DE409270C - Elektrode fuer elektrische Gasreinigungsanlagen - Google Patents

Elektrode fuer elektrische Gasreinigungsanlagen

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Publication number
DE409270C
DE409270C DES64288D DES0064288D DE409270C DE 409270 C DE409270 C DE 409270C DE S64288 D DES64288 D DE S64288D DE S0064288 D DES0064288 D DE S0064288D DE 409270 C DE409270 C DE 409270C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wires
strips
electrode
metal strips
sheet metal
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Expired
Application number
DES64288D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Richard Heinrich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
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Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE409270C publication Critical patent/DE409270C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C3/00Separating dispersed particles from gases or vapour, e.g. air, by electrostatic effect
    • B03C3/34Constructional details or accessories or operation thereof
    • B03C3/74Cleaning the electrodes
    • B03C3/76Cleaning the electrodes by using a mechanical vibrator, e.g. rapping gear ; by using impact

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electrostatic Separation (AREA)

Description

  • Elektrode für elektrische Gasreinigungsanlagen. Es sind bereits Elektroden für elektrische Niederschlagsanlagen bekannt, die aus einer Anzahl in einem Rahmen eingespannter gewellten Drähte bestehen. Derartige Elektroden werden dadurch von dem sich ansetzenden Staub gereinigt, daß man die gewellten Drähte streckt und wieder nachläßt. Dabei lockert sich der anhaftende Staub und kommt zum Abfallen. auch ist bei der elektrischen Gasreinigung das Reinigen der Elektroden durch Anschlagen derselben gegen Hilfskörper (oder umgekehrt) nicht neu. Die Erfindung betrifft nun eine weitere Art von Niederschlagselektroden mit Reinigungsmöglichkeit.
  • Diese bestehen aus mehreren dicht nebeneinander stehenden, im wesentlichen in gleicher Richtung verlaufenden biegsamen Streifen oder Drähten, die so angeordnet sind" daß sie in ungestrecktem Zustande voneinander oder von einem andern Körper Abstand haben, bei plötzlicher Streckung aber gegeneinander oder gegen den andern Körper schlagen. Durch die Erschütterung beim Anschlag auf der ganzen Länge des Drahtes wird der anhaftende Staub zum Abfallen gebracht. Diese Wirkung wird noch unterstützt durch die scharfe Luftströmung, die entsteht, wenn die Streifen aneinanderschlagen und die Luft, die sich dazwischen befindet, verdrängt wird. Für ein derartiges Verfahren werden erfindungsgemäß elastische Streifen oder Drähte verwendet. Diese Streifen nehmen in ungespanntem Zustande eine gekrümmte Form ein. Beim plötzlichen Strecken schlagen sie dann mit ihrer ganzen Fläche aufeinander oder auf eine Unterlage.
  • In der Zeichnung sind fünf Ausführungsformen der Erfindung dargestellt. Abb. i und 2 zeigen eine Ausströmelektrode, bei der als Sprühelemente in einem Rahmen eingespannte Blechstreifen verwendet werden. i ist der Rahmen. In diesem sind am oberen Ende die Blechstreifen 2 befestigt. Die Streifen sind gegenüber der Rahmenfläche hochkant gestellt. Je zwei Streifen - sind an mehreren Stellen (z. B. bei 3) miteinander fest verbunden, dazwischen aber im Ruhezustand gegeneinander ausgebaucht. An den unteren Enden der einzelnen Blechstreifenpaare ist ein Gewicht 6 befestigt. Dieses Gewicht ist mit dem Rahmen durch die Federn 7, 8 verbunden. Die Federspannung ist derart gewählt, daß die Blechstreifen im Ruhezustand ihre gekrümmte Form annehmen können. 9 und io sind zwei Führungsschienen; sie kommen zur Geltung bei der Verschiebung des Gewichtes gegenüber dem Rahmen. Der Rahmen ist an den beiden Isolatoren 5, 11 befestigt. Diese sind durch ein Querstück 12 mit einem Ansatz 13 miteinander verbunden. Die Elektrode wird über diesen Ansatz von der Welle 1 4. mit der Nockenscheibe 15 getragen. Bei der Drehung der Welle in der gezeichneten Pfeilrichtung wird die Elektrode daher abwechselnd allmählich angehoben und fällt dann am Absatz des Nockens 16 herunter. Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Während des Anhebens der Elektrode sind die einzelnen als Ausströmer dienenden Blechstreifen ungespannt, sie nehmen die in Abb. i gezeichnete Form ein. Beim Herabfallen über den Nocken fällt zunächst die ganze Elektrode samt dem Gewichte herab. Beim Aufprallen des Ansatzes 13 an der Nockenscheibe kommt der Rahmen zum Stillstand, während das Gewicht 6 unter Überwindung der Federspannung sieh weiter nach abwärts bewegt. Die Blechstreifen werden daher gespannt und schlagen scharf aneinander. Diesen Augenblick zeigt die Abb. z. Um die Wirkung des Aufeinanderschlagens zu unterstützen, sind. an den Ausbauchungsstellen der Blechstreifen zusätzliche Schwungmassen 17 angebracht.
  • Abb.3 zeigt zwei miteinander befestigte Blechstreifen im Schnitt und einen dieser Streifen in Ansicht. Um die Sprühwirkung an der Kante des Streifens zu unterstützen, sind die beiden Streifen. außerdem mit Löchern versehen, deren Ränder scharf nach außen umgebördelt sind. Um ein Ausbauchen der beiden Blechstreifen bei größerer Länge zu vermeiden, kann man zwischen ihnen noch eine Führungsschiene einlegen. Beim Straffziehen schlagen die Streifen dann an die Führungsschiene und werden so vom anhaftenden Staub befreit. Abb. ¢ zeigt eine derartige Anordnung. 18, i9 sind die beiden Blechstreifen, 2o die Führungsschiene. Die Streckung der Streifen durch das Gewicht, die hier weggelassen ist, bleibt natürlich unabhängig von der Führungsschiene. Abb.5 zeigt eine Ausströmerelektrode für rohrförmige Niederschlagselektroden. Als Ausströmer dienen hierbei einzelne Sprühdrähte 22, die rings um einen Führungsstab 23 angeordnet sind. Die Sprühdrähte sind am oberen Ende des Führungsstabes befestigt, am unteren Ende der Drähte ist ein Gewicht 24 befestigt. Die Sprühdrähte sind an mehreren Stellen durch Ringe 26 miteinander verbunden. Im Ruhezustand nehmen sie die in der Zeichnung dargestellte ausgebauchte Form an. Zwischen dem einen Ende des Führungsstabes und dem Spanngewicht ist die Feder 27 eingeschaltet. Der Führungsstab trägt am oberen Ende einen Ansatz 28. An diesen greift der Nocken 29 der Nockenwelle ein. Unterhalb des Ansatzes ist am Führungsstab ein Stellring 3o befestigt. Mit diesem stößt der Führungsstab beim Herunterfallen auf den Durchführungsisolator 3 i auf. Die Wirkungsweise ist dieselbe wie bei der Anordnung nach Abb. i und z. Beim Auffallen der Elektrode auf den Durchführungsisolator bewegt sich das Gewicht weiter nach unten und zieht die Sprühdrähte am Führungsstab entlang straff, diese schlagen am Führungsstab an, und der Staub wird dadurch abgeschüttelt.
  • Bei den vorbeschriebenen Ausführungen sind die biegsamen Streifen oder Drähte im Ruhezustand ausgebaucht und werden für die Reinigung plötzlich gestreckt und wieder ausgebaucht. Man kann die Anordnung aber auch derart halten, daß die Blechstreifen im Ruhezustande gestreckt gehalten werden und für die Reinigung plötzlich ausgebaucht und darauf wieder gestreckt werden. Eine derartige Anordnung ist in Abb.6 und 7 dargestellt. Die als Sprühelemente dienenden Blechstreifen z sind am unteren Ende des Rahmens i befestigt. Die oberen Enden der Blechstreifen hängen an dem Gewicht 6. Dieses Gewicht 6 hängt seinerseits an den Federn 7 und 8, die am oberen Teil des Rahmens angebracht sind. Die Federspannung ist derart gewählt, daß die Blechstreifen im Ruhezustande straff gehalten «erden. Die sonstige Ausbildung der Elektrode ist dieselbe wie bei Abb. i. Nur ist zwischen den beiden Blechstreifen noch eine Führungsschiene 2o angebracht, die am Gewicht 6 befestigt ist und sich durch eine Öffnung am unteren Ende des Rahmens bewegen kann. Wird daher die Nockenscheibe 15 gedreht, so wird die Elektrode zunächst allmählich angehoben und fällt dann am Absatz des Nockens plötzlich herunter. Beim Aufprallen des Ansatzes 13 an der Nockenscheibe kommt der herabfallende Elektrodenrahmen zum Stillstand, während das Gewicht 6 sich «,-eiter nach abwärts bewegt. Dementsprechend bauchen sich die einzelnen Blechstreifen gegeneinander aus. Dieser Augenblick ist in Abb. 7 dargestellt. Das Gewicht 6 kommt unter der Einwirkung der Federspannung aber ebenfalls zur Ruhe und wird dann von den starkgespannten Federn mit großer Geschwindigkeit wieder emporgehoben. Dadurch werden die Blechstreifen wieder gestreckt und schlagen scharf an ihren Führungsstab an.
  • Um bei einer nach der Erfindung ausgebildeten Niederschlagselektrode eine Sprühwirkung an den Kanten der Blechstreifen zu vermeiden, kann man die- Blechstreifen an den Kanten mit einer Drahtlitze oder einer ähnlich wirkenden biegsamen Abrundung versehen.

Claims (9)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: i. Elektrode für elektrische Gasreimgungsanlagen in Form von mehreren dicht nebeneinander stehenden, im wesentlichen in gleicher Richtung verlaufenden biegsamen Streifen oder Drähten, dadurch gekennzeichnet, daß die Streifen oder Drähte so angeordnet sind, daß sie in ungestrecktem Zustande voneinander oder von einem andern Körper Abstand haben, bei plötzlicher Streckung aber gegeneinander oder gegen den andern Körper schlagen, so daß die dadurch bewirkte Erschütterung den anhaftenden Staub zum Abfallen bringt.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch elastische Streifen # oder Drähte, die umgespannt eine gekrümmte Form einnehmen.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Blechstreifen an mehreren Stellen miteinander verbunden, dazwischen aber gegeneinander ausgebaucht sind. ,1.
  4. Anordnung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Führungsschiene zwischen den beiden Blechstreifen.
  5. 5. Elektrode nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Streifen oder Drähte mit dem einen Ende an einem Rahmen, mit dem andern Ende an eine gegen den Rahmen abgefederte Masse befestigt sind.
  6. 6. Ausströmelektrode nach Anspruch i und 2. gekennzeichnet durch rings um einen Führungsstab angeordnete .Sprühdrähte_, die an mehreren Stellen durch Ringe miteinander verbunden sind, und durch ein Gewicht am unteren Ende der Sprühdrähte, das mit den Sprühdrähten unmittelbar, mit dem Führungsstab durch eine Feder verbunden ist.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 2, 3, und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Blechstreifen oder Drähte an den Ausbauchungsstellen mit zusätzlichen Schwungmassen versehen sind. B.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die streifenförmige Sprühelektrode mit Löchern, deren Ränder scharf nach außen umgebördelt sind, versehen ist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch i für Niederschlagselektroden mit streifenförmigen Elektrodenelementen, dadurch gekennzeichnet, daß die Streifen zur Abrundung an den Längskanten mit einer Drahtlitze oder einer ähnlich wirkenden biegsamen Anordnung versehen sind.
DES64288D 1923-11-14 1923-11-14 Elektrode fuer elektrische Gasreinigungsanlagen Expired DE409270C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1060361B (de) * 1957-10-28 1959-07-02 Goldschmidt Ag Th Verfahren zum Sauberhalten der Spruehelektroden elektrischer Gasfilter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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