DE40792C - Neuerung an Laternen für Fahrräder - Google Patents

Neuerung an Laternen für Fahrräder

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DE40792C
DE40792C DENDAT40792D DE40792DA DE40792C DE 40792 C DE40792 C DE 40792C DE NDAT40792 D DENDAT40792 D DE NDAT40792D DE 40792D A DE40792D A DE 40792DA DE 40792 C DE40792 C DE 40792C
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DE
Germany
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lantern
bicycles
lanterns
innovation
fork
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT40792D
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Original Assignee
F. P. PRINDLE in Le Droit Park, Washington, und CH. H. KOYL in 1416 Q. St. North-West, Washington, District of Columbia, V. St. A
Publication of DE40792C publication Critical patent/DE40792C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J6/00Arrangement of optical signalling or lighting devices on cycles; Mounting or supporting thereof; Circuits therefor
    • B62J6/02Headlights
    • B62J6/028Headlights specially adapted for rider-propelled cycles with or without additional source of power
    • B62J6/029Headlights specially adapted for rider-propelled cycles with or without additional source of power characterised by the structure, e.g. casings
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
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    • B62J6/00Arrangement of optical signalling or lighting devices on cycles; Mounting or supporting thereof; Circuits therefor
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    • B62J6/03Supporting means therefor, e.g. mounting brackets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
Neuerung an Laternen für Fahrräder.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. März 1887 ab.
Die bei Fahrrädern allgemein gebräuchliche frei pendelnde Aufhängung der Laterne an der Hauptwelle hat den Uebelstand, dafs bei den Stöfsen, welche das Fahrrad in Folge der Unebenheiten des Weges erleidet, die Laterne in stark pendelnde Bewegungen kommt und somit der von der Laterne auf den Fahrweg geworfene Lichtkegel beständig verkürzt und verlängert wird, was für die Beobachtung des Fahrweges störend wirkt. Die Verhinderung dieses starken Pendeins ist der Zweck der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Vorrichtung.
Fig. ι der Zeichnung zeigt in schaubildlicher Ansicht eine Fahrradlaterne mit der bezüglichen Vorrichtung zur Verhinderung des Pendeins, Fig. 2 und 3 veranschaulichen in Seiten- und hinterer Ansicht die Aufhängung der Laterne an der Hauptachse des Fahrrades.
Die in Fig. 1 dargestellte Laterne A ist für Zweiräder bestimmt. Die specielle Einrichtung derselben sowie des Hängelagers B ist mit Bezug auf vorliegende Erfindung nebensächlich und kann von irgend einer gebräuchlichen Art sein. Die Laterne hängt wie gewöhnlich frei pendelnd an der Achse C des Antriebsrades.
Am oberen Theile des Laternengehäuses sind zwei Hülsen angebracht, in welchen die beiden Enden d einer mit dem Stiel nach oben gerichteten Gabel D befestigt werden können. Die Verbindung ist derart, dafs sich die Gabel D leicht abnehmen und somit bequem für sich aufbewahren läfst, doch können die Gabelenden d auch durch Scharniere mit dem Laternengehäuse verbunden sein, so dafs sich die Gabel auf die Rückenfläche des Gehäuses niederklappen läfst. Bei Anwendung von Scharnieren mufs natürlich eine Vorrichtung getroffen sein, mittelst welcher die Gabel in aufgerichteter Lage gesichert werden kann.
Auf dem oberen Ende der Gabelstange D ist ein Gewicht E angebracht. Es empfiehlt sich, die Einrichtung so zu treffen, dafs das Gewicht E als Mutter auf der mit Schraubengewinde versehenen Stange D höher oder tiefer eingestellt werden kann. Durch das Gewicht E wird die Laterne A nahezu ausbalancirt, doch mufs die Einrichtung so getroffen sein, dafs der Schwerpunkt des Ganzen noch immer etwas unter der Achse des Hängelagers liegt.
Die Wirkung dieses Gegengewichtes ist folgende :
Sobald die Achse C infolge der Unebenheiten des Fahrweges einen derartigen Stofs erleidet, dafs die Laterne nach vorn schwingen würde, äufsert sich durch denselben Stofs auch an dem Gewichtsknopf E das Bestreben, nach vorn zu schnellen. Durch letzteres Bestreben wird natürlich das Pendeln der Laterne verhindert, es wird höchstens einerseits ein geringes Erzittern der Laterne und andererseits eine schwache Durchbiegung der Stange D eintreten.
Die Länge des von der Laterne auf den Fahrweg geworfenen Lichtkegels bleibt somit
bei vorliegender Einrichtung nahezu gleich grofs und gestattet eine ruhige, durch keinen Licht- und Schattenwechsel gestörte Beobachtung des Fahrweges. Es empfiehlt sich übrigens, die Gabelstange D so lang als irgend angängig zu machen, um das Gewicht E möglichst klein halten zu können, damit das bei einem Stofs sich äufsernde Moment dieses Gewichtes nicht selbst zu stark wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Laternen für Fahrräder eine Vorrichtung zur Verhütung des zu starken Pendeins, bestehend in einem Gegengewicht (E), welches auf einer mit der Laterne verbundenen, nach aufwärts gerichteten Stange (D) angeordnet ist, um durch seine bei Stöfsen auftretende Schnellkraft der Pendelbewegung der Laterne entgegenzuwirken .
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT40792D Neuerung an Laternen für Fahrräder Expired - Lifetime DE40792C (de)

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