DE4083C - Verbesserungen an einem eisernen Oberbau-System für Eisenbahnen. (Zweiter - Google Patents
Verbesserungen an einem eisernen Oberbau-System für Eisenbahnen. (ZweiterInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B3/00—Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails
- E01B3/16—Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails made from steel
- E01B3/24—Slabs; Blocks; Pot sleepers; Fastening tie-rods to them
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Description
1878.
Klasse 19.
EDMUND MÜLLER in MAGDEBURG. Verbesserungen an einem eisernen Oberbau-System für Eisenbahnen.
Zweites Zusatz-Patent zu No. 1332 vom 7. November 1877.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Juli 1878 ab.
Längste Dauer: 6. November 1892.
Dem Uebeistande des Stampfens in den Auflagerpunkten suchte Erfinder durch die im
ersten Zusatz-Patent erläuterten Längsdiagonalen zu beseitigen. Die Bolzenverbindung aber hat
für die Ausführung nicht unbedeutende Schwierigkeiten, Weil alles genau eingepafst sein mufs,
und aufserdem die Bolzen beim längeren Gebrauch möglicher Weise nachgeben könnten.
Diese Uebeistande werden beseitigt durch die in der Zeichnung dargestellten Längsverbindungsdiagonalen,
die aufserdem noch den Vortheil gröfserer Billigkeit haben. Einfache Rundeisen, der Belastung durch die Fahrzeuge entsprechend
10 bis 15 mm stark, aus Schmiedeisen oder
Stahl, erhalten an beiden Enden ein Gewinde und hierzu eine Schraubenmutter von doppelter
Höhe. Wie in der Zeichnung angedeutet, geben die Stützen, durch kleine Angufsstücke vervollständigt,
Gelegenheit, die Zugdiagonalen zwischen je zwei Stützen bequem anzubringen.
Die Löcher in den Stützen erhalten genügend Spielraum, damit bei kleinen Bewegungen keine
Spannungen oder Biegungen entstehen. Zu demselben Zweck sind auch die Oberflächen
der Angufsstücke, gegen welche der untere Theil der Muttern sich legt, ein wenig abgerundet.
Die Schiene, nach Form der Brückenschienen, wird mittelst Bolzen befestigt, wodurch jede
Längsverschiebung, mit Ausnahme der, welche für die Temperaturdifferenz nothwendig ist, und
der durch ovale Löcher in den Schienen Rechnung getragen wird, verhindert, und die schon
früher angestrebte Dreiecksverbindung erst vollkommen erreicht wird. Der Kopf der Stützen
ist abgerundet, so dafs die Schienen nur vertical drücken können. In der Zeichnung ist
das System etwas niedriger, als früher angenommen, dargestellt, und die Stützen ruhen
auf einer Kiesbettung, wodurch Gelegenheit zum Stopfen gegeben ist, bei einem etwaigen
Setzen, das hier immer nur auf mehrere Schienenlängen und in grofsen, ganz schlanken Unterbogen
stattfinden kann, weil es nicht möglich ist, dafs eine Stütze ihre Höhenlage irgendwie
verändert, ohne die Nachbarstützen in Mitleidenschaft zu ziehen. Da bei einem Nähern der
Stützen gegen einander die Diagonalen sich frei in ihren Hülsen bewegen können, so werden
bei einer Stütze immer nur zwei Diagonalen auf Zug in Anspruch genommen, während,die
andern beiden frei in ihren Hülsen spielen, gleichgültig, ob in der Stütze eine Verticalkraft
nach oben oder eine solche nach unten wirkt. Für Hauptbahnen empfiehlt es sich, das ganze
System in Stahl auszufuhren. Das Gewicht beträgt pro lfd. Meter Geleis 35 kg, und es
kostet somit ein Meter Geleis in Stahl (1000 kg zu 300 Mark veranschlagt) 35.0,30 = 10,5 Mark,
in Gufseisen mit schmiedeisernen Diagonalen und Querverbindungen (beides mit 160 Mark
die 1000 kg veranschlagt) 35.0,16 = 5,60 Mark. Zu diesen äufserst billigen Preisen tritt noch
eine Ersparnifs an Kies gegen alle anderen Systeme, denn es wird nur unter den Auflagerplatten
eine womöglich gewalzte Kiesschicht aufgebracht, darüber fester, möglichst wenig
durchlässiger Boden gestampft und stark in der Oberfläche abgewässert.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die beschriebene Anordnung, die isolirten Unterstützungen der Schienen der Eisenbahn-Oberbaue in der Weise unter einander durch besondere Constructionstheile in der Längsrichtung der Schienen zu verbinden, dafs die in einer Unterstützung wirkenden Kräfte auf die benachbarten Unterstützungen übertragen werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4083C true DE4083C (de) |
Family
ID=282910
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT4083D Active DE4083C (de) | Verbesserungen an einem eisernen Oberbau-System für Eisenbahnen. (Zweiter |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE4083C (de) |
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