DE409669C - Verfahren zur Herstellung Iuftdichter Packungen unter Verwendung einer Huelle von Metallfolie - Google Patents

Verfahren zur Herstellung Iuftdichter Packungen unter Verwendung einer Huelle von Metallfolie

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DE409669C
DE409669C DEC31546D DEC0031546D DE409669C DE 409669 C DE409669 C DE 409669C DE C31546 D DEC31546 D DE C31546D DE C0031546 D DEC0031546 D DE C0031546D DE 409669 C DE409669 C DE 409669C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B51/00Devices for, or methods of, sealing or securing package folds or closures; Devices for gathering or twisting wrappers, or necks of bags
    • B65B51/10Applying or generating heat or pressure or combinations thereof
    • B65B51/14Applying or generating heat or pressure or combinations thereof by reciprocating or oscillating members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung luftdichter Packungen unter Verwendung einer Hülle von metalifolie. Es ist bekannt, Packungen mit Metallfolienhülle dadurch luftdicht zu verschließen, daß man die Kanten der Folie durch Einwirkung eines unter Druck damit in Berührung gebrachten erhitzten Körpers zusammenschmilzt.
  • Die Ausführung dieses Verfahrens erfolgt bisher mit Hilfe von Einrichtungen, in denen die zuzuschmelaende Packung an dem erhitzten Druckkörper vorbeigeführt wird. Diese Verschiebungsbewegung unter Druck ist mit einer gewissen Längsbeanspruchung der Folie verbunden, die bei Verwendung verhältnismäßig dicker und steifer Folie unschädlich ist, aber ganz dünne Folie, deren Verwendungi im Interesse der Gewichts- und Kostenersparnis liegt, unvermeidlich verzieht, zerknittert und zerreißt.
  • Die Erfindung ermöglicht auch die Ver. wendung außerordentlich dünner Folie (unter s/40 mm Stärke) einwandfrei dadurch, daß die das Verschmelzen bewirkende geheizte Fläche mit der betreffenden Fläche der Packung durch eine lediglich auf diese zu gerichtete Bewegung unter Vermeidung einer in der Flächenrichtung verkaufenden Verschiebungsbewegung in Anlage gebracht wird, so daß sich eine reine Druckwirkung auf die zu verschmelzenden Folienteile ergibt. In der Zeichnung ist , Abb. i eine schaubildliche Darstellung eines verschlossenen, z. B. Zigaretten enthaltenden Paketes, Abb. z eine schaubildliche Darstellung der Vorrichtung zum Verschmelzen der einander ; überlappenden Ränder der Metallfolie.
  • Abb. 3 ist eine ähnliche Darstellung der Vorrichtung zum Zuschmelzen der Faltklappen an den Enden.
  • Abb. q. zeigt die Vorrichtung nach Abb. 3 in der Wirkung.
  • Abb. 5 ist ein entsprechendes Schaubild. Das dargestellte Paket ist zunächst mit einer inneren. Papierumhüllung und einer luftdicht schließenden äußeren Hülle von Metallfolie umgeben. Bei der dargestellten Ausführungsform ist eine rechteckige Metallfolie um das Paket i gewickelt, wobei die Enden der Folie sich so überlappen, daß zwischen den Endkanten a und 3 die Folie doppelt liegt. Aus den .die Enden des Pakets überragenden Seitenrändern der Folie sind in der üblichen Weise Faltklappen a, b, c, d und e, f, g, h gebildet, die teilweise übereinander und über die um die Kanten q. und 5 gelegten seitlichen Einschläge greifen.
  • Zur Erzielung nies gewünschten luftdichten Verschlusses werden die sich überlappenden Ränder 2 und 3 miteinander verschmolzen und auch die Klappen an den Enden des Paketes aufgeschmolzen.
  • Zum Verschmelzen der Ränder 2 und 3 dient die Vorrichtung nach der Abb. 2. Diese Vorrichtung besteht aus einem langen Metallblock 6, dessen Berührungsfläche 7 nicht breiter äst als die überlappung, so daß er die Folie nur .'an Stellen berührt, wo sie doppelt liegt. An den Enden weist der Block 6 aufwärts ragende Vorsprünge 8 auf, die teilweise die Endflächen des Paketes übergreifen, wo die einander überlappenden Ränder 2 und 3 der Folie #n die Endflächen des Pakets übergehen. Bei der dargestellten Ausfüh= rungsform geschieht die Erhitzung- durch elektrischen Strom, für 'den die Anschlüsse 9 und io vorgesehen sind, und der Heizkörper kann in bekannter Weise eine Widerstandsspule o. dgl. enthalten.
  • Bei der praktischen Ausführung des Verfahrens wird das Paket mit dem beschriebenen Schmelzwerkzeug durch eine senkrechte Bewegurig zu der breiten, flachen Seite des Paketes in Berührung gebracht.
  • Die Vorrichtung zum Zuschmelzen der Faltklappen (Abb. 3) besteht aus einer Platte i i mit Stromanschlüssen 12 und 13 und einer mit ihm aus einem Stück bestehenden oder daran befestigten Platte 14, die um so viel kleiner als die Endflächen des Paketes ist, daß die sich nicht über denjenigen Teil des Paketes hinaus erstreckt, der von der Metallfolie in mindestens doppelter Lage umhüllri ist.
  • Die Vorsprünge 8, 8 der Heizvorrichtung 6 sind hoch genug, um die einander überlappenden Ränder 2 und 3 der Folie auch in den Endflächen des Pakets bis zu einem Punkte 7,u verschmelzen, wo fliese Verschmelzung mit der durch die Platte 1 ¢ bewirkten zusammen-, trifft.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung luftdichter Packungen unter Verwendung einer Hülle von Metallfolie, die durch Zusammenschmelzen der Kanten mittels eines unter Druck damit in Berührung gebrachten erhitzten Körpers verschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die das Verschmelzen bewirkende geheizte Fläche mit der betreffenden Fläche der Packung durch eine lediglich auf diese zu gerichtete Bewegung unter Vermeidung einer in der Flächenrichtung verlaufenden Verschiebungsbewegung in Anlage gebracht wird.
DEC31546D 1921-01-07 1922-01-06 Verfahren zur Herstellung Iuftdichter Packungen unter Verwendung einer Huelle von Metallfolie Expired DE409669C (de)

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