DE406499C - Vorrichtung zum Verstellen einer Walze parallel zwischen zwei anderen Walzen, insbesondere fuer Druckmaschinen - Google Patents
Vorrichtung zum Verstellen einer Walze parallel zwischen zwei anderen Walzen, insbesondere fuer DruckmaschinenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F31/00—Inking arrangements or devices
- B41F31/30—Arrangements for tripping, lifting, adjusting, or removing inking rollers; Supports, bearings, or forks therefor
- B41F31/304—Arrangements for inking roller bearings, forks or supports
Landscapes
- Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)
Description
Bei Druckmaschinen, die mit einer Vorrichtung zum Verstellen einer Walze parallel
zwischen zwei anderen Walzen zur gleichzeitigen Berührung dieser beiden Walzen versehen
sind, muß zur Vornahme der Verstellung jener einen Walze diese zunächst tangential
zu einer der Walzen und darauf tangential zur anderen Walze ausgerichtet werden,
wozu das Lösen und Wiederanziehen
ίο mehrerer Schraubenmuttern erforderlich ist.
Die Erfindung bezweckt, bei Vorrichtungen dieser Art die Walzeneinstellung durch eine
eine einzige, äußerst einfache, in jedem Augenblick, ja selbst während des Ganges der
Maschine leicht auszuführende Handhabung zu ermöglichen. Erreicht wird dieser Zweck
durch Anwendung von Mitteln, welche die Achse der verstellbaren Walze nach einer
Kurve verstellen, die der geometrische Ort der Punkte ist, welche von den die Querschnitte
der beiden Walzen bildenden Kreisen gleich weit entfernt sind. Im wesentlichen bestehen diese Mittel aus zwei zu beiden
Seiten der Maschine angeordneten, von einander ab- oder unabhängigen, zur Aufnahme
der Endzapfen der einzustellenden Walze dienenden Tragstücken, die in gekrüminten, am
Walzengestell vorgesehenen Führungsschlitzen ver- und feststellbar angeordnet und durch
einen Hebel verstellbar sind, welcher mittels eines Hubgliedes auf das zugeordnete Tragstück
einwirkt.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in
Anwendung bei einer Druckmaschine.
Abb. ι dient zur Erläuterung des Erfindungszweckes;
Abb. 2 zeigt die Anbringung der Einstellvorrichtung am einen Ende einer Walze zum
Auftragen von Druckfarbe;
Abb. 3 ist ein senkrechter Schnitt nach Linie A-B;
Abb. 4 ein wagerechter Schnitt nach der gebrochenen Linie C-D in Abb. 2;
Abb. 5 zeigt die Bewegungs- und Feststellmittel der Einstellvorrichtung im Schnitt.
Bekanntlich hat fcei Druckmaschinen die Farbwalze den Zweck, die Druckfarbe von
einem flachen oder zylindrischen Tisch abzunehmen, der eine tangentiale, senkrecht zur
Achse dieser Farbwalze gerichtete Bewegung ausführt, um sie darauf an einen anderen ·
flachen oder zylindrischen Tisch abzugeben, dessen Oberfläche beispielsweise die Druckfläche
der Maschine sein kann (bewegliche Typen, flache oder zylindrische Druckstöcke bzw. Schablonen, überhaupt beliebige Druckflächen)
.
Es sei α (Abb. 1) eine Walze, welche vom
zylindrischen Tisch b die Druckfarbe abnimmt und damit den Formzylinder c einfärbt. Soll
die Einrichtung richtig arbeiten, so muß die Walze α so eingeregelt, oder eingestellt sein,
daß sie je eine der Erzeugenden der Walzen b und c genau berünrt. Wenn aus irgendwelchen,
Gründen (Feuchtigkeit der Luft, Temperatur usw.) der Durchmesser dieser Walze sich um ein gewisses Maß ändert, so muß die
Walze α so verstellt werden, daß ihre Oberfläche von neuem die Walzen b und c tangiert.
Um diese Bedingung zu erfüllen, muß, theoretisch betrachtet (einerlei welchen
Durchmesser die Walzen b, c haben), die Achse der Walze α parallel zu sich selbst in
einer Fläche verstellt werden, deren senkrecht zu den Achsen der drei Walzen geführter
Schnitt eine Linie x-.v' ergibt, die so verläuft, daß ein jeder ihrer Punkte von den Walzen b
und c gleich weit entfernt ist, also z. B.
PP'-PP" wird (Abb- *)·
Die nachfolgend beschriebene Vorrichtung
entspricht dieser Anforderung. Sie besteht aus zwei die Enden der Walzen aufnehmenden
Tragstücken d, d', von denen der Einfachheit halber nur eines auf der Zeichnung ,
dargestellt ist. Der flache Teil d' dieser Trag- ; stücke legt sich gegen den betreffenden Teil g
des Maschinengestells und kann mit geringer Reibung und spielfrei zwischen diesem Gestell
g und einem aufgesetzten Bügelstück Ii gleiten.
In dem Gestellteil g sind Führungsschlitze / angebracht, in welchen die Zapfen d der WaI-zentragstücke
spielfrei verstellt werden können. Diese Führungsschlitze, welche auch in
einer besonderen, am Gestellteil g befestigten Lasche vorgesehen sein können, verlaufen genau
gemäß der Kurve x-x' in Abb. 1. In :
die Zapfen d greifen die Endzapfen der ;
Walze α ein. Die in dieser Weise ausgebil- ; deten Tragstücke können mit Kugellaufringen,
mit Exzenterabstellvorrichtungen usw. \ ersehen sein. ι
Mit dieser Anordnung ist es möglich, die i Zapfen d der Tragstücke und demzufolge die j
Walze α parallel zu sich selbst und gemäß der ■ theoretischen Bahn x-x' (Abb. 1) zu ver- ,
stellen. Diese Verstellung erfolgt z. B. mit- j tels eines Handhebels i, der auf eine mit I
Exzenter I versehene Achse /, k einwirkt, i
Bei der Drehung dieser Achse wird durch das j Exzenter / das Tragstück d, d' und demzufolge
der zugeordnete Walzenzapfen verstellt.
Durch eine besondere Vorkehrung wird das | Tragstück d' in der Lage festgehalten, in die j
es übergeführt worden ist. Diese Feststellvorrichtung
besteht beispielsweise aus einer j am Flachstück d' des Walzentragstückes vorgesehenen
Verzahnung m, welche konzentrisch zum Exzenter I angeordnet ist. Diese Verzahnung
gestattet, den Handhebel i von einer zur andere.i Zahnlücke (Einkerbung) zu verstellen
und mittels eines passend gestalteten Sperrstiftes η ο. dgl. in der jeweilig gewünschten
Lage festzustellen. An der Verzahnung können Teilstriche angebracht sein, welche ein
vorschriftsmäßiges und genaues Einstellen des Hebels i ermöglichen.
Wie bereits betont, ist an jedem Ende der Walze eine Einstellvorrichtung der beschriebenen
Art angeordnet. Diese beiden Einstellvorrichtungen können getrennt oder zusammen
gehandhabt werden; in letzterem Falle sind sie in passender Weise miteinander vereinigt.
Diese Einstellvorrichtung gestattet, schon vor dem Beginn des Einfärbens die Farbwalze
dem Klischee gegenüber richtig einzustellen, ferner auch während des Einfärbvorgangs
durch einfache Verstellung des Handhebels i nachzustellen, was z. B. nötig ist,
wenn sie sich infolge Erwärmung gedehnt hat.
Die Erfahrung lehrt den Maschinenmeister, um wie viele Teilstriche die Verstellung in
jedem einzelnen Falle zu erfolgen hat.
Andererseits -wird durch die beschriebene Vorrichtung das Einstellen der Walzen vereinfacht.
Das Lösen und Anziehen von Schraubenmuttern fällt weg. Die einfache Hantierung eines Handhebels gewährleistet
die genaueste Einstellung.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Verstellen einer Walze parallel zwischen zwei anderen
Walzen zur gleichzeitigen Berührung dieser beiden Walzen, insbesondere für Druckmaschinen, bestehend aus zwei zu
beiden Seiten der Maschine angeordneten, von einander ab- oder unabhängigen, zur Aufnahme der Endzapfen der einzustellenden
Walze dienenden Tragstücken, die in gekrümmten, am Walzengestell vorgesehenen Führungsschlitzen ver- und
feststellbar angeordnet und durch einen Hebel verstellbar sind, welcher mittels eines Hubgliedes auf das zugeordnete
Tragstück einwirkt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, insbesondere zum Einstellen der Farbwalzen
von Druckmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbwalzentragstücke aus einem in einem der erstrebten Wal- io<?
zeneinstellbarkeit entsprechend gekrümmten Führungsschlitz {f) des Gestells {g]
spielfrei verstellbaren Zapfen (d) und einem mit diesem verbundenen, zwischen
dem Gestell und einer Lasche Qi) gleitbar angeordneten Flachstück (dr) bestehen,
welches mittels Handhebel (i) und Exzenter (Z) verstellbar ist, wobei an dem
Flachstück (d') eine mit Skala ausgestattete Verzahnung zum schrittweisen
Verstellen des Handhebels (i) und an diesem ein federnder Sperrstift (n) zur
Feststellung in der richtigen Lage vorgesehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM81330D DE406499C (de) | Vorrichtung zum Verstellen einer Walze parallel zwischen zwei anderen Walzen, insbesondere fuer Druckmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM81330D DE406499C (de) | Vorrichtung zum Verstellen einer Walze parallel zwischen zwei anderen Walzen, insbesondere fuer Druckmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE406499C true DE406499C (de) | 1924-11-24 |
Family
ID=7318992
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM81330D Expired DE406499C (de) | Vorrichtung zum Verstellen einer Walze parallel zwischen zwei anderen Walzen, insbesondere fuer Druckmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE406499C (de) |
-
0
- DE DEM81330D patent/DE406499C/de not_active Expired
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