DE409154C - Einrichtung zum Verhindern des Herausfallens von Schrauben aus damit zu befestigenden Gegenstaenden - Google Patents
Einrichtung zum Verhindern des Herausfallens von Schrauben aus damit zu befestigenden GegenstaendenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B41/00—Measures against loss of bolts, nuts, or pins; Measures against unauthorised operation of bolts, nuts or pins
- F16B41/002—Measures against loss of bolts, nuts or pins
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung, um das lästige und zeitraubende Herausfallen von
Schrauben aus damit zu befestigenden Gegenständen zu verhüten, und besteht darin, daß
die Schraube nach Einstecken in die in dem Gegenstande für sie vorgesehene Führung
an der dem Schraubenkopf abgewendeten Seite der Führung mit einem Halteglied versehen
wird, daß ein Heraustreten der Schraube aus ihrer Führung unter Wahrung ihrer Drehbarkeit
in dieser verhindert. Mit der Beseitigung der Möglichkeit des Herausfallens der Schraube beim Montieren des Gegenstandes
entfällt auch die Notwendigkeit, die Schraube wiederzusuchen oder durch eine andere zu ersetzen.
Dies ist einmal deshalb von Bedeutung, weil die mit dem Wieder suchen verbundenen
Zeitverluste vermieden sind, und ferner aus dem Grunde, weil einmal heraus- und zur
so Erde gefallene Schrauben leicht überhaupt nicht wiedergefunden werden und vollständig
verloren sind. Letzteres ist besonders dann der Fall, wenn es sich um Orte handelt,
an denen wenig Licht zur Verfügung steht und der Fußboden des betreffenden Raumes
nicht vollkommen sauber ist, wie dies beispielsweise für Neubauten häufig zutrifft. Alle
diese Vorzüge fallen besonders ins Gewicht, wenn es sich um kleine Schrauben handelt.
Von Wichtigkeit gerade bei kleinen Schrauben ist endlich auch, daß sie nicht mehr mit der
Hand gehalten zu werden brauchen, wenn sie eingeschraubt werden, wodurch die Arbeit des
Einschraubens ebenfalls erleichtert wird.
Die Erfindung kann auf verschiedene Arten durchgeführt werden. Die einfachste Ausführungsart
dürfte darin bestehen, daß die Schraube zwischen dem Kopf und dem Gewindeteil an der Stelle, die aus der Schraubenführung
herausragt, mit einem kegeligen Teil versehen ist, auf den nach Sem Einstecken der
Schraube in ihre Führung eine kleine Scheibe aufgepreßt wird. Diese Scheibe bildet dann
neben dem Schraubenkopf, der das Hindurchgehen der Schraube durch die Führung in der
einen Richtung verhindert, das zweite Halteglied, durch welches das Herausfallen der
Schraube in umgekehrter Richtung verhütet wird. Dieses zweite Halteglied kann beispielsweise
auch durch einen Sprengring gebildet
werden, der in eine unterhalb der Führung der Schraube in dieser vorhandene Nut eingelegt
wird. Ist ein Wiederherausnehmen der Schraube aus ihrer Führung nicht erforderlich,
so liegt eine besonders einfache Ausführungsform der Erfindung darin, auf eine am Ende
der Führung der Schraube liegende Kante der in die Führung eingesteckten Schraube einen
Schlag oder Druck auszuüben, der diese Kante
ίο über die öffnung der Führung hinaustreibt
und dadurch das zweite Halteglied der Schraube bildet.
Das Hauptanwendungsgebiet des Erfindungsgegenstandes liegt bei elektrischen kleinen
Apparaten, wie Schaltern, Abzweigdosen usw., bei denen häufig kleine Teile durch besonders
kleine Schrauben festgemacht werden müssen.
Auf der Zeichnung ist ein elektrischer Schalter dargestellt, bei dem zwei kleine
Schrauben nach der Erfindung gegen Herausfallen gesichert sind. Abb. 1 zeigt den Schalter
im Mittelschnitt. Abb. 2 und 3 geben den einen Teil des zu befestigenden Gegenstandes
mit einer Schraube unmittelbar nach deren Einführung bzw. nach der Sicherung gegen
Herausfallen wieder.
Bei dem dargestellten Schalter ist für die den Knebel 1 tragende Welle 2 eine besonders
sichere Lagerung dadurch geschaffen, daß sie nicht nur in dem Schalterunterteil 3, sondern
dicht unter der Schutzkappe 4 noch einmal in einem Bügel gelagert ist. Dieser Bügel ist mit
dem Unterteil 3 zu verschrauben und bildet den Gegenstand, in dem die beiden kleinen
Schrauben 6 gegen Herausfallen zu sichern sind. Die Schrauben 6, welche in zwei im
Schalterunterteil eingegipste Muttern 7 eingreifen, bestehen aus dem Kopf 8, einem sich
an diesen anschließenden Teil 9 und dem 40 schwächeren Gewindeteil 10. Der Teil 9 ist
etwa so lang, wie der Fuß 11 des Bügels S
dick ist, kann aber auch etwas langer sein. Der Teil 9 liegt mit verhältnismäßig wenig Spiel
in der Führung 12 des Bügelfußes 11. Nach 45
dem Einstecken der Schraube 6 in die Führung 12 wird auf die untere Kante des Teils 9
ein Schlag oder Druck ausgeübt, wodurch diese Kante nach außen gedrückt wird, wie
aus Abb. 3 ersichtlich ist. Unter Umständen 50 braucht kein besonderer Teil 9 vorgesehen zu
werden, es kann vielmehr eine Kante des Gewindeteils 10 über die Öffnung der Führung
12 hinausgetrieben werden. Nach dieser Behandlung ist die Schraube in dem Bügel 5 55
zwar noch drehbar, kann aber nicht aus ihm herausfallen.
Claims (2)
1. Einrichtung zum Verhindern des Herausfallens von Schrauben aus damit zu
befestigenden Gegenständen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraube (6) nach Einstecken in die in dem Gegenstand für
sie vorgesehene Führung (12) an der dem Kopf (8) der Schraube abgewendeten
Seite der Führung (12) mit einem Haltegliede versehen ist, das ein Heraustreten
der Schraube aus ihrer Führung unter Wahrung der Drehbarkeit in dieser verhindert.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine am Ende
der Führung (12) der Schraube· liegende Kante der in die Führung eingesteckten
Schraube über die Öffnung der Führung (12) hinausgetrieben ist.
Abb. 2.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM83405D DE409154C (de) | 1923-12-28 | 1923-12-28 | Einrichtung zum Verhindern des Herausfallens von Schrauben aus damit zu befestigenden Gegenstaenden |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM83405D DE409154C (de) | 1923-12-28 | 1923-12-28 | Einrichtung zum Verhindern des Herausfallens von Schrauben aus damit zu befestigenden Gegenstaenden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE409154C true DE409154C (de) | 1925-01-31 |
Family
ID=7319600
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM83405D Expired DE409154C (de) | 1923-12-28 | 1923-12-28 | Einrichtung zum Verhindern des Herausfallens von Schrauben aus damit zu befestigenden Gegenstaenden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE409154C (de) |
-
1923
- 1923-12-28 DE DEM83405D patent/DE409154C/de not_active Expired
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