DE404286C - Kegelwalzenlager fuer den Koenigstuhl bei Drehscheiben mit geteilten Haupttraegern - Google Patents

Kegelwalzenlager fuer den Koenigstuhl bei Drehscheiben mit geteilten Haupttraegern

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DE404286C
DE404286C DER59235D DER0059235D DE404286C DE 404286 C DE404286 C DE 404286C DE R59235 D DER59235 D DE R59235D DE R0059235 D DER0059235 D DE R0059235D DE 404286 C DE404286 C DE 404286C
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tapered
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tapered rollers
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DER59235D
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WINDHOFF RHEINER MASCHF
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WINDHOFF RHEINER MASCHF
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61JSHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
    • B61J1/00Turntables; Traversers; Transporting rail vehicles on other rail vehicles or dollies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

AUSGEGEBEN
AM 13. OKTOBER 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20 g GRUPPE
59235 Hl 20g)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. August 1923 ab.
Bei Drehscheiben mit unterteilten Hauptträgern ist unter dem Königstuhlmittelstück ein Kegelwalzenlager angeordnet. Die bekannten Ausführungen dieser Kegelwalzenlager haben den Nachteil, daß die beim Drehen der Drehscheibe und namentlich die bei der Auffahrt von Fahrzeugen auf die Drehscheibe kommenden wagerechten Kräfte und Stöße sich auf die ansteigenden Flanken der
ίο mit ihrer Mittelachse horizontal verlegten Kegelwalzen übertragen, wodurch diese stark beansprucht und in ihrer Lage geändert werden. Auch ist die richtige Führung der Kegelwalzen, welche durch einen besonders starren, fest zusammenhängenden Korb oder Käfig erfolgt, nicht immer gewährleistet. Die Kegelwalzen werden sowohl in achsialer Richtung wie auch nach beiden Seiten aus ihrer normalen Lage gegen ihren Führungskorb gedrängt, wobei ihre Oberfläche durch Anlaufen zerfressen wird. Hierdurch tritt ein schneller Verschleiß der Kegel walzen und ihrer Laufbahn ein, der Bewegungswiderstand wächst schnell und der Kraftverbrauch wird entsprechend größer. Durch die mangelhafte Führung der Kegelwalzen kommt auch stets nur ein Teil derselben zum Tragen. Zudem ist infolge des starren, fest zusammenhängenden Führungskorbes, in welchem die Kegel walzen eingebettet sind, die Anzahl der möglichen Kegelwalzen beschränkt. Beide Umstände bedingen eine hohe Beanspruchung der einzelnen Kegelwalzen.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine solche Anordnung des Kegelwalzenlagers, daß die Kegelwalzen mit ihrer oberen Seite, welche zum Tragen des Mittelstückes dient, in einer wagerechten Ebene liegen, so daß die Drehscheibenbrücke den auftretenden wagerechten Stößen und Kräften folgen und dieselben auf den Königstock übertragen kann, ohne hierbei die Kegelwalzen besonders zu beanspruchen und ihre Lage zu ändern.
Die Kegelwalzen werden in einem Innen- und einem Außenring mittels durch die Längsachse der Kegelwalzen gehenden Führungsachsen geführt. Die zur Drehscheibenmitte zeigenden Enden der Führungsachse sind in dem um die Drehscheibenmitte zentrierten Innenring so gelagert, daß die Führungsachsen in senkrechter Richtung frei beweglich, in wagerechter Richtung aber nicht in dem Innenring verschieblich sind, während die nach außen zeigenden Enden der Führungsachsen mit dem Außenring fest verschraubt sind. Hierdurch wird erreicht, daß die Anzahl der Kegelwalzen so groß wie
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möglich sein kann und daß sich die Kegelwalzen mit ihren Führungsachsen in senkrechter Richtung stets frei von Spannung einstellen können.
Die Lagerung der Führungsachsen für die Kegelwalzen im Innenring kann derart sein, daß sie nicht nur in senkrechter, sondern auch in Richtung ihrer Längsachse frei beweglich sind und daß der Außenring federt ίο oder zwischen Kegelwalzen und Außenring Federn eingeschaltet sind. Hierdurch wird erreicht, daß sämtliche Kegelwalzen und ihre Führungsachsen dem aufgelagerten Druck frei folgend sich in Richtung der Längsachse einstellen können und sich selbst zum gleichmäßigen Tragen bringen.
Der Außenring ist vorteilhaft von Kegelwalze zu Kegelwalze laschenförmig unterteilt, wodurch es ermöglicht ist, jede Kegelwalze für sich allein aus- und einzubauen, ohne daß gleichzeitig irgendein anderer Teil aus seiner Lage gebracht werden muß. Dies ist ein besonders großer Vorteil, da bei den bislang bekannten Ausführungen beim Auswechseln der Kegelwalzen die Demontage des Mittelstückes mit dem aufgelagerten Drehscheibenkörper unter großer Lüftung desselben erforderlich ist.
In der oberen oder unteren Laufbahn der Kegelwalzen werden vorteilhaft ein oder mehrere Vertiefungen vorgesehen. Hierdurch wird erreicht, daß durch ungleichen Lauf der Kegelwalzen etwa eingetretene Spannungen an diesen vertieften Stellen der Laufbahn ausgelöst werden.
Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in Abb. 1 im Längsschnitt, in Abb. 2 im Grundriß mit abgenommenem Mittelstück dargestellt.
Es ist α der fest mit dem Fundament verbundene Königstock, b das Mittelstück, welches zur Aufnahme der Hauptträgerabschnitte c, d dient. / ist der um den König zentrierte Innenführungsring für die Achseng· der Kegel walzen h. Die Einschnitte t im Innenführungsring nehmen die Köpfe k der festen Achsen g spielfrei auf, so daß die Achsen in wagerechter Richtung unnachgiebig gehalten sind, während sich dieselben in senkrechter Richtung und in Richtung der Längsachsen frei einstellen können.
Auf der rechten Seite der Abb. 1 und 2 ist gezeigt, wie durch Einlegen eines Ringes r in entsprechende Schlitze s des Innenringes und der Köpfe k der Führungsachsen g die Führungsachsen auch iti Richtung der Längsachse festgehalten werden, während ihre freie Beweglichkeit in senkrechter Richtung gewahrt bleibt.
Der äußere Führungsring besteht aus den Laschen e. Mit dem Ring sind die festen Achsen g durch die Muttern 0 und p fest verbunden, welche auch die einzelnen Laschen des Führungsringes zusammenhalten. Die Federn q bringen die Kegelwalzen stets zum Anliegen an ihre Laufbahn. In der unteren Laufbahn sind Vertiefungen ν vorgesehen, bei deren Passieren die Kegelwalzen von etwa eingetretenen Spannungen in wagerechter Richtung wieder frei werden.

Claims (6)

Patent-An Sprüche:
1. Kegelwalzenlager für den Königstuhl bei Drehscheiben mit über dem Königstuhl unterteilten Hauptträgern, dadurch gekennzeichnet, daß die Kegelwalzen mit der oberen, das Mittelstück tragenden Seite in einer wagerechten Ebene liegen.
2. Kegel walzenlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kegelwalzen durch in ihnen angeordnete Längsachsen geführt werden, deren zur Drehscheibenmitte zeigende Enden in einem durch den König zentrierten Innenring in senkrechter Richtung und in Richtung der Walzenlängsachsen frei beweglich, in wagerechter Richtung aber unnachgiebig gelagert sind, während die nach außen zeigenden Enden der Führungsachse mit einem äußeren Ring verschraubt sind.
3. Kegel walzenlager nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsachsen außer in wagerechter Richtung, was beispielsweise durch Einbetten der Führungsachsköpfe in Ausschnitten des Innenringes geschehen kann, auch in achsialer Richtung festgehalten werden, beispielsweise durch einen die Achsköpfe in den Ausschnitten des Innenrings haltenden Ring.
4. Kegelwalzenlager nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Kegelwalzen und Außenführungsring Federn eingeschaltet sind.
5. Kegelwalzenlager nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Führungsring von Kegelwalze zu Kegelwalze unterteilt ist.
6. Kegelwalzenlager nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufflächen der Kegelwalzen ein oder mehrere in Längsrichtung der Kegelwalzen verlaufende Vertiefungen haben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DER59235D 1923-08-25 1923-08-25 Kegelwalzenlager fuer den Koenigstuhl bei Drehscheiben mit geteilten Haupttraegern Expired DE404286C (de)

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