DE406340C - Fuehrerbremsventil - Google Patents

Fuehrerbremsventil

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DE406340C
DE406340C DED40670D DED0040670D DE406340C DE 406340 C DE406340 C DE 406340C DE D40670 D DED40670 D DE D40670D DE D0040670 D DED0040670 D DE D0040670D DE 406340 C DE406340 C DE 406340C
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Germany
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lever
driver
brake valve
spring
operating lever
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DED40670D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T15/00Construction arrangement, or operation of valves incorporated in power brake systems and not covered by groups B60T11/00 or B60T13/00
    • B60T15/02Application and release valves
    • B60T15/04Driver's valves
    • B60T15/048Controlling pressure brakes of railway vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

  • Führerbremsventil. In dein Hauptpatent 398768 ist der grundsätzliche Gedanke niedergelegt, die zur jeweiligen Herbeiführung eines bestimmten Drucks einerseits und zur Beherrschung der in der Zeiteinheit zuströmenden Luftmengen anderseits erforderlichen zwei Elemente, nämlich einen Selbsttätigen Druckregler und eine Einstellvorrichtung derart kinematisch zti kuppeln, daß jede Stellung des Bed enaingsorgans des Führerbremsventils in einer Ebene stets einen bestimmten Druck in der Hauptleitung herbeiführt; dagegen werden die zum ordnungsmäßigen Betrieb einer Druckluftbremsednrichtung nötigen Einstellungen, wie Füll-, Fahrt- und Abschlußstellung, mittel, des Reglerhalrnes durch Verstellen des Bedienungsorgans in einer anderen, z. B. zu der ersten senkrechten Ebene herbeigeführt, ohne daß rückwärts hierdurch :die Einstellung des selbsttätigen Druckreglers beeinflußt würde: Die Sonderaufgabe der Zusatzerfindung geht nun dahin, ein plötzliches Laden bzw. Überladen und ebenso ein plötzliches Entleeren zu ermöglichen, wie dies für manche Zwecke zweckmäßig erscheint und wie die:: bei den bisher bekannten Druckluftbremsen Störungen verursacht, während dies bei der Baliart des Erfinders nach dein Hauptpatent 37377-t an sich nicht der Fall ist. Da narr aber dem der selbsttätige Druckregler entgegenstehen würde, so soll dieser für diese-i Sonderfall ganz ausgeschaltet werden, und zwar indem der Steuerschieber durch den Leitungsdruck gegen einen Bund der Kolbenstange bzw. durch Federspannung gegen den Entlastungskolben gedrückt wird, wenn der Bedienungshebel über die normalen größte-i Auslagen hinaus bewegt wird.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung in den Abb. i bis 6 dein Wesen nach dargestellt.
  • Das Führerbremsventil besteht aus einem Entlastungskolben h. mit Stange b, auf welcher ein Federteller k befestigt ist, welche: mittels des Lenkers r, Hebels s, Bolzens t und Hebels d entsprechend eingestellt werden, j einem Steuerkolbenschieber g, welcher mit l der Aussparung 7a und dein Kanal x versehen und auf der Kolbenstange b lose angeordnet ist, einer Feder i, die den Druck in der Hauptzuleitung je nach der Einstellung des Entlastungskolbens la reguliert und bei dem geringsten Leitungsdruck entsprechend vorgespannt und bei maximalem Leitungsdruck gespannt ist, einem Gehäuse a, das versehen ist mit einem Einlaßstutzen f, einem Leitungsstutzen c, einem Auslaßstutzen u und den Aussparun:gen@ v, ni und y, einer Laufhüchse 1, welche mit den Einlaßkanälen lrz, o und Auslaßkanälen p versehen ist, einem Absperrhahn e, welcher mit der großen Öffnung - und der engen Öffnung ö versehen ist, einem Zahnrädchen i, einem Führungsdeckel 2, welcher an dem Gehäuse a festgeschraubt ist und den Schlußdeckel3 besitzt, einem Führungsstück4, das mit dem Zahnsegment 5 und der verzahnten Rippe 6 versehen ist, und worin der Bedienungshebel d gelagert ist, welcher mit der Feststellvorrichtung 7 versehen ist, die in die verzahnte Rippe 6 durch Federkraft der Feder 8 einschnappt.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Wird der Bedienungshebel d durch den Lokomotivführer in die in Albb. i und 2 ;gezeichnete Lage gebracht, strömt die Druckluft von dem Hauptlufthehälter der Lokomotive, der unter einer konstanten Spannung von z. B. 8 Atm. steht, durch den Stutzen f und durch die Öffnung ö des Absperr- und Regulierhahnes e, durch die Aussparung v des Gehäuses a. und die Kanäle m der Laufbüchse 1, die vom Schieber g geöffnet sind, Aussparung u nies Steuerschiebers g und Kanäle o der Laufbüchse 1 und Aussparung ul zum Stutzen c, der mit .der Hauptzuleitung verbunden ist. Die Druckluft strömt so lange nach der Hauptzuleitung, bis der Druck in derselben z. B. 3 Atm. erreicht hat, dann schiebt der Leitungsdruck, der wegen des Kanals x auch in dem Raume zwischen dem Steuerschieber ä und Entlastungskolben h. herrscht, den Steuerschieber nach unten in seine Abschlußstellung, wenn die auf .den Steuerschieber durch den Leitungsdruck ausgeübte achsiale Kraft gleich der hierdurch entstehenden Federspannung der Feder i geworden ist. Diese Kraft verursacht keine äußere achsiale Belastung der Kolbenstange b, weil diese durch die Belastung des Entlastungskolbens ds durch den Leitungsdruck im Gleichgewicht gehalten wird und sich nur als innere Beanspruchung, d. h. Materialbeanspruchung der Stange b äußert. Bewegt der Lokomotivführer den Bedienungshebel weiter nach oben, wird 'der Entlastungskolben weiter nach oben bewegt. Der Steuerschieber ä folgt dieser Bewegung, weil der Luftdruck den Steuerschieber stets im Gleichgewicht hält, und öffnet die Einlaßkanäle in, und Druckluft aus dem Hauptluftbehälter der Lokomotive kann wieder so lange nach der Hauptzuleitung strömen, bis der Druck in derselben so groß ist, daß der achsiale Luftdruck den Steuerschieber in seine Abschlußstellung zurückschiebt, wenn die auf den Steuerschieber durch den erhöhten Leitungsdruck ausgeübte achsiale Kraft gleich der hierdurch entstehenden höheren Federspannung der Feder i geworden ist. Wird der Bedienungshebel fast ganz nach oben ausgelegt, wird die normale Spannung von z. B. 5 Atm. in der Hauptzuleitung er reicht. Wird der Bedienungshebel noch etwas weiter nach oben bewegt, wird z. B. bei 5,5 Atm. Leitungsdruck außer dem Entlastungskolben h auch der Steuerschieber g zwangläufig initgenommen,weil der Steuerschieber g gegen den festen Anschlag q der Kolbenstange b zum Anliegen kommt, wodurch die Federwirkung der Feder i ganz ausgeschaltet wirrt. Die Druckluft von z. B. 8 Atm. in dem Hauptluftbehälter kann jetzt unbehindert durch die Einlaßöffnungen ni. nach der Hauptzuleitung überströmen.
  • Wird der Bedienungshebel d wieder nach unten bewegt, bewegen sich der Entlastungskolben lb und der Steuerschieber g auch nach unten, und der letztere schließt die Einlaßöffnun.gen iyi. und öffnet die Auslaßkanäle p, und es kann so lange Luft aus der Hauptzuleitung entweichen, bis die verringerte Spannung der Feder i. den verminderten Leitungsdruck überwindet und den Steuerschieber in seine Abschlußstellung zurückschiebt. Wird der Bedienungshebel d weiter nach unten bewegt, tritt derselbe Vorgang wieder ein, d. h. jede Lage des Bedienungshebels il bzw. der Kolbenstange b ergibt eine ganz bestimmte verminderte Spannung der Druckluft in der f lauptzuleitung. Wird der Bedienungshebel d aus der Stellung für z. B. 3 Atm. weiter nach unten belegt, kommt der Entlastungskolben h zum Anliegen an den Steuerschieber g, wodurch die Federwirkung der Feder i, ganz ausgeschaltet wird, und da der Steuerschieber die Auslaßöffnungen P geöffnet hat, kann die Druckluft in der Hauptzuleitung plötzlich ganz entweichen.
  • Wird der Bedienungshebel d in der anderen Ebene um clen Führungsdeckel 2 gedreht, bleibt - die sonstige Einstellung des Bedienungshebels d bestehen, und werden mittels des Zahnradsegmentes 5 des Führungsstückes 4. das Zahnrädchen r und der Absperr- und Regulierhahn e entsprechend verdreht. @4.b b..1 zeigt die Stellung 1 des Bedienungshebels d, cl. h. die Füll- bzw. Manövrierstellung mit der großen öffnung w; Abb. -neigt die Stellung 11 des Bedienungshebels, d. h. die Fahrtstellung mit der kleinen Otfnung Ö des Hahnes e; Abb. 6 ist die Abschlußstellung.
  • Damit der Bedienungshebel d beim Regulieren des Leitungsdruckes in jeder Lage stehen bleibt, ist dieser mit einer gewöhnlichen Feststellvorrichtung 7 versehen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Führerbremsventil nach Patent 398768, dadurch gekennzeichnet, da13 durch gänzliche Ausschaltung des selbsttätigen Druckreglers ein plötzliches Laden bzw. Überladen und ein plötzliches Entleeren der Hauptleitung ermöglicht wird, und zwar indem der Steuerschieber (g) durch den Leitungsdruck gegen einen Bund (q) der Kolbenstange bzw. durch die Spannung der Feder (i) gegen den Entlastungskolben (h) gedrückt wird. wenn der Bedienungshebel über die normalen größten Auslagen bewegt wird.
  2. 2. Führerbremsventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Bedienungshebel (d) in einem drehbaren -Mitnehmerstück (d.) verlagert ist, das mit einem Zahnsegment (6) versehen .ist, in das die Feststellvorrichtung (7) des Bedienungshebels (d) beim Regeln des Leitungsdrucks einschnappt, indem der Hebel (d) um seinen Gelenkpunkt am Körper (.1) bewegt wird, während dieser selbst auf einem festen Zapfen (2) des Führerbreinsventilgehäuses senkrecht zu der Drehachse (t) des Hebels (d) drehbar verlagert ist.
DED40670D Fuehrerbremsventil Expired DE406340C (de)

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