DE407764C - Sicherheitsventil fuer Gasofenbrenner - Google Patents

Sicherheitsventil fuer Gasofenbrenner

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DE407764C
DE407764C DEB105692D DEB0105692D DE407764C DE 407764 C DE407764 C DE 407764C DE B105692 D DEB105692 D DE B105692D DE B0105692 D DEB0105692 D DE B0105692D DE 407764 C DE407764 C DE 407764C
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burner
gas stove
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  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

  • Sicherheitsventil für Gasofenbrenner. Die Erfindung bezieht sich auf Sicherheitsventile für Gasofenbrenner, die so wirken, daß bei Erlöschen der Flamme die Gaszufuhr abgeschnitten wird.
  • Es sind bereits Gasglühlichtbrenner bekannt geworden, bei denen im Bereiche der Flamme ein Stab vorgesehen ist, dessen Verkürzung infolge seiner Abkühlung beim Erlöschen der Flamme dazu benutzt wird, den Gashahn zu schließen. Erfindungsgemäß wird nun diese an sich bekannte Idee für Gasofenbrenner nutzbar gemacht. Das neue Sicherheitsventil kennzeichnet sich daher in erster Linie durch ein in der Achsrichtung des Brennerrohres bewegliches, unter Federwirkung stehendes Tellerventil, dessen Spindel eine Rast aufweist, in die das eine hakenartige Ende eines Hebels eingreift, dessen anderes Ende mit dem Gestänge des Metallstabes derart verbunden ist, daß der Hebel beim Abkühlen und Verkürzen des Metallstabes gedreht wird, so daß der Haken aus der Rast tritt.
  • Die Vorteile einer solchen Einrichtung bestehen zunächst darin, daß das Ventil und sein Gestänge vor Beschädigungen von außen geschützt sind; abgesehen hiervon aber bietet das unter Federwirkung stehende Tellerventil eine ganz wesentlich erhöhte Betriebssicherheit, da nicht die Reibung der fest aufeinanderliegenden Dichtungsflächen, wie es bei einem Hahnküken der Fall ist, überwunden werden muß, söndern nur die verhältnismäßig geringe und stets gleichbleibende der Ventilspindel. Auch ermöglicht die Anordnung eines Tellerventils eine wesentlich einfachere Arretierung durch das Hebelgestänge.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes im Längsschnitt dargestellt.
  • An den Brenner i ist mittels Schraubengewinde a ein Rohr 3 befestigt, das am Ende mit einer Gberwurfmutter q. abgeschlossen ist. Die Gberwurfmutter q. hat einen mit Schraubengewinde versehenen Ansatz 5, an den die auf der Zeichnung nicht veranschaulichte Gasleitung angeschraubt ist. Auf der entgegengesetzten Seite der überwurfmutter q. ist ein mit derselben ein Stück bildendes Rohr 6 vorgesehen, das in das Innere des Rohres 3 hineinragt und mit diesem durch eine kleine Bohrung 6' in Verbindung steht. Sowohl die Bohrung des Ansatzes 5 als auch das Rohr 6 durchsetzt ein in einer mit Längsbohrungen versehenen Führung 7 geführter Rundstab 7', auf dessen aus dem Ansatz 5 herausragenden Ende Schraubengewinde geschnitten ist. Auf diesem sitzt ein als Ventilteller wirkender Gummiring 8, der durch eine Schraubenmutter 9 gegen Herabfallen gesichert ist; gleichzeitig: kann mit dieser auch der Hub des Ventiltellers 8 eingestellt werden. Das andere irri Rohr 3 befindliche Ende des Rundstabes 7' ist mittels einer Spiralfeder io mit einem in die Wandung des Rohres 3 geschraubten Stift i i verbunden. Nahe dem Ende des Rundstabes ; ' ist ein durch einen Schlitz 12 des Rohres ; ragender Stift 13 befestigt, der innerhalb des Rohres ; mit einem Schlitz 14 und an seinem außerhalb des Rohres befindlichen Ende mit einer den Schlitz 12 in jeder Stellung- des Stiftes 13 verdeckenden Platte 15 und einem Knopf 16 versehen ist. Ferner ist der Rundstab mit einer Kerbe 17 versehen. In einem am Rohr 6 befindlichen Lager 18 ruht ein -zweiarmiger Hebel i g, der oberhalb seines Drehpunktes mit einem Zahn 2o versehen und an seinem einen Ende zu einem in die Kerbe 17 eingreifenden Haken 21 ausgebildet ist. Im Brenner i ist eine Nickelstange 22 gelagert, deren äußeres Ende mittels einer Schraube 23 am Brenner befestigt ist; ihr inneres Ende hingegen ist mit einem zweiarmigen, bei 2 5 drehbar gelagerten Hebel 24 verbunden. Das untere Ende dieses zweiarmigen Hebels ist mittels eines Armes 26 mit einem bei 27 drehbar gelagerten Hebelarm 28 verbunden. Das obere Ende dieses Hebelarmes ist mit einer eine Kröpfung 29 besitzenden und im Schlitz 14 des Stiftes 13 gleitenden, am Ende mit einer Verzahnung versehenen Stange 3 0 gelenkig verbunden. Der Brenner i ist innen mit öffnungen 31 versehen, durch die das Gas hindurchströmt und den oberhalb derselben befindlichen Nickelstab 2-2 erhitzt. Am- Ende des Rohres 3 ist eine Öffnung 32 vorgesehen, durch welche die zur Erzeugung einer Bunsenflamme nötige Luft zum Brenner strömt.
  • Der Apparat arbeitet folgendermaßen: Der Knopf 16 wird in der Richtung des Pfeiles a geschoben, wodurch mittels des Rundstabes 7' der Ventilteller 8 von dem Bohrungsende des Ansatzes 5 abgehoben wird, so daß durch die Längsbohrungen der Führung 7 das Gas durch das Rohr 6 und durch dessen Bohrung 6' in das Rohr 3 und von hier aus zum Brenner strömen kann. Bei Verschiebung der Stange 7' gelangt die Kerbe 17 unter den Haken 21, der in dieselbe einschnappt, so daß die gespannte Spiralfeder io die Stange 7' nicht zurückziehen kann. Nach öffnung des Ventils 8 wird das aus dem Brenner i strömende Gas entzündet. Die durch die Öffnungen 31 schlagenden Flammen erhitzen den Nickelstab 22, so daß sich dieser ausdehnt und seine Ausdehnung mittels der Hebelanordnung auf die Zahnstange 30 überträgt und dieselbe in der Richtung des Pfeiles b bewegt. bis die Kröpfung aus dem Schlitz i q. des Stiftes 13 heraustritt und die Verzahnung der Zahnstange 3o auf den Zahn 2o des Hebelarmes i9 fällt. Sobald nun die Gasflamme erlischt, zieht sich nach kurzer Zeit die abgekühlte Nickelstange 22 zusammen und bewegt rnittels der Hebel 24, 26, 28 die Zahnstange 30 in der Richtung des Pfeiles c, wobei die auf dem Zahn 2o ruhende Verzahnung den Hebelarm i9 um seinen Drehpunkt so weit verdreht, bis der Haken 21 die Kerbe 17 der Stange 7' verläßt. Diese wird nun frei und wird durch die Spiralfeder io zurückgezogen, so daß die Gummiplatte 8 die Bohrung des Ansatzes 5 und damit das Rohr 3 vor der weiteren Gaszuströmung verschließt. Bei weiterer Abkühlung der Nickelstange 22 verschiebt sich die Zahnstange 30 so weit, bis die Kröpfung 29 wieder in den Schlitz 14 des Stiftes 13 gelangt und die Zahnstange 30 von dem Zahn 2o des Hebels in die aus der Zeichnung ersichtliche Lage abhebt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Sicherheitsventil für Gasofenbrenner, das -durch einen im Flammenraum gelagerten Metalltab ausgelöst wird, sobald sich der Stab nach Erlöschen der Flamme zusammenzieht, gekennzeichnet durch ein in der Achsrichtung des Brennerrohres hewegliches, unter Federwirkung stehendes Tellerventil, dessen Spindel eine Rast aufweist, in die das eine hakenartige Ende eines Hebels eingreift, dessen anderes Ende mit dein Gestänge des Metallstabes derart verbunden ist, daß der Hebel beim Abkühlen und Verkürzen des Metallstabes gedreht wird, so daß der Haken aus der Rast tritt. z. Sicherheitsventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der Spindel des Sicherheitsventils ein aus- dem Brennerrohr herausragender Knopf ( i 6; o. dgl. befestigt ist, mit dessen Hilfe das Ventil von Hand geöffnet werden kann. 3. Sicherheitsventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen Gestänge und Sperrhebel durch eine am Gestänge vorgesehene Verzahnung und einen am Hebel angeordneten Zahn in der Weise erfolgt, daß die Zahnstange bei ihrer Bewegung in der einen Richtung über den Zahn hinweggleitet, bei der entgegengesetzten Bewegung aber eingreift.
DEB105692D 1922-07-14 1922-07-14 Sicherheitsventil fuer Gasofenbrenner Expired DE407764C (de)

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