DE454166C - Vorrichtung zum Einstellen der Musterwalzen an Maschinen zum Bedrucken von Papier- und Stoffbahnen - Google Patents

Vorrichtung zum Einstellen der Musterwalzen an Maschinen zum Bedrucken von Papier- und Stoffbahnen

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DE454166C
DE454166C DEF59107D DEF0059107D DE454166C DE 454166 C DE454166 C DE 454166C DE F59107 D DEF59107 D DE F59107D DE F0059107 D DEF0059107 D DE F0059107D DE 454166 C DE454166 C DE 454166C
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Germany
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slide
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machines
rollers
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DEF59107D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F27/00Devices for attaching printing elements or formes to supports
    • B41F27/005Attaching and registering printing formes to supports

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  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

Bei Druckmaschinen, welche mit Musterwalzen arbeiten, sind Einstellvorrichtungen bekannt, die den Zweck haben, vor Beginn des Drückens die verschiedenen zu einem Muster gehörigen Walzen so einzustellen, daß das Druckbild richtig entstehen soll. Diese bekannten Vorrichtungen sind aber dadurch sehr ungenau in ihrer Wirkungsweise, weil sie von der Voraussetzung ausgehen, daß
ίο die Entfernungen der Musterwalzen voneinander, im Winkel gemessen, auf dem die Musterwalzen verbindenden Zentralrade und auf dem Maschinengestell durch Löcher oder Marken festgelegt werden müssen und daß ein richtiges Einstellen der Muster erst dann möglich ist, nachdem das Zentralrad bei jeder Musterwalze auf die feste Marke am Maschinengestell richtig eingestellt ist. Diese bekannten Einstellvorrichtungen, welche wegen der vielen dabei notwendigen Hilfsmittel schon bei neuen Druckmaschinen nicht genau arbeiten, sind bei Druckmaschinen älteren Systems gar nicht anwendbar, weil bei diesen die Voraussetzungen für die Anwendbarkeit der Vorrichtung oft gar nicht gegeben sind. Dagegen stellt die in der Zeichnung dargestellte und nachfolgend erläuterte Musterwalzeneinstellvorrichtung eine Vorrichtung von größter Einfachheit dar, die ohne Rücksicht auf die Entfernungen der Musterwalzen voneinander durchaus richtig arbeitet und an jeder Druckmaschine ohne Schwierigkeiten anwendbar ist. In der Zeichnung ist α der Druckzylinder der Maschine, um welchen idie Musterwalzen blt b2, b3 und bt in beliebigen Entfernungen voneinander angeordnet sind. C1, C2, C3 und C1 sind die Spindeln, welche die Musterwalzen tragen. Jede Musterwalze hat eine schon vom Formstecher mit einem Stift oder Ring kenntlich gemachte Anfangsstelle. Treffen diese Anfangsstellen der Musterwalzen beim Druck genau aufeinander, so muß das ganze Muster richtig passen. Man hat also nur nötig, die verschiedenen Musterwalzen mit ihren Anfangsstellen auf einen Punkt richtig einzustellen, um ohne jede Rücksicht auf die Entfernung der Musterwalzen voneinander den Zweck vollkommen zu erreichen. Um diesen für alle Musterwalzen richtigen Einstellungspunkt für jede Druckmaschine festzulegen, ist nach der Erfindung am Druckzylinder α oder an einem anderen mit der gleichen Umfangsgeschwindigkeit wie dieser sich bewegenden oder mit ihm fest verbundenen Maschinenelement eine Gleitbahn e fest angeordnet, welche -zur Führung eines herausziehbaren Schiebers d dient, der an seinem freien Ende mit einer Spitze versehen ist, gegen welche die Anfangsstelle der Musterwalze eingestellt wird, wenn der Schieberrf auf der Musterwalzenspindel aufliegt. Praktischerweise wird man die Gleitbahn e und den Schiebern? parallel oder annähernd parallel zur Mittellinie der Druckzylindermusterwalze anordnen, so wie es auf der Zeichnung in dem Ausführungsbeispiele dar-
gestellt ist, damit man bei allen Musterwalzen den Einstellungspunkt bequem erkennen kann. Liegt nun der Schieber^, wie in der Zeichnung für die Musterwalze O1 dargestellt, auf der Musterwalzenspindel C1 auf, dann wird die Musterwalze O1 von Hand so weit herumgedreht, daß die durch Stift oder Ring bezeichnete Anfangsstelle des Musters genau auf die Spitze des Schiebers d zeigt. Hiernach wird die Musterwalze in dieser Stellung festgemacht und der Schieber d aus der Gleitbahn e herausgezogen. Nun dreht man den Druckzylinder α weiter, führt unter der Musterwalze O1 den Schieber^ wieder in die Gleit bahn e ein und dreht den Zylinder α so lange, bis der Schieberei auf der Musterwalzenspindel C2 aufliegt. Während der Bewegung des Druckzylinders α hat sich die vorher richtig eingestellte Musterwalze O1 zwangläufig mitgedreht. Stellt man nun die Musterwalze O2 ebenfalls so ein, daß deren Anfangsstelle des Musters genau der Spitze des Schiebers d gegenübersteht, so paßt das Muster von O2 genau auf dasjenige von O1. Man macht nun auch die Musterwalze b2 V^ dieser Stellung fest, zieht den Schieber d aus der Gleitbahn e heraus und verfährt in gleicher Weise, wie vorbeschrieben, auch bei den übrigen Musterwalzen der Druckmaschine.
Diese einfache Vorrichtung, die einfach zu gebrauchen ist, ermöglicht die genaue Mustereinstellung an jeder Druckmaschine und beseitigt die Mangel, die den bekannten Vorrichtungen für diesen Zweck anhaften.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zum Einstellen der Musterwalzen an Maschinen zum Bedrucken von Papier- und Stoffbahnen, dadurch gekennzeichnet, daß am Druckzylinder der Maschine oder an einem anderen mit der gleichen Umfangsgeschwindigkeit wie dieser sich bewegenden oder mit ihm fest verbundenen Maschinenelement eine Gleitbahn zweckdienlicher Ausführung fest angeordnet ist, welche zur Führung eines Schiebers beliebiger Form dient, der an seinem freien Ende mit einer Spitze versehen ist. Gegen diese Spitze wird die Anfangsstelle jeder Musterwalze ieingestellt, sobald der Schieber auf der Spindel der betreffenden Musterwalze aufliegt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEF59107D 1925-06-12 1925-06-12 Vorrichtung zum Einstellen der Musterwalzen an Maschinen zum Bedrucken von Papier- und Stoffbahnen Expired DE454166C (de)

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