DE40528A - Knopf-Putzvorrichtung - Google Patents
Knopf-PutzvorrichtungInfo
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Description
Fatentirt im Deutschen Reiche vom ao. Februar 1887 ab.
Die Vorrichtung besteht aus einem in Gufsmetall herzustellenden Schaft, der an einem
Ende einen Holzknopf trägt, während das andere Ende gabelförmig gestaltet ist. Der
die Gabel schliefsende Theil ist mit einer Durchbohrung versehen für einen mit einer
ausgehöhlten Scheibe α ausgerüsteten Stift. Innerhalb des gabelförmigen Schafttheiles ist
auf dem Stift ein kleines konisches Getriebe befestigt. In dasselbe greift ein Zahnrad ein,
welches in einer Durchbohrung des Schaftes gelagert und mit kleinem Handgriff versehen
ist. Die Drehung dieses Getriebes b setzt die Scheibe α in umlaufende Bewegung. Die
Höhlung der Scheibe ist mit Filz ausgefüttert, auf welchen ein Polirmittel aufgetragen wird.
Beim gewöhnlichen Gebrauche wird der Apparat mit dem Holzknopf gegen die Brust
und mit der Scheibe auf den zu putzenden Knopf gesetzt, der seinerseits von der üblichen
Knopfgabel gehalten wird. Die letztere wird von dem Putzer mit der einen Hand sanft
gegen die Brust gedrückt, so dafs der Putzapparat waagerecht eingeklemmt ist, während
mit der anderen- Hand die Kurbel gedreht wird. Die ausgefütterte Scheibe, welche die
Form des Knopfes hat, umschliefst denselben ebenmäfsig und bewirkt so ein gleichmäfsiges
Poliren des Knopfes. Beim Putzen von Hand ist die Bewegung eine hin- und hergehende,
und wird dabei die Wölbung des Knopfes mehr polirt, als die Ränder, welche meist ungeputzt
bleiben oder nur bei Anwendung gröfster und zeitraubender Sorgfalt blank zu erhalten sind. Ebenso findet bei letzterer Art
des Putzens ein ungleicher Verschleifs des Knopfes statt; derselbe wird auf der Wölbung
flach und hebt sich bald unangenehm durch Reflexwirkung von den Rändern ab.
Der vorliegende Apparat schont die Knöpfe mehr, findet besonders vortheilhafte Anwendung
bei mit Edelmetall überzogenen Knöpfen, macht Bürsten und Putzlappen entbehrlich und
beschmutzt nicht die Bekleidungsstücke durch das Putzmittel; zugleich findet ein Gewinn an
Zeit statt, indem kein besonderes Auftragen des Polirmittels stattfindet, und der Knopf
überhaupt in kürzerer Zeit blank gestellt wird. Der verschlissene Filz kann auf leichte Weise
ersetzt werden. Ebenso können Filzeinlagen mit schärferem oder milderem Polirmittel je
nach Bedarf eingelegt werden.
Patenτ-Anspruch:
Eine Vorrichtung zum Putzen von Knöpfen, bestehend aus einer ausgehöhlten, mit Filz gefütterten
Scheibe a, in welche der zu putzende Knopf gedrückt und welche mittelst eines
Kurbelgetriebes b in umdrehende Bewegung versetzt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Claims (1)
- KAISERLICHESPATENTAMT.PATENTSCHRIFTKLASSE 33: Hand- und Reisegeräthe.CARL SCHROTZ in DEUTZ. Knopf- Putzvorrichtung.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE40528A true DE40528A (de) |
Family
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