DE407304C - Schaltungsanordnung fuer Verstaerker in Fernsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Verstaerker in Fernsprechanlagen

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Publication number
DE407304C
DE407304C DES56787D DES0056787D DE407304C DE 407304 C DE407304 C DE 407304C DE S56787 D DES56787 D DE S56787D DE S0056787 D DES0056787 D DE S0056787D DE 407304 C DE407304 C DE 407304C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
battery
circuit arrangement
amplifiers
heating battery
grid
Prior art date
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Expired
Application number
DES56787D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing August Engelhardt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/06Receivers
    • H04B1/16Circuits
    • H04B1/1607Supply circuits
    • H04B1/1623Supply circuits using tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Secondary Cells (AREA)
  • Hybrid Cells (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 18. DEZEMBER 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVl 407304 -KLASSE 21a GRUPPE
(S567S7 Vlllf21 a*)
Siemens & Halske Akt-Ges. in Siemensstadt b. Berlin*).
Schaltungsanordnung für Verstärker in Fernsprechanlagen.
Patentiert im Deutseben Reiche vom 26. Juni 1921 ab.
In Fernsprechämtern mit Zwischenverstärkern wird zweckmäßig eine gemeinsame Heizbatterie für sämtliche Verstärker vorgesehen. Das Ruhepotential für die Gitter wird dabei durch besondere,, in die Gitterkreise der einzelnen Verstärker eingeschaltete Batterien so festgelegt, daß es sich auf der Mitte tier Verstärkercharakteristik befindet.
Diese Bedingung läßt sich aber nicht
ίο immer mit genügender Genauigkeit erfüllen, da Rohre derselben Herstellung sehr oft erheblich voneinander abweichen, so daß die Potentialdifferenz zwischen Faden und Gitter, welche für das eine Rohr geeignet ist,
ig für das andere nicht stimmt. Durch Anlegen der Gitter an verschiedene Punkte einer Batterie lassen sich die Abweichungen zwischen den verschiedenen Röhren nicht genügend ausgleichen, da die Batterie nur das Ab-
ao nehmen von um je zwei Volt voneinander abweichenden Spannungen gestattet und dies zu einer befriedigenden Einstellung des Gitterpotentials nicht genügt.
Man könnte diese Schwierigkeit durch
as Überbrücken einer gemeinsamen Gitterbatterie durch einen Widerstand und die Abnahme der Gitterpotentiale an geeigneten Punkten: des Widerstandes beseitigen. Das hat aber den Nachteil, daß mit dem Kurzschließen der Batterie über den Widerstand ein erheblicher Stromverbrauch verbunden ist. Beim gruppenweisen Parallelschalten der Verstärker zu der Heizbatterie müßte außerdem für jede Gruppe ein besonderer Widerstand vorgesehen werden, wodurch die Gitterbatterie noch stärker belastet würde.
Erfindungsgemäß wird dieser Nachteil dadurch vermieden, daß neben der Heizbatterie eine oder mehrere an einen das erste Element der Heizbatterie überbrückenden Witterstand angelegte Hilfsbatterien vorgesehen sind, welche zum Abgreifen der Gitterpotentiale evtl. neben der Heizbatterie dienen.
Man verliert dadurch zwar den Vorteil der beliebig genauen Einstellung des Gitterpotentials, wie sie durch Verwendung einer Reihe von Widerständen gegeben ist, erhält aber schon meist eine genügend genaue Einstellung durch Verwendung einer einzigen Hilfsbatterie, die an die Mitte des das erste EIement der Heizbatterie überbrückenden Widerstandes gelegt ist, da dann in dem ganzen in Frage kommenden Spannungsbereich sämtliche Spannungen mit einer Genauigkeit von mindestens einem halben Volt mit Hilfe der Gitterbatterie und der Heizbatterie eingestellt werden können. Bei Verwendung zweier Hilfsbatterien kann eine Genauigkeit von mindestens einem drittel Volt erreicht werden usw. . ■
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Er.-Ing. August Engelhardt in Berlin-Haiensee.
Die einzigen bei dieser Schaltung auftretenden Stromverluste sind die in dem das erste Element der Heizbatterie überbrückenden Widerstand, welche aber so gering sind daß sie vernachlässigt werden können.
Die erfindungsgemäße Schaltung ist besonders vorteilhaft, wenn die Verstärker gruppenweise hintereinandergeschaltet werden und die einzelnen Gruppen parallel an ίο die Heizbatterie gelegt werden, weil in diesem Falle für die Hilfsbatterie nur wenige Elemente erforderlich sind.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht, und zwar ist nach Abb. 1 eine größere Anzahl von hintereinandergeschalteten Verstärkern angenommen, die von einer gemeinsamen Heizbatterie gespeist werden, wobei eine kleinere und eine größere Hilfsbatterie vorgeau sehen sind, von denen die größere an, die Mitte eines Widerstandes angelegt ist, welcher das erste Element der Heizbatterie überbrückt. Die Gitterpotentiale werden hier teils von der Hilfsbatterie, teils von der Heizbatterie abgenommen. Man könnte auch zwei Hilfsbattexien benutzen, um für das Gitterpotential unabhängig von der Heizbatterie zu sein.
In Abb. 2 ist angenommen, daß die Verstärker zu je zwei hintereinandergeschaltet sind und die so gebildeten Gruppen parallel zueinander an die Heizbatterie gelegt sind. Nach dieser Abbildung sind zwei gleich große Hilfsbatterien vorgesehen, da von der Heizbatterie keiile Gitterpotentiale abgenommen werden können.

Claims (2)

P ATENT-Ansprüche:
1. Schaltungsanordnung für Verstärkeranlagen in Fernsprechämtern mit Reihenheizung der Verstärker unter Verwendung einer gemeinsamen Heizbatterie, von der das Gitterpotential durch Hilfsbatterien an geeigneten Punkten abgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsbatterien an geeigneten Punkten eines nur ein oder höchstens zwei Elemente der Heizbatterie überbrückenden Widerstandes angelegt sind, wobei die Zahl der Hilfsbatterien von der gewünschten Genauigkeit der Einstellung abhängt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Ersparnis an Hilfsbatterien ein Teil der Gitterpotentiale von der Heizbatterie abgegriffen wird.
Abb.
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Abb. 2.
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BERLIN. GEDRUCKT IK DER SEICHSDRUCKEREI.
DES56787D 1921-06-26 1921-06-26 Schaltungsanordnung fuer Verstaerker in Fernsprechanlagen Expired DE407304C (de)

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