DE4101889C2 - Kehrmaschine mit einem zwei voneinander trennbare Gehäuseteile aufweisenden Gehäuse sowie mit einer Vorrichtung zum Verbinden der beiden Gehäuseteile - Google Patents
Kehrmaschine mit einem zwei voneinander trennbare Gehäuseteile aufweisenden Gehäuse sowie mit einer Vorrichtung zum Verbinden der beiden GehäuseteileInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kehrmaschine mit einem zwei vonein
ander trennbare Gehäuseteile aufweisenden Gehäuse, von denen
eines zur Lagerung von zwei Tellerbesen dient und das andere
als Kehrgutaufnahmebehälter ausgebildet ist, sowie mit einer
Vorrichtung zum Verbinden der beiden Gehäuseteile, die Mittel
zum Zentrieren und Mittel zum Verriegeln der beiden Gehäusetei
le aufweist.
Es ist eine Kehrmaschine bekannt (Haaga top Kehrmaschinenkata
log der Firma Haaga Kunststofftechnik GmbH in 7312 Kirchheim/-
Teck-Ötlirigen), deren Gehäuse aus zwei Gehäuseteilen besteht,
von denen das vordere zwei Tellerbesen lagert und das hintere
als Kehrgutaufnahmebehälter dient. Die beiden Gehäuseteile sind
voneinander trennbar, um beispielsweise den Kehrgutbehälter zu
entleeren. Für eine erneute Verbindung der beiden Gehäuseteile
werden zunächst beide Gehäuseteile durch eine Bedienperson von
Hand so weit gekippt oder angehoben, daß der Kehrgutbehälter in
zwei Haken an der rückwärtigen Unterseite des Vorderteils
eingehängt werden kann. Anschließend werden die beiden Gehäuse
teile an ihrer Oberseite von Hand zusammengedrückt und mittels
eines mit einem Rasthaken versehenen Behältergriffs in dieser
zusammengefügten Position miteinander verriegelt.
Aus der DE 22 62 648 A1 und aus der DE 36 05 235 A1 ist eine
Kehrmaschine mit einem Gehäuse aus einem Unterteil und einem
Oberteil bekannt, die mittels eines Scharniers aneinander an
gelenkt und mittels einer lösbaren Verriegelung miteinander
verriegelbar sind. Zum Entleeren des als Kehrgutaufnahmebe
hälter dienenden Unterteils können die beiden Gehäuseteile
auseinanderbewegt werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Kehrmaschine der eingangs
genannten Art zu schaffen, bei der das Aneinanderkuppeln der
beiden Gehäuseteile leichter ausführbar ist.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Mittel zum Zentrie
ren eine Einführhilfe enthalten, mittels der das eine Gehäuse
teil an das in einer gekippten Ruhestellung auf einer Bodenflä
che aufliegende andere Gehäuseteil ansetzbar ist, und daß die
Mittel zum Verriegeln ein an einem Gehäuseteil angelenktes Ver
riegelungselement zum Zusammenziehen der beiden Gehäuseteile in
ihre Betriebsposition enthalten.
Dadurch reicht es zum Verbinden der beiden Gehäuseteile aus,
lediglich ein Gehäuseteil - beispielsweise den Kehrgutaufnahme
behälter - anzuheben und an das auf dem Boden aufliegende ande
re Gehäuseteil derart anzusetzen, daß die Einführhilfe in Ein
griff kommt. Durch die anschließende Betätigung des Verriege
lungselementes werden die beiden Gehäuseteile automatisch
zusammengezogen und korrekt zusammengefügt, ohne daß die beiden
Gehäuseteile von Hand dabei zueinander ausgerichtet werden
müssen.
In Ausgestaltung der Erfindung sind die Mittel zum Zentrieren
der beiden Gehäuseteile im Bereich des Bodens und die Mittel
zum Verriegeln der beiden Gehäuseteile im Bereich der Oberseite
des Gehäuses angeordnet. Durch diese Maßnahme ist es möglich,
die beiden Gehäuseteile in einfacher Weise zunächst vorzu
zentrieren und anschließend beispielsweise mit Hilfe eines
einzigen Verriegelungselementes miteinander zu verriegeln.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weisen die Mittel zum
Zentrieren zueinander korrespondierende, hakenförmige und ge
lenkartig ineinander einhängbare Profilierungen auf.
In weiterer Ausgestaltung ist wenigstens eine Profilierung mit
einer auf einem Scheitel der korrespondierenden Profilierung
des anderen Gehäuseteils aufsetzbaren, in Richtung dieses Ge
häuseteils schräg nach unten weisenden Gleitfläche versehen.
Durch diese schräge Gleitfläche rutscht die Profilierung des
einen Gehäuseteils nach dem Aufsetzen auf den Scheitel der
Profilierung des anderen Gehäuseteils entlang des Scheitels
dieser Profilierung in diese hinein, sobald das Verriegelungs
element tätig wird und die beiden Gehäuseteile zusammenzieht.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist das Verriegelungs
element schwenkbar an dem einen Gehäuseteil gelagert und ent
hält einen Rasthaken, der von unten her an einer Rastkante des
anderen Gehäuseteils angreift. In weiterer Ausgestaltung ist an
der Oberseite des Rasthakens eine zu seinem Ende hin ansteigen
de Anlaufschräge vorgesehen. Bei der Verriegelungsbewegung des
Verriegelungselementes gleitet diese Anlaufschräge an der
Rastkante des anderen Gehäuseteils entlang, bis der Rasthaken
die Rastkante vollständig hintergreift. Durch diese Gleitbewe
gung werden die beiden Gehäuseteile aus ihrer vorzentrierten
Position in ihre Betriebsposition zusammengezogen.
In weiterer Ausgestaltung ist an dem Gehäuseteil, an dem das
Verriegelungselement angelenkt ist, ein den Schwenkbereich des
Verriegelungselementes begrenzender Anschlag vorgesehen. Befin
det sich das Verriegelungselement beispielsweise am Kehrgut
aufnahmebehälter, so dient das Verriegelungselement gleich
zeitig als Griff, an dem der Kehrgutaufnahmebehälter hochgeho
ben und getragen werden kann.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind Mittel zum Arre
tieren des Verriegelungselementes in der die beiden Gehäusetei
le verriegelnden Betriebsposition vorgesehen. Dies ist zweck
mäßig, um während des Betriebes ein Lösen des Verriegelungs
elementes zu verhindern.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus
den Unteransprüchen sowie aus der nachfolgenden Beschreibung
eines Ausführungsbeispieles der Erfindung, das in den Zeich
nungen dargestellt ist.
Fig. 1 zeigt in einer Seitenansicht schematisch eine
Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Kehrmaschine,
bei der zum Verbinden der beiden Gehäuseteile diese
im Bereich ihres Bodens mit Hilfe von Zentrierungs
mitteln gegenseitig zentriert und anschließend im
Bereich ihrer Oberseite mittels eines gestrichelt
dargestellten Verriegelungselementes zusammengezogen
und miteinander verriegelt sind,
Fig. 2 in vergrößerter Darstellung einen Ausschnitt X der
Fig. 1, d. h. ein Verriegelungselement nach Fig. 1,
das am hinteren Gehäuseteil schwenkbar gelagert ist,
Fig. 3 die Mittel zum Zentrieren in vergrößerter Darstellung
des Ausschnitts Y der Fig. 1,
Fig. 4 ebenfalls in vergrößerter Darstellung des Ausschnittes
Y nach Fig. 1 die zu Fig. 3 korrespondierende hakenför
mige Profilierung des vorderen Gehäuseteils, in das die
Profilierung des hinteren Gehäuseteils einhängbar ist,
wobei die Profilierung als Schnitt entlang der Linie
IV-IV der Fig. 5 dargestellt ist und
Fig. 5 eine Draufsicht in Richtung des Pfeiles V der Fig. 4
auf die zur Front des Gehäuseteils gesehene, rechte
hakenförmige Profilierung.
Eine Kehrmaschine nach Fig. 1 weist ein vorderes Gehäuseteil
(1) auf, das das noch zu beschreibende Kehrteil bildet. Die
Kehrmaschine weist zudem ein hinteres Gehäuseteil (2) auf, das
zum vorderen Gehäuseteil (1) hin geöffnet ist und als Aufnah
mebehälter für Kehrgut dient. Die beiden Gehäuseteile (1, 2)
sind jeweils selbsttragende Konstruktionen, die direkt mit
einander verbunden werden, d. h. nicht etwa in einen gemeinsamen
Rahmen eingesetzt werden. Das vordere Gehäuseteil (1) ist mit
zwei nach innen rotierenden Tellerbesen (3) versehen, deren
Rotationsachse (4) zur Lotrechten derart geneigt ist, daß die
Tellerbesen (3) in ihrem vorderen Bereich den Boden über
streichen und kehren. Die Tellerbesen (3) werden durch im
Inneren ihrer Borstenkränze angeordnete und auf dem Boden auf
liegende Rollen angetrieben, die in Fig. 1 lediglich angedeutet
sind. Die Tellerbesen (3) kehren auf dem Boden liegendes Kehr
gut nach innen zu einer Kehrlippe, die an einer Aufnahmeplatte
angebracht ist. Diese Aufnahmeplatte reicht bis zu dem als
Kehrgutbehälter dienenden hinteren Gehäuseteil (2), so daß das
auf die Kehrlippe gekehrte Kehrgut nach hinten in den Kehrgut
behälter geführt wird. Das Gehäuseteil (2) ist in seinem
hinteren Bereich mit einer Laufrolle (5) versehen, die ein
einfaches Schieben der Kehrmaschine ermöglicht. Zum Schieben
der Kehrmaschine durch eine Bedienperson ist ein bügelartiger
Schiebegriff (6) vorgesehen, der am vorderen Gehäuseteil (1)
schwenkbar angeordnet ist. Beide Gehäuseteile (1) und (2) sind
aus Kunststoff hergestellt. Aufbau und Funktionsweise des
Kehrantriebs sowie der Aufnahmeplatte zum Aufnehmen und Weiter
führen des Kehrguts in den Kehrgutbehälter sind ausführlich in
der DE-PS 22 62 648 sowie in der DE-OS 36 05 235 beschrieben,
so daß an dieser Stelle nicht weiter darauf eingegangen wird.
Um ein Entleeren des Kehrgutbehälters, d. h. des hinteren Gehäu
seteils (2), in einfacher Weise zu ermöglichen, wird das gesam
te hintere Gehäuseteil (2) vom vorderen Gehäuseteil (1) ge
trennt, so daß dieses Gehäuseteil (2) allein weggetragen und
entleert werden kann. Um die Gehäuseteile (1) und (2) mitein
ander zu verbinden und während des Betriebs eine einwandfreie
Verriegelung zu gewährleisten, ist im Bereich der aneinander
anschließenden korrespondierenden Stirnseiten der beiden
Gehäuseteile (1) und (2) eine Vorrichtung vorgesehen, die die
beiden Gehäuseteile (1, 2) im Betriebszustand derart miteinander
verbindet, daß eine starre Einheit erhalten wird.
Die Vorrichtung zum Verbinden der beiden Gehäuseteile (1) und
(2) enthält Mittel zum Zentrieren sowie Mittel zum Verriegeln
der beiden Gehäuseteile (1) und (2). Bei der Ausführungsform
nach den Fig. 1 bis 5 befinden sich die Mittel zum Zentrieren
im Bereich des Gehäusebodens der beiden Gehäuseteile (1) und
(2). Die Mittel zum Verriegeln sind im Bereich der Oberseite
der beiden Gehäuseteile (1) und (2) angeordnet. In Fig. 1 sind
sowohl die Mittel zum Verriegeln als auch die Mittel zum
Zentrieren in den Ausschnitten (X) und (Y) lediglich schema
tisch dargestellt. Für die nachfolgende ausführliche Beschrei
bung wird daher für die Mittel zum Zentrieren auf die Fig. 3
bis 5 und für die Mittel zum Verriegeln der beiden Gehäuseteile
(1) und (2) auf die Fig. 2 verwiesen.
Sind die beiden Gehäuseteile (1) und (2) voneinander getrennt,
so liegt das vordere Gehäuseteil (1) in seiner Ruhestellung
nach hinten gekippt auf dem Boden auf, da es sich mit seinen
innerhalb der Tellerbesen (3) angeordneten Antriebsrollen sowie
mit der rückwärtigen Unterkante seines Gehäusebodens auf dem
Boden abstützt. Die Mittel zum Zentrieren weisen am vorderen
Gehäuseteil (1) im Bereich seines Gehäusebodens zu beiden
Seiten jeweils eine nach hinten abragende hakenförmige
Profilierung (18) auf. Die beiden seitlichen Profilierungen
(18) des vorderen Gehäuseteils (1) sind symmetrisch aufgebaut,
so daß im folgenden lediglich die in Fahrtrichtung rechte
Profilierung (18) beschrieben wird. Diese ist mit einem einen
Scheitel (21) aufweisenden, nach oben abragenden Ansatz ver
sehen, an den in Richtung der Tellerbesen (3) eine rinnen
förmige Vertiefung (22) zur Aufnahme eines noch zu beschrei
benden Ansatzes (17) der zugehörigen Profilierung des hinteren
Gehäuseteils (2) anschließt. In dieser Vertiefung (22) ist
zudem eine einen etwa viereckigen Querschnitt aufweisende
Aussparung (23) vorgesehen, die zur Aufnahme eines ebenfalls
noch zu beschreibenden Fortsatzes (20) der korrespondierenden
Profilierung des hinteren Gehäuseteiles (2) dient. Die Profi
lierung (18) des vorderen Gehäuseteils (1) ragt so weit in
Richtung des hinteren Gehäuseteiles (2) nach hinten, daß die
Profilierung des hinteren Gehäuseteiles (2) in noch näher zu
beschreibender Weise auf den Scheitel des Zapfens der Profilie
rung (18) aufgesetzt werden kann, ohne daß das vordere Gehäuse
teil (1) angehoben werden muß. Um die beiden Gehäuseteile (1)
und (2) miteinander zu verbinden, genügt es daher, das hintere
Gehäuseteil (2) anzuheben und an das gekippte, in Ruhestellung
befindliche vordere Gehäuseteil (1) anzusetzen.
Entsprechend der beiden seitlichen Profilierungen des vorderen
Gehäuseteils (1) sind auch am hinteren Gehäuseteil (2) zwei
seitlich im Bereich des Gehäusebodens angeordnete Profilie
rungen vorgesehen. Auch hier wird stellvertretend nur die
rechte Profilierung beschrieben, da die linke in gleicher Weise
ausgeführt ist. Die Profilierung des hinteren Gehäuseteils (2)
weist einen nach unten abragenden Ansatz (17) auf, an dem sich
in Richtung der Laufrolle (5) nach hinten eine Ausbuchtung (19)
zur Aufnahme des Ansatzes der Profilierung (18) des vorderen
Gehäuseteils (1) anschließt. An dem Ansatz (17) ist ein sich
keilförmig nach vorne erstreckender Fortsatz (20) vorgesehen,
der mit einer schräg nach unten und nach vorne verlaufenden
Gleitfläche (24) versehen ist. Das hintere Gehäuseteil (2)
weist zu seiner Stirnseite hin an den Ansatz (17) anschließend
einen Auflagerand (25) auf, der in der zusammengefügten
Betriebsposition der beiden Gehäuseteile (1) und (2) auf einer
Auflagefläche (26) des Gehäuseteils (1) aufliegt.
Um nun die beiden Gehäuseteile (1) und (2) miteinander zu ver
binden, wird zunächst das Gehäuseteil (2) an das gekippte, auf
der Bodenfläche aufliegende Gehäuseteil (1) angesetzt. Dies ge
schieht, indem das Gehäuseteil (2) von Hand so an dem Gehäuse
teil (1) positioniert wird, daß auf jeder Seite die als Ein
führhilfe dienende Gleitfläche (24) des Fortsatzes (20) auf dem
Scheitel (21) des jeweiligen Ansatzes der Profilierungen (18)
des vorderen Gehäuseteils (1) aufgesetzt wird. Dazu müssen
wenigstens die Profilierungen des vorderen oder die des hinte
ren Gehäuseteiles (1) bzw. (2) so weit in Richtung des jeweils
anderen Gehäuseteiles abragen, daß ein Aufsetzen der Profilie
rungen des hinteren Gehäuseteiles (2) auf die Profilierungen
(18) des in Ruhestellung befindlichen vorderen Gehäuseteiles
(1) möglich ist. Sollten sich beim Ansetzen und Zentrieren des
hinteren Gehäuseteils (2) die Oberkanten der beiden Gehäuse
teile (1) und (2) berühren, bevor die korrespondierenden
Profilierungen gegenseitig in einen vorzentrierten Eingriff
kommen, ist ein Ansetzen des hinteren Gehäuseteils (2) nicht
möglich.
Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 5 ist der Fortsatz
(20) der Profilierung des hinteren Gehäuseteils (2) so weit
nach vorne gezogen, daß bei einem Ansetzen die Gleitfläche (24)
in jedem Fall auf dem Scheitel (21) zur Auflage kommt, bevor
sich die Oberkanten der beiden Gehäuseteile (1) und (2)
berühren.
In dieser Position ist das Gehäuseteil (2) an dem Gehäuseteil
(1) vorzentriert. Um die beiden Gehäuseteile (1) und (2) aus
dieser Position in ihre starr miteinander verbundene Betriebs
position zu bringen, genügt es, das an der Oberseite des
hinteren Gehäuseteils (2) angelenkte Verriegelungselement zu
betätigen. Durch die noch zu beschreibende Betätigung dieses
Verriegelungselementes, das im folgenden als Schwenkgriff (7)
bezeichnet wird, rutschen die Profilierungen des hinteren
Gehäuseteiles (2) entlang der Gleitflächen (24) auf den
Ansätzen der Profilierung (18) des vorderen Gehäuseteils (1)
in die jeweilige Vertiefung (22) hinein. In dieser Stellung
sind die hakenförmigen Profilierungen der beiden Gehäuseteile
(1) und (2) gelenkartig ineinander eingehängt.
Der Schwenkgriff (7) ist um eine horizontale Achse (11) schwenk
bar gelagert und bildet einen Hebel, der an seinem zum Gehäuse
teil (1) hin gerichteten Ende mit einem nach oben abragenden
Rasthaken (9) und an seinem rückseitigen Ende mit einem Hand
griff für eine Bedienperson versehen ist. Der nach oben ab
ragende Rasthaken (9) des Schwenkgriffes (7) ist an seiner
Oberseite mit einer Anlaufschräge (15) versehen, die zur
Achse (11) des Schwenkgriffs (7) hin abfällt. Am vorderen
Gehäuseteil (1) ist die Gehäusewand an der Stirnseite hin so
nach unten gezogen, daß sie eine nach unten abragende Rastkante
(10) bildet.
Der Schwenkgriff (7) ist in einer Aussparung (8) in der Ober
seite des hinteren Gehäuseteils (2) angeordnet. Die Aussparung
(8) befindet sich in der Mitte des Gehäuseteils (2) und er
streckt sich bis zur Stirnseite des Gehäuseteils (2). Die
Aussparung (8) weist hinter dem Schwenkgriff (7) genügend Raum
auf, um das Eingreifen einer Hand für das Anheben des Schwenk
griffes (7) zu ermöglichen. Der Boden der Aussparung (8) ver
läuft auf Höhe der Achse (11) bis zur Stirnseite hin in einer
Schräge (14) nach unten, die einen Anschlag zur Begrenzung des
Schwenkbereichs des Schwenkgriffes (7) bildet. Sobald der
Schwenkgriff (7) daher so weit angehoben ist, daß er an der
Schrägen (14) zur Anlage kommt, kann er als Traggriff von einer
Bedienperson benutzt werden.
Der Schwenkgriff (7) ist mittels zweier einander gegenüberlie
gender zapfen gelagert und um eine horizontale Achse (11) im
Gehäuseteil (2) in Richtung des Doppelpfeils (16) schwenkbar.
Auf beiden Seiten des Handgriffs des Schwenkgriffs (7) sind
Nocken (12) angeformt, die in der geschlossenen Stellung des
Schwenkgriffs (7) in entsprechende Vertiefungen (13) des
Gehäuseteiles (2) einrasten. Dadurch wird der Schwenkgriff (7)
in dieser Position arretiert.
In der Position, in der die beiden Gehäuseteile (1) und (2)
durch ein Aufsetzen der Gleitfläche (24) auf die Scheitel (21)
vorzentriert sind, befindet sich der Schwenkgriff (7) in seiner
an der Schräge (14) anliegenden geöffneten Position. In dieser
Stellung liegen die beiden Gehäuseteile höhenversetzt im
Bereich ihrer Oberseite aneinander an, wobei sich die Oberkante
des hinteren Gehäuseteils (2) oberhalb der des vorderen Ge
häuseteils (1) befindet. Sobald eine Bedienperson den Schwenk
griff (7) von Hand nach unten drückt, bewegt sich der Rasthaken
(9) nach oben. Dadurch kommt seine Anlaufschräge (15) an der
Unterseite der Rastkante (10) zur Anlage und übt gegen diese
eine Kraft aus. Durch diese Kraft rutschen die Fortsätze (20)
entlang ihrer Gleitflächen (24) in die Vertiefungen (22) und
weiter in die Aussparungen (23) hinein, so daß im Bereich des
Gehäusebodens das bereits beschriebene Gelenk der Profilie
rungen gebildet wird. Die beiden Gehäuseteile (1) und (2)
richten sich gegeneinander aus. Die Anlaufschräge (15) gleitet
an der Rastkante (10) entlang, bis der Rasthaken (9) die
Rastkante (10) hintergreift und sich der Schwenkgriff (7) in
seiner geschlossenen und arretierten Position befindet. Um eine
gewisse Verspannung zu erreichen und damit ein Lösen der
Verbindung der beiden Gehäuseteile (1) und (2) während des Be
triebs zu verhindern, ist beispielsweise die Gehäusewand des
Gehäuseteils (1) im Bereich der Rastkante (10) in einem gewis
sen Bereich elastisch verformbar. Die beiden Gehäuseteile (1)
und (2) werden also durch die Bewegung des Schwenkgriffes (7)
automatisch zusammengezogen.
Bei einer anderen Ausführungsform sind für eine elastische Ver
spannung der beiden Gehäuseteile (1) und (2) im Betriebszustand
im Bereich der Stirnseite von wenigstens einem der beiden Ge
häuseteile (1) und (2) elastische Dichtungen angebracht, die
ebenfalls eine elastische Verspannung der Gehäuseteile (1, 2)
erzeugen.
Um die beiden Gehäuseteile (1) und (2) voneinander zu trennen,
wird in umgekehrter Reihenfolge verfahren. Zunächst wird der
Schwenkgriff (7) angehoben, wodurch sich die Verriegelung an
der Oberseite der beiden Gehäuseteile (1) und (2) löst. An
schließend wird das Gehäuseteil (2) in einfacher Weise an die
sem Schwenkgriff (7) hochgehoben, wodurch sich automatisch die
Profilierungen im Bereich des Gehäusebodens aushängen. Nun kann
das hintere Gehäuseteil (2) weggetragen werden.
Claims (9)
1. Kehrmaschine mit einem zwei voneinander trennbare Ge
häuseteile aufweisenden Gehäuse, von denen eines zur Lagerung
von zwei Tellerbesen dient und das andere als Kehrgutaufnahme
behälter ausgebildet ist, sowie mit einer Vorrichtung zum Ver
binden der beiden Gehäuseteile, die Mittel zum Zentrieren und
Mittel zum Verriegeln der beiden Gehäuseteile aufweist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Mittel zum Zentrieren (17, 18, 19, 21,
22) eine Einführhilfe (20, 24) enthalten, mittels der das eine
Gehäuseteil (2) an das in einer gekippten Ruhestellung auf ei
ner Bodenfläche aufliegende andere Gehäuseteil (1) ansetzbar
ist, und daß die Mittel zum Verriegeln ein an einem Gehäuseteil
(2) angelenktes Verriegelungselement (7, 9, 15) zum Zusammen
ziehen der beiden Gehäuseteile (1, 2) in ihre Betriebsposition
enthalten.
2. Kehrmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel zum Zentrieren der beiden Gehäuseteile (1, 2)
im Bereich des Bodens und die Mittel zum Verriegeln im Bereich
der Oberseite des Gehäuses angeordnet sind.
3. Kehrmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Mittel zum Zentrieren hakenförmige und
gelenkartig ineinander einhängbare Profilierungen (17, 18, 19,
21, 22, 20, 23) aufweisen.
4. Kehrmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens eine Profilierung (17, 20) mit einer auf einem
Scheitel (21) der Profilierung (18) des anderen Gehäuseteils
(1) aufsetzbaren, in Richtung dieses Gehäuseteils (1) nach
unten weisenden Gleitfläche (24) versehen ist.
5. Kehrmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Profilierung (17) mit einem Fortsatz (20) versehen ist,
der in der Betriebsstellung der beiden Gehäuseteile (1, 2) in
eine Aussparung (23) der korrespondierenden Profilierung (18)
eingreift.
6. Kehrmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Verriegelungselement (7) schwenkbar an dem
einen Gehäuseteil (2) gelagert ist und einen Rasthaken (9) ent
hält, der von unten her eine Rastkante (10) des anderen Ge
häuseteils (1) hintergreift.
7. Kehrmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Oberseite des Rasthakens (9) eine zu seinem Ende hin
ansteigende Anlaufschräge (15) vorgesehen ist.
8. Kehrmaschine nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß an dem Gehäuseteil (2), an dem das Verriegelungs
element (7) angelenkt ist, ein den Schwenkbereich des Verriege
lungselementes (7) begrenzender Anschlag (14) vorgesehen ist.
9. Kehrmaschine nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß Mittel (12, 13) zum Arretieren des Verrie
gelungselementes (7) in der die beiden Gehäuseteile (1, 2)
verriegelnden Betriebsposition vorgesehen sind.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4101889A DE4101889C2 (de) | 1991-01-23 | 1991-01-23 | Kehrmaschine mit einem zwei voneinander trennbare Gehäuseteile aufweisenden Gehäuse sowie mit einer Vorrichtung zum Verbinden der beiden Gehäuseteile |
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| ITMI920103A IT1263175B (it) | 1991-01-23 | 1992-01-22 | Macchina spazzatrice con una cassa presentante due parti di cassa reciprocamente separabili, nonche' con un dispositivo per accoppiare le due parti di cassa |
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