DE407435C - Roentgenroehre - Google Patents
RoentgenroehreInfo
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- DE407435C DE407435C DEL52330D DEL0052330D DE407435C DE 407435 C DE407435 C DE 407435C DE L52330 D DEL52330 D DE L52330D DE L0052330 D DEL0052330 D DE L0052330D DE 407435 C DE407435 C DE 407435C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J35/00—X-ray tubes
- H01J35/02—Details
- H01J35/04—Electrodes ; Mutual position thereof; Constructional adaptations therefor
Landscapes
- Apparatus For Radiation Diagnosis (AREA)
Description
Fortgesetzte Beobachtungen ergaben, daß von den im Patent 390479 genannten Konstruktionsmöglichkeiten
für die Erzeugung von Röntgenstrahlen diejenige den Vorzug verdient, bei welcher die Elektroden annähernd
als konzentrische Kegelflächen ausgebildet sind, wobei eine Spitze als Kathode und ein
Hohlspiegel als Anode benutzt wird. Bei einer derartigen Anordnung wird das Anstechen
des Spiegels verhindert, weil übermäßig kleine, spezifisch hoch belastete Brennflecke
sich nicht bilden.
Lochkameraaufnahmen ergaben, daß bei der genannten Anordnung die Emission der Röntgenstrahlen
einen dreifachen Ursprung aufweist. Man beobachtet erstens intensiv strahlende, mehr oder weniger punktförmige Flecke
am Boden des Anodenkraters. Zweitens strahlt, wenn auch sehr viel weniger intensiv,
ao so doch immerhin merklich, die gesamte übrige Oberfläche des Kraters. Drittens strahlt die
Anodenfläche außerhalb des Kraters, also Kopf und Stiel der Antikathode A mit einer
gleichfalls geringen, von den Abmessungen der
as gesamten Anordnungen abhängenden Intensität.
Für technische Verwendungszwecke, besonders für Radiographie (Diagnostik) fst es
wichtig, den Ursprung der /Strahlung auf eine genügend kleine Fläche einzuschränken, die
dann als Brennfleck so wirkt, daß genügend scharfe Schattenbilder (Durchleuchtungs.bilder)
erzielt werden.
Die Erfindung löst unter Berücksichtigung der angegebenen Tatsache, daß außer den
Brennflecken " die gesamte Kraterwandung merklich strahlt, diese Aufgabe in der Weise,
daß der Krater E klein genug gemacht wird, um in seiner Gesamtausdehnung als Brennfleck
noch hinreichend scharf zeichnend wirken zu können. Er erhält in Anbetracht der aus der Abb. 1 ersichtlichen Röhrenform, bei
welcher ein ziemlich schräg zum Antikathodenkopfe A austretender Strahlenkegel η benutzt
wird, eine in Ansicht in Abb. 2 dargestellte ovale Form, welche sich in der Nutzrichtung
kreisförmig projiziert. Als Kathode wirkt eine Spitze B, welche unter einem spitzeren
oder stumpferen Winkel verläuft und entweder in die Kratermündung um ein Geringes hineinragt
oder in einer im Verhältnis zu den Kraterabmessungen kleinen Entfernung der Kratermündung vorgelagert wird. Bei der
Ausbildung der Kathode B ist zu beachten, daß ungeachtet der geringen Entfernung zwisehen
den beiden Elektroden, insbesondere zwischen aktiver Kathodenfläche und Brennfleck
ein Röntgenstrahlerukegel von genügend großem öffnungswinkel zur Verwendung gelangen
kann. Zu diesem Zwecke erhält der Kathodenstiel 6" eine Krümmung, so daß die
aktive Spitze B in einer erheblich anderen Richtung liegt als der erste Teil 6" des Stieles,
d. h. derjenige Teil, welcher sich unmittelbar an die Durchschmelzsteile der Kathode
anschließt. In der Abbildung ist diese Bau-
art dargestellt. Unterhalb der Spitze B ist der Kathodenstiel S um ungefähr 900 gebogen
und an diesem längeren gebogenen Teile bei C in die Glashülle D der Röhre luftdicht eingeführt.
Als Beispiel von Abmessungen, mit welchen für die meisten Fälle der medizinischen Praxis
befriedigend scharfe Bilder erzielt werden können, mag ein Krater von 5 bis 6 mm
Öffnung und 3 bis 4 mm Tiefe angeführt werden. Als Spitzen werden dann vorwiegend
Drähte von etwa 2 mm Durchmesser benutzt. Als Spitzenwinkel kommen in Frage zur Erzielung der für Radiographie vorwiegend
verlangten Härten solche von· io° bis zu ioo°, für Radiotherapie (härtere Strahlen)
aber bedeutend stumpfere Winkel von 1300 und mehr.
Ein besonderer Vorzug der beschriebenen
ao Bauart besteht darin, daß die Strahlenemission der obengenannten dritten Art, nämlich
diejenige seitens der außerhalb des Kraters liegenden Anodenflächen, so gut wie vollständig
ausbleibt. Dies ist erklärlich, weil die aus dem Krater hinausstrebenden Elektronen
bei den kleinen Abmessungen einfach von dem kräftigen Felde, welches zwischen Spitze B
und Kratermündung besteht, zurückgehalten werden.
Claims (3)
1. Röntgenröhre nach Patent 390479, dadurch gekennzeichnet, daß die Anode als
eine Höhlung von genügend kleinen Abmessungen und die Kathode als Spitze ausgebildet
ist, welche um eine gegenüber den Abmessungen der Höhlung kleine Größe von der Höhlungsmündung entfernt ist.
2. Röntgenröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Krater oval
gestaltet ist, so daß er sich in der Richtung des Nutzstrahlenkegels kreisförmig
pro j iziert.
3. Röntgenröhre nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der aktive
Kathodenteil (die Spitze) an. einem umgebogenen Ende des Kathodenstieles befestigt
ist.
Abb.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL52330D DE407435C (de) | 1921-02-08 | 1921-02-08 | Roentgenroehre |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL52330D DE407435C (de) | 1921-02-08 | 1921-02-08 | Roentgenroehre |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE407435C true DE407435C (de) | 1924-12-22 |
Family
ID=7274634
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL52330D Expired DE407435C (de) | 1921-02-08 | 1921-02-08 | Roentgenroehre |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE407435C (de) |
-
1921
- 1921-02-08 DE DEL52330D patent/DE407435C/de not_active Expired
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