AT216424B - Vorrichtung zum Fertigfalten einer Packung - Google Patents

Vorrichtung zum Fertigfalten einer Packung

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AT216424B AT280960A AT280960A AT216424B AT 216424 B AT216424 B AT 216424B AT 280960 A AT280960 A AT 280960A AT 280960 A AT280960 A AT 280960A AT 216424 B AT216424 B AT 216424B
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Sig Schweiz Industrieges
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Fertigfalten einer Packung 
 EMI1.1 
   aufVerschlusslappen.   



   Bisher wurden solche Faltoperationen an Verpackungsmaschinen durch einzelne Faltelemente, wie
Faltbleche usw. durchgeführt, die nacheinander zur Wirkung kamen, wobei die Packungen durch   Förderern-   richtungen den einzelnen Bearbeitungsstellen zugeführt wurden. 



   'Die Durchführung der Faltoperationenbeanspruchte deshalb   verhältnismässig   viel Aufwand und zudem wurde von den einzelnen Faltelementen und den Zufuhreinrichtungen für die Packungen zu denselben viel
Raum beansprucht. 



   Durch die vorliegende Erfindung soll dieser Nachteil behoben werden. Sie ist gekennzeichnet durch eine um eine parallel zur abstehenden   Stirnnaht   angeordnete Achse rotierende Walze, auf deren Umfang ein I'altelement zum Umlegen der Stirnnaht, zwei die abstehenden Verschlusslappen aufrichtende und ein- wärts faltende Faltbleche und ein Mantelsegment zum Anpressen der Verschlusslappen angeordnet sind. 



   In der Zeichnung sind die einzelnen an einer Packung durchzuführenden, an sich bekannten, Faltoperationen sowie ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zum Fertigfalten der Packung dargestellt. Es   zeigen : Fig. l   eine Ansicht einer Stirnseite der Packung in verschlossenem Zustand vor Beginn der Fertig- faltung ; Fig. 2 die Packung nach Fig. 1 nachdem ersten   Faltvorgang ; Fig.   3 die Packungnach Fig.   1   nach dem zweiten Faltvorgang ; Fig. 4 die Packung nach Fig. 1 nach Beendigung der Faltvorgänge ; Fig. 5 eine perspektivische Ansicht der Faltvorrichtung in einer ersten Arbeitsstellung ; Fig. 6 die Faltvorrichtung nach Fig. 5 während des Einfaltens der Seitenlappen der Packung und Fig. 7 die Faltvorrichtung nach Fig. 5 vor
Beginn des Anpressens der eingefalteten Seitenlappen. 



   Die Aufgabe der Vorrichtung ist es, die eine Stirnseite der in Fig. 1 dargestellten, bereits verschlos- senen Packung fertigzufalten. Die Packung 1 weist eine Längsnaht 2 auf und ist an ihrer Stirnseite bereits derart vorgefaltet, dass seitlich zwei dreieckförmige Lappen 3, 4 abstehen, während in Längsrichtung der Packung ein Verschlussstreifen mit einer durchgehenden   Stinmaht   5 vorhanden ist. Wenn das Material der
Packung aus einem thermoplastischen Stoff besteht oder einen Überzug aus einem solchen aufweist, könn- ten die Längsnaht 2 und die Stimnaht beispielsweise durch Schweissen mittels Heizbacken erzielt worden sein. 



   Die von der Vorrichtung auszuführenden, an sich bekannten Faltoperationen sind nun folgende :   Zuerst wird die abstehende Stirnnaht 5 umgelegt, so dass sie auf der Stirnfläche 6 der Packung   anliegt (vgl. Fig. 2). Hierauf werden die beiden seitlichen Verschlusslappen 3,4 aufgerichtet (vgl. Fig. 3) und nach innen geklappt (vgl. Fig.   4),   so dass sie auf der Stirnfläche 6 anliegen. In dieser Lage werden die
Verschlusslappen noch angepresst und gegebenenfalls durch Erwärmen angeschweisst. 



   Die Vorrichtung zur Durchführung der einzelnen Faltoperationen besteht aus einer Walze 7, die gleichförmig oder intermittierend angetrieben wird. Auf ihrem Umfang sind   die einzelnenFaltelemente   angeordnet. Die fertigzufaltende Packung wird durch bekannte und deshalb nicht gezeichnete Fördermit- tel mit der Stirnseite an den Umfang der Walze 7 herangeführt, bevor das erste Faltelement zur Wirkung kommt. Bei der Drehung der Walze in Pfeilrichtung klappt nun ein erstes Faltelement 8 die Stirnnaht 5 auf die Stirnfläche 6 der Packung (Fig. 5).

   Auf der Walze 7 sind ferner zwei Faltbleche 9 angeordnet, deren nach innen gerichtete Kanten 9a freistehen und, gegen den Drehsinn der Walze gesehen, sich all- mählich nähern, bis sie im Punkte 9b   zusammenosffen.   Bei der Drehung der Walze 7 untergreifen die 

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 Kanten 9a die beiden dreieckförmigen Verschlusslappen 3 und 4 und richten sie   zunächst   auf   (Fig.   6) und klappen sie dann nach einwärts auf die Stirnfläche 6 der Packung (Fig. 7). 



   Bei der weiteren Drehung der Walze 7 kommt noch das Mantelsegment 10 zur Wirkung, das zum Anpressen der eingefalteten Verschlusslappen 3,4 dient. Der Radius der Mantelfläche des Mantelsegmentes 10 nimmt gegen die Drehrichtung der Walze 7 gesehen etwas zu, so dass sie bei der Drehung immer stärker auf die Stirnseite der Packung angepresst wird. 



     Das Mantelsegment   10 könnte   z. B.   elektrisch beheizt werden. Wenn die Packung aus thermoplastischem Material besteht oder einen Überzug aus solchem Material aufweist, könnten dadurch die Verschlusslappen auf der Stirnseite der Packung festgeschweisst werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    l. Vorrichtung zum Fertigfalten einer auf der Stirnseite verschlossenen Packung mit einervonder Stirnfläche der Packung senkrecht abstehenden Stirnnaht und seitwärts abstehenden Verschlusslappen, gekennzeichnet durch eine um eine parallel zur abstehenden Stirnnaht angeordnete Achse rotierende Walze (7), auf deren Umfang ein Faltelement (8) zum Umlegen   dfili"Stirnnaht (5),   zwei die abstehenden Ver- 
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 pressen der Verschlusslappen angeordnet sind.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Mantebegment (10) beheizt ist,
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