogenförmig verformenden Schi und der eine Seh­ ne bildenden Sohle des Schischuhes bei in ihren durch den Schuh in ihrem Längsab­ stand voneinander fixierten Vorderbacken und Hinterbacken möglich. Die notwendi­ gen Einspannkräfte zwischen dem Vorderbacken und dem Hinterbacken werden über das Spannband aufgebracht. Mit dem Spannband wird beim und nach dem Kuppeln des Schischuhes mit dem Schi der Abstand zwischen dem Vorderbacken und dem Hin­ terbacken festgelegt und gleichzeitig auch der Abstand des Hinterbackens vom Befesti­ gungspunkt des Vorderbackens festgelegt. Der Vorderbacken und der Hinterbacken sind in diesem Fall auf dem Schi befestigt, und deren der Schioberfläche zugewandte Aufstandsflächen nehmen bei Verformungen des Schis senkrecht zu seiner Oberfläche unterschiedliche Winkelstellungen zur Aufstandsfläche des Schischuhes ein, wodurch es auch weiterhin zu unerwünschten Spannungen zwischen Vorderbacken, Hinterbac­ ken und Schischuh kommt.
Eine weitere bekannte Verbindungseinrichtung - gemäß AT 302 103 B - besteht aus einer Sohlenplatte für die Kupplungsteile der Kupplungsvorrichtung, also den Vorder­ backen und den Hinterbacken einer Schibindung. Die Sohlenplatte ist im Bereich der beiden Enden mit dem Schi verbunden. An dem einen Ende ist die Platte starr befe­ stigt oder um eine quer zur Schilängsrichtung angeordnete Achse verschwenkbar gela­ gert. An dem anderen Ende ist die Sohlenplatte gegen Abheben gesichert und in Schi­ längsrichtung geführt. Dadurch wird zwar eine relativ freie Beweglichkeit des Schis zu der durch den Vorderbacken und den Hinterbacken gebildeten Kupplungsvorrich­ tung erzielt, es wird jedoch eine eigene Sohlenplatte für die Befestigung der Kup­ plungsvorrichtung am Schi benötigt, die eine zusätzliche weitere Distanzierung der Schuhsohle von der dieser zugewandten Oberfläche des Schis bedingt.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine freie Verformbarkeit des Schis im Bereich der Kupplungsvorrichtung und eine vordefinierte Relativlage zwi­ schen dem Schischuh und den Kupplungsteilen der Kupplungsvorrichtung, auch bei unterschiedlichen Verformungen des Schis, zu ermöglichen.
Diese Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, daß die Lagervorrichtung zwei am Schi befestigte Lagerplatten aufweist, von welchen eine über ein Doppelgelenk oder eine Gelenksanordnung mit einer Schwenkachse mit einer ersten, den einen Kupplungs­ teil tragenden Sohlen- bzw. Grundplatte und die andere Lagerplatte über eine Gelenk­ sanordnung mit einer Schwenkachse mit einer zweiten, den weiteren Kupplungsteil tragenden Sohlen- bzw. Grundplatte schwenkbar verbunden ist und zumindest ein Kupplungsteil, insbesondere der Vorder- bzw. Hinterbacken der Schibindung, in einer der Sohlen- bzw. Grundplatten in Schilängsrichtung frei beweglich gelagert ist und daß zwischen den Lagerplatten oder dem Schi und dem Kupplungsteil oder der Sohlen- bzw. Grundplatte eine Dämpfungsvorrichtung angeordnet ist und die Kupplungsteile über ein zugsteifes Verbindungselement in einem in Schilängsrichtung voreinstellba­ ren Abstand voneinander gehaltert sind.
Unabhängig davon wird die Aufgabe der Erfindung aber auch dadurch gelöst, daß die Lagervorrichtung zwei am Schi befestigte Lagerplatten sowie eine die Kupplungsteile tragende Sohlen- bzw. Grundplatte aufweist und eine der Lagerplatten zumindest eine Schwenkachse und die andere der Lagerplatten über einen Gewichtshebel bzw. Schwenkarm mit zwei Schwenkachsen eines Doppelgelenkes mit je einem Endbereich der Sohlen- bzw. Grundplatte schwenkbar verbunden ist und daß zwischen der Lager­ platte und dem Kupplungsteil oder der Sohlen- bzw. Grundplatte ein Füllkörper als Dämpfungsvorrichtung angeordnet ist und die Kupplungsteile auf der Sohlen- bzw. Grundplatte angeordnet sind und die Dämpfungsvorrichtung an ihren dem Kupplungs­ teil bzw. der Sohlen- bzw. Grundplatte und bzw. oder der Lagerplatte zugewandten Oberflächen mit einer Stützplatte aus steifen Materialien, insbesondere aus Metall ver­ sehen ist, die über einen Klebe- und bzw. oder einen Vulkanisier- und bzw. oder Schäum- bzw. Spritzvorgang mit der Dämpfungsvorrichtung verbunden ist.
Der Vorteil dieser erfindungsgemäßen Lösungen liegt vor allem darin, daß Verkantun­ gen zwischen der Kupplungsvorrichtung und dem Schischuh, beispielsweise einem Vorderbacken und einem Hinterbacken, durch einen harmonischen Verformungsver­ lauf der Lagervorrichtung sowohl im Bereich des Vorderbackens als auch im Bereich des Hinterbackens, also beider Kupplungsteile der Kupplungsvorrichtung vermieden werden, und bei unterschiedlichen Verformungen des Schis die Auslösekräfte der Kup­ plungsvorrichtung beispielsweise einer automatischen Schibindung nicht verändert werden. Gleichzeitig wird im Bereich der Kupplungsvorrichtung aber auch eine besse­ re Auflage der Lauffläche des Schis bei unterschiedlichen Verbiegungen, insbesondere Vibrationsbeanspruchungen im Vorder- oder Hinterschibereich, sowie eine gleichzei­ tig mit der Verformung einsetzende Dämpfung der Auslenkungsbewegungen bzw. Re­ lativverstellbewegungen zwischen dem Schi und dem Schischuh sichergestellt. Diese großflächige Auflage der Lauffläche des Schis ermöglicht es aber, unter den unter­ schiedlichsten Beanspruchungs- und Fahrbedingungen mit einer geringen Bodenpres­ sung auszukommen, wodurch ein Graben des Schis und die damit verbundenen Brems- und Verzögerungskräfte vermieden werden. Dies ermöglicht insbesondere im Schirenn­ sport eine höhere Kurvengeschwindigkeit und eine feinfühligere Steuerung der Rich­ tungsänderungen. Für Nichtrennläufer wird der Vorteil erreicht, daß der Kraftaufwand der Richtungsänderungen aufgrund der verminderten Bodenpressung geringer ist, und damit der Schi leichter dreht. Damit kann der Kraftaufwand, unabhängig vom Schi­ rennlauf oder Hobbyschilauf, für das Einleiten von Kurvenfahrten in ursprünglich nicht vorhersehbarer, überraschend einfacher Weise verbessert werden. Gleichzeitig wird das Spurverhalten und damit die Laufruhe des Schis verbessert, da die Unterschie­ de in der Bodenpressung und die damit verbundenen ruckartigen Verzögerungen und Beschleunigungen verringert werden. Insbesondere wird dadurch, daß die Verfor­ mungsbewegung des Schis durch die den Schischuh haltende Kupplungsvorrichtung nicht mehr blockiert wird, ein harmonischer Spannungsverlauf und eine gleichmäßige Steifigkeitsverteilung über die Länge des Schis erreicht. Dies bewirkt aber gleichzeitig einen verbesserten Kantengriff über die gesamte Kantenlänge. Zusätzlich kommt noch in vorteilhafter Weise hinzu, daß der harmonische Spannungsverlauf und damit die vom Schiproduzenten gewünschten Eigenschaften des Schis unter den unterschiedlich­ sten Fahr- und Belastungsbedingungen eingehalten werden, da sie durch die Kup­ plungsvorrichtung, also die Bindung, und die von der Bindung festgehaltenen Schi­ schuhe nicht mehr nachteilig beeinflußt werden. Es ist dadurch aber auch möglich, die Dämpfungsvorrichtungen in verschiedenen Härtegraden vorzufertigen und rasch auszu­ tauschen. Darüber hinaus ist es mit dieser Lösung möglich, daß der Benutzer des Schis die Dämpfungsvorrichtung auf seine individuellen Bedürfnisse abstimmen kann.
Eine weitere Ausführungsvariante beschreibt der Kennzeichenteil des Patentanspru­ ches 3, wodurch die Übertragung von Schlägen bzw. Vibrationen vom Schi auf den Schischuh erheblich verringert werden kann und außerdem Extremverformungen des Schis gedämpft werden können.
Durch eine andere Ausführungsform, die im Kennzeichenteil des Patentanspruches 4 beschrieben ist, ist die Dämpfungscharakteristik der Dämpfungsvorrichtung rasch an unterschiedliche Einsatzzwecke anpaßbar und kann überdies der Zugang zu den Befe­ stigungsmitteln der Lagerplatte einfach gestaltet werden.
Mit der im Patentanspruch 5 beschriebenen Ausbildungsform wird ein rasches Entneh­ men der Dämpfungsvorrichtung aus der Grundplatte erreicht.
Eine andere Weiterbildung ist im Patentanspruch 6 beschrieben, wodurch auch bereits im Einsatz befindliche Verbindungseinrichtungen rasch nachgerüstet werden können. Zusätzlich wird dadurch eine spielfreie Verbindung zwischen der Dämpfungsvorrich­ tung und der Lager- bzw. Grundplatte oder dem Kupplungsteil erreicht, die eine exak­ te Steuerung des Schis ermöglicht.
Von Vorteil ist eine Weiterbildung nach Patentanspruch 7, wodurch eine spielfreie Übertragung der Seitenführungskräfte vom Schischuh auf den Schi ermöglicht werden.
Eine vorteilhafte Weiterbildung ist im Patentanspruch 8 beschrieben. Damit ist trotz leichter Austauschbarkeit der Dämpfungsvorrichtung eine Dämpfung bei Bewegungen der Verbindungseinrichtung sowohl in Richtung als auch entgegen der Richtung der Oberfläche des Schis möglich.
Eine andere Weiterbildung beschreibt Patentanspruch 9. Dadurch wird die Beanspru­ chung der Schwenkachsen reduziert und eine reibungsarme Lagerung des Vorderbac­ kens bzw. Hinterbackens auch bei hohen Übertragungskräften zwischen Schi und Vor­ derbacken bzw. Hinterbacken ermöglicht.
Eine andere Weiterbildung beschreibt Patentanspruch 10, wodurch die Anzahl der be­ weglichen Teile reduziert und die Justierung der gegeneinander verschwenkbaren Tei­ le vereinfacht wird.
Eine kompakte Bauweise ermöglicht die Ausbildung der Verbindungseinrichtung nach Patentanspruch 11. Gleichzeitig werden dadurch die Befestigungsmittel vor äußeren Umwelteinflüssen und übermäßigen Scherbeanspruchungen durch Stahlkanten oder dgl. geschützt.
Vorteilhaft ist auch eine Weiterbildung nach Patentanspruch 12, da dadurch die gesam­ te Verbindungseinrichtung rasch vom Schi gelöst werden kann.
Eine andere Weiterbildung ist im Patentanspruch 13 geoffenbart. Dadurch wird verhin­ dert, daß der Schwenkarm in eine seine Schräglage durchschreitende in Richtung des Kupplungsteils zur Oberfläche des Schis geneigte Lage einnimmt und eine Verfor­ mungsbewegung des Schis in Richtung des Laufflächenbelages behindert.
Vorteilhaft ist eine Weiterbildung nach Patentanspruch 14, wodurch ein Erreichen der Strecklage der Schwenkarme bei Bewegungen in Richtung der Oberflächen des Schis ausgeschaltet wird.
Eine andere Ausführungsform beschreibt Patentanspruch 15, wodurch eine parallele Führung des Kupplungsteils bzw. Vorderbackens oder Hinterbackens zur Oberfläche des Schis trotz der gelenkigen Anordnung möglich ist.
Weiters ist auch eine Ausbildung nach Patentanspruch 16 möglich, wodurch mit der Dämpfungsvorrichtung gleichzeitig der Bewegungsraum zwischen der Verbindungsein­ richtung und der Oberfläche des Schis von Schnee und Eis freigehalten werden kann, um die Dämpfungsbewegung zu ermöglichen.
Eine andere Ausführungsvariante ist im Patentanspruch 17 enthalten. Dadurch wird ohne die Anordnung von zusätzlichen Anschlägen oder Dämpfungselementen erreicht, daß die gesamten Längenänderungen zwischen den Befestigungsstellen der Schwen­ kachsen auf dem Schi bei extremen Verformungen der Schi in Richtung des Laufflä­ chenbelages aufgefangen werden können, ohne daß die Schwenkarme über eine zur Oberfläche des Schis senkrechte Lage hinausgeschwenkt werden.
Vorteilhaft ist bei einer Ausbildung gemäß Patentanspruch 18, daß eine zusätzliche Führungsvorrichtung zwischen der Grundplatte bzw. dem Gehäuse des Kupplungsteils und dem fest am Schi montierten Teil der Verbindungseinrichtung eingespart werden kann.
Die Weiterbildung nach Patentanspruch 19 ermöglicht überdies eine rasche Anpassung der Verbindungseinrichtung an unterschiedliche Schuhgrößen.
Die Erfindung wird anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispie­ le näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 Teile eines erfindungsgemäßen Schis mit einem über eine erfindungsgemäß ausgestaltete Verbindungsvorrichtung darauf befestig­ ten Schischuh in Seitenansicht, in schematisch vereinfachter Darstellung;
Fig. 2 den Vorderbacken der erfindungsgemäßen Verbindungsvorrichtung bei zum Teil entferntem Gehäuse in Draufsicht und ebenfalls vereinfachter schematischer Darstellung;
Fig. 3 den Schi mit der Verbindungsvorrichtung in Stirnansicht geschnitten ge­ mäß den Linien III-III in Fig. 2;
Fig. 4 eine andere Ausführungsvariante einer erfindungsgemäßen Verbindungs­ vorrichtung in Stirnansicht, geschnitten und stark vereinfachter schema­ tischer Darstellung;
Fig. 5 eine andere Ausführungsvariante der Anordnung einer Dämpfungs- und bzw. oder Verbindungsvorrichtung zwischen einem Schi und der Verbin­ dungsvorrichtung in Stirnansicht, teilweise geschnitten und vereinfachter schematischer Darstellung;
Fig. 6 eine andere Ausführungsvariante einer erfindungsgemäßen Verbindungs­ vorrichtung zwischen einem Vorderbacken und einem Schi in Seitenan­ sicht, teilweise geschnitten, in vereinfachter schematischer Darstellung;
Fig. 7 die erfindungsgemäße Verbindungsvorrichtung nach Fig. 6 in Draufsicht und teilweise geschnitten;
Fig. 8 eine Ausführungsvariante einer erfindungsgemäßen Verbindungsvorrich­ tung mit über Schwenkarme mit dem Schi verbundene Kupplungsteile der Verbindungsvorrichtung in Seitenansicht bei einem unbelasteten bzw. nur durch einen Benutzer belasteten Schi;
Fig. 9 die Verbindungsvorrichtung nach Fig. 8 in Seitenansicht bei in Richtung des Laufflächenbelages stark durchgebogenem Schi;
Fig. 10 eine andere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Verbindungsvor­ richtung zwischen Schi und Schischuh unter Verwendung einer Parallelo­ grammhebelanordnung in Seitenansicht und vereinfachter schematischer Darstellung;
Fig. 11 die Verbindungsvorrichtung in Stirnansicht geschnitten gemäß den Li­ nien XI-XI in Fig. 10.
In Fig. 1 ist von einem Schi 1 ein vorderes Ende 2 und ein hinteres Ende 3 sowie da­ zwischenliegende Teile im Bereich von durch einen Vorderbacken 4 und einen Hinter­ backen 5 gebildete Kupplungsteile 6 und 7 einer Verbindungseinrichtung 8 gezeigt.
Mit der Verbindungseinrichtung 8 kann ein Schischuh 9 auf dem Schi 1 lösbar befe­ stigt werden. Zum Befestigen des Schischuhes 9 am Schi 1 dienen Halteteile 10 und 11, die an einem Gehäuse 12 und 13 der Vorderbacken 4 bzw. Hinterbacken 5 gelagert sind.
Bei der gezeigten Verbindungseinrichtung 8 ist das Gehäuse 12 des Vorderbackens 4 über eine Fixiervorrichtung 14 in unterschiedlichen Relativlagen - wie beispielsweise durch strichlierte Linien angedeutet - in Längsrichtung gegenüber dem Schi 1 gemäß Pfeil 15 auf einer Grundplatte 16 verstell- und arretierbar. Zusätzlich kann damit aber auch eine Distanz zwischen den Halteteilen 10 und 11, der über ein Verbindungsele­ ment 17 in Längsrichtung des Schis - Pfeil 15 - miteinander verbundenen Vorderbac­ ken 4 und Hinterbacken 5 voreingestellt bzw. verändert werden. Der Hinterbacken 5 ist dagegen nur mit dem Verbindungselement 17 gegebenenfalls ebenfalls über eine Fi­ xiervorrichtung 14 bewegungsverbunden. Das Gehäuse 13 ist in einer Längsführungs­ vorrichtung 18 einer Grundplatte 19 gemäß einem Pfeil 20 frei verschiebbar. Dadurch kann sich das Gehäuse 13 bzw. der Hinterbacken 5 sowohl relativ zur Grundplatte 19 als auch zum Schi 1 frei bewegen.
Wie nun besser in Verbindung mit den Fig. 2 und 3 zu ersehen ist, ist jede der Grund­ platten 16 bzw. 19 über eine Schwenkachse 21 bzw. 22 mit einer am Schi montierten Lagerplatte 23 bzw. 24 verbunden.
Die Schwenkachsen 21, 22 sind in ihrer in Längsrichtung voneinander distanzierten Scharnierösen 25 der Grundplatte 16 bzw. Scharnierösen 26 der Lagerplatte 23 gehal­ tert. Die Fixierung der Schwenkachsen 21 bzw. 22 kann durch Schrauben 27 erfolgen. Es ist aber ebenso wie in Fig. 2 schematisch angedeutet auch möglich, durch eine Rif­ felung bzw. Verzahnung 28 der Schwenkachsen 21 im Bereich der Scharnierösen 26 der Lagerplatte 23, diese quer zur Längsrichtung des Schis 1 zu fixieren.
Durch die Führung der Schwenkachse 21, 22 in mehreren Scharnierösen 25, 26 werden die auftretenden hohen Kräfte gleichmäßig über die gesamte Länge der Schwenkach­ sen 21, 22 aufgeteilt und örtliche Überbeanspruchungen bzw. Knickungen oder Ker­ bungen der Schwenkachsen 21, 22 über einen langen Zeitraum verhindert.
Wie weiters aus Fig. 2 besser zu ersehen ist, ist die Lagerplatte 23 über Befestigungs­ vorrichtungen 29, z. B. Schrauben 30, am Schi 1 befestigt. Die Befestigung der Lager­ platte 23 kann derart erfolgen, daß das Gehäuse 12 des Vorderbackens in eine senk­ rechte Stellung zum Schi 1 hochgeschwenkt wird, worauf die unter dem Gehäuse 12 bzw. der Grundplatte 16 liegenden Schrauben 30 von oben her zugängig sind. Gleicher­ maßen kann auch der Hinterbacken 5 mit seinem Gehäuse 13 um die Schwenkachse 22 senkrecht nach oben geschwenkt werden, sodaß die ebenfalls, z. B. durch Schrauben 30, gebildeten Befestigungsvorrichtungen der Lagerplatte 24 in den Schi 1 einge­ schraubt werden können.
Die Ausbildung des Vorderbackens 4 bzw. Hinterbackens 5 kann entsprechend beliebi­ gen aus dem Stand der Technik bekannten Vorrichtungen erfolgen, ebenso die Ausbil­ dung der Fixiervorrichtung 14 bzw. der Längsführungsvorrichtung 18 und des Verbin­ dungselementes 17. Bevorzugt erfolgt eine Ausbildung entsprechend den Ausführun­ gen in der DE 31 09 754 C2, EP 0 084 324 B1 oder AT 379 316 B.
Um die Schwenkbewegung der Grundplatten 16 bzw. 19 nach oben hin zu begrenzen, kann zumindest eine der Scharnierösen 25 der Grundplatte 16 bzw. 19 mit einem vor­ springenden Anschlag 31, beispielsweise einer Anschlagnase, versehen sein. Damit ist ein Verschwenken des Vorderbackens 4 beispielsweise nur in eine senkrecht zu einer Oberfläche 32 verlaufende Lage möglich.
Zur Dämpfung der Relativbewegungen zwischen dem Schischuh 9 und dem Schi 1 können im Bereich einer Aufstandsfläche 33 bzw. 34 im Bereich des Vorder- bzw. Hinterbackens 4, 5 zwischen den Grundplatten 16 und 19 bzw. dem Verbindungsele­ ment 17 und dem Schi 1 bzw., wie im vorliegenden Ausführungsbeispiel den Lagerplat­ ten 23 und 24 Dämpfungsvorrichtungen 35, 36 angeordnet sein.
Wie besser aus Fig. 3 zu ersehen ist, sind die Lagerplatten 23 in etwa C-förmig ausge­ bildet, wobei die beispielsweise aus einer Gummiplatte 37 bestehende Dämpfungsvor­ richtung 35 mit leistenartigen Vorsprüngen 38 versehen ist, die in die nach innen gebo­ genen Längsränder der Lagerplatte 23 eingreifen. Damit ist die Dämpfungsvorrichtung 35 fest am Schi 1 gehaltert. Die Grundplatte 16 kann nun, wie bei dieser Ausführungs­ form gezeigt, lose mit einer Oberseite 39 auf der Dämpfungsvorrichtung 35 aufliegen. Es ist aber ebenso möglich, daß die Grundplatte 16 nach der Montage der Dämpfungs­ vorrichtung 35 mit dieser durch einen Klebe- und bzw. oder Vulkanisiervorgang ver­ bunden wird.
Erfolgt keine direkte Verbindung zwischen der Dämpfungsvorrichtung 35 bzw. der Gummiplatte 37 und der Grundplatte 16 bzw. 19, so ist ein rascher Austausch und so­ mit auch ein Wechsel und eine Anpassung der Gummiplatte 37 an unterschiedliche Härten bzw. Dämpfungseigenschaften und somit an unterschiedliche Einsatzzwecke bzw. Fahrbedingungen des Schis möglich. So ist es beispielsweise bei einer derartigen Ausgestaltung vorteilhaft, bei einer sehr harten Piste, bei welcher hohe Kantendruck­ kräfte erforderlich sind, entsprechend harte Dämpfungsvorrichtungen einzusetzen, wo­ bei diese in ihren Oberflächenbereichen mit hoch elastischen Schichten versehen sein können, sodaß die kurzwelligen Schläge, die durch Rippen bei harten Pisten entstehen, gedämpft und danach unmittelbar eine Steuerbewegung durch entsprechenden Druck­ aufbau in den Kantenbereich eingeleitet werden kann.
Bei Weichschnee wird es sich empfehlen, entsprechend weiche und damit leicht ela­ stisch verformbare Dämpfungsvorrichtungen 35 einzusetzen.
In Fig. 4 ist gezeigt, daß die Dämpfungsvorrichtung 35 bzw. 36 sowohl auf ihrer dem Schi 1 zugewandten als auch auf der der Grundplatte 16 bzw. 19 zugewandten Seite mit einer Stützplatte 40, 41 versehen sein kann. Diese Stützplatten 40, 41 können an der Dämpfungsvorrichtung 35 angeklebt bzw. auf diese aufvulkanisiert sein. Mittels dieser Stützplatten 40, 41 kann die Dämpfungsvorrichtung 35 bzw. 36 in Führungsvor­ richtungen 42 bzw. 43 in der Grundplatte 16 bzw. 19 und der Lagerplatte 23 bzw. 24 gehaltert bzw. auswechselbar geführt sein.
Zusätzlich ist gezeigt, daß neben der Anordnung der Schwenkachse 21 bzw. 22 die Grundplatte 16 und die Lagerplatte 23 bzw. die Grundplatte 19 und die Lagerplatte 24 über eine Vertikalführungsvorrichtung 44 in einer senkrecht zur Oberfläche 32 des Schis 1 und parallel zu dessen Längsrichtung - Pfeil 15 - verlaufenden Führungsebene 45 geführt sein können. Dazu sind sowohl die Lagerplatte 23 als auch die Grundplatte 16 bzw. aber auch die Grundplatte 19 und Lagerplatte 24 mit Führungsteilen 46 bzw. 47 versehen, wobei der Führungsteil 46 durch eine schlitzartige Führung und der Füh­ rungsteil 47 durch einen leistenartigen Vorsprung gebildet sein kann. Durch diese Ver­ tikalführungsvorrichtung 44 wird die Biegebeanspruchung bzw. Scherbeanspruchung der Schwenkachse 21 vor allem beim Ausüben von Kantendrücken auf den Schi 1 über den Schischuh 9 verringert.
In Fig. 5 ist eine andere Ausführungsform der Dämpfungsvorrichtung 35 bzw. 36 ge­ zeigt, bei der in einer Gummiplatte 37 entweder kreisförmige oder schlitzförmige Aus­ nehmungen 48 bzw. 49 in Form einer T-Nut vorgesehen sind. In diese Ausnehmungen 48 bzw. 49 greifen Vorsprünge 50 bzw. 51 ein, die jeweils mit der Lagerplatte 23 bzw. 24 und bzw. oder der Grundplatte 16 und bzw. oder 19 bewegungsverbunden sind. Auf der Grundplatte 16 und bzw. oder 19 ist jeweils das Gehäuse 12 bzw. 13 des Vorder­ backens 4 bzw. Hinterbackens 5 befestigt.
Bei dem in Fig. 5 gezeigten Ausführungsbeispiel ist weiters die mit dem Schi 1 mittels der Befestigungsvorrichtung 29 verbundene Lagerplatte 23 mit der Grundplatte 16 über ein Doppelgelenk 52 verbunden, dessen detaillierte Ausführung anhand der nach­ folgenden Ausführungsbeispiele näher erläutert werden wird.
In den Fig. 6 und 7 ist eine Verbindungseinrichtung 8 zwischen einem Schischuh 9 und einem Schi 1 gezeigt, bei der die Verbindung zwischen der ein Gehäuse 12 eines Vorderbackens 4 aufnehmenden Grundplatte 16 und einer am Schi 1 mittels einer Be­ festigungsvorrichtung 29 befestigten Lagerplatte 23 über ein Doppelgelenk 52 erfolgt. Dazu ist sowohl auf der Grundplatte 16 als auch auf der Lagerplatte 23 jeweils eine Schwenkachse 53, 54 in Scharnierösen 55, 56 gelagert, die jeweils mit der Grundplatte 16 bzw. der Lagerplatte 23 bewegungsverbunden sind. Die beiden Schwenkachsen 53 bzw. 54 lagern weiters Schwenkarme 57. Diese Schwenkachsen 53, 54 sind in einer Distanz 58 voneinander angeordnet. Sind der Vorderbacken 4 und der Hinterbacken 5 in Längsrichtung unbeweglich am Ski 1 befestigt, so entspricht die Distanz 58 zumin­ dest der Hälfte einer möglichen Verkürzung des Abstandes zwischen den Halteteilen 10 und 11 in Höhe einer Schuhsohle 60 bei maximaler Durchbiegung des Schis in Richtung einer Lauffläche 59, zwischen den Halteteilen 10 und 11 in Höhe einer Schuhsohle 60.
Zur Dämpfung der Auslenkungsbewegungen des Vorderbackens 4 gegenüber dem Schi 1 ist im Bereich der Aufstandsfläche 33 des Schischuhes 9 im Bereich des Halteteils 10 am Schi bzw. der Lagerplatte 23 eine Dämpfungsvorrichtung 61 angeordnet. Ein Zwischenraum zwischen der Dämpfungsvorrichtung 61 und den Schwenkarmen 57 kann durch einen Füllkörper 62, beispielsweise aus einem elastomeren leicht verform­ baren Kunststoff gebildet sein. Dieser kann eine wesentlich geringere Shore-Härte und erheblich höhere Elastizität aufweisen, als die beispielsweise durch einen Gummiblock 63 gebildete Dämpfungsvorrichtung 61. Durch die Wahl der Härte und Elastizität der Dämpfungsvorrichtung 61 kann das Schwingungsverhalten bzw. Dämpfungsverhalten zwischen Schischuh 9 und Schi 1 einfach verändert werden. Die Ausbildung der Bin­ dung unter Verwendung eines Verbindungselementes 17 kann beispielsweise entspre­ chend Fig. 1 erfolgen.
Zum Dämpfen der Relativbewegung zwischen dem Vorderbacken 4 bzw. dem Schi­ schuh 9 und dem Schi 1 kann eine Dämpfungsvorrichtung 64 vorgesehen sein, die an Kragarmen 65, die am Schi 1 bzw. der Lagerplatte 23 befestigt sein können, abgestützt sind. Bei einer Relativverschwenkung zwischen dem Vorderbacken 4 und dem Schi 1 bewegt sich nun die Schwenkachse 53 entlang eines Kreisbogens 66 um die auf dem Schi 1 fixierte Schwenkachse 54. Dadurch kommen, wie mit strichlierten Linien ange­ deutet, die Scharnierösen 55 in den Bereich der Dämpfungsvorrichtungen 64 und die weitere Relativbewegung zwischen dem Vorderbacken 4 und dem Schi 1 in zueinander entgegengesetzte Richtungen wird verzögert bzw. gedämpft. Dadurch baut sich auch ein immer größerer Widerstand auf, der einer weiteren Distanzierung bzw. Verschwen­ kung zwischen dem Schi 1 und dem Vorderbacken 4 entgegenwirkt.
Die gleiche Anordnung kann selbstverständlich auch für den Hinterbacken 5 vorgese­ hen werden. Durch das Zusammenwirken der Dämpfungsvorrichtungen 64 und 61 kön­ nen somit die Relativbewegungen zwischen dem Schi 1 und dem Vorderbacken 4 in entgegengesetzten Richtungen gedämpft und begrenzt werden.
In Fig. 8 und 9 ist nun die Ausbildung einer erfindungsgemäßen Verbindungseinrich­ tung 8 unter Verwendung eines Doppelgelenks 52 sowohl zwischen dem Vorderbacken 4 als auch dem Hinterbacken 5 und dem Schi 1 dargestellt. Während die Darstellung in Fig. 8 die Stellung des Vorderbackens 4 und des Hinterbackens 5 sowie der Doppelge­ lenke 52 bei zur vereinfachten Darstellung nahezu ebenflächig verlaufendem Schi 1 gezeigt ist, zeigt die Darstellung in Fig. 9 die Stellung des Vorderbackens 4 bzw Hin­ terbackens 5 und der Doppelgelenke 52 bei in Richtung der Lauffläche 59 durchgebo­ genem Schi 1.
Im Bereich des Vorderbackens 4 und des Hinterbackens 5 ist wiederum eine Lagerplat­ te 23 bzw. 24 über Befestigungsvorrichtungen 29 am Schi 1 befestigt. Die Schwenkach­ sen 53, 54 und die Schwenkarme 57 sowie die Scharnierösen 55, 56 bzw. Schwenkar­ me 57 sind entsprechend der Darstellung in Fig. 6 bzw. 7 ausgebildet. Selbstverständ­ lich ist aber auch jedwede andere aus dem Stand der Technik bekannte Ausbildung für das Doppelgelenk 52 möglich.
Die die Schwenkachsen 53 lagernden Scharnierösen 55 sind auf einer für beide ge­ meinsamen Grundplatte 16 angeordnet. Diese Grundplatte 16 kann durch eine Platte aus Metall oder Kunststoff oder aber auch durch ein Band aus derartigen Materialien gebildet sein, welches in zur Lauffläche 59 senkrechten Richtungen elastisch verform­ bar sein kann. Wesentlich ist, daß die Grundplatte 16 in Längsrichtung des Schis mög­ lichst keine oder nur eine äußerst geringe Dehnung bei den zur Halterung des Schischu­ hes 9 am Schi 1 benötigten Kräften erlaubt. Auch auf dieser Grundplatte 16 können der Vorderbacken 4 und der Hinterbacken 5 über Längsführungsvorrichtungen 18 un­ abhängig voneinander einstellbar gelagert sein und mittels Fixiervorrichtungen 14 in ihrer gewünschten Lage fixiert werden. Damit ist eine rasche Anpassung einer Distanz zwischen den Halteteilen 10 und 11 in Längsrichtung des Schis 1 zur Anpassung an unterschiedliche Längen der Schischuhe 9 einfach möglich. Durch eine gemeinsame Verschiebung des Vorderbackens 4 und Hinterbackens 5 gegenüber der Grundplatte ist eine Einstellung des Montagepunktes am Schi möglich.
Wie aus der Darstellung in Fig. 8 zu ersehen ist, sind die Schwenkachsen 53 und 54 in ihrer Ruhestellung in einer Ebene 67 angeordet, die unter einem Winkel 68 schräg zum Schi 1 verläuft. Dadurch ist sichergestellt, daß sich bei einer Verformung des Schis 1, wie sie beispielsweise in Fig. 9 gezeigt ist, die Schwenkarme 57 weiter von einer Oberfläche 69 des Schis 1 entfernen. Durch die Verschwenkung der Schwenkar­ me 57 werden die Schwenkachsen 53 entlang dem Kreisbogen 66, wie dies anhand der Fig. 6 bereits erläutert wurde, verschwenkt. Dadurch setzt sich eine Längsdistanz 70 aus der fixen Länge der durchgehenden Grundplatte 16 und Abständen 71 und 72 zu­ sammen.
Dadurch, daß die Ebene 67 zur Oberfläche 69 bei unverformten bzw. ebenflächigen Schi 1 schräg verläuft ist auch bei einem sogenannten negativen Flex, also bei einer Verformung des Schis 1 in einer zur Darstellung in Fig. 9 entgegengesetzten Richtung noch ein ausreichender Federweg vorhanden. Um zu vermeiden, daß die Schwenkarme 57 über eine gestreckte Lage hinweg ein in Richtung zum Schischuh 9 sich der Ober­ fläche 69 nähernde Lage verschränkt werden, die zu einem Blockieren der freien Be­ wegung des Schis 1 führen kann, ist es beispielsweise möglich, die Lagerplatten 23 bzw. 24 mit Vorsprüngen bzw. Anschlägen 73 zu versehen. Diese Anschläge 73 kön­ nen auch mit entsprechenden Dämpfungsauflagen oder zur Gänze als Stoßdämpfer aus­ gebildet sein, um somit die negative Durchbiegung des Schis 1 ebenfalls zu dämpfen.
Zwischen der Grundplatte 16 und der Oberfläche 69 des Schis 1 kann wieder ein Füll­ körper 62, beispielsweise aus einem sehr leicht verformbaren Werkstoff, insbesondere einem elastomeren Kunststoff vorgesehen sein, welcher die freie Beweglichkeit oder Relativbeweglichkeit zwischen der Grundplatte 16 und der Oberfläche 69 des Schis 1 auch bei tiefen Temperaturen ermöglicht. Dadurch wird nämlich verhindert, daß sich Eis und Schnee zwischen der Oberfläche 69 des Schis 1 und der Grundplatte 16 festset­ zen können. Vorteilhaft ist es hierbei auch, wenn die Oberfläche des Schis 1 im Quer­ schnitt dachförmig ausgebildet ist. In diesem Fall ist es bei entsprechend glatter Ober­ fläche 69 auch möglich auf den Füllkörper 62 gänzlich zu verzichten.
Wird beispielsweise im Bereich des Vorderbackens 4 und bzw. oder des Hinterbackens 5 eine Fixiervorrichtung 14 angeordnet, die sowohl eine Fixierung des Vorderbackens 4 gegenüber der Grundplatte 16 als auch gegenüber einem in strich-punktierten Linien gezeigten Verbindungselement 17 ermöglicht, so können anstelle einer durchgehenden Grundplatte 16 auch zwei getrennte Grundplatten 16 und 19 für den Vorderbacken 4 und den Hinterbacken 5 vorgesehen werden. In diesem Fall ist das Verbindungsele­ ment 17 dann gegebenenfalls voreinstellbar aber fix über die Fixiervorrichtung 14 mit dem Hinterbacken 5 verbunden, der zum Ausgleich von zusätzlichen Biegebeanspru­ chungen unabhängig davon in einer Längsführungsvorrichtung 18 auf der Grundplatte 19 verschiebbar sein kann.
Dadurch ist es möglich, neben einer Einstellung der Distanz zwischen den Halteteilen 10 und 11 des Vorderbackens 4 und Hinterbackens 5 auch die gesamte Verbindungsein­ richtung bestehend aus Vorderbacken 4 und Hinterbacken 5 und Verbindungselement 17 in Längsrichtung des Schis 1 gegenüber diesem in unterschiedlichen Positionen ein­ zustellen, wie dies in Fig. 1 durch strichlierte Linien angedeutet und im Detail be­ schrieben ist. Damit kann bei unterschiedlichen Größen der Schischuhe 9 oder aber auch angepaßt an das Fahrverhalten unterschiedlicher Schifahrer, die gewünschte opti­ male Fahrposition durch Relativverlagerung der Verbindungseinrichtung 8 gegenüber dem Schi 1 eingestellt werden. Zur Dämpfung der Relativbewegungen zwischen den Teilen der Verbindungseinrichtung 8 und dem Schi 1 können zusätzliche Dämpfungs­ vorrichtungen zwischen der Oberfläche 69 des Schis 1 und den Teilen der Verbin­ dungseinrichtung 8 angeordnet sein. Neben aus gummi- bzw. gummiähnlichem oder Kunststoff bestehenden Werkstoffen können hier auch mechanische Stoßdämpfer vor­ gesehen werden.
Durch die Anordnung zweier Doppelgelenke 52 kann die durch die Relativbewegung zwischen Schi 1 und Grundplatte 16 bzw. Schischuh 9 auftretende Längenveränderun­ gen aus der Differenz zwischen Bogen- und Sehnenmaß exakt und ohne Spiel ausgegli­ chen werden, wodurch unerwünschte, die freie Verformung des Schis 1 behindernde Kräfte vermieden werden können. Bei einer Verformung des Schis in Richtung des Laufflächenbelages 59 wird die Grundplatte 16, wie aus Fig. 9 deutlich ersichtlich, von der Oberfläche 69 des Schis 1 abgehoben und bildet eine Sehne mit einem Gesamt­ abstand 74 zu dem annähernd einen Kreisbogen mit der Bogenlänge 75 bildenden Schi 1. Durch die Veränderung der Abstände 71 und 72, z. B. auf die Distanzen 76, 77 be­ dingt durch die Veränderung der Schlagstellung der Schwenkarme 57 wird die Diffe­ renz zwischen der Bogenlänge 75 des Schis 1 und dem Gesamtabstand 74 der zwi­ schen den Schwenkachsen 54 ausgeglichen. Je nach der Verformung des Schis 1 kann es dabei auch zu unterschiedlichen Größen der Abstände 71, 72 bzw. Distanzen 76, 77 kommen. Bei gleichmäßigen Verformungen im Bereich des vorderen bzw. hinteren En­ des 2, 3 des Schis 1 wird es zu annähernd gleich großen Distanzen 76 und 77 kommen.
Damit wird durch die Schrägstellung der Schwenkarme 57 ein Gesamtabstand 74 zwi­ schen den beiden Schwenkachsen 54 bei durchgebogenem Schi 1 ermöglicht, der klei­ ner ist, als die geradlinige Längsdistanz 70 bei unverformtem Schi.
In Fig. 10 und 11 ist eine weitere Befestigungsmöglichkeit zwischen einem Schi 1 und einer Verbindungseinrichtung 8 für einen Schischuh 9, insbesondere einem Vorderbac­ ken 4 gezeigt. Auf dem Schi 1 ist über eine Befestigungsvorrichtung 30 eine Lagerplat­ te 23 befestigt, die über eine Parallelogrammhebelanordnung 78 mit einer Grundplatte 16 verbunden ist. Zwischen der Lagerplatte 23 und der Grundplatte 16 ist als Dämp­ fungsvorrichtung 36 eine Gummiplatte 37 oder ein Block aus anderem Elastomermate­ rial, beispielsweise Kunststoff oder Mischmaterialien angeordnet. Wie ersichtlich ist die Dämpfungsvorrichtung 36, wie bereits anhand der Fig. 4 beschrieben, mit Stützplat­ ten 40, 41 versehen, weshalb für gleiche Teile die gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 4 verwendet werden. Diese Stützplatten 40, 41 sind in Führungsvorrichtungen 42, 43 der Grundplatte 16 und der Lagerplatte 23 gehaltert, die mit der Dämpfungsvorrich­ tung 36 bzw. der Gummiplatte 37 durch einen Klebe- bzw. Vulkanisiervorgang verbun­ den sind. Dadurch wirkt diese Dämpfungsvorrichtung 36 sowohl bei einem Abheben des Vorderbackens 4 von der Oberfläche 69 des Schis 1 als auch bei einer Bewegung des Vorderbackens 4 in Richtung der Oberfläche 69 des Schis 1 dämpfend.
Schwenkarme 79 der Parallelogrammhebelanordnung sind, wie insbesondere aus Fig. 11 zu ersehen, auf beiden Seiten des Schis 1 angeordnet. Desweiteren ist gezeigt, daß Befestigungsvorrichtungen 79 zwischen dem Vorderbacken 4 und der Grundplatte 16 bzw. der Lagerplatte 23 und dem Schi 1 entsprechende Durchbrüche 80 in den Stütz­ platten 40, 41 bzw. auch Ausnehmungen in der Gummiplatte 37 zugeordnet sind, sodaß die freie Dämpfungswirkung der Dämpfungsvorrichtung 36 durch diese Befestigungs­ vorrichtungen 29 nicht behindert wird. Auch beim vorliegenden Ausführungsbeispiel kann der Vorderbacken 4 wieder über ein Verbindungselement 17 mit einem Hinterbac­ ken 5 verbunden sein. Die Schwenkachsen 53, 54 sind direkt an der Grundplatte 16 bzw. der Lagerplatte 23 angeformt oder in dieser verankert. Es ist selbstverständlich aber auch möglich, daß die Lagerplatte 23 bzw. die Grundplatte 19 derart ausgebildet sind, daß quer über die Schibreite durchgehende Schwenkachsen 53 bzw. 54 verwen­ det werden können.
Von Vorteil ist es weiters, wenn der Abstand 71 bzw. 72 zwischen den Schwenkach­ sen 53, 54 in ihrer in Fig. 8 gezeigten Lage größer ist, als eine Hälfte der bei maxima­ ler Durchbiegung des Schis 1 entstehenden Differenz zwischen der Bogenlänge 77 und dem der Sehnenlänge entsprechenden Gesamtabstand 74. Dadurch wird gewährleistet, daß auch bei Extremstverformungen des Schis, die dieser ohne Beschädigung noch überstehen kann, eine Blockierung der Federbewegung des Schis 1 durch die Verbin­ dungseinrichtung 8 nicht auftreten kann.
Abschließend sei der Ordnung halber darauf hingewiesen, daß zum besseren Verständ­ nis der Funktion der erfindungsgemäßen Verbindungseinrichtung viele Teile derselbe schematisch und unproportional vergrößert dargestellt sind. Desweiteren können auch einzelne Ausbildungen einzelner Ausführungsbeispiele bzw. die Ausführungsbeispiele jeweils für sich eigenständige erfindungsgemäße Lösungen bilden.

Claims (19)

1. Verbindungseinrichtung, insbesondere zum Befestigen eines Schischuhes auf einem Schi, mit Kupplungsteilen einer Kupplungsvorrichtung, insbesondere einem Vorderbac­ ken und einem Hinterbacken, welche Kupplungsteile über eine Lagervorrichtung in ei­ nem voreinstellbaren Abstand von den Enden des Schis um eine senkrecht zur Längs­ richtung des Schis und im wesentlichen parallel zur Oberfläche desselben ausgerichte­ te Schwenkachse verschwenkbar gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagervorrichtung zwei am Schi (1) befestigte Lagerplatten (23; 24) aufweist, von wel­ chen eine über ein Doppelgelenk (52) oder eine Gelenksanordnung mit einer Schwen­ kachse (21, 22) mit einer ersten, den einen Kupplungsteil (6; 7) tragenden Sohlen- bzw. Grundplatte (16; 19) und die andere Lagerplatte (24; 23) über eine Gelenksanord­ nung mit einer Schwenkachse (22; 21) mit einer zweiten, den weiteren Kupplungsteil (7; 6) tragenden Sohlen- bzw. Grundplatte (19; 16) schwenkbar verbunden ist und zu­ mindest ein Kupplungsteil (6, 7), insbesondere der Vorder- bzw. Hinterbacken (4, 5) der Schibindung, in einer der Sohlen- bzw. Grundplatten (16, 19) in Schilängsrichtung frei beweglich gelagert ist und daß zwischen den Lagerplatten (23, 24) oder dem Schi (1) und dem Kupplungsteil (6, 7) oder der Sohlen- bzw. Grundplatte (16, 19) eine Dämpfungsvorrichtung (35, 36; 61; 64) angeordnet ist und die Kupplungsteile (6, 7) über ein zugsteifes Verbindungselement (17) in einem in Schilängsrichtung voreinstell­ baren Abstand voneinander gehaltert sind.
2. Verbindungseinrichtung, insbesondere zum Befestigen eines Schischuhes auf einem Schi, mit Kupplungsteilen einer Kupplungsvorrichtung, insbesondere einem Vorderbac­ ken und einem Hinterbacken, welche Kupplungsteile über eine Lagervorrichtung in ei­ nem voreinstellbaren Abstand von den Enden des Schis um eine in der Ausgansstel­ lung senkrecht zur Längsrichtung des Schis und im wesentlichen parallel zur Oberflä­ che desselben ausgerichtete Schwenkachse verschwenkbar gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagervorrichtung zwei am Schi (1) befestigte Lagerplatten (23, 24) sowie eine die Kupplungsteile (6, 7) tragende Sohlen- bzw. Grundplatte (16) aufweist und eine der Lagerplatten (23, 24) zumindest eine Schwenkachse (21, 22) und die andere der Lagerplatten (23, 24) über einen Gewichtshebel bzw. Schwenkarm mit zwei Schwenkachsen (53, 54) eines Doppelgelenkes (52) mit je einem Endbereich der Sohlen- bzw. Grundplatte (16) schwenkbar verbunden ist und daß zwischen der Lagerplatte (23, 24) und dem Kupplungsteil (6, 7) oder der Sohlen- bzw. Grundplatte (16) ein Füllkörper (62) als Dämpfungsvorrichtung (35, 61) angeordnet ist und die Kupplungsteile (6, 7) auf der Sohlen- bzw. Grundplatte (16) angeordnet sind und die Dämpfungsvorrichtung (35, 61) an ihren dem Kupplungsteil (6, 7) bzw. der Sohlen- bzw. Grundplatte (16, 19) und bzw. oder der Lagerplatte (23, 24) zugewandten Ober­ flächen mit einer Stützplatte (40, 41) aus steifen Materialien, insbesondere aus Metall versehen ist, die über einen Klebe- und bzw. oder einen Vulkanisier- und bzw. oder Schäum- bzw. Spritzvorgang mit der Dämpfungsvorrichtung (35, 61) verbunden ist.
3. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungsvorrichtung (35, 61) im Bereich einer Aufstandsfläche (33, 34) und bzw. oder von Halteteilen (10, 11) des Vorderbackens (4) und Hinterbackens (5) für den Schischuh (9) angeordnet ist.
4. Verbindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Dämpfungsvorrichtung (35, 61) durch ein elastisches Kunststoff- und bzw. oder Gummielement, z. B. eine Gummiplatte (37) gebildet ist, welches in ei­ ner Führungsvorrichtung (43) der Lagerplatte (23, 24) gehaltert ist.
5. Verbindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Dämpfungsvorrichtung (35, 61) in einer Führungsvorrichtung (42) der Grundplatte (16, 19) bzw. der Grundplatten (16, 19) gehaltert ist.
6. Verbindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Dämpfungsvorrichtung (35, 61) mit Lagerplatte (23, 24) und/oder Kupplungsteil (6, 7) oder einer Grundplatte (16, 19) desselben durch einen Klebe- und bzw. oder Vulkanisiervorgang verbunden ist.
7. Verbindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge­ kennzeichnet, daß Kupplungsteil (6, 7) und Lagerplatte (23, 24) zusammenwirkende Führungsteile (46, 47) einer Vertikalführungsvorrichtung (44) umfassen, die eine be­ vorzugt senkrecht zur Oberfläche (69) des Schis (1) verlaufende Führungsebene (45) aufweist.
8. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stütz­ platten (40, 41) der Dämpfungsvorrichtungen (35, 61) mit den Führungsvorrichtungen (42, 43) von Lagerplatte (23, 24) und Kupplungsteilen (6, 7) bzw. der Grundplatte (16, 19) formschlüssig zusammenwirken.
9. Verbindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Schwenkachse (21, 22; 53, 54) sowohl in der Lagerplatte (23, 24) als auch im Kupplungsteil (6, 7) bzw. der Grundplatte (16, 19) in mehreren, in deren Längsachse voneinander distanziert, insbesondere abwechselnd hintereinander angeordneten Scharnierösen (25, 26) gehaltert ist.
10. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (21, 22; 53, 54) durch einen Schwenkzapfen gebildet ist, der in den Scharnierösen (25, 26) der Lagerplatte (23, 24) oder des Kupplungsteils bzw. der Grundplatte (16, 19) verdrehsicher gehaltert ist.
11. Verbindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Lagerplatte (23, 24) unterhalb des Kupplungsteils (6, 7) ange­ ordnet ist und Befestigungsvorrichtungen (29) zwischen dem Schi (1) und der Lager­ platte (23, 24), insbesondere Schrauben (30) ebenfalls unterhalb des Kupplungsteils (6, 7) angeordnet sind.
12. Verbindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Schwenkachse (21, 22; 53, 54) mit einer rasch lösbaren Fixier­ vorrichtung zum Lösen der Verbindung zwischen Lager- und Grundplatte (23, 24; 16, 19) versehen ist.
13. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkarme (57) in einer in Richtung des gegenüberliegenden Kupplungteils leicht ansteigenden schrägen Lage, insbesondere bei durch das Gewicht des Benutzers bela­ stetem Schi (1) angeordnet sind.
14. Verbindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Lagerplatte (23, 24) und bzw. oder der Kupplungsteil (6, 7) bzw. die Grundplatte (16, 19) oder die Schwenkarme (57) bzw. die Scharnierösen (55, 56) mit Anschlägen (31), insbesondere Endanschlägen zur Begrenzung der Schwenkbewegung versehen sind.
15. Verbindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Lagerplatte (23, 24) mit einer Grundplatte (16, 19) bzw. einem Gehäuse (12, 13) des Kupplungsteils über eine Parallelogrammhebelanordnung (78) verbunden ist.
16. Verbindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge­ kennzeichnet, daß zwischen der Lagerplatte (23, 24) und der Grundplatte (16, 19) bzw. einem Gehäuse (12, 13) der Kupplungsteile (6, 7) eine durchgehende Dämpfungs­ vorrichtung (35, 61) angeordnet ist, die über ihren Längsbereich unterschiedliche Dämpfungscharakteristiken aufweist.
17. Verbindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge­ kennzeichnet, daß eine Distanz (58) zwischen den Schwenkachsen (21, 22; 53, 54) der Schwenkarme (57) größer ist, als zumindest die Hälfte der Differenz eines Abstandes zwischen den Halteteilen (10, 11) der beiden voneinander distanzierten Kupplungstei­ le (6, 7) bei unverformtem und maximal verformtem Schi (1).
18. Verbindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Grundplatte (16, 19) in der Führungsvorrichtung (42, 43) für die Stützplatte (40, 41) relativ zu dieser in Längsrichtung des Schis (1) verstellbar ist.
19. Verbindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Verbindungselement (17) mit einer Längsverstellvorrichtung versehen ist.
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