DE406955C - Vorrichtung zur elektrischen Anzeige oder Registrierung fuer gasanalytische Apparate, bei der das Anzeige- bzw. Registrierorgan bis kurz vor Beendigung der Analyse gesperrt ist - Google Patents

Vorrichtung zur elektrischen Anzeige oder Registrierung fuer gasanalytische Apparate, bei der das Anzeige- bzw. Registrierorgan bis kurz vor Beendigung der Analyse gesperrt ist

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DE406955C
DE406955C DEM79906D DEM0079906D DE406955C DE 406955 C DE406955 C DE 406955C DE M79906 D DEM79906 D DE M79906D DE M0079906 D DEM0079906 D DE M0079906D DE 406955 C DE406955 C DE 406955C
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  • Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Electric Means (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur elektrischen Anzeige oder Registrierung für gasanalytische Apparate, bei der das Anzeige- bzw. Registrierorgan bis kurz vor Beendigung der Analyse gesperrt ist. Vorliegende Erfindung betrifft die besondere Anordnung des einstellbaren Widerstandes im Stromkreis von Meßapparaten an kontinuierlich oder diskontinuierlich arbeitenden elektrischen Indizierungs- oder Registrierungsvorrichtungen für das Analysenresultat bei gasanalytischen Apparaten.
  • Die Indizierung und Regulierung mittels Änderung des Widerstandes eines in einem Stromkreis liegenden Leiters durch den Meßkörper ist bekannt.
  • Nach vorliegender Erfindung wird hingegen der einstellbare Widerstand an einem die Verstellung des Anzeige- bzw. Registrierorgans bewirkenden Teil init diesen beweglich gegenüber feststehenden Kontakten des Stromkreises so angeordnet, daß der jeweiligen Stellung des Organs bzw. dieses Teiles entsprechend verschiedene Längen des Widerstandsdralites im Stromkreis wirksam werden.
  • Die Zeichnung zeigt in den Abb. i bis 3 verschiedene beispielsweise Ausführungsfornien des Erfindtingsgegenstandes.
  • In Abb. i bezeichnet i einen elektrischen Widerstandsdraht, der in geeigneter Weise nach einem Kreisbogen auf einem Rad :2 ausgespannt ist, welches für jede Analyse entsprechend eingestellt werden kann. Dem Widerstandsdraht i liegt ein Kontaktstück 3 an, das an einem Ende eines um einen festen Zapfen 4 drehbar angeordneten Winkelliebels 5 befestigt ist, dessen anderes Ende ein Gegengewicht 6 trägt, um guten Kontakt zwischen dem Kontaktstück 3 und dein Widerstandsdraht i zu erhalten. Mit den beiden Enden des Widerstandsdrahtes i ist eine Batterie 7 verbunden; in diesem Stromkreis ist ein einstellbarer Widerstand 8 eingeschaltet. Zwischen dem Kontaktstück 3 und dem eine Ende 9 des Widerstandsdrahtes ist ein Galvanometer io eingeschaltet. Die Bewegung des Rades 2 wird durch eine Vorrichtung ii bis 17 bewirkt und in bekannter Weise mittels eines Schreibstiftes 18 o. dgl. auf das Diagrainm ig übertragen.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung nach vorliegender Erfindung ist folgende: Wenn das Rad:2 eine neue Stellung einnimmt, -wobei der Widerstandsdraht i zum Kontaktstück 3 gedreht und damit der Spannungsunterschied zwischen den Enden des ini Galvanometerstromkreise eingeschalteten Teiles des Widerstandsdrahtes verändert wird, fließt Strom von der Batterie 7 aus einerseits durch den Widerstand 8 und den Widerstandsdraht i und anderseits durch den Widerstand 8, das Galvanometer io, das Kontaktstück 3 und den oberhalb des Kontaktstückes 3 liegenden Teil des Widerstandes i. Dieser Strom bewirkt einen Ausschlag auf das Galvanometer, der bei geeigneter Teilung der Galvanometerskala das Analysenresultat kennzeichnet.
  • Bei der in Abb. 2 dargestellten Ausführungsform sind zwei Widerstandsdrähte i und il in geeigneter Weise parallel mit der das Gegengewicht 2o mit dem Rade 2 verbindenden Kette 21 o. dgl. aufgespannt. Längs den Widerstandsdrähten i, il gleiten Kontaktstückc 3, 31-, die mittels der Kette befestigter -.Federn 2:2 o. dgl. miteinander leitend Z, verbunden sind und gegen die Widerstandseirähte gedrückt werden, so daß guter Kontakt t' ZD erhalten wird. Das eine En(te des Drahtes il ist mit einem Pol der Batterie 7 verbunden, deren anderer Pol über einem einstellbaren Widerstand 8 mit dem anderen Ende dieses Drahtes il verbunden ist. Die oberen Enden der Drähte i und il sind über einem Galvanometer io miteinander verbunden.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung nach Abb. 2, ist wie folgt: Von der Batterie 7 geht Strom aus einerseits durch den einen Widerstandsdraht i' und den Widerstand 8, andererseits durch das Galvanometer io, einen Teil des Widerstandsdrahtes i das Kontaktstück 3, die Federn 22, das Kontaktstück 31, einen Teil des Widerstandsdrahtes il und deji Widerstand 8. In jeder Stellung des Rades :2 nehmen die Kontaktstücke 3, 3' entsprechende Stellungen auf den Widerstandsdrähten i, il ein, wobei ein gewisser Ausschlag auf dem Galvanometer io erhalten wird. Werden die Stellungen der Kontaktstücke durch Drehung des Rades 2 in eine andere Stellung gebracht, so bleibt der elektrische Widerstand im Galvanoineterstromkreis immer der -leiche wie früher; da aber der Spannungsunterschied zwischen dem Kontaktstück 3' und dem mit dein Galvanometer verbundenen Ende des Widerstandsdrahtes i:' nunmehr eine andere Größe hat, wird ein entsprechend veränderter Ausschlag auf dein Galvanometer io erhalten.
  • Bei der in Abb. 3 dargestellten Ausführungsform der Vorrichtung sind die Kontaktstücke durch zwei Ouecksilberbecher 3 und 3' ersetzt, in welche lie beiden Arme i und i' eines mit der Kette :21 o. d-l. fest verbun-23 denen, U-förmig gebogenen Widerstands-(Irahtes eintauchen. Durch die Wand des einen Quecksilberbechers 31 ist oben ein Leitungsdraht, der zu einem Pol der Batterie 7 führt, und unten sind zwei Leitungsdrähte, eingeschmelzen, von welchen der eine über einen einstellbaren Widerstand 8 zum anderen Pol der Batterie und der andere zu einem Galvanoineter io führt, der seinerseits mit dem anderen Quecksilberbecher 3 mittels eines in demselben eingeschmolzenen Leitungsdrahtes verbunden ist. Von der Batterie gehen zwei Stromkreise aus, der eine durch den Widerstand 8 und den Quecksilberbecher 3', welcher derart ausgeführt ist, daß ein gewisser, ziemlich großer Widerstand zwischen den eingeschniolzenen Leitungsdrähten vorhanden ist, und der andere durch den Widerstand 8, das Galvanometer io, den Ouecksilberbecher 3 und die heiden Arme i u;7d il des Widerstandsdralites. Bei der Drehung des Rades hebt oder senkt sich die Kette 21, wodurch die Arme i und il des damit verbundenen Widerstandsdrahtes mehr oder weniger in die Quecksilberbecher 3 und 31 eintauchen. Dadurch wird der Widerstand des Galvanometerstromkreises verändert, so daß ein Ausschlag auf dein Galvanoineter erhalten wird.
  • Bei allen beschriebenen Ausführungsformen kann mit Hilfe des Widerstandes 8 die Nullstellung des Galvanometers eingestellt bzw. eine etwaige Schwankung der Batteriespannung kompensiert werden.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur elektrischen Anzeige bzw. Registrierung für gasanai-vtlsche Apparate, bei der das Anzeige-#zw. Registrierorgan bis kurz vor B,eendigung der Analyse gesperrt und von einer mit dem Absorptionsraurn verbundenen Taucliglocke aus durch ein kollenpaar und Zwischenorgane betätigt wird, wobei in einem elektrischen Stromkreis ein Widerstand und der 'Meßapparat eingeschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand` an einem die Verstellung des Anzeige- bzw. Registrierorgans bewirkenden Teil mit diesen beweglich gegenüber feststehenden Kontakten des Stromkreises so angeordnet ist, daß der je- weiligen Stellung des Organs bzw. dieses Teiles entsprechend verschiedene Längen des Widerstandsdrahtes im Stromkreis wirksam werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einenMetallstreifen (i) am Rad (2), der mittels eines Kontaktstückes (3) an einem gewichtsbelasteten Winkelhebel (5) an den Galvanorneterstromkreis (io) und an seinen Enden in den Batteriestromkreis (7) geschaltet ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen an der Kette (21) des Rades (:2) angebrachten, längsder nach dem Galvanotneter führenden Widerstandsdrähte (L, L') laufenden Doppelkontakte (3, 3'). 4. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen mit seinen Schenkeln in Ouecksilbergefäße (3, 3') eintauchenden, an der Kette (21) des Rades (2) befestigten Bügel (i, i') zur Veränderung des Widerstandes in dein diese Gefäße verbindenden Stromkreis.
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