DE408640C - Schaltungsanordnung zum Pruefen von Querschnitts- und Qualitaetsaenderungen in Koerpern von magnetisierbarem Material - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Pruefen von Querschnitts- und Qualitaetsaenderungen in Koerpern von magnetisierbarem Material

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DE408640C
DE408640C DEE30361D DEE0030361D DE408640C DE 408640 C DE408640 C DE 408640C DE E30361 D DEE30361 D DE E30361D DE E0030361 D DEE0030361 D DE E0030361D DE 408640 C DE408640 C DE 408640C
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N27/00Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means
    • G01N27/72Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating magnetic variables
    • G01N27/82Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating magnetic variables for investigating the presence of flaws
    • G01N27/90Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating magnetic variables for investigating the presence of flaws using eddy currents
    • G01N27/904Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating magnetic variables for investigating the presence of flaws using eddy currents with two or more sensors

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Description

  • Schaltungsanordnung zum Prüfen von Querschnitts- und Qualitätsänderungen in Körpern von magnetisierbarem Material. Es ist bekannt, daß magnetische Eigenschaften von Eisen und Stäben mit deren mechanischen und metallurgischen Eigentümlichkeiten in Beziehung stehen. Es sind daher spezielle Untersuchungseinrichtungen vorgeschlagen worden für die magnetisch-inechanische Untersuchung von Körpern aus Eisen, Stahl oder anderen magnetisierbaren Materialien, deren besondere Formen in langer Erstreckung gleichbleibende Querschnitte aufweisen sollen, wie Drähte, Drahtseile, Stangen, Träger u. dgl. Man umgibt diese Körper mit Spulen zur Erregung eines magnetischen 'Wechselfeldes in ihnen und mit Induktionsspulen und vergleicht die elektromagnetischen Charakteristiken dieser Spulen, indem man die Spulen mit Wechselstrom geeigneter Frequenz beschickt.
  • Bei diesen Messungen macht sich der Umstand oft störend bemerkbar, daß man, um brauchbare Messungen zu erzielen, die Meßapparatur selbst nahe an den zu untersuchenden Körper heranbringen muß.
  • Man erhält sonst nämlich oft sehr lange Verbindungsleitungen von den um den lanb gestreckten Körper herumgelegten Spulen zu der Meßvorrichtung, insbesondere, wenn man z. B. ein Förderseil untersucht und den Meßapparatin dem Maschinenhause neben der Fördermaschine aufstellen will, und dadurch erhalten die elektromagnetischen Eigenschaften der Verbindungsdrähte einen über-@viegenden Einfluß über die elektromagnetischen Eigenschaften der um das Seil herumgelegten Spulen, falls man diese nicht finit sehr vielen Windungen vorsieht. Die Windungszahl dieser Spulen wird aber zweckmäßig möglichst niedrig gewählt, damit die Spulen bei der praktischen Anwendung der betreffenden Verfahren sich schnell um die Seile herumwickeln lassen, da es im allgemeinen in der Praxis nicht möglich ist, die Seile durch die fertiggewickelten Spulen hindurchzustecken.
  • Uni diesen Übelstand zu vermeiden, wird hier die folgende Schaltung vorgeschlagen, wobei die beiliegende Abbildung ein Beispiel geben soll, wie man in einem einfachen Fall der Schaltung bei derartigen Messungsverfahren das hier vorgeschlagene Mittel gegen die erwähnten störenden Einflüsse der Fernleitung anwenden kann. Es sei i ein zu untersuchendes Seil, 2 und 3 seien die Spulen, welche um das Seil herumgeschlungen sind. Anstatt daß nun die Zuleitungen zu diesen Spulen 2 und 3 unmittelbar an die Meßv orrichtung herangeführt werden, «-elche aus den Wechselstromwiderständen 4. und 5, der Wechselstrommaschine 6 und dem Meßinstrument 7 in bekannter Wheatstonesehen Brückenanordnung besteht, soll gemäß vorliegender Erfindung der Strom von 2 oder auch 3 zunächst in die aus wenigen dicken Windungen bestehende Primärwicklung der Transformatoren 8 und 9 eintreten, aus deren eine sehr viel höhere Zahl von Windungen aufweisenden Sekundärspulen der Strom dann in die Fernleitungen io und ii übertritt. In den Transformatoren 1.2 und 13, welche in der Nähe der Empfangsvorrichtung aufgestellt sind. wird dann der so in 8 und 9 hochgespannte Wechselstrom wieder in niedriggespannten Strom herabgesetzt und tritt von dort aus in die oben beispielsweise erwähnte Meßvorrichtung ein.
  • Man kann natürlich auch die Transformatoren z2 und 13 fortlassen, wenn man die Wechselstromwiderstände 4 und 5 entsprechend groß wählt. Da man aber in vielen Fällen eine sehr einfache Anordnung erhält, wenn man die Widerstände 4. und 5 unmittelbar durch einen ausgespannten Draht gebildet sein läßt, auf welchem eine verschiebbare Abzweigung zu dem Meßinstrument 7 vorgesehen ist, so ist es oft vorteilhaft, die Spannung an dem äußeren Ende der Widerstände 4. und 5 möglichst klein zu haben. Durch geeignete Wahl der Übersetzungsverhältnisse der Transformatoren 8, 9, 12 und 13 kann man diese Anordnung jeder Entfernung zwischen dem auszumessenden magnetisierbaren, langgestreckten Körper und der Meßapparatur einerseits und der aus anderen Gründen gewählten Eigenart der Meßvorrichtung 4., 5, 6, 7 anpassen.
  • Da man zur schnellen Ausführung der 'Messungen an den in Betrieb befindlichen Drahtseilen die Spulen 2 und 3 nicht vorher fertiggewickelt bereit halten kann, sondern die Spulen um das als endlos vorausgesetzte Seil jedesmal neu herurnwickeln muß, ist es wichtig, daß die Anzahl der Windungen der Spule möglichst gering ist. Bei der hier vorgeschlagenen Schaltung kann man bereits mit einer sehr geringen Zahl von Windungen auskommen, indem man die entsprechenden Primärwicklungen der Transformatoren 8 und 9 den Windungsflächen, d. h. der Zahl der Windungen multipliziert mit ihrem Querschnitt, der Spulen 2 und 3 anpaßt. Als günstigstes Verhältnis wird sich oft dasjenige ergeben, bei welchem die Windungszahl der Spulen 2 oder auch 3 multipliziert mit dem Eisenquerschnitt des zu untersuchenden langgestreckten Körpers i gleich oder nahezu gleich ist dem Produkt aus Windungszahl multipliziert mit dem Eisenquerschnitt der Primärwicklung der Transformatoren 8 oder auch 9.

Claims (3)

  1. PATENT-ANsPRÜciiE: i. Schaltungsanordnung zum Prüfen von Querschnitts- und Qualitätsänderungen in Körpern von magnetisierbarem Material, welche normal in größeren Längen gleichbleibenden Querschnitt aufweisen, wie Walzeisen, Drähte, Drahtseile, Stangen usw., mittels Ausmessung und Vergleich der elektromagnetischen dynamischen Charakteristik von geeigneten, um diese zu prüfenden Körper herumgelegten Spulen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den auf die zu untersuchenden langgestreckten Körper selbst aufzubringenden Spulen und der eigentlichen Meßanordnung Transformatoren eingeschaltet ciind, die vermöge ihrer geeigneten Wicklung die Spannung der Wechselströme entsprechend erhöhen.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verminderung der Anzahl der um den zu untersuchenden langgestreckten Körper herumzulegenden Windungen derjenige Zwischentransformator, welcher an der dem zu untersuchenden Körper zugewandten Seite der Fernleitung liegt, ein möglichst großes Übersetzungsverhältnis erhält.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweilige Zahl der um den zu prüfenden langgestreckten Körper gelegten Windungen zu der jeweiligen Zahl der Windungen des am Körper angeordneten Transformators in ganz oder nahezu gleichem Verhältnis steht wie die Eisenquerschnitte des zu untersuchenden langgestreckten Körpers zu dem Eisenquerschnitt des Transformator kernes. Schaltungsanordnung, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Seite der Meßanordnung an die Fernleitung angeschlossenen Transformatoren (i2 und 13) fortgelassen und durch die entsprechend groß gewählten Brückenvergleichswechseistromwiderstände (4 und 5) ersetzt sind.
DEE30361D 1924-02-23 1924-02-23 Schaltungsanordnung zum Pruefen von Querschnitts- und Qualitaetsaenderungen in Koerpern von magnetisierbarem Material Expired DE408640C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1348952A3 (de) * 2002-03-28 2004-05-19 Avistar, Inc. dba Reliadigm Gegeninduktivitäts-Brückenschaltung, zur Detektion von Verschleiss in metallischen Bauteilen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6844722B2 (en) 2001-08-09 2005-01-18 Avistar, Inc. Mutual inductance bridge for detection of degradation in metallic components
EP1348952A3 (de) * 2002-03-28 2004-05-19 Avistar, Inc. dba Reliadigm Gegeninduktivitäts-Brückenschaltung, zur Detektion von Verschleiss in metallischen Bauteilen

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