DE976879C - Als komplexer Kompensator umschaltbar eingerichtete Messwandler-Pruefeinrichtung nach dem Differenzverfahren - Google Patents

Als komplexer Kompensator umschaltbar eingerichtete Messwandler-Pruefeinrichtung nach dem Differenzverfahren

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DE976879C
DE976879C DEL22226A DEL0022226A DE976879C DE 976879 C DE976879 C DE 976879C DE L22226 A DEL22226 A DE L22226A DE L0022226 A DEL0022226 A DE L0022226A DE 976879 C DE976879 C DE 976879C
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DE
Germany
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voltage
transducer
current
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test
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Expired
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DEL22226A
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English (en)
Inventor
Gerhard Dr Phil Johannsen
Rudolf Dr Phil Schmidt
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R1/00Details of instruments or arrangements of the types included in groups G01R5/00 - G01R13/00 and G01R31/00
    • G01R1/28Provision in measuring instruments for reference values, e.g. standard voltage, standard waveform

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)

Description

  • Als komplexer Kompensator umschaltbar eingerichtete Meßwandler-Prüfeinrichtung nach dem Differenzverfahren Für die Bestimmung des Übersetzungs- und Winkelfehlers von Meßwandlern werden in der Regel nach dem Differenzverfahren arbeitende Prüfeinrichtungen verwendet. Bei diesem Verfahren wird die Differenz der Sekundärströme bzw.
  • -spannungen des Prüflings und Normalwandlers gebildet, die ein Maß für die Größe der zu bestimmenden Fehler des Prüflings ist, und mit Hilfe von regelbaren Kompensationsspannungen nach Betrag und Phase ausgemessen. Dieses Verfahren hat in Form einer handlichen, in einem transportablen Gerät zusammengebauten Apparatur wegen der Einfachheit und Übersichtlichkeit seiner Bedienung weit verbreitete Anwendung gefunden.
  • Die das Verfahren kennzeichnende Differenzbildung der Sekundärströme oder -spannungen setzt voraus, daß das Übersetzungsverhältnis von Normalwandler und Prüfling das gleiche ist.
  • Nun besteht zuweilen das Bedürfnis, Wandler verschiedenen Übersetzungsverhältnisses miteinander zu vergleichen. Dieser Fall tritt besonders dann ein, wenn Nennströme oder -spannungen nicht den genormten Größen entsprechen. In diesem Falle muß ein anderes Verfahren angewendet werden. Es sind Schaltungen bekannt, bei denen die Sekundärströme oder -spannungen des Prüflings und des Normalwandlers mit Hilfe von Zwischenwandlern auf kleine Beträge transformiert und diese Beträge nach Unterteilung in Widerstandsteilern miteinander in Beziehung gesetzt werden. Auch hierbei findet zur Feststellung der Fehler des Prüflings ein Kompensationsverfahren unter Verwendung von regelbaren Kompensationsspannungen statt. Die Unterteilung in Widerstandsteilern bietet die Möglichkeit, den Unterschied der Ubersetzungsverhältnisse von Prüfling und Normalwandler auszugleichen und die Messung der Fehler auch für diesen Fall durchzuführen. Dieser Vorteil muß mit einem erheblich größeren Aufwand an Mitteln, als sie bei der Differenzmethode nötig sind, erkauft werden. Die nach der Methode mit Zwischenwandlern gebauten und in einem gemeinsamen Gehäuse vereinigten Einrichtungen haben dabei unhandliche Maße des Gehäuses und ein für ein tragbares Gerät unbequem großes Gewicht. Der Aufwand für die Beschaffung einer solchen Einrichtung ist erheblich und unwirtschaftlich in allen denjenigen Fällen, in denen bereits eine Wandlerprüfeinrichtung nach dem Differenzverfahren vorhanden ist. Der alleinige Besitz einer Einrichtung mit Zwischenwandlern verschließt zudem die Möglichkeit, die Routinemessungen nach der einfacheren und handlicheren Differenzmethode durchzuführen.
  • Diese Nachteile werden durch die Erfindung vermieden. Die Erfindung bezieht sich auf eine als komplexer Kompensator umschaltbar eingerichtete Meßwandler-Prüfeinrichtung nach dem Differenzverfahren (Stromkompensationsverfahren). Die Erfindung besteht darin, daß zum Bestimmen des Fehlwinkels und der Strom- oder Spannungsfehler von Strom- bzw. Spannungswandlern mit einem vom verwendeten Normalwandler abweichenden Nennübersetzungsverbältnis ein die Anwendung des bekannten Spannungskompensationsverfahrens ermöglichendes Zusatzgerät vorgesehen ist, das an die dann als komplexer Kompensator geschaltete Meßwandler-Prüfeinrichtung anschaltbar ist und das alle zur Durchführung des Spannungskompensationsverfahrens noch fehlenden Schaltungselemente wie Zwischenwandler, Spannungsteiler u. dgl. in entsprechender Schaltung enthält.
  • Es ist bereits eine Meßwandler-Prüfeinrichtung nach dem Differenzverfahren bekanntgeworden, die nur die Prüfung von Spannungswandlern erlaubt und bei welcher zur Bestimmung der Fehler des Prüflings mit einer vom verwendeten Normalspannungswandler abweichenden Übersetzung ein Spannungsteiler verwendet wird. Die Messung der Fehler von Stromwandlern mit einer vom verwendeten Normalstromwandler abweichenden Nennübersetzung ist mit dieser Meßwandler-Prüfeinrichtung nicht möglich. Bei dieser bekannten Einrichtung muß ferner bei der Prüfung der Fehler von Spannungswandlern die Nennübersetzung des verwendeten Normalspannungswandlers größer als die des Prüflings sein.
  • Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungsbeispieles einer Prüfeinrichtung für die Messung von Stromwandlern näher erläutert. Der untere Teila der Figur zeigt die grundsätzliche Anordnung der bekannten Differenzschaltung nach Hob 1 e mit den Anschlußklemmen N-k, l für die Sekundärwicklung des Normalwandlers und P-k, I für die Sekundärwicklung des zu prüfenden Stromwandlers. I ist ein induktionsfreier Widerstand, über den bei Benutzung der Einrichtung in Differenzschaltung der Differenzstrom von Prüfling und Normalwandler fließt, der dem Fehler des Prüflings verhältnisgleich ist. 2 ist der über einen kleinen Transformator gespeiste Schleifdraht, der eine mit dem Sekundärstrom des Normalwandlers phasengleiche Spannung zur Kompensation des Übersetzungsfehlers des Prüflings liefert. 3 ist der über eine Gegeninduktivität gespeiste Schleifdraht, der eine um go0 gegen die Phase des Sekundärstromes des Normalwandlers verschobene Spannung zur Kompensation des Winkelfehlers des Prüflings liefert.
  • 4 ist ein Vibrationsgalvanometer, das als Nullinstrument dient. Die Schalter 5 und 6 sind geschlossen, die mit Doppelstrichen gekennzeichneten Verbindungen als nicht vorhanden zu denken. Der Ausschlag »Null« des Nullinstrumentes ist erreicht, sobald die Spannung an dem Widerstand I mit Hilfe der Kompensationsspannungen der Schleifdrähte 2 und 3 kompensiert ist. An den geeichten Schleifdrähten können unmittelbar der Üb ersetzungsfehler und der Winkelfehler abgelesen werden. Mit dieser Einrichtung können also Wandler gleichen Übersetzungsverhältnisses miteinander verglichen werden.
  • Zur Ausführung von Messungen unter Verwendung des Verfahrens mit Zwischenwandlern wird die Einrichtung a mit der Zusatzeinrichtung b durch die mit Doppeistrichen gekennzeichneten Leitungen I3, I4 verbunden. Die Zusatzeinrichtung enthält die Zwischenwandler 7, 8, die Spannungsteiler 9, 10 sowie alle erforderlichen Anschlußklemmen. An die Klemmen N-k, I der Zusatzeinrichtung b werden die Sekundärklemmen des Normalwandlers angeschlossen und über die Klemmen I I mit den Klemmen N-k, I der Differenzeinrichtung a verbunden.
  • Die Sekundärklemmen des Prüflings sind mit den Klemmen P-k, I der Zusatzeinrichtung b, die Bürde B des Prüflings mit den Klemmen 12 verbunden. Der Normalwandler N speist die Primärseite des Zwischenwandlers 7, den Transformator des Schleifdrahtes 2 und die Gegeninduktivität des Schleifdrahtes 3. Der Zwischenwandler 8 liegt auf der Sekundärseite des Prüflings P. Die Zwischenwandler 7 und 8 sind bezüglich ihrer elektrischen und magnetischen Eigenschaften einander gleich.
  • In ihren Sekundärwicklungen werden daher den Sekundärströmen von Normalwandler und Prüfling verhältnisgleiche Ströme erzeugt, so daß an den Spannungsteilern 9, 10 verhältnisgleiche Spannungen entstehen. Die an den Spannungsteilern abgenommene Spannungsdifferenz wird über die Leitungen 14 dem Galvanometerkreis der Einrichtung a zugeführt, wobei die Schalter 5, 6 geöffnet, die Klemmen P-k, 1 kurzgeschlossen sind. Die Kom- pensation der Differenzspannung wird mittels der von den Schleifdrähten 2, 3 gelieferten Hilfsspannungen durchgeführt. Damit an den Schleifdrähten der Fehler des Prüflings ohne Umrechnung abgelesen werden kann, werden die Abgriffe an den Spannungsteilern 9, 10 So gewählt, daß die bei einem bestimmten Fehler des Prüflings entstehende Spannungsdifferenz genau der Spannungsdifferenz entspricht, die bei Anwendung des Differenzverfahrens im Diagonalwiderstand I bei gleichem Fehler des Prüflings entstehen würde. Zwecks Herstellung verschiedener Empfindlichkeiten werden entsprechende Abgriffe an den Teilern 9, 10 vorgesehen.
  • Für die Messung von Stromwandlern sind die Zwischenwandler als Stromwandler ausgebildet.
  • Für die Messung von Spannungswandlern, die sinngemäß in ähnlicher Weise durchgeführt werden kann wie die als Beispiel angeführte Messung von Stromwandlern, werden die Zwischenwandler als Spanungswandler ausgebildet.
  • Die Messung von Strom- und Spannungswandlerbürden kann nicht nur bei Anschluß der Wandler an die Differenzschaltung, sondern auch bei ihrem Anschluß an die Zusatzeinrichtung ohne Änderung ihres äußeren Anschlusses durchgeführt werden.
  • Bei der Bürdenmessung müssen die Kompensationsspannungen der Schleifdrähte nicht vom Normalwandler, sondern vom Prüfling erzeugt werden.
  • Als Beispiel sei wieder die Messung einer Stromwandlerbürde an Hand der Figur erläutert. Normalwandler und Prüfling werden von ihrer Verbindung mit den Zwischenwandlern getrennt und die Sekundärwicklung des Prüflings mit den Klemmen II der Zusatzeinrichtung b verbunden.
  • Die Klemmen I2 werden mit den bei der Differenzmeßeinrichtung a vorhandenen Anschlußklemmen I4 verbunden, so daß in dem mit den Klemmen 14 der Einrichtung a fest verbundenen Spannungsteiler 15 eine dem Bürdenstrom verhältnisgleiche Spannung entsteht. Diese oder ein Teil von ihr wird mittels des Kompensationskreises nach ihrer Wirk- und Blindkomponente in bekannter Weise ausgemessen. In analoger Weise wird die Messung von Spannungswandlerbürden durchgeführt.
  • Zwecks Erhöhung der Empfindlichkeit des Vibrationsgalvanometers kann ein Röhren- oder Transistorverstärker vorgesehen sein, der im Gehäuse der Zusatzeinrichtung untergebracht ist.
  • Die Meßwandlerprüfeinrichtung in der erfindungsgemäßen Ausführung bietet somit die Möglichkeit, nicht nur alle Routinemessungen von Wandlern nach dem Differenzverfahren, dessen Überlegenheit für die Art von Messungen allgemein anerkannt ist, auszuführen, sondern auch in denjenigen Fällen, in denen Wandler verschiedenen Übersetzungsverhältnisses verglichen werden müssen, die Prüfung unter Zuhilfenahme der vorgeschlagenen Zusatzeinrichtung in Verbindung mit der Differenzeinrichtung durchzuführen.
  • Durch die Erfindung wird also lediglich eine Prüfeinrichtung nach dem Differenzverfahren benötigt, deren Besitz allgemein vorausgesetzt werden kann.
  • Hinzu kommt die erfindungsgemäße Zusatzeinrichtung, so daß mit der bekannten Prüfeinrichtung auch Wandler mit verschiedenen tSbersetzungsverhältnissen miteinander vergleichbar sind, ohne erhebliche wirtschaftliche Aufwendungen machen zu müssen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜcHE: I. Als komplexer Kompensator umschaltbar eingerichtete Meßwandler-Prüfeinrichtung nach dem Differenzverfahren (Stromkompensationsverfahren), dadurch gekennzeichnet, daß zum Bestimmen des Fehlwinkels und der Strom- oder Spannungsfehler von Strom- bzw. Spannungswandlern mit einem vom verwendeten Normalwandler abweichenden Nennübersetzungsverhältnis ein die Anwendung des bekannten Spannungskompensationsverfahrens ermöglichendes Zusatzgerät vorgesehen ist, das an die dann als komplexer Kompensator geschaltete Meßwandler-Prüfeinrichtung anschaltbar ist und das alle zur Durchführung des Spannungskompensationsverfahrens noch fehlenden Schaltungselemente wie Zwischenwandler, Spannungsteiler u. dgl. in entsprechender Schaltung enthält.
  2. 2. Meßwandler-Prüfeinrichtung nach Anaspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in der bekannten Meßwandlerprüfeinrichtung vorhandenen Kompensationselemente von der Sekundärwicklung des Normalwandlers gespeist werden.
  3. 3. Meßwandler-Prüfeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgriffe an den Spannungsteilern (9, I0) so gewählt sind, daß bei einem bestimmten Fehler des Prüflings die Spannungsdifferenz zwischen den beiden Abgreifpunkten genau der Spannungsdifferenz entspricht, die bei Anwendung der Differenzschaltung im Diagonalwiderstand (I) bei dem gleichen Fehler des Prüflings erzeugt wird.
  4. 4. Meßwandler-Prüfeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Herstellung verschiedener Empfindlichkeitsstufen mehrere Abgreifpunkte an den Teilern (9, I0) vorgesehen sind.
  5. 5. Meßwandler-Prüfeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es Schaltelemente enthält, mit denen zwecks Messung von Strom- und Spannungswandlerbürden die Sekundärwicklungen des Normalwandlers und des Prüflings von den Zwischenwandlern abtrennbar und die Sekundärwicklung des Prüflings mit den Klemmen (N-k, I) verbindbar ist.
  6. 6. Meßwandler-Prüfeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in das Gerät ein Verstärker für das Nullinstrument eingebaut ist.
DEL22226A 1955-06-17 1955-06-17 Als komplexer Kompensator umschaltbar eingerichtete Messwandler-Pruefeinrichtung nach dem Differenzverfahren Expired DE976879C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102013018716B4 (de) * 2013-11-08 2020-03-12 Peter Picciani Fitnessgerät oder Nachrüstsatz für ein Fitnessgerät zur professionellen Stromgewinnung

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE713300C (de) * 1938-11-16 1941-11-05 Aeg Verfahren und Einrichtung zum Messen von Messwandlerbuerden mit Hilfe einer Messwandlerpruefeinrichtung

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