DE410090C - Verfahren zum Bearbeiten der Druck- und Saugseiten von Propellern - Google Patents

Verfahren zum Bearbeiten der Druck- und Saugseiten von Propellern

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DE410090C
DE410090C DEM81199D DEM0081199D DE410090C DE 410090 C DE410090 C DE 410090C DE M81199 D DEM81199 D DE M81199D DE M0081199 D DEM0081199 D DE M0081199D DE 410090 C DE410090 C DE 410090C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D3/00Planing or slotting machines cutting by relative movement of the tool and workpiece in a vertical or inclined straight line
    • B23D3/04Planing or slotting machines cutting by relative movement of the tool and workpiece in a vertical or inclined straight line in which the tool or workpiece is fed otherwise than in a straight line

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 23. FEBRUAR 1925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVi 410090 KLASSE 49 b GRUPPE 3
· Eugen Moeller in Darmstadt. Verfahren zum Bearbeiten der Druck- und Saugseiten von Propellern. Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. April 1923 ab.
Die hohe Umfangsgeschwindigkeit von Propellern, besonders von Luftschrauben, erfordert von der Nabe nach den Flügelenden hin abnehmende Querschnitte. Diese Querschnitte müssen bis in die Nähe der Nabe denen von guten Tragflügeln ähnlich sein., wenn ein guter Wirkungsgrad erreicht werden soll. Diesen beiden Forderungen genügt ein kegelstumpfartiger Körper mit einem größeren Tragflächenprofil als Grundfläche, von der aus der Übergang zur Nabe erfolgt, und einem kleineren Tragflächenprofil als Deckfläche3
die nachträglich zur Flügelspitze gerundet wird. Sind Grund- und Deckfläche einander ähnlich, dann entsteht ein gewöhnlicher Kegelstumpf, der unter Umständen auch allen Ansprüchen gewachsen ist. Wird nun der Kegelstumpf in geeigneter Weise längs einer Achse, die zwecks Ausgleichs des Schubmomentes gegen die Drehebene des Propellers geneigt sein kann, gedreht, so entsteht ein ίο Propellerflügel.
Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Propellern, insbesondere von Metallpropellern, nach vorstehenden Grundsätzen. Es besteht darin, daß das Werkzeug geradlinige, einem Kegel oder einem Kegelstumpf angehörige Schnitte ausführt, dessen Grund- und Deckfläche Tragflächenprofile sind, und daß das Werkstück eine Drehung um seine Achse und gleichao zeitig eine Verschiebung seines einen Endes erfährt. Durch die Verdrehung des Werkstückes während der Bearbeitung wird die gewünschte Steigung der Schraubenfläche erzielt. Um einen Kegelstumpf zu hobeln, ist es nötig, daß der Schneidstahl Bahnen beschreibt, deren Verlängerungen sich in einem Punkte schneiden. Wenn aber Grund- und Deckfläche verschieden sind, umhüllen die Bahnen eine Kurvenfläche.
Kreiskegelstümpfe werden auf der Drehbank, wie bekannt, durch seitliches Verschieben des Reitstockes hergestellt. In entsprechender Weise läßt sich auf der Hobelmaschine ein gewöhnlicher Kegelstumpf mit beliebiger Grundfläche hobeln, indem man z.B. aut dem Hobertisch« (Abb. 1) das Werkstücke an dem einen Ende in einer Spitze c drehbar und schwenkbar lagert und. das andere Ende in einer Schablone d mit Hike des Schlittens e und der Spindel mit Schalträdchen/ führt. Befindet sich nun die Schneide des feststehenden Stahles g in der Höhen- und Seitenlage der Spitze c, dann können auf dem während der Schneidbewegung in der Einspannvorrichtung ruhenden Werkstück nur gerade Bahnen beschrieben werden, die alle durch die Spitze c gehen; das Werkstück wird demnach ein Kegel oder ein Kegelstumpf.
Die zur Propeilerflügelhersteilung notwendige Drehung des Werkstückes während der Schneidbewegung wird in dem Ausiührungsbeispiel (Abo. 1) dadurch herbeigeführt, daß ein auf dem Werkstück beiestigter Führungshebel h mittels Kreuzgelenkes i auf dem Führungslineal k entlang gleitet. Die nun entstehenden Schneidbannen auf dem Werkstück sind räumliche Spiralen, die auf Kegeln liegen, ähnlich wie auch auf der Drehbank beim j Drehen von Kegeln vom Schneidstahl Spiralen auf dem Werkstück beschrieben werden. Die Verschiebung des einen Endes des ; Werkstückes erfolgt im Ausführungsbeispiel in Seiten- und gleichzeitig Höhenrichtung. In Abb. 2 ist der Seitenriß, in Abb. 3 der Grundriß des Werkstückes veranschaulicht. Die Eintrittskante L und die Austrittskante m, die hier beide gleich weit von der Drehachse des Flügels entfernt sind, liegen auf dem Mantel des Kreiskegels λ. Durch die Drehung des Flügels erscheinen die Kanten, die auch Schneidbahnen sind, innerhalb der Kegelfigur. Eine weitere Schneidbahn ο ist eingezeichnet. Ihr zugehöriger Kreiskegel ρ hat eine kleinere Grundfläche als der Kegel n (siehe die punktierten Linien in Abb. 2 und 3).
Das Verfahren läßt mannigfache Ausführungen zu. Z. B. kann man bei feststehendem Stahl beide Flügelenden in Schablonen führen, die so geformt sind, daß die Wurzel schmal und dick wird, das Flügelende aber breit und dünn, wie das heute bei Schiffsschrauben üblich ist. Auch kann man die gegenseitigen Bewegungen, vertauschen, z. B. dem Werkstück eine hm und her gehende Bewegung und dem Schneidstahl eine kreisende Bewegung geben. Aber immer sind die Schnittlinien räumliche, auf Kegeln liegende Spiralen, wobei die Kegel keine gemeinsame Spitze zu haben brauchen. Man kann natürlich auch die Vorschaltbewegung go mit der Schneidbewegung vertauschen. Auch dann liegen einander zugeordnete Punkte verschiedener Flügelquerschnitte auf räumlichen Spiralen der beschriebenen Art. Ferner läßt sich die Vorrichtung zum Drehen des Flügels verschieden ausiühren. Z. B. kann man .hebel und Zahnstange oder Hebel und Spindel verwenden.
Das beschriebene Verfahren eignet sich nicht nur zur Bearbeitung von Luft- und Schiffsschrauben, sondern auch zum Bearbeiten von Flügelrädern aller Art, z. B. von Gebläsen oder von Turbinen.

Claims (1)

  1. P ATENT-Anspruch:
    Verfahren zum Bearbeiten der Druck- und Saugseiten von Propellern, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug geradlinige, einem Kegel oder einem Kegelstuxupf angehörige Schnitte ausführt, dessen Grund- und Deckflächen Tragflächenprofile sind, und daß das Werkstück eine Drehung um seine Achse und gleichzeitig eine Verschiebung seines einen Endes ^g errährt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEM81199D 1923-04-24 1923-04-24 Verfahren zum Bearbeiten der Druck- und Saugseiten von Propellern Expired DE410090C (de)

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