DE40677C - Pferdekummet - Google Patents
PferdekummetInfo
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- DE40677C DE40677C DENDAT40677D DE40677DA DE40677C DE 40677 C DE40677 C DE 40677C DE NDAT40677 D DENDAT40677 D DE NDAT40677D DE 40677D A DE40677D A DE 40677DA DE 40677 C DE40677 C DE 40677C
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- collar
- bracket
- horse
- halves
- arrangement
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- Expired - Lifetime
Links
- 239000010985 leather Substances 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B68—SADDLERY; UPHOLSTERY
- B68B—HARNESS; DEVICES USED IN CONNECTION THEREWITH; WHIPS OR THE LIKE
- B68B3/00—Traction harnesses; Traction harnesses combined with devices referred to in group B68B1/00
- B68B3/04—Horse collars; Manufacturing same
- B68B3/06—Adjustable collars
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Clamps And Clips (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE S6: Pferdegeschirr.
WILLIAM HARLEY in LIVERPOOL (England). Pferdekummet.
Patentirt im Deutschen Reiche vom g. März 1887 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf diejenige Anordnung eines Kummets, bei welchem
zwei unabhängig von einander bewegliche Kummethälften durch einen massiven, von der
einen nach der anderen Seite des Pferdehalses reichenden Bügel verbunden sind, um die
Hälften gegen Auseinandergehen zu sichern, und bei welchem behufs Befestigung der
Stränge an dem Kummet die über die oberen Strangenden geschobenen Anschlüsse durch
Drehbolzen mit dem Bügel und den Kummethälften verbunden sind.
Fig. ι zeigt die Anordnung eines Pferdekummets in schaubildlicher Darstellung, Fig. 2
einen waagrechten Schnitt durch die eine Kummethälfte, Fig. 3 die schaubildliche Ansicht
eines drehbar gelagerten Klotzes, der die Verbindung zwischen der Kummethälfte und
dem Strange herstellt. Fig. 4 zeigt die Stirnansicht des verstellbaren, in Fig. 1 und 2 dargestellten
Bügels, dessen Hälften in der in Fig. 5 ersichtlichen Weise mit einander verbunden
sind. Fig. 6 zeigt einen gegen die Anordnung nach Fig. 4 etwas abgeänderten Bügel, dessen Horizontalschnitt nach Linie x-x
in Fig. 7 ersichtlich ist. Fig. 8 zeigt in vergröfsertem Mafsstabe den Stranganschlufs B1,
von dem in Fig. 9 eine etwas abgeänderte Anordnung angegeben ist.
AA (s. Fig. 1) sind die beiden auf ihrer Innenfläche
behufs richtigen Anschmiegens an die Schultern des Pferdes geeignet gestalteten Kummethälften, B B die Strangleder und By B1
die Anschlüsse zur Verbindung der Stränge mit den Kummethälften A. Zweckmäfsig erscheint
die Anordnung dünner Metallplatten A1 A1, an
deren Aufsenfläche eine Schiene A2 durch Niete oder Schrauben befestigt ist. Diese Schiene dient
zur Versteifung der Platten A1A1, sowie zur
geeigneten Verbindung der Kummethälften mit den Strängen und anderen Theilen. Behufs
Verbindung der genannten Stränge B mit den Kummethälften ist ein drehbarer Klotz C angeordnet,
dessen Drehbolzen c durch ein in der Kummethälftenschiene A2 angebrachtes Loch
hindurchgesteckt ist und sich in diesem drehen kann; der Drehbolzen wird durch einen Kopfe1
(s. Fig. 2 und 3) gehalten, der vor Befestigung der Platte A1 auf der Innenfläche der Schiene^2
hergestellt wird. Der Stranganschlufs B1 ist durch einen senkrechten, durch den Klotz C
hindurchgesteckten Bolzen C1 mit letzterem verbunden. Dabei umgiebt das Ende von I?1
den Klotz C gabelförmig. Diese Verbindung zwischen den Strängen und Kummethälften gestattet
eine freie Drehung der letzteren in der waagrechten Ebene, sowie um eine rechtwinklig
zu der Kummet-Aufsen- und Innenfläche liegende Achse; hierdurch können sich
die Kummethälften selbstthätig an die Schultern des Pferdes bei dessen Bewegungen anschmiegen.
Die vorderen Enden der Stranganschlüsse B1 sind in der aus Fig. 2 ersichtlichen
Weise nach innen zu umgebogen. Der senkrechte Bolzen C verhindert ein Drehen
von B1 dergestalt, dafs der äufsere Theil des Stranganschlusses nicht niederfallen kann, letzterer
also immer zu den nicht an den Schultern liegenden Strängen in einer horizontalen
Lage verbleibt, wie dies aus Fig. 1 und 2 hervorgeht.
D ist ein die Kummethälften A A verbindender metallener Bügel, der die Hälften A A
gegen Auseinandergehen sichert und sie in richtiger Lage zu den Schultern des Pferdes
halt. An seinen Enden ist der Bügel D durch Gelenke mit den Kummethälften verbunden,
so dafs der Bügel unter dem Hals des Pferdes frei herabhängen und trotz der Verbindung
der Kummethälften sich das Pferd im Bügel frei bewegen kann. Dieser Bügel ist dergestalt
verstellbar, dafs der Abstand der Enden desselben verändert werden kann, was sich behufs
richtigen Anschmiegens der Kummethälften an die Schultern des Pferdes nöthig macht.
Kommt die in Fig. i, 2 und 3 dargestellte besondere Verbindung zwischen den Stranganschlüssen
und den Kummethälften zur Verwendung, so können die Klötze C C mit nach aufwärts umgebogenen Haken C2 versehen
werden, welche in die an den Enden des Bügels D angebrachten Oesen d d eintreten. Diese
Anordnung bietet die Vortheile eines Universalgelenkes zwischen den einzelnen Theilen, so
dafs die eine Kummethälfte gegen die andere frei bewegt werden kann, während gleichzeitig
der Bügel im Bedarfsfalle von den Kummethälften getrennt werden kann.
Nach der in Fig. 1, 2, 4 und 5 ersichtlichen Anordnung des Bügels D besteht derselbe
aus den Schienen D1D1, die in der
Bügelmitte über einander liegen und an ihren Enden mit nach unten gebogenen Armen dl dl
versehen sind, durch welche ein Bolzen d2 'gesteckt ist, der die Schienen D1D1 zusammenhalt.
Letztere werden in der gewünschten Stellung zu einander durch eine Klemmschraube
oder eine andere, an. den über einander liegenden Theilen der Schienen Z)1 D1 sitzende
Klemmschraube gehalten. Die Berührungsflächen der Arme D1 sind, wie aus Fig. 4
und 5 ersichtlich, bei d3 gezahnt, und dient ein mit Flügelmutter ■di versehener Bolzen D2
zum Festhalten der Schienen oder Arme auf einander. Die eine Schiene D1 ist mit einem
zum Bolzen d2 concentrisch liegenden Schlitz i5
versehen, damit die äufseren Enden der Arme bei ihrer Verstellung die nöthige Bewegung
machen können.
Eine andere Anordnung des Bügels ist in Fig. 6 und 7 dargestellt. Hier sind die beiden
den Bügel bildenden Schienen D1 D1 mit geraden, über einander liegenden Theilen versehen
und werden durch Bolzen D3 mit Flügelmuttern de festgehalten. Der eine Bolzen geht
durch ein Loch d1 in dem Ende der einen Schiene D1 und durch einen Langschlitz D4
in der anderen Schiene hindurch, so dafs die äufseren Enden der Schienen gegen einander
verstellt und in der betreffenden Stellung gehalten werden können.
Es empfiehlt sich, den Stranganschlufs B1
mit Schlitzen B3 und Nuthen Bi zu versehen,
sowie durch diese Schlitze einen Keil jB5
. hindurchzustecken, welcher in eine Aussparung im Strange B eintritt. Diese Anordnung ist
in Fig. 8 und 9 angegeben.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Pferdekummet, bei welchem jede seiner unabhängig von einander angeordneten beiden Hälften (A AJ, jedes Ende eines die letzteren verbindenden verstellbaren Hängebügels (D) und ein Stranghalter oder Anschluss (B1) durch ein Universalgelenk (C C1 C2 c c1) zur freien Bewegung und richtigen Lage des Kummets verbunden sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE40677C true DE40677C (de) |
Family
ID=316215
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT40677D Expired - Lifetime DE40677C (de) | Pferdekummet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE40677C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6723500B2 (en) * | 2001-12-05 | 2004-04-20 | Lifescan, Inc. | Test strips having reaction zones and channels defined by a thermally transferred hydrophobic barrier |
-
0
- DE DENDAT40677D patent/DE40677C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6723500B2 (en) * | 2001-12-05 | 2004-04-20 | Lifescan, Inc. | Test strips having reaction zones and channels defined by a thermally transferred hydrophobic barrier |
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