DE40417C - Sicherheitsrasirmesser mit umlegbarem Schutzbügel - Google Patents

Sicherheitsrasirmesser mit umlegbarem Schutzbügel

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DE40417C
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DE
Germany
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bracket
knife
safety razor
blade
protective bar
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT40417D
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English (en)
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T. F. CURLEY in New-York, 134 u. 136 Nassau Street
Publication of DE40417C publication Critical patent/DE40417C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B21/00Razors of the open or knife type; Safety razors or other shaving implements of the planing type; Hair-trimming devices involving a razor-blade; Equipment therefor
    • B26B21/02Razors of the open or knife type; Safety razors or other shaving implements of the planing type; Hair-trimming devices involving a razor-blade; Equipment therefor involving unchangeable blades

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Knives (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 69: Schneidwerkzeuge.
Patentirt im Deutschen Reiche vom *ai. September 1886 ab.
Die bisher bekannt gewordenen Sicherheitsrasirmesser zeigen sämmtlich den Uebelstand, dafs sie den Seifenschaum nicht leicht genug abfliefsen lassen, dafs man ihre Schutzvorrichtung nicht leicht genug von der einen Seite der Klinge auf die andere Seite derselben verlegen kann, und dafs man ihre Klingen nicht an dem Streichriemen abziehen kann, ohne zuvor das Geräth aus einander zu nehmen.
Deshalb konnten dergleichen Sicherheitsmesser bisher nur wenig Verbreitung finden. Diesem Uebelstand wird durch die Construction, welche auf beiliegender Zeichnung dargestellt ist, vollständig abgeholfen. Das neue Sicherheitsrasirmesser besteht aus der mit Handgriff versehenen Messerklinge α und aus einem Schutzbügel e, welcher in solcher Weise mit der Messerklinge α verbunden ist, dafs er leicht und sicher gegen die eine oder an die andere Seite desselben angelegt oder in gerader Richtung hinter die Klinge gelegt werden kann,, in welcher letzteren Lage er die. Möglichkeit bietet, die Klinge mit Bequemlichkeit an einem Streichriemen abzuziehen.
In der Zeichnung veranschaulicht:
Fig. ι eine Seitenansicht des Rasirmessers, in welcher die letztgenannte Lage des Bügels e punktirt ist,
Fig. 2 eine Ansicht des Messers vom Rücken der Klinge aus gesehen,
Fig. 3 eine Ansicht des Messers vom vorderen Ende aus gesehen, wobei die eine Gebrauchslage des Bügels ausgezogen und die andere punktirt gezeichnet ist.
Fig. 4 und 5 sind Schnitte durch das vordere Zapfenlager c in zwei Richtungen (x x, Fig. 2, und yy, Fig. 1).
Das Zapfenlager c des Bügels enthält eine Spurpfanne f, die mit drei Vertiefungen g h i versehen ist, in welche sich das passend gestaltete vordere Zapfenende des Bügels e nur in den bereits genannten drei Hauptstellungen (in den beiden Gebrauchsstellungen, Fig. 3, und in der in Fig. 1 punktirten Stellung, in welcher das Abziehen der Klinge an dem Streichriemen vorgenommen wird) einlegen kann.
Das hintere Zapfenende d des Bügels e kann einfach abgerundet und in eine kleine Einbohrung der Messerklinge hineingesteckt werden, innerhalb deren es sich fest anstützt.
Alle Zwischenstellungen, in die der Bügel e unter gleichzeitigem Auseinanderrecken seiner beiden federnden Schenkel e c e d gebracht wird, sind labile, so dafs der Bügel immer von selbst wieder aus einer Zwischenstellung in eine der drei Hauptstellungen einschnappt, sobald er losgelassen wird.
Die Klinge α ist an ihrem vorderen oder hinteren Ende mit einem Stift_;.versehen, gegen welchen sich der Bügel e in den beiden Gebrauchsstellungen (rechts oder links) anlegt; an ihr hinteres Ende schliefst sich der Handgriff b an, mit welchem sie am besten aus einem Stück hergestellt wird.
Dieser Handgriff b ist an seinem hinteren Ende mit einer Oese m versehen, welche so weit ist, dafs man wenigstens zwei Finger hindurchstecken kann. An dem vorderen Ende, welches mit der Messerklinge α fest verbunden
Verein deutschen c
Bezirksverein s. d. ni>:
ist, sind mittelst eines Nietbolzens 7 oder dergleichen zwei federnde Klammern oder Sperrhaken k oder dergleichen an dem Handgriff befestigt, die man vor dem Umlegen des Schutzbügels e zur Seite dreht, und nachdem der Bügel wieder gegen den Stift j angelegt ist, zur Sicherung der Bügelstellung, in die in Fig. ι gezeichnete Lage zurückdreht.
Ein in der beschriebenen Art hergestelltes Sicherheitsrasirmessei· bietet jeder, selbst einer im Rasiren durchaus unerfahrenen Person die Möglichkeit, sich selbst zu rasiren, ohne die . geringste Gefahr sich zu verletzen. Das Umlegen des Schutzbügels von der einen Seite der Klinge an deren andere Seite, sowie das Aufklappen desselben in die (Fig. f punktirte) Stellung, in welcher das Abziehen der Klinge an einem Streichriemen möglich wird, ist sehr leicht und bequem zu bewerkstelligen und in allen drei Stellungen bleibt der Bügel voll-, ständig sicher stehen, so dafs selbst die beiden Klammern K ohne Nachtheil weggelassen werden könnten.
Der Zwischenraum zwischen dem Rücken des Bügels e an der Schneide der Klinge kann innerhalb ziemlich weiter Grenzen beliebig breit gemacht werden und da aufserdem auch kein anderes Hemmnifs für den Seifenschaum an dem neuen Sicherheitsmesser besteht, so kann derselbe leicht abfliefsen und nicht mehr wie bei den früheren Constructionen an der Klinge antrocknen.

Claims (1)

  1. . Patent-Anspruch:
    Bei Rasirmessern der U-förmig gebogene umlegbare Sicherheitsbügel (e), welcher drehbar mit dem Rücken des Messers so verbunden ist, dafs er auf beide Seiten der Messerklinge geklappt werden kann, sowie in Verbindung mit diesem Bügel der Ansatz j und die Klemmen k zum Zwecke, den Bügel in seinen Stellungen zu sichern.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT40417D Sicherheitsrasirmesser mit umlegbarem Schutzbügel Expired - Lifetime DE40417C (de)

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