DE43948C - Befestigung von Zaundraht an die Pfosten und Zwischenstäbe von Umzäunung gen - Google Patents

Befestigung von Zaundraht an die Pfosten und Zwischenstäbe von Umzäunung gen

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DE43948C
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DE
Germany
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posts
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT43948D
Other languages
English (en)
Original Assignee
CH. SHAW in Wolverhampton, 21 Water. loo Road South, England
Publication of DE43948C publication Critical patent/DE43948C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H17/00Fencing, e.g. fences, enclosures, corrals
    • E04H17/02Wire fencing, e.g. made of wire mesh
    • E04H17/10Wire fencing, e.g. made of wire mesh characterised by the way of connecting wire to posts; Droppers
    • E04H17/12Wire fencing, e.g. made of wire mesh characterised by the way of connecting wire to posts; Droppers the wire being placed in slots, grooves, or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Fencing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 37: Hochbauwesen.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Neuerungen in der Befestigung von Stachel- oder anderem Zaundraht an den in dem Erdboden befestigten Pfosten und an den zwischen zwei Pfosten zuweilen angebrachten, die einzelnen Drahtzüge in genauen Distanzen haltenden schwingenden oder schwebenden Zwischenstäben, ohne dafs der Draht in den genannten Pfosten und Schienen verdreht wird. Die Erfindung hat zunächst Anordnung von Klemmstücken und ihre Verbindung mit eigenthümlich gestalteten Oeffnungen in den Pfosten oder Zwischenstäben zum Gegenstande, um die Drähte in genannten Oeffnungen oder Löchern festzuhalten.
Da die Befestigung der Drähte an den Pfosten dieselbe wie diejenige an den Zwischenstäben (bei schwingenden Einzäunungen) ist, so soll im Nachstehenden die Erfindung nur für Pfosten beschrieben werden.
Fig. ι bis 11 zeigen Klemmvorrichtungen der oben zuerst charakterisirten Art und ist von diesen in Fig. 1 bis 5 eine sich besonders empfehlende Anordnung dargestellt. Fig. 1 zeigt in Seitenansicht ein kurzes Stück des Pfostens mit der Klemme, die innerhalb eines eigenthümlich gestalteten Loches in der Pfostenrippe eingebracht ist. Fig. 2 ist eine zu Fig. 1 entgegengesetzte Ansicht, Fig. 3 ein Horizontalschnitt nach Linie x-x der Fig. 1. Zur Einführung des Drahtes und der für denselben dienenden Klemme ist durch die Rippe des Pfostens A ein Loch ausgespart, das etwas gröfser als der Drahtdurchmesser gehalten ist. An das Loch α schliefst sich ein seitlicher Schlitz b an, der gerade so breit ist, dafs der Draht hindurchgeführt werden kann. Fig. 4 zeigt im Detail eine solche Oeffhung α b. Fig. 5 zeigt eine Klemme B in Seitenansicht vor ihrem Einsetzen in den Pfosten. An dem kleinen cylindrischen Stück d von einer der Rippenstärke gleichen Höhe und von einem dem Theil α der Oeffnung gleichen Durchmesser sitzt an der einen Seite- der Flantsch c, an der anderen Seite oben die Zunge e, unten die Zunge f. d und c sind, wie aus Fig. 1 ersichtlich, nach einer Seite zu offen; von der Unterkante des Flantsches c steht ein kurzer Arm g ab. Die auf diese Weise gebildete Klemme wird von hinten in die Oeffnung a eingeschoben, worauf die Zungen e und f an die Rippenoberfläche angebogen werden, wodurch die Klemme auf der einen Seite durch Flantsch c, auf der anderen Seite durch die Zungen ef gehalten wird.
Soll am Pfosten ein Zaundraht befestigt werden, so wird die Klemme durch Zunge g um 180° herumgedreht, dergestalt, dafs der Schlitz in c und d dem Schlitz b der Rippe gegenüber zu liegen kommt; der Draht wird dann von der Seite her durch b in c eingeschoben, worauf die Klemme in die in Fig. 1 ersichtliche Lage zurückgedreht wird. Hierdurch wird die Verbindung zwischen den Theilen a und b der Oeffnung im Pfosten unterbrochen und in diesem der Draht festgehalten. Wenn gewünscht, können dann die Zungen festgenietet werden, um ein Drehen durch Zufälligkeiten oder dergleichen zu verhüten. Die Klemme kann auch erst nach dem Einführen des Drahtes in die Oeffnung a an ihren Platz gebracht werden, in welchem Falle der Arm g
unnöthig wird. Es brauchen natürlich nicht, wie in der Zeichnung angegeben, zwei Zungen angeordnet zu werden, da eine schon genügen kann, in welchem Falle die Zunge so breit gehalten wird, dafs sie durch den schmäleren Schlitz b der Oeffhung hindurchgehen kann; auch braucht dann die Zunge nach Einsetzen der Klemme in den Pfosten nicht umgebogen zu werden, da sie sich nach geringer Drehung der Klemme in der Oeffnung α gegen die Pfostenfläche anlegt und in Verbindung mit ι dem Flantsch c ein Zurückbewegen der Klemme j verhindert. In diesem Falle mufs sich natür- j lieh die Zunge am Ende des Cylinders d in solcher Stellung befinden, dafs nach Drehung der Klemme in der vorgenannten Weise Cylinder d die Verbindung zwischen α und b der Oeffnung aufhebt. Es empfiehlt sich, die Pfosten mit einer Verstärkungsrippe h zu versehen, um erstere gegen Bruch an denjenigen Stellen zu schützen, an denen sich eine Oeffnung α befindet.
Eine Modification der oben beschriebenen Klemmvorrichtung ist durch die Fig. 6 bis ι ι dargestellt; bei derselben ist in den Fig. 6, 7 und 8 die Vorrichtung aus Eisenblech, in Fig. 9, 10 und 11 dieselbe aus schmiedbarem Gufs hergestellt. Fig. 6 ist eine der Fig. 1 entsprechende Ansicht, Fig. 7 eine Stirnansicht von Fig. 6 und Fig. 8 der Grundrifs der Klemme vor ihrem Anbiegen gegen den Pfosten, der der Einfachheit halber hier nur als flache Schiene dargestellt ist. Die Anordnung der Oeffnung im Pfosten ist dieselbe wie in der vorher beschriebenen Anordnung. In dieser Anordnung kann jedoch die Klemme im Pfosten nicht gedreht, sondern mufs erst eingesetzt werden, nachdem der Draht von der Seite her in den Theil α der Oeffnung eingeschoben ist. Diese Klemme besteht aus dem Theil i, der in die Oeffnung b zu liegen kommt, aus dem in die Oeffnung α eintretenden und die Verbindung zwischen α und b aufhebenden Theil j j und aus den vier Zungen k k, welche sich an eine jede Seite des Pfostens anlegen. Die Klemme wird in der ersichtlichen Weise von der Seite her und nach dem Einschieben des Drahtes in die Oeffnung α eingeschoben. Die Zungen, welche nicht auf derjenigen Seite liegen, von welcher her die Klemme eingeschoben worden ist, müssen natürlich dieser Einführungsrichtung entgegen an die Pfostenfläche zurückgebogen werden.
Die Klemme wird durch Umbiegen der Platte gebildet, dergestalt, dafs die Theile j j über j einander zu liegen kommen, worauf dieselben in die gewünschte Gestalt nach aufsen gebogen werden, Fig. 6, während hierauf das eine Zungenpaar k k nach unten und oben gebogen wird. An jedem Ende der Klemme kann auch nur eine einzige Zunge angebracht sein, obgleich sich die doppelte Anordnung mehr empfiehlt. Wird die Klemme aus schmiedbarem Gufs hergestellt, welche in Fig. 9 und 10 und in Fig. 1 1 im Detail ersichtlich ist, so wird an dem einen Ende des in die Oeffnung a des Pfostens einzuführenden Theiles j ein Flantsch c1 angegossen, während das äufsere Ende des Ansatzes i\ das in den Theil b der Oeffnung zu liegen kommt, gegen die Pfostenfläche angebogen wird, Fig. 10, nachdem die Klemmen in den Pfosten eingesetzt worden sind. Die Klemmen der vorbeschriebenen Art können dazu dienen, die Pfosten gegen etwaiges Umbiegen in Richtung der Einfriedigung zu sichern, dadurch, dafs die Theile der Klemmen (oder einer oder mehrerer Klemmen für einen jeden Pfosten), welche in die Oeffnungen a eingesteckt werden, verjüngt zulaufend angeordnet werden, damit sie sich nach Art eines Keiles gegen die Drähte anpressen.
Die modificirten Klemmvorrichtungen kennzeichnen sich durch an dem Ständer befestigte Lagerungssiücke, in Combination mit einer der vorgenannten Klemmen. Eine solche Vorrichtung ist in Fig. 12 als an einem schienenförmigen Pfosten angebracht dargestellt. Durch Nieten oder dergleichen ist das Lagerstück A1 an dem Pfosten A befestigt und ist dadurch eine Oeffnung α b nach oben beschriebener Anordnung an dem Pfosten zur Aufnahme des Drahtes und der Klemmen vorgesehen. Fig. 1 3 zeigt eine entsprechende Lagerung für einen mit Flantsch versehenen Pfosten (in Fig. 14 eine Hinteransicht derselben). In letzterem Falle ist auf jeder Seite des Flantsches am Pfosten ein Einschnitt vorhanden, und ist die Lagerung mit den Backen / / versehen, welche innerhalb der Einschnitte um die Flantschenkante greifen. Die eine Backe ist, wie in Fig. 14 angegeben, vor Befestigung des Lagerstückes an dem Pfosten gerade und wird letzteres durch Umbiegen der Backe um die Pfostenkante und in dem zugehörigen Einschnitt befestigt. Durch Anordnung eines solchen Lagerstückes A1 wird die Schwächung des Pfostens, welche durch die in der oben beschriebenen Weise gebildeten Löcher für die Drähte und die Klemmen hervorgerufen wird, vermieden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Zur Verwendung mit den Pfosten oder verticalen Distanz - Zwischenstäben (A) der (Stachel-) Zaundrahteinfriedigungen, welche Pfosten oder Stäbe an ihren Kanten mit engen und sich erweiternden Oeffnungen oder Einschnitten (a b) zur Aufnahme bezw. Einführung der Drähte versehen sind, —· eine Klemme oder ein Halter (B), der bei Einfügung in den Pfosten oder Stab mit einem Theile (d) in die erweiterte Oeffnung eintritt, um ein Heraustreten des
    Drahtes zu hindern, und dessen Seitentheile (efc) sich gegen die Pfosten- oder Stabseiten anlegen, um seitliche Verschiebung der Drahtklemmvorrichtung zu verhindern, während ein Theil (g) des Halters zu dessen Verdrehung dient, um zunächst Einführung des Drahtes zu ermöglichen und durch weitere Drehung die Einführungsöffnung zu verschliefsen (Fig. ι bis 5). Die Modification einer solchen Klemme oder eines Halters, welcher nach dem Einstecken in den Einschnitten (a b) nicht mehr gedreht werden kann, jedoch gekennzeichnet ist:
    a) durch Anordnung von Eisenblech-Stücken (Fig. 6 bis 8), deren vorstehende Theile (jj) nach oben und unten aufgebogen werden, während nach der Einführung der Klemme von der Seite her die Theile (k k) ebenfalls nach unten und oben aufgebogen werden;
    b) durch Anordnung eines Einsatzes (J1C1J, welcher nach dem Einsetzen in den Einschnitt (a b) durch Umbiegen der Nase ft1) festgehalten wird (Fig. 9, 10 und 11).
    Die weitere Modification in den Drahthaltervorrichtungen: Anordnung der Einschnitte (a b) zur Durchführung des Drahtes und Aufnahme der Klemme oder Halter in einem besonderen, an den Pfosten oder die Zwischenstäbe zu nietenden Lagerstück (A1, Fig. 12), das auch durch Umbiegen und Einlegen seiner Enden um die mit entsprechenden Vertiefungen versehenen Pfostenkanten befestigt werden kann (Fig. 13 und 14).
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1985001979A1 (fr) * 1983-10-24 1985-05-09 Sfs Stadler Ag Dispositif de fixation

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